StoP lädt ein zum Beislabend bei schloR mit Live-Musik, einer feministischen Ausstellung und einem Infotisch, wo sich Besucher*innen über die Arbeit von StoP informieren können.
Programm: Konzert von Ann Cotten, Mario Schlager, und Bernhard Scheiblauer Ausstellung feministischer Werke der Künstlerinnen Elisabeth Öggl, Jana May, Astrid Rothaug und Theresa Plank
Außerdem präsentiert StoP die Ergebnisse des Kreativworkshops „Portrait of a Lady“, an dem sich viele Freiwillige unter der Leitung der StoP-Koordinator*innen und der Illustratorin Judith Bitterman beteiligt haben. Infos über zukünftige ähnliche Aktionen gibt’s am StoP-Infotisch und testet euer Wissen über Gleichstellungsthemen bei einem feministischen Pub-Quiz!
Am 8. März wird jedes Jahr für die Gleichstellung von Frauen* und Männern* demonstriert. Der AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und die Initiative StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt beteiligen sich und setzen sich für die Bekämpfung von Gewalt an Frauen* und Mädchen* ein. Zu diesem Anlass veranstaltet StoP einen Beislabend im LGBTIQ+-freundlichen schloR, um nach einem erfolgreichen Tag des Protests Unterhaltung und Entspannung bieten zu können.
Wo: schloR, Rappachgasse 26, 1110 Wien, siehe auch schlor.org/crap/veranstaltungsraum/ Wann: 8. März, ab 19:00. Begrüßung um 20:00, Live-Musik ab 21:00. Eintritt: Freie Spende. Alle Spenden gehen an StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt und werden verwendet, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen.
Was ist StoP? Das Nachbarschaftsprojekt „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ setzt sich – durch zahlreiche Aktivitäten – zum Ziel, Partnergewalt und häusliche Gewalt an Frauen* zu stoppen und zu verhindern. Die Zielgruppen bei StoP sind Nachbar*innen und Multiplikator*innen aller Altersgruppen, Schichten, Nationalitäten und Religionen sowie LGBTIQ-Personen. Mit den Frauen*- und Männertischen*, aber auch aktivierenden Gesprächen an Wohnungstüren wollen wir viele Menschen erreichen, die Zivilcourage gegen Partnergewalt ausüben. StoP stammt von Prof.in Sabine Stövesand aus Hamburg und der AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser koordiniert StoP in Österreich. Mehr Infos auf stop-partnergewalt.at.
Der feministischer Lesezirkel “Salon Sorority” lädt wieder ein! Dieses Mal geht es um Daniela Dröschers aktuellen Bestseller-Roman „Lügen über meine Mutter“.
Ihr autofiktionales Werk widmet sich dem Aufstiegskampf der Eltern in den 80er und 90er Jahren. Dabei schärft sich der Blick auf das Politische im Privaten und auf das Verhältnis des weiblichen Körpers zum Patriachat weit in unsere Zeit hinein.
Der Salon Sorority wird kuratiert von Pamela Rußmann & Erza Aruqaj & Marta Suzama.
Es wird ausdrücklich darum gebeten, dass alle Interessierten das Buch im Vorhinein bereits gelesen haben, da es im Buchklub darum geht, sich über den Inhalt auszutauschen und in der Runde zu diskutieren.
// Wann? Donnerstag, 23. März 2022, um 19:00 // Wo? Shalimar – Schmalzhofgasse 11, 1060 Wien // Wie viel? Kostenlos, aber bitte unbedingt anmelden
#etwasläuftfalsch ist eine künstlerisch-aktivistische Plakatkampagne, die Gewaltverbrechen gegen Frauen thematisiert. Die Plakate der drei Künstler*innen Aldo Giannotti, Stefanie Sargnagel und Kateřina Šedá setzen sich mit unterschiedlichen Aspekten von geschlechtsspezifischer Gewalt auseinander. Die Plakate werden bis 24.03. am Stand 129 ausgestellt.
Zur Eröffnung sprechen die Kurator*innen mit Aldo Giannotti sowie mit Vertreter*innen der Initiative StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt und dem Verein poika über die Hintergründe der Kampagne und wie diese besonders in Männer- und Bubenarbeit genutzt werden kann.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit #etwaslaeuftfalsch, einem Projekt von Lungomare (Bozen, Italien), kuratiert von Angelika Burtscher, Veronika Hackl und Daniele Lupo, statt.
Drawing (Into) Public Space Umkämpftes Ausstellen und Stadtkonflikte
Vortrag von Gabu Heindl, eine wichtige Frauenstimme in der Wiener und Europäischen Architekturlandschaft Do., 9. März 2023, 18.30 Uhr Ort: Hörsaal 18, 2. Stock TU Wien, Karlsplatz 13
Städtische Räume bestehen aus Schichtungen und Sedimenten von Konflikten, die nicht abgeschlossen sind. Der Vortrag zeigt Formen des Ausstellens kritischer Perspektiven auf ver/störende Orte, etwa auf öffentliche Bauten und Areale aus der NS-Zeit. Was ist die Rolle von Gebäuden und Orten, wenn die Zeitzeug*innen nicht mehr leben? Es geht um die öffentliche Teilhabe und Verantwortung heute – Verantwortung nicht für vergangene Verbrechen, aber für den Umgang mit ihnen heute. Und für ein aktives Ausstellen im Sinn einer „critical fabulation“, besonders da, wo Ungerechtigkeiten nicht dokumentiert oder Betroffene nicht gezählt werden.
Ein Programmpunkt für alle die an Stadtpolitik und Architektur interessiert sind.
Gabu Heindl ist Professorin für Architektur Stadt Ökonomie an der Universität Kassel, Unit Master an der AA in London. Geschäftsführerin von GABU Heindl Architektur, einem international und interdisziplinär tätigen Architekturbüro, das auf öffentliche Bauten, öffentlichen Raum, Stadtplanung und gemeinnütziges Wohnen spezialisiert ist. Das Büro zeichnet zudem für zahlreiche Ausstellungsarchitekturen verantwortlich, vielfach mit Bezug zu den Themen NS und Holocaust, unter anderem für Linz‘09, das Haus der Geschichte Österreich, das Jüdische Museum Wien, die Wienbibliothek, das Architekturzentrum Wien und das Polin Museum in Warschau. Gabu Heindl ist Autorin von Stadtkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung (Wien 2020) der Arbeiterkammer-Studie Gerechte Stadt Muss Sein (Wien 2022).
feminismen diskutieren am Donnerstag, 9. März 2023, 18 Uhr in der Frauenhetz
Matriarchinnen
Das Matriarchat ist nicht die Umkehrung des Patriarchats, sondern ein egalitäres Gesellschaftssystem. Frauen haben die Verteilungsmacht über die in einer Familie erwirtschafteten Güter, Kinder bekommen den Namen ihres Mutterclans und Töchter erben grundsätzlich den gesamten Besitz. Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Das Gemeinwohl hat einen besonders hohen Stellenwert.
Maria Haas‘ großes Anliegen ist es, matriarchale Lebensformen vor Ort zu erfahren und diesen friedlichen und egalitären Gesellschaftssystemen mit ihren Fotoreportagen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.
Matriarchinnen 2 (2022) und Matriarchinnen (2020), herausgegeben von Maria Haas, mariahaas-shop.at
Vernissage und Buchpräsentation mit Maria Haas, Fotografin, Klosterneuburg im Gespräch mit Sabine Prokop, Künstlerin, Medienwissenschafterin, Wien
Eine Kooperation des Verbands feministischer Wissenschafteri*nnen www.vfw.or.at und der Frauenhetz. Die Veranstaltung ist offen für alle.
Am Internationalen Frauentag am 8. März 2023 stellt die Österreichische Nationalbibliothek alle Frauen in den Vordergrund, aber vor allem jene, deren literarisches Schaffen prägend bzw. deren Engagement für die frühere Hofbibliothek wesentlich waren.
„Die sichtbaren und unsichtbaren Frauen des Prunksaals“
Sonderführungen für Erwachsene im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek um 11, 13, 15 und 17 Uhr. Treffpunkt ist am Servicedesk Josefsplatz. Eine Anmeldung zur kostenlosen Führung ist erforderlich.
Sonderführungen im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Anlässlich des Internationalen Frauentages werden im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bei freiem Eintritt kostenlose Sonderführungen angeboten.
Unter dem Titel „Entdeckerinnen und Aufdeckerinnen“ wird ein Streifzug durch die literarische Geschichte von Wegbereiterinnen im Rahmen der Dauerausstellung unternommen: von Ida Pfeiffer bis Friederike Mayröcker und Elfriede Jelinek, die in ihren Werken neue Schreibweisen entdeckt und gesellschaftliche Missstände aufgedeckt haben.
„Entdeckerinnen und Aufdeckerinnen“, Sonderführungen für Erwachsene im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek um 12 Uhr und 14 Uhr „Ich bin niemands Frau“, Sonderführungen für Erwachsene im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek um 16 und 18 Uhr
Treffpunkt ist am Servicedesk Johannesgasse 6. Eine Anmeldung zur kostenlosen Führung ist erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass Sie ein Eintrittsticket für den Prunksaal benötigen – dieses können Sie am Servicedesk vor Ort oder online erwerben.
Im Rahmen der Reihe „Feministisch Betrachtet“ zum Weltfrauentag lädt das mumok zu einer Führung in die Ausstellungen mixed up with others before we even begin und Emília Rigová. Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me? ein. Leilah Babirye und Emília Rigová bauen in ihren Installationen Beziehungsstrukturen auf, die sich dominanten und gewalttätigen Umgebungen widersetzen. In diesen Handlungsräumen diskutieren wir über feministische, queere und dekolonialistische Bezüge zu Kunst und (Kunst-)Geschichten.
Ausstellungen: mixed up with others before we even begin Emília Rigová.Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?
Wann & Wo: 17.3.2023, 17 Uhr, Aula am Campus Altes AKH, Hof 1.11., 1090 Wien Eintritt: freie Spende, keine Anmeldung nötig
Zum Stück:
Evelyn kümmert sich um ihren leicht dementen und kranken Vater Richard. Dabei bleibt ihr so gut wie keine ruhige Minute Freizeit. Denn von Pflegepersonal will sich ihr Vater nicht betreuen lassen, er hat ja seine Tochter. Martin, Evelyns Bruder lässt sich nur widerwillig und selten für Pflegetätigkeiten einspannen und sonderliche Begabung dafür scheint er auch nicht aufzuweisen…
Im Laufe von „Who cares?“ werden patriarchale Idealbilder von Familien sichtbar und es wird schnell klar, dass Care-Arbeit die gesellschaftliche Anerkennung fehlt. Dieses Stück zur ungerechten Verteilung von Reproduktionsarbeit lädt das Publikum dazu ein, selbst neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Wem gehört der Feminismus? Auf der Suche nach Frauensolidarität seziert Gertraud Klemm in ihrem neuen Roman das, was vom Feminismus übriggeblieben ist. Solange wir uns wie Einzeller gebärden, wird das nie etwas mit der Geschlechtergerechtigkeit: In Simone Hebenstreits neuer WG versammeln sich fünf Frauen aus verschiedenen Generationen, mit verschiedenen Ansichten. Was sie eint, ist ihr Widerstand gegen den drohenden Rechtsruck. Wahlen stehen an, und diesmal werden Herdprämien, Müttergeld und Abtreibungsverbote versprochen. In einem Reality-TV-Format diskutieren die Frauen öffentlich ihre Positionen, und bald zeigen sich die Bruchlinien zwischen ihnen und ihren feministischen Vorstellungen von Religion, Gender-Identität und Sexarbeit: Während sie einander vor laufender Kamera zerfleischen, nimmt die politische Wende ihren Lauf.
Lesung: Gertraud Klemm Moderation: Mia Eidlhuber
Gertraud Klemm studierte Biologie, wurde in dem Bereich Gutachterin, um sich später – vermutlich mitmotiviert vom guten Abschneiden bei FM4-Wortlaut-Wettbewerben – umzuorientieren und schriftstellerisch und schreibpädagogisch zu arbeiten. Zu Klemms Veröffentlichungen gehören die Romane „Aberland“, „Muttergehäuse“, „Erbsenzählen“ und zuletzt „Hippocampus“. Klemm wurde der Publikumspreis beim Bachmannpreis und jüngst der Anton-Wildgans-Preis zuerkannt.
Mia Eidlhuber ist nach journalistischen Stationen bei der renommierten Wochenzeitung „Die Zeit“ und dem für die österreichische Öffentlichkeit lange prägenden Nachrichtenmagazin „Profil“ für die Ressortleitung des „Album“ bei der Tageszeitung „Der Standard“ zuständig.
Tricky Women/Tricky Realities 2023 feiert das emanzipatorische Potential und die gesellschaftspolitische Reflexionskraft des Animationsfilms von Frauen und/oder genderqueeren Künstler*innen.
Und: Wir feiern wieder hybrid! Mit Filmprogrammen, Lectures und Künstler*innengesprächen im Metro Kinokulturhaus, im Österreichischen Filmmuseum, in der Brunnenpassage, im Stand 129, der Eröffnung im Gartenbaukino und online auf der eigenen Plattform online.trickywomen.at.
Auf dem Festivalprogramm stehen rund 160 Kurzfilme, sowie die österreichische Erstaufführung des preisgekrönten Langfilms „My Love Affair With Marriage“ von Signe Baumane. Signe Baumane stellt den Film während des Festivals persönlich in Wien vor.
Das vollständige Festivalprogramm von Tricky Women/Tricky Realities 2023 gibt es auf online.trickywomen.at.