Kuratorinnenführung: Den Frauen ihr Recht! Feministische Kämpfe um 1918

Füh­rung durch die Aus­stel­lung mit Kura­to­rin Mari­an­na Nenning

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag geht die­se Füh­rung im Aus­stel­lungs­be­reich Chan­cen einer Zei­ten­wen­de: Ein­bli­cke in die Anfangs­jah­re der Repu­blik der Fra­ge nach, wie sich das Ende der Habs­bur­ger­mon­ar­chie und die Grün­dung der demo­kra­ti­schen Repu­blik „Deutsch-Öster­reich“ 1918 auf die Situa­ti­on von Frau­en aus­ge­wirkt haben.

Neben der Ein­füh­rung des all­ge­mei­nen Frau­en­wahl­rechts – einem Mei­len­stein im Kampf um poli­ti­sche Teil­ha­be und Gleich­be­rech­ti­gung – wur­den Frau­en teil­wei­sen wie­der aus Arbeits­be­rei­chen gedrängt, in die sie wäh­rend des Ers­ten Welt­kriegs Zugang bekom­men hat­ten. Aus­ge­hend von die­sen Ver­än­de­run­gen beleuch­tet die Füh­rung, für wel­che ver­schie­de­nen Anlie­gen Frau­en damals kämpf­ten bzw. ein­tra­ten und wel­che bis heu­te noch aktu­ell sind.

Dau­er: ca. 1 Stunde

Füh­rungs­pau­scha­le: € 4 / ermä­ßigt € 3 pro Per­son zzgl. Eintritt
Begrenz­te Teil­neh­me­rIn­nen­zahl. Sie erhal­ten Tickets an der Museumskassa.

Anmel­dung hier.

Der Ein­tritt ins hdgö ist am Inter­na­tio­nen Frau­en­tag frei.

Filmvorführung: 6 Jahre / Altı yıl

Erst nach Jah­ren im Exil. Über alles spre­chen. Tas­tend. Wie die ent­fes­sel­te Gewalt ver­mit­teln, wer will, wer kann die Schil­de­run­gen von Fol­ter hören. Wie damals im Gefäng­nis ver­schlüs­selt kom­mu­ni­ziert wur­de, in Pull­over ein­ge­strickt als Mus­ter, in Fuß­be­we­gun­gen vor Gericht, in der Anord­nung des zurück­ge­schick­ten Essens wäh­rend des Hungerstreiks.

Spre­chen müs­sen, gehört wer­den wol­len. Flüs­tern, lei­se spre­chen, vie­le Jah­re lang, all­mäh­lich lau­ter wer­den, über Wider­stand spre­chen, end­lich, in jeder Laut­stär­ke. Über­lebt haben, Zeug­nis able­gen. Yeter Güneş hat in den 1980er Jah­ren als Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne gegen die Mili­tär­dik­ta­tur in der Tür­kei gekämpft und wur­de 6 Jah­re im berüch­tig­ten Mamak Gefäng­nis in Anka­ra inhaf­tiert und gefol­tert. Bis heu­te wird sie in der Tür­kei der Gezi- und ande­rer wider­stän­di­ger Grup­pen als Vor­bild, Hel­din und Kämp­fe­rin verehrt.

Zeitzeug:innen und ihre Erzäh­lun­gen sind der unmit­tel­bars­te Weg zur Begeg­nung mit Geschich­te von Faschis­mus und Unter­drü­ckung. Aller­dings schei­tert die Erzäh­lung häu­fig an der Inten­si­tät der Erfah­run­gen. Auf der Suche nach Spra­che für das schwer Ver­mit­tel­ba­re greift Yeter Güneş 6 Jah­re / Altı yıl Zei­chen und kör­per­li­chen Aus­druck auf um frag­men­tie­rend in ani­mier­ten Far­ben und For­men auf zusätz­li­che Ebe­nen hinzuweisen.

Ein Film von Yeter Güneş, Lil­ly Axs­ter, Ber­na­dette Dewald und Lou­is Hofbauer
76 min. Tür­kisch / Deutsch MU
In Anwe­sen­heit der Prot­ago­nis­tin und der Filmemacher*innen.

Anmel­dung unter: info@amerlinghaus.at

Ver­an­stal­tet vom Kri­ti­schen Film­Klub im Amerlinghaus.

Theater: „Wen kümmert’s? Uns!“

Das Thea­ter um die Sorge-Arbeit

08.03.2023, 18:30 Uhr
Ste­pha­nie­saal, Ste­phans­platz 3, 1010 Wien

Ein For­um­thea­ter­stück der Grup­pe Das ReflAc­tiv des Thea­ters der Unter­drück­ten Wien

Eve­lyn küm­mert sich um ihren leicht demen­ten und kran­ken Vater Richard. Dabei bleibt ihr so gut wie kei­ne ruhi­ge Minu­te Frei­zeit. Denn von einem Pfle­ge­per­so­nal will sich ihr Vater nicht betreu­en las­sen, er hat ja sei­ne Toch­ter. Mar­tin, Eve­lyns Bru­der, lässt sich nur wider­wil­lig und sel­ten für Pfle­ge­tä­tig­kei­ten ein­span­nen und son­der­li­che Bega­bung dafür scheint er auch nicht aufzuweisen…

Im Lau­fe des Stü­ckes wer­den patri­ar­cha­le Ide­al­bil­der von Fami­li­en sicht­bar und es wird schnell klar, dass Sor­ge-Arbeit die gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung fehlt. Die­ses Stück zur unge­rech­ten Ver­tei­lung von Repro­duk­ti­ons­ar­beit lädt das Publi­kum dazu ein, auf neue Lösun­gen für ein altes Pro­blem zu kommen.

Anmel­dung im kfb-Büro bis 6.3.2023: kfb.wien@edw.or.at oder 01÷51552−3345
Ein­tritt: für kfb-Mit­glie­der gra­tis, ansons­ten € 9,-

StoP-Beislabend am 8. März

StoP lädt ein zum Beisl­a­bend bei sch­loR mit Live-Musik, einer femi­nis­ti­schen Aus­stel­lung und einem Info­tisch, wo sich Besucher*innen über die Arbeit von StoP infor­mie­ren können.

Pro­gramm:
Kon­zert von Ann Cot­ten, Mario Schla­ger, und Bern­hard Scheiblauer
Aus­stel­lung femi­nis­ti­scher Wer­ke der Künst­le­rin­nen Eli­sa­beth Öggl, Jana May, Astrid Rot­haug und The­re­sa Plank

Außer­dem prä­sen­tiert StoP die Ergeb­nis­se des Krea­tiv­work­shops „Por­trait of a Lady“, an dem sich vie­le Frei­wil­li­ge unter der Lei­tung der StoP-Koordinator*innen und der Illus­tra­to­rin Judith Bit­ter­man betei­ligt haben. Infos über zukünf­ti­ge ähn­li­che Aktio­nen gibt’s am StoP-Info­tisch und tes­tet euer Wis­sen über Gleich­stel­lungs­the­men bei einem femi­nis­ti­schen Pub-Quiz!

Am 8. März wird jedes Jahr für die Gleich­stel­lung von Frau­en* und Män­nern* demons­triert. Der AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser und die Initia­ti­ve StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt betei­li­gen sich und set­zen sich für die Bekämp­fung von Gewalt an Frau­en* und Mäd­chen* ein. Zu die­sem Anlass ver­an­stal­tet StoP einen Beisl­a­bend im LGBTIQ+-freundlichen sch­loR, um nach einem erfolg­rei­chen Tag des Pro­tests Unter­hal­tung und Ent­span­nung bie­ten zu können.

Wo: sch­loR, Rapp­ach­gas­se 26, 1110 Wien, sie­he auch schlor.org/crap/veranstaltungsraum/
Wann: 8. März, ab 19:00. Begrü­ßung um 20:00, Live-Musik ab 21:00.
Ein­tritt: Freie Spen­de. Alle Spen­den gehen an StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt und wer­den ver­wen­det, um auf häus­li­che Gewalt auf­merk­sam zu machen.

Was ist StoP?
Das Nach­bar­schafts­pro­jekt „StoP-Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“ setzt sich – durch zahl­rei­che Akti­vi­tä­ten – zum Ziel, Part­ner­ge­walt und häus­li­che Gewalt an Frau­en* zu stop­pen und zu ver­hin­dern. Die Ziel­grup­pen bei StoP sind Nachbar*innen und Multiplikator*innen aller Alters­grup­pen, Schich­ten, Natio­na­li­tä­ten und Reli­gio­nen sowie LGBTIQ-Per­so­nen. Mit den Frau­en*- und Män­ner­ti­schen*, aber auch akti­vie­ren­den Gesprä­chen an Woh­nungs­tü­ren wol­len wir vie­le Men­schen errei­chen, die Zivil­cou­ra­ge gegen Part­ner­ge­walt aus­üben. StoP stammt von Prof.in Sabi­ne Stö­ve­sand aus Ham­burg und der AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser koor­di­niert StoP in Öster­reich. Mehr Infos auf stop-partnergewalt.at.

Salon Sorority: „Lügen über meine Mutter“

Der femi­nis­ti­scher Lese­zir­kel “Salon Soro­ri­ty” lädt wie­der ein!
Die­ses Mal geht es um Danie­la Dröschers aktu­el­len Best­sel­ler-Roman „Lügen über mei­ne Mutter“.

Ihr auto­fik­tio­na­les Werk wid­met sich dem Auf­stiegs­kampf der Eltern in den 80er und 90er Jah­ren. Dabei schärft sich der Blick auf das Poli­ti­sche im Pri­va­ten und auf das Ver­hält­nis des weib­li­chen Kör­pers zum Patriachat weit in unse­re Zeit hinein.

Der Salon Soro­ri­ty wird kura­tiert von Pame­la Ruß­mann & Erza Aru­qaj & Mar­ta Suzama.

Es wird aus­drück­lich dar­um gebe­ten, dass alle Inter­es­sier­ten das Buch im Vor­hin­ein bereits gele­sen haben, da es im Buch­klub dar­um geht, sich über den Inhalt aus­zu­tau­schen und in der Run­de zu diskutieren.

// Wann? Don­ners­tag, 23. März 2022, um 19:00
// Wo? Shali­mar – Schmalz­hof­gas­se 11, 1060 Wien
// Wie viel? Kos­ten­los, aber bit­te unbe­dingt anmelden

Anmel­dung hier: sorority.at/events/salon-sorority-x-lugen-uber-meine-mutter/

Sujet © Sorority

#etwaslaeuftfalsch – Ausstellungs-Eröffnung und Gespräch

#etwas­läuft­falsch ist eine künst­le­risch-akti­vis­ti­sche Pla­kat­kam­pa­gne, die Gewalt­ver­bre­chen gegen Frau­en the­ma­ti­siert. Die Pla­ka­te der drei Künstler*innen Aldo Gian­not­ti, Ste­fa­nie Sarg­na­gel und Kateři­na Šedá set­zen sich mit unter­schied­li­chen Aspek­ten von geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt auseinander.
Die Pla­ka­te wer­den bis 24.03. am Stand 129 ausgestellt.

Zur Eröff­nung spre­chen die Kurator*innen mit Aldo Gian­not­ti sowie mit Vertreter*innen der Initia­ti­ve StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt und dem Ver­ein poi­ka über die Hin­ter­grün­de der Kam­pa­gne und wie die­se beson­ders in Män­ner- und Buben­ar­beit genutzt wer­den kann.

Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on mit #etwas­laeuft­falsch, einem Pro­jekt von Lungo­ma­re (Bozen, Ita­li­en), kura­tiert von Ange­li­ka Burtscher, Vero­ni­ka Hackl und Danie­le Lupo, statt. 

Vortrag: Drawing (Into) Public Space

Drawing (Into) Public Space
Umkämpftes Ausstellen und Stadtkonflikte

Vor­trag von Gabu Heindl, eine wich­ti­ge Frau­en­stim­me in der Wie­ner und Euro­päi­schen Architekturlandschaft
Do., 9. März 2023, 18.30 Uhr
Ort: Hör­saal 18, 2. Stock TU Wien, Karls­platz 13

Städ­ti­sche Räu­me bestehen aus Schich­tun­gen und Sedi­men­ten von Kon­flik­ten, die nicht abge­schlos­sen sind. Der Vor­trag zeigt For­men des Aus­stel­lens kri­ti­scher Per­spek­ti­ven auf ver/störende Orte, etwa auf öffent­li­che Bau­ten und Area­le aus der NS-Zeit. Was ist die Rol­le von Gebäu­den und Orten, wenn die Zeitzeug*innen nicht mehr leben? Es geht um die öffent­li­che Teil­ha­be und Ver­ant­wor­tung heu­te – Ver­ant­wor­tung nicht für ver­gan­ge­ne Ver­bre­chen, aber für den Umgang mit ihnen heu­te. Und für ein akti­ves Aus­stel­len im Sinn einer „cri­ti­cal fabu­la­ti­on“, beson­ders da, wo Unge­rech­tig­kei­ten nicht doku­men­tiert oder Betrof­fe­ne nicht gezählt werden.

Ein Pro­gramm­punkt für alle die an Stadt­po­li­tik und Archi­tek­tur inter­es­siert sind.

Gabu Heindl ist Pro­fes­so­rin für Archi­tek­tur Stadt Öko­no­mie an der Uni­ver­si­tät Kas­sel, Unit Mas­ter an der AA in Lon­don. Geschäfts­füh­re­rin von GABU Heindl Archi­tek­tur, einem inter­na­tio­nal und inter­dis­zi­pli­när täti­gen Archi­tek­tur­bü­ro, das auf öffent­li­che Bau­ten, öffent­li­chen Raum, Stadt­pla­nung und gemein­nüt­zi­ges Woh­nen spe­zia­li­siert ist. Das Büro zeich­net zudem für zahl­rei­che Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tu­ren ver­ant­wort­lich, viel­fach mit Bezug zu den The­men NS und Holo­caust, unter ande­rem für Linz‘09, das Haus der Geschich­te Öster­reich, das Jüdi­sche Muse­um Wien, die Wien­bi­blio­thek, das Archi­tek­tur­zen­trum Wien und das Polin Muse­um in War­schau. Gabu Heindl ist Autorin von Stadt­kon­flik­te. Radi­ka­le Demo­kra­tie in Archi­tek­tur und Stadt­pla­nung (Wien 2020) der Arbei­ter­kam­mer-Stu­die Gerech­te Stadt Muss Sein (Wien 2022).

feminismen diskutieren: Matriarchinnen

femi­nis­men dis­ku­tie­ren am Don­ners­tag, 9. März 2023, 18 Uhr in der Frauenhetz

Matri­ar­chin­nen

Das Matri­ar­chat ist nicht die Umkeh­rung des Patri­ar­chats, son­dern ein ega­li­tä­res Gesell­schafts­sys­tem. Frau­en haben die Ver­tei­lungs­macht über die in einer Fami­lie erwirt­schaf­te­ten Güter, Kin­der bekom­men den Namen ihres Mut­ter­clans und Töch­ter erben grund­sätz­lich den gesam­ten Besitz. Ent­schei­dun­gen wer­den im Kon­sens getrof­fen. Das Gemein­wohl hat einen beson­ders hohen Stellenwert.

Maria Haas‘ gro­ßes Anlie­gen ist es, matri­ar­cha­le Lebens­for­men vor Ort zu erfah­ren und die­sen fried­li­chen und ega­li­tä­ren Gesell­schafts­sys­te­men mit ihren Foto­re­por­ta­gen mehr Sicht­bar­keit zu verschaffen.

Matri­ar­chin­nen 2 (2022) und Matri­ar­chin­nen (2020), her­aus­ge­ge­ben von Maria Haas, mariahaas-shop.at

Ver­nis­sa­ge und Buch­prä­sen­ta­ti­on mit Maria Haas, Foto­gra­fin, Klosterneuburg
im Gespräch mit
Sabi­ne Prokop, Künst­le­rin, Medi­en­wis­sen­schaf­te­rin, Wien

Eine Koope­ra­ti­on des Ver­bands femi­nis­ti­scher Wissenschafteri*nnen www.vfw.or.at und der Frauenhetz.
Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle.

Aus­stel­lungs­dau­er bis 30. März 2023

Öff­nungs­zei­ten:
Mon­tag 9:00 – 15:00
Mitt­woch 9:00 – 15:00
Don­ners­tag 9:00 – 15:00
Frei­tag 9:00 – 13:00

Sujet © Maria Haas

Internationaler Frauentag in der Österreichischen Nationalbibliothek

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März 2023 stellt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek alle Frau­en in den Vor­der­grund, aber vor allem jene, deren lite­ra­ri­sches Schaf­fen prä­gend bzw. deren Enga­ge­ment für die frü­he­re Hof­bi­blio­thek wesent­lich waren.

„Die sicht­ba­ren und unsicht­ba­ren Frau­en des Prunksaals“

Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Prunk­saal der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek um
11, 13, 15 und 17 Uhr. Treff­punkt ist am Ser­vice­de­sk Josefsplatz.
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist erforderlich.

Son­der­füh­run­gen im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges wer­den im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek bei frei­em Ein­tritt kos­ten­lo­se Son­der­füh­run­gen angeboten.

Unter dem Titel „Ent­de­cke­rin­nen und Auf­de­cke­rin­nen“ wird ein Streif­zug durch die lite­ra­ri­sche Geschich­te von Weg­be­rei­te­rin­nen im Rah­men der Dau­er­aus­stel­lung unter­nom­men: von Ida Pfeif­fer bis Frie­de­ri­ke May­rö­cker und Elfrie­de Jeli­nek, die in ihren Wer­ken neue Schreib­wei­sen ent­deckt und gesell­schaft­li­che Miss­stän­de auf­ge­deckt haben.

„Ent­de­cke­rin­nen und Auf­de­cke­rin­nen“, Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek um 12 Uhr und 14 Uhr
„Ich bin nie­mands Frau“, Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek um 16 und 18 Uhr

Treff­punkt ist am Ser­vice­de­sk Johan­nes­gas­se 6.
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist erforderlich.

Bit­te beach­ten Sie, dass Sie ein Ein­tritts­ti­cket für den Prunk­saal benö­ti­gen – die­ses kön­nen Sie am Ser­vice­de­sk vor Ort oder online erwerben.

Platz­re­ser­vie­run­gen auf Event­bri­te.

Führung im mumok: Feministisch Betrachtet

Sonn­tag, 12. März 2023, 16 Uhr

Femi­nis­tisch Betrachtet

Im Rah­men der Rei­he „Femi­nis­tisch Betrach­tet“ zum Welt­frau­en­tag lädt das mumok zu einer Füh­rung in die Aus­stel­lun­gen mixed up with others befo­re we even begin und Emí­lia Rigo­vá. Nane Oda Lavu­t­a­ris / Who Will Play for Me? ein. Lei­lah Babirye und Emí­lia Rigo­vá bau­en in ihren Instal­la­tio­nen Bezie­hungs­struk­tu­ren auf, die sich domi­nan­ten und gewalt­tä­ti­gen Umge­bun­gen wider­set­zen. In die­sen Hand­lungs­räu­men dis­ku­tie­ren wir über femi­nis­ti­sche, que­e­re und deko­lo­nia­lis­ti­sche Bezü­ge zu Kunst und (Kunst-)Geschichten.

Aus­stel­lun­gen:
mixed up with others befo­re we even begin
Emí­lia Rigo­vá. Nane Oda Lavu­t­a­ris / Who Will Play for Me?