female gaze – Filmreihe zum 8. März

Eine Film­rei­he zum Inter­na­tio­na­len Frauen*tag / femi­nis­ti­schen Kampftag.

Pro­gramm:

Rena­te
Mar­tin Nguy­en | AT 2025 | 82 min | DF
Sams­tag, 7.3., Film­ca­si­no, 15:00

Mein neu­es altes Ich – Eine Rei­se in das Mys­te­ri­um der Menopause
Loui­se Unmack Kjeld­sen | DK/DE 2025 | 90 min | OmU
Sonn­tag, 8.3., Film­haus Spit­tel­berg, 11:00

The Chro­no­lo­gy of Water
Kris­ten Ste­wart | US/FR/LV 2025 | 128 min | OmU
Sonn­tag, 8.3., Film­ca­si­no, 20:30

Wise Women – Fünf Heb­am­men, fünf Kulturen
Nico­le Scherg | AT 2025 | 88 min | OmU
Mon­tag, 9.3., Film­ca­si­no, 18:00

Vogel­frei (40th Anniversary)
Agnès Var­da | FR 1985 | 105 min | OmeU
Diens­tag, 10.3., Film­ca­si­no, 18:00

No Mer­cy
Isa Wil­lin­ger | DE/AT 2025 | 104 min | OmU
Mon­tag, 16.3., Film­ca­si­no, 18:00

Info und Tickets: filmcasino.at

Online-Ausstellung: Die Blattmacherinnen

Als Frau­en in Redak­tio­nen das Wort ergriffen

Die Medi­en­me­tro­po­le Wien um 1900. Die Redak­tio­nen waren fast durch­wegs von Män­nern besetzt, beson­ders die Chef­ses­sel. Doch auch schon vor mehr als hun­dert Jah­ren gab es Frau­en in jour­na­lis­ti­schen Lei­tungs­po­si­tio­nen – „Blatt­ma­che­rin­nen“ eben. Nicht nur in Mode­ma­ga­zi­nen, deren Beleg­schaft bereits früh stark weib­lich geprägt war. Auch in den Zeit­schrif­ten der Frau­en­rechts­be­we­gung, die beherz­te Akti­vis­tin­nen als Sprach­roh­re für ihre Anlie­gen grün­de­ten. Gera­de die­se Blät­ter – von Frau­en für Frau­en gemacht – öff­ne­ten Türen in den Jour­na­lis­mus und boten Raum, die­ses Hand­werk zu erlernen.

Anhand von Zei­tungs­aus­schnit­ten, Titel­blät­tern, Doku­men­ten und Foto­gra­fien por­trä­tiert die­se Online-Aus­stel­lung vier „Blatt­ma­che­rin­nen“, die um die Jahr­hun­dert­wen­de Geschichte(n) schrie­ben: Die bür­ger­li­che Frau­en­rechts­ak­ti­vis­tin Marie Lang, die Sozi­al­de­mo­kra­tin Adel­heid Popp, die katho­li­sche Publi­zis­tin Han­ny Bren­ta­no und die Mode­schrift­stel­le­rin Fan­ny Bur­ck­hard. Auch in die Gegen­wart wird eine Brü­cke geschla­gen: In Video-Inter­views berich­ten fünf öster­rei­chi­sche Jour­na­lis­tin­nen über ihre Erfah­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen an der Spit­ze von Redaktionen.

Hier geht es zur Ausstellung.

Führungen am Internationalen Frauentag in der Österreichischen Nationalbibliothek

08. März 2026
10.00 – 18.00 Uhr
kostenlos

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März 2026 stellt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek Frau­en von der Anti­ke bis in die Gegen­wart in den Vor­der­grund. Aus die­sem Anlass lädt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek am Sonn­tag, den 8. März 2026 bei frei­em Ein­tritt und kos­ten­lo­sen Son­der­füh­run­gen in ihre Muse­en (Lite­ra­tur­mu­se­um, Papy­rus­mu­se­um, Glo­ben­mu­se­um und Esperantomuseum).

Lite­ra­tur­mu­se­um: „Ent­de­cke­rin­nen und Aufdeckerinnen“
Unter dem Titel „Ent­de­cke­rin­nen und Auf­de­cke­rin­nen“ wird ein Streif­zug durch die lite­ra­ri­sche Geschich­te von Weg­be­rei­te­rin­nen im Rah­men der Dau­er­aus­stel­lung unter­nom­men: von Ida Pfeif­fer bis Frie­de­ri­ke May­rö­cker und Elfrie­de Jeli­nek, die in ihren Wer­ken neue Schreib­wei­sen ent­deckt und gesell­schaft­li­che Miss­stän­de auf­ge­deckt haben.

„Ent­de­cke­rin­nen und Aufdeckerinnen“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 10.00 Uhr und 11.00 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Johan­nes­gas­se 6
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Papy­rus­mu­se­um: „Papy­ri: Auf den Spu­ren von Frau­en in anti­ken Quellen“
Anti­ke Frau­en waren selbst­be­stimm­ter, als ihnen heu­te oft zuge­schrie­ben wird. Die Füh­rung rich­tet den Blick auf die „weib­li­che Sei­te“ und beleuch­tet den All­tag von Groß­grund­be­sit­ze­rin­nen, den Umgang mit untreu­en Män­nern und erläu­tert, wie Frau­en Rechts­ge­schäf­te abwickelten.

„Papy­ri: Auf den Spu­ren von Frau­en in anti­ken Quellen“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Papy­rus­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk in der Neu­en Burg, Ein­gang Mit­tel­tor, Heldenplatz
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Glo­ben­mu­se­um: „Die Ver­mes­sung der Erde – eine kur­ze Geschich­te der Frau in der Kartographie“
Die Ver­mes­sung der Erde galt als Domä­ne der Män­ner, tat­säch­lich haben aber auch Frau­en einen bedeu­ten­den Bei­trag zur Kar­to­gra­phie geleis­tet. Sie bereis­ten die Welt, erstell­ten Kar­ten, kon­zi­pier­ten Glo­ben und tru­gen dazu bei, dass wir die Welt heu­te bes­ser verstehen.

„Die Ver­mes­sung der Erde – eine kur­ze Geschich­te der Frau in der Kartographie“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Glo­ben­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 10.30 Uhr und 11.30 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Her­ren­gas­se 9
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Espe­ran­to­mu­se­um: „Die bedeu­tends­te Schrift­stel­le­rin der Espe­ran­to-Lite­ra­tur: Mar­jo­rie Boulton“
Die fas­zi­nie­ren­den Lebens­ge­schich­ten außer­ge­wöhn­li­cher Frau­en, die mit der Plan­spra­che Espe­ran­to ver­bun­den sind, ste­hen im Zen­trum die­ser Füh­rung. Dazu zählt auch die Schrift­stel­le­rin Mar­jo­rie Boul­ton, die es neu zu ent­de­cken gilt.

„Die bedeu­tends­te Schrift­stel­le­rin der Espe­ran­to-Lite­ra­tur: Majo­rie Boulton“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Espe­ran­to­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 15.30 Uhr und 16.30 Uhr
Dau­er 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Her­ren­gas­se 9
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Haus der Geschich­te Öster­reich: „Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe“
Aus­ge­hend von der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts vor etwas mehr als 100 Jah­ren wirft die­se Füh­rung einen Blick auf wich­ti­ge Errun­gen­schaf­ten des Kamp­fes von Frau­en um poli­ti­sche Teil­ha­be und Gleich­be­rech­ti­gung. Wel­che For­de­run­gen nach Gleich­stel­lung wur­den erreicht und wel­che exis­tie­ren bis heute?

„Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe“
Kos­ten­lo­se Füh­run­gen im Haus der Geschich­te Österreichs
um 11:00, 13:00 und 14:00 Uhr
Dau­er: ca. 25 Minuten
Anmel­dung unter: Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Alles Arbeit

Szenische Lesung: DENIALISM

mit Kübra Ata­soy, Livia Erdösi, Ana Hoff­ner, Nora Stern­feld und Isol­de Vogel
im Rah­men der Rei­he FEM*EXCHANGE im KosmosTheater

Beginn: Mo., 16. März 2026 | 20:00

Der Sam­mel­band DENIALISM – ANTISEMITISMUS UND SEXUALISIERTE GEWALT AUS FEMINISTISCHER PERSPEKTIVE reagiert auf das Feh­len von femi­nis­ti­schen Stim­men und Dis­kus­sio­nen in der Öffent­lich­keit, die sich mit der Ver­leug­nung und Ver­harm­lo­sung sexua­li­sier­ter und anti­se­mi­ti­scher Gewalt im Zusam­men­hang mit den Mas­sa­kern des 7. Okto­ber beschäf­ti­gen und bie­tet die Chan­ce, neue, soli­da­ri­sche Alli­an­zen zu schlie­ßen. In einer sze­ni­schen Lesung wird die Publi­ka­ti­on erst­mals präsentiert.

Lesung: AUF KEINEN FALL ALLEIN

von und mit Ali­ne-Sarah Kunisch und Chris­toph Radakovits
im Rah­men der Rei­he FEM*EXCHANGE im KosmosTheater

Beginn: Fr., 06. März 2026 | 20:00

Ein­tritt gegen freie Spen­de! Die Erlö­se gehen zur Gän­ze an die Auto­no­men Öster­rei­chi­schen Fauenhäuser.

Ein Lie­bes­brief, die neu­es­te Schlag­zei­le zum Welt­ge­sche­hen oder ein Tage­buch­ein­trag aus 2022: ANLÄSSLICH DES FEMINISTISCHEN KAMPFTAGS kom­men wir wie­der bei Snacks und Drinks in der Kos­mos Bar zusam­men und wid­men uns Tex­ten, mit denen wir auf kei­nen Fall allein sein wol­len – denn kämp­fen lässt es sich noch immer am bes­ten als Gemein­schaft. Alles, was geteilt wer­den möch­te, ist willkommen.

Tex­te kön­nen bis ein­schließ­lich 27. Febru­ar 2026 an aufkeinenfallallein@gmx.at gesen­det werden.

Abend mit lateinamerikanischen Liedermacherinnen

7. März ab 19:00 in der FZ-Bar
mit dem Femi­nis­ti­schen Frau­en­duo PALOMITAY

Das femi­nis­ti­sche Frau­en­duo PALOMITAY, Stim­me und Gitar­re, mit den Künst­le­rin­nen Gabrie­la Dos­sow (Chi­le) und Sonia Hern­än­dez (Peru) leis­tet ihren Tri­but an latein­ame­ri­ka­ni­sche Lie­der­ma­che­rin­nen. Das musi­ka­li­sche Pro­gramm lie­fert eine Aus­wahl an Wer­ken kunst­schaf­fen­der Frau­en aus Latein­ame­ri­ka und erin­nert uns an die unzäh­li­gen Kämp­fe von Frau­en und an die Geschich­te ihrer Musik. Sie erin­nert auch dar­an, dass eine ande­re Welt mög­lich ist! Ein beson­de­rer Abend für alle Lieb­ha­be­rin­nen von Frau­en­stim­men und musik­schaf­fen­den Frauen.

Empa­na­das aus Ecua­dor wer­den neben Geträn­ken für soli­da­ri­sche Prei­se ange­bo­ten. Freie Spende!

Frauentagsfest der Floridsdorfer Bezirksrätinnen

Sujet © Bezirksvertretung Floridsdorf

Sujet © Bezirks­ver­tre­tung Floridsdorf

Die Flo­rids­dor­fer Bezirks­rä­tin­nen laden im Rah­men der Wie­ner Frau­en­wo­che erst­ma­lig zum Frau­en­tags­fest ein – gewid­met allen Flo­rids­dor­fer Frauen!

Wann? 8.3.2026 um 17:00 Uhr
Wo? Kul­tur­anker­zen­trum Schlin­ger­markt, Brün­ner Stra­ße 34–38, 1210

Durch den Abend beglei­ten „Die Liliths“ mit ihrem Pro­gramm „FrauenS(s)timmen“.

Die Ver­an­stal­tung ist für alle offen.
Der Ein­tritt ist frei!

Internationaler Frauentag 2026 im Bezirksmuseum Wieden und Rauchfangkehrermuseum

Sujet © Bezirksmuseum Wieden

Sujet © Bezirks­mu­se­um Wieden

Führungen mit Anna-Theres Stern (Rauchfangkehrermuseum) sowie Philipp Maurer und Alina Strmljan (Bezirksmuseum Wieden, Tröpferlbadmuseum)

Sonn­tag, 8. März 2026, 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um und Bezirks­mu­se­um Wie­den, Klag­baum­gas­se 4, 1040 Wien

Das Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um und das Bezirks­mu­se­um Wie­den sind in einem ehe­ma­li­gen Tröp­ferl­bad unter­ge­bracht. Vor 50 Jah­ren konn­ten Sie hier noch brau­sen gehen – heu­te kön­nen Sie sich über die Geschich­te von Hygie­ne und Gesund­heit, über Per­sön­lich­kei­ten im Bezirk und über die Geschich­te und Gegen­wart des Rauch­fang­keh­rer­ge­wer­bes infor­mie­ren. Zum „Tag der Bezirks- und Son­der­mu­se­en“ am „Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag“ prä­sen­tie­ren wir die The­men des Hau­ses mit geschlechts­spe­zi­fi­schem Fokus.

Infor­ma­ti­on zur Bar­rie­re­frei­heit: Die Muse­en sind lei­der nicht bar­rie­re­frei zugäng­lich und nur über Trep­pen erreich­bar. Die Füh­run­gen fin­den in deut­scher Laut­spra­che statt.

Pro­gramm:

10:30–11:30 Uhr: War­mes Was­ser – hei­ße Öfen
Flie­ßen­des, war­mes Was­ser war im 19. Jahr­hun­dert Luxus für nur weni­ge Wiener*innen. Die Tröp­ferl­bä­der der Stadt Wien schu­fen Abhil­fe, sie ermög­lich­ten der Bevöl­ke­rung, sich gründ­lich zu rei­ni­gen. Die Füh­rung im Tröp­ferl­bad infor­miert über die tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen, ein Volks­bad mit flie­ßen­dem Warm­was­ser zu bau­en und zu betrei­ben. Im zwei­ten Teil wird im Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um die Warm­was­ser­auf­be­rei­tung im Lau­fe der Geschich­te anhand ver­schie­de­ner Hei­zungs­sys­te­me dar­ge­stellt. Im Spe­zi­el­len wird dabei auf das Tröp­ferl­bad eingegangen.
Ort: Tröp­ferlb­ad­mu­se­um im Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

11:35 – 11:55 Uhr: Frau­en um Johann Strauss
Aus unse­rer Aus­stel­lung „Wal­zer auf der Wie­den“: Phil­ipp Mau­rer erzählt von der gro­ßen Bedeu­tung der Frau­en für die künst­le­ri­sche Ent­wick­lung von Johann und Joseph Strauss.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den, Vor­trags­saal (EG)

12:00–13:00 Uhr: Pio­nie­rin­nen der Tech­nik auf der Wieden
Die His­to­ri­ke­rin Ali­na Strml­jan erzählt von Tech­ni­ke­rin­nen auf der Wie­den. Anschlie­ßend gibt die Rauch­fang­keh­rer­meis­te­rin Anna-The­res Stern einen Über­blick dar­über, wo sie Frau­en in der Geschich­te ihres Gewer­bes begeg­net ist und wel­che Rol­le sie gespielt haben. Sie stellt die ers­ten doku­men­tier­ten Rauch­fän­ge keh­ren­den Frau­en vor und berich­tet über per­sön­li­che Erfah­run­gen von Frau­en in tech­ni­schen Lehrberufen.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

13:30–14:30 Uhr: War­mes Was­ser – hei­ße Öfen
Flie­ßen­des, war­mes Was­ser war im 19. Jahr­hun­dert Luxus für nur weni­ge Wiener*innen. Die Tröp­ferl­bä­der der Stadt Wien schu­fen Abhil­fe, sie ermög­lich­ten der Bevöl­ke­rung, sich gründ­lich zu rei­ni­gen. Die Füh­rung im Tröp­ferl­bad infor­miert über die tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen, ein Volks­bad mit flie­ßen­dem Warm­was­ser zu bau­en und zu betrei­ben. Im zwei­ten Teil wird im Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um die Warm­was­ser­auf­be­rei­tung im Lau­fe der Geschich­te anhand ver­schie­de­ner Hei­zungs­sys­te­me dar­ge­stellt. Im Spe­zi­el­len wird dabei auf das Tröp­ferl­bad eingegangen.
Ort: Tröp­ferlb­ad­mu­se­um im Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

14:35 – 14:55 Uhr: Frau­en um Johann Strauss
Aus unse­rer Aus­stel­lung „Wal­zer auf der Wie­den“: Phil­ipp Mau­rer erzählt von der gro­ßen Bedeu­tung der Frau­en für die künst­le­ri­sche Ent­wick­lung von Johann und Joseph Strauss.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den, Vor­trags­saal (EG)

15:00–16:00 Uhr: Pio­nie­rin­nen der Tech­nik auf der Wieden
Die His­to­ri­ke­rin Ali­na Strml­jan erzählt von Tech­ni­ke­rin­nen auf der Wie­den. Anschlie­ßend gibt die Rauch­fang­keh­rer­meis­te­rin Anna-The­res Stern einen Über­blick dar­über, wo sie Frau­en in der Geschich­te ihres Gewer­bes begeg­net ist und wel­che Rol­le sie gespielt haben. Sie stellt die ers­ten doku­men­tier­ten Rauch­fän­ge keh­ren­den Frau­en vor und berich­tet über per­sön­li­che Erfah­run­gen von Frau­en in tech­ni­schen Lehrberufen.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

Hausfest im Amerlinghaus zum Internationalen Feministischen Kampftag

8. März 2026: Demons­tra­ti­on (Info sie­he hier) & Hausfest
Inter­na­tio­na­ler Femi­nis­ti­scher Kampftag
FeminismusSolidaritätWiderstandDemonstration

Lasst uns gemein­sam auf die Stra­ße gehen und ein star­kes Zei­chen gegen das Patri­ar­chat set­zen. Wir ver­ste­hen die­sen Tag als tief ver­an­kert in der Geschich­te femi­nis­ti­scher Kämp­fe und als Tag des Wider­stands. Wir for­dern ein Ende von patri­ar­cha­ler, que­er-feind­li­cher, kapi­ta­lis­ti­scher, kolo­nia­ler und impe­ria­lis­ti­scher Gewalt.

Bringt eure Freund:innen, Gelieb­ten, Genoss:innen und Communities:
Gemein­sam sind wir stär­ker – Soli­da­ri­tät ist unse­re Waffe.

Nach der Demo laden wir gemein­sam mit Take Back The Streets herz­lich zum Haus­fest ins Amer­ling­haus ein!

When? 08.03.2026 17:00 onwards
Whe­re? Amer­ling­haus, Stift­gas­se 8

Pro­gram:
Innen­hof Par­ty: 17:00–22:00
Live per­for­man­ces open to all by
@niunamenos.austria
@_melissima
@laa.wascha
@soia_music
And so much more!

Flin­ta* only par­ty: 22:00–2:00
in Amer­ling­haus Saal with DJ sets by
@DJmFaticc
@neinfadia
@sarazetka
@everythingtmy

The­re will be jewel­lery and soli-merch for sale in Raum 4, EG
Exhi­bi­ti­on in Gale­rie, 1. Stock
Bar for all in Tee Stu­be, 1. Stock
Flin­ta* only bar by Kess in Saal, EG

Verwegen. Mutig. Radikal. Künstlerinnen der Feministischen Avantgarde

Film­scree­ning & Gespräch mit Susan­ne Rieg­ler und Mar­got Pilz anläss­lich des 90. Geburts­tags von Mar­got Pilz

Eine Koope­ra­ti­on von SOHO in Otta­kring mit STICHWORT
Mon­tag, 1. Juni 2026, 19 Uhr, SOHO Studios

Als in den 1970er-Jah­ren welt­weit Frau­en auf­stan­den, um sich gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Unter­drü­ckung und tra­dier­te Rol­len­vor­stel­lun­gen zu weh­ren, waren auch vie­le Künst­le­rin­nen dar­un­ter, die mit radi­ka­len Per­for­man­ces, Foto- und Video­in­sze­nie­run­gen die patri­ar­cha­len Macht­ver­hält­nis­se infra­ge stell­ten. Dafür wur­den die Künst­le­rin­nen vom männ­lich domi­nier­ten Kunst­be­trieb ver­schmäht und belä­chelt, man­che Gale­ris­ten emp­fan­den femi­nis­ti­sche Kunst sogar als „Zumu­tung“.

Susan­ne Rieg­lers Doku­men­ta­ti­on (AT 2025, 87 min) ist nicht nur ein Film über eine jahr­zehn­te­lang igno­rier­te Kunst­rich­tung, son­dern auch ein Zeit­do­ku­ment, in dem Künst­le­rin­nen als kul­tur­po­li­ti­sche Akti­vis­tin­nen und Akteu­rin­nen der Frau­en­be­we­gung und als Zeit­zeu­gin­nen eine Rol­le spie­len. Mit­wir­ken­de Künst­le­rin­nen: Rena­te Bertl­mann, Lin­da Christanell, Rena­te Eise­n­eg­ger, VALIE EXPORT, Ger­da Fas­sel, San­ja Ive­ko­vic, Kata­lin Ladik, Karin Mack, Ani­ta Münz, ORLAN, Flo­ren­ti­na Pakos­ta, Mar­got Pilz, Ulri­ke Rosen­bach, Lydia Schou­ten, Anne­gret Sol­tau, Gabrie­le Stöt­zer, Mar­tha Wilson.

Um Anmel­dung wird gebe­ten: info@sohostudios.at und sohostudios.at.
Ort: SOHO STUDIOS, Lieb­knecht­gas­se 32, 1160 Wien
(Stra­ßen­bahn­li­nie 2 und 10, Hal­te­stel­le Liebknechtgasse)

Mehr Infor­ma­tio­nen unter https://stichwort.or.at/