Tricky Women Tricky Realities 2025 findet vom 5. bis 9. März in Wien und online statt.
Zum Festivalprogramm geht es hier: online.trickywomen.at
Termine in Wien rund um den 8. März
Tricky Women Tricky Realities 2025 findet vom 5. bis 9. März in Wien und online statt.
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Nach ihrem vielbeachteten Bestseller „Patriarchale Belastungsstörung“ wurde Beatrice Frasls zweites Buch „Entromantisiert Euch“ sehnsüchtig erwartet. Im Stadtkino feiert es am 05.05.2025 große Buchpremiere.
Moderation: Theresa Lachner (Podcasterin, Journalistin, Systemische Sexualberaterin und Gründerin von LVSTPRINZIP)
ENTROMANTISIERT EUCH
Kaum etwas wird mehr romantisiert als romantische Liebe …
Die Liebe – sie wird seit Jahrhunderten leidenschaftlich in Liedern besungen, in der Literatur wird ihr gelobhudelt, und in Filmen wird sie selbst in ihren toxischsten Ausformungen glorifiziert. Wir haben die romantische Liebe trotz ihrer Volatilität und meist relativ kurzen Dauer zu einem zentralen gesellschaftlichen Organisationsmodell gemacht. Romantische Liebe ist das, was uns pausenlos und von klein auf als unerlässlicher Bestandteil von Lebensglück und Erfüllung ins Hirn gehämmert wird.
Dabei ist ihre Realität alles andere als romantisch – und das vor allem für Frauen.
… kaum etwas hat diese Romantisierung weniger verdient!
Heteroromantische Beziehungen bilden den Rahmen dafür, dass Frauen zwei Drittel der unbezahlten Arbeit übernehmen, weniger verdienen und in Abhängigkeiten rutschen. Unverheiratete Frauen ohne Kinder sind dagegen die glücklichste und gesündeste Bevölkerungsgruppe. Sie haben eine höhere Lebenserwartung als verheiratete, während verheiratete Männer länger leben als unverheiratete. Romantische Beziehungen mit Männern schaden Frauen: gesundheitlich, emotional und wirtschaftlich.
In diesem großartigen Essay arbeitet Beatrice Frasl diese Ungerechtigkeiten auf und plädiert für ein Umdenken. Denn: „Romantische Liebe ist eine patriarchale Indoktrinationskampagne, deren Narrativ sich seit Jahrhunderten durchsetzt. Wie gut, dass wir sie nicht brauchen. Dass wir selbstbestimmt entscheiden können, was Liebe für uns bedeutet.“
Buchpräsentation zu „Entromantisiert euch“ von BEATRICE FRASL
Montag, 05. Mai 2025, 20:00
Tickets hier: Link
feministisch quergelesen: „UND ALLE SO STILL“ von Mareike Fallwickl
Dienstag, 1. April 2025, 17:00–19:00 Uhr, im C3 (Audre Lorde-Studio), Sensengasse 3, 1090 Wien.
Moderation: Ursula Dullnig
Um unverbindliche Anmeldung wird gebeten: wurzer@wide-netzwerk.at
„An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest“, so heißt es auf dem Klappentext des Romans „UND ALLE SO STILL“ von Mareike Fallwickl.
Der Roman erzählt drei Geschichten: Die von Elin, einer Influencerin, die von Nuri, einem Neunzehnjährigen ohne Schulabschluss, der sich mit verschiedensten Jobs über Wasser hält und die von Ruth, einer Pflegefachkraft in einem Krankenhaus. Durch verschiedene Zufälle verweben sich ihre Geschichten untereinander und mit dem stillen Protest.
Wie Frauen* aus ihrer Erschöpfung Kraft zum Widerstand finden.
Details zur Veranstaltung hier: Link
Di., 25. Februar 2025 von 17−18.30 Uhr online, via Zoom
What is feminist journalism? How do we build feminist narratives in polarized contexts? This workshop aims to share experiences and best practices. It is an invitation to explore creative ways of telling our stories without being obsessed with the formats of the moment and beyond the traditional agendas and issues of feminism. Using tools from neuroscience and strategic and political communication, we examine our practices and test feminist narratives that reach more people as well as change realities.
Auf Englisch.
Teilnahme ist kostenlos. Information und Anmeldung an Bernadette Schönangerer, office@frauensolidaritaet.org
Eine Kooperationsveranstaltung von COMMIT, Women on Air und Frauen*solidarität.
Samstag, 01.03.2025, Einlass 16:00 Uhr, Eröffnung 17:00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Frauen haben sich alle Rechte, die sie heute besitzen, hart erkämpft. Dafür steht der 8. März. Auch dieses Jahr laden das ega: frauen im zentrum und die Wiener SPÖ Frauen zum großen Frauentagsfest ein.
Die Feier wird von der Landesfrauenvorsitzenden der SPÖ-Wien, LAbg. GRin Marina Hanke, BA, sowie Frauenstadträtin, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál und der ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden und Mitglied des Bundesrates, FSG-Wien-Frauenvorsitzenden Korinna Schumann, eröffnet.
Musikalische Begleitung kommt von der Band AYMZ, ergänzt durch DJane Mel Merio. Zusätzlich sorgt ein Kabarettauftritt von Olga Minski, die in dieser ‚Sondersendung‘ die aktuellsten Themen (tralalat und klimperet) bespricht, für beste Unterhaltung.
Außerdem lädt die feministische Widerstandskünstlerin Daniela Luschin mit ihrer Ausstellung „anständig widerständig“ dazu ein, gesellschaftliche Normen und patriarchale, verkrustete Geschlechterrollen zu hinterfragen. Julia Reißner begleitet bei der Vernissage mit ihrem Album „JOLLY von Das Schottische Prinzip“ auf eine bedrängende und zugleich bezaubernde Weise und zeigt uns, dass sie die Welt ganz anders sieht.
Die Vernissage wird von der Vereinsvorsitzenden, Mag.a Nicole Berger-Krotsch, eröffnet.
Durch den Abend führt als Moderatorin Mag.a Sonja Kato, gemeinsam mit SJ Wien-Vorsitzender Rihab Toumi.
Kostenlose Kinderbetreuung wird angeboten. Freier Eintritt.
17:00: Eröffnung
18:00: Olga Minski
19:00: Vernissage Daniela Luschin und Musik von Julia Reißner
20:00: Band AYMZ
21.00: DJane Mel Merio
Sonderausstellung: 5.9.2024 – 1.3.2026
KuratorInnen: Lilli Bauer und Werner T. Bauer
2025 feiert das Frauenreferat der Arbeiterkammer sein 100-jähriges Bestehen, der Geburtstag seiner ersten Leiterin, Käthe Leichter, jährt sich zum 130. Mal.
Käthe Leichter ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung der Ersten Republik, „die intellektuelle Kraft der sozialistischen Frauenbewegung“. Als Leiterin des Frauenreferats führt sie detaillierte Studien zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen berufstätiger Frauen durch und avanciert zu einer Pionierin der Sozialforschung. Käthe Leichters damals erhobene Forderung hat bis heute nichts an Aktualität verloren:
„Gleicher Lohn für gleiche Leistung!“
Käthe weiß, dass sie mit ihren Erhebungen für die Arbeiterkammer die Funktionärinnen im Parlament und in den Gewerkschaften mit validem Zahlenmaterial für ihren Kampf um eine Besserstellung der Frauen aufmunitionieren muss. Gilt es doch, „Verschlechterungen abzuwehren und dabei doch da und dort kleine Verbesserungen durchzusetzen“.
Käthes „Welt von gestern“ und das Schicksal ihrer „drei Buben“
Wissenshunger und Selbstermächtigung, Freundschaft und Liebe, Loyalität und Verrat, Mord und Vertreibung, Mythisierung und Versöhnung – all diese Elemente einer antiken Tragödie finden sich im Leben Käthe Leichters und ihrer Familie.
Mehr Infos und Führungen hier: Link
Wiener Frauenwoche 2025
Jedes Jahr findet am internationalen Frauentag das „Offene Rathaus“ statt.
Am Samstag, den 8. März 2025, wird für alle interessierten Besucher*innen von 15 bis 19.30 Uhr im Wiener Rathaus ein umfangreiches Programm geboten: Führungen, Workshops, Liveacts, Filmvorführung, Kinderbetreuung, Rollerskating und Informationsmöglichkeiten zu Themen wie Frauenpolitik, Arbeit, Bildung, Gewaltschutz, Gesundheit, Wohnen, Vielfalt, Mädchen und vielem mehr – alles bei freiem Eintritt.
Highlight: Ab 19.30 Uhr findet im Rahmen des Offenen Rathauses in der Volkshalle im Wiener Rathaus ein Clubbing hosted by Early EVE – die Party von Frauen für Frauen – statt (bis 23.30 Uhr).
Wien, wie sie will. Auch dieses Jahr bietet die Stadt Wien rund 200 kostenlose Angebote in der ganzen Stadt vom 3. bis 8. März 2025!
Das gesamte Progamm gibt es unter diesem Link.
Filmvorführung am Di, 04. März 2025, 18:00 Uhr
Helke Sander: Aufräumen
Die Filmemacherin und Autorin Helke Sander ist eine Ikone, nicht nur der Zweiten Frauenbewegung, sondern auch des neuen deutschen Films. In Filmen wie „Die Deutschen und ihre Männer“ (1989), „BeFreier und Befreite“ (1992) oder „Redupers“ (1977) zeigte sie ihre emanzipatorische Haltung, die kontinuierlich fordert, nachzudenken und vermeintliche Selbstverständlichkeiten nicht hinzunehmen. Die Experimental- und Dokumentarfilmmacherin Claudia Richarz spürt im Film Aufräumen mit eindrucksvollen Filmausschnitten aus Sanders Werk ihrem künstlerischen wie politischem Schaffen nach.
Moderation: V. Erin Sedelmaier
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist für Frauen.
Dauer: 11. – 21. März 2025
Ort: Gusshausstraße 14, Tür 3 , 1040 Wien
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Kuratorinnen und Autorinnen: Elisabeth Holzinger | Politikwissenschafterin, Gerti Malle | Kulturwissenschaftlerin, Vida Obid | Kultur- und Bildungsarbeiterin, Sissi Rausch | Pädagogin und Textarbeiterin, Helena Verdel | Publizistin und Autorin, Glej, ta svet je tudi zate
Aufstellung: Hillary Plasch
Layout und Grafik: Walter Oberhauser
Eröffnung: Dienstag, 11. März 2025, 18:00
Es sprechen die Kuratorinnen Helena Verdel und Elisabeth Holzinger und Christine Steger, Bundesvorsitzende KZ- Verband.
Der weibliche Name des Widerstands / Žensko ime odpora
Ausstellung über den Widerstand der Kärntner slowenischen Frauen verbunden mit Beispielen des Widerstands gegen die Nazis von Frauen aus ganz Österreich.
Finissage: Mittwoch, 19. März 2025, 18:00
Gespräch zu Geschichte – Gegenwart – Zukunft der Frauenbewegung. Weitere Informationen folgen.
Die Ausstellung „Der weibliche Name des Widerstands“ dokumentiert den Widerstand der Kärntner slowenischen Frauen und verbindet diesen mit Beispielen des antinazistischen Widerstands von Frauen aus dem gesamtösterreichischen Raum.
Die Zusammenschau beider Teile manifestiert sowohl das Gemeinsame des Widerstands als auch die Unterschiede in den sozialen, kulturellen und politischen Bedingungen beider Seiten.
Während in den anderen von Deutschland besetzten Ländern der Widerstand gegen die Nazis vielfach von national gesinnten Menschen getragen wurde, fehlte dieses Motiv im deutschsprechenden Österreich vorerst weitgehend. Die Nazi-Gegner:innen aus unterschiedlichen politischen und weltanschaulichen Lagern – Kommunist:innen, Sozialdemokrat:innen, Bürgerliche und religiös Motivierte – hatten es mit begeisterten Sympathisant:innen und einer feindlichen, von Denunziant:innen und fanatischen Anhänger:innen des Regimes geprägten Bevölkerung zu tun.
Ganz anders war die Situation im slowenischsprechenden Teil Kärntens. Nach der Besetzung Österreichs und nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Jugoslawien im April 1941 wurden die Repressionen gegen Angehörige der slowenischen Volksgruppe in Kärnten verstärkt. Im April 1942 wurden tausend von ihnen ins deutsche Reich deportiert, weil sie dem Ziel der Germanisierung der Region im Wege standen. Das befeuerte den Widerstand der slowenischen Bevölkerung und führte zur Organisierung der Befreiungsfront (Osvobodilna Fronta, OF) auch in Südkärnten. Die Kärntner slowenischen Frauen gründeten im März 1943 den ersten Ortsausschuss der Antifaschistischen Frauenfront in Kärnten, kämpften gegen das Nazi-Regime, für ihr Überleben und ihre Rechte als Frauen.
Die zweisprachig gehaltene Ausstellung versteht sich auch als Hinweis darauf, dass die Erforschung und die Einbeziehung des weiblichen Widerstands in die offizielle Erinnerungspolitik und Forschung weit hinter den Bemühungen nichtstaatlicher Organisationen sowie einzelner Wissenschaftler:innen zurückbleibt.
Der Ausstellungstitel stammt von Marie-Thérèse Kerschbaumer: Der weibliche Name des Widerstands. Sieben Berichte. Erstausgabe Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar, 1986. Buch bestellen: Link