ONLINE Public Program: International Women‘s Day – „B‑Girls Go!“
Zeit: 6. März 2021, 14:00 – 15:30
Ort: online
Als Vorgeschmack auf den Internationalen Frauentag am 8. März wird die Skulptur B‑Girls Go! von Maruša Sagadin im Skulpturengarten des Belvedere 21 mit einem Künstlerinnengespräch eröffnet. Die Skulptur bezieht sich auf Hip-Hop- und Street-Culture und ermutigt Frauen und Mädchen, sich auf der „Bühne“ selbst zu verwirklichen.
Danach folgen eine Performance von Dafina Sylejmani aka Dacid Go8lin vom Kollektiv FEMME DMC und Vortrag feministischer Manifeste.
Für Ihre Teilnahme bitte um Registrierung per E‑Mail an: c.erharter@belvedere.at
Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink zum Zoom-Meeting.
Die Grünen Meidling veranstalten die 1. Meidlinger Frauensprechstunde. Es wird ein Frauenquiz geben und es werden drei Preisträgerinnen des Frauenpreises 2020 zu Gästin sein: Dr.in med. Katharina Kruppa von Grow Together, Maria Scheiblauer vom VinziDorf und Susanne Zechner von der VinziRast. Schaut vorbei zum Kennenlernen und Austauschen!
Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/82955732588
Online-Buchpräsentation mit Beatrix Hain und Barbara Hafok: „Die Erste“, Echomedia Verlag
Ob Wissenschaft, Kunst, Sport oder Technik: Es waren immer Männer, die Geschichte schrieben. Bis sich die ersten Frauen ihren Platz eroberten. Ob Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, Sportlerinnen oder Künstlerinnen, die beiden Autorinnen holen die „Ersten“, die Vorkämpferinnen, auf die Bühne! In zeithistorischen Porträts beleuchten sie das Leben der Frauen, die Geschlechtergeschichte geschrieben haben und schreiben werden. Mindestens eine der „Ersten“ wird live zugeschaltet. Die Gleichbehandlungsbeauftragte und die Kulturvermittlerin haben ganz frisch Beeindruckendes aus den letzten 150 Jahren gesammelt.
Eine Online-Buchpräsentation auf dem offenen Facebook-Kanal „Thalia Wien Mitte“: https://www.facebook.com/events/134133335248503
Details auf https://www.thalia.at/shop/home/veranstaltungen/showDetail/30904/
Der diesjährige 8. März steht unter dem Vorzeichen der globalen Krise des Kapitalismus – und all den Auswirkungen, die diese Krise für Frauen mit sich gebracht hat. Doch Frauen haben auch gezeigt, dass sie sich gegen diese Auswirkungen wehren: Sei es im Gesundheits- und Sozialbereich, bei #BLM, in der Klimabewegung oder gegen Gewalt an Frauen – überall stehen sie an der vordersten Front. In den letzten Jahren gab es international große Kämpfe um Frauenrechte – zuletzt mit einem riesigen Erfolg in Argentinien um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Wir brauchen mehr denn je eine sozialistisch-feministische Bewegung von unten. Dabei steht die Idee eines feministischen Streiks immer wieder auf der Tagesordnung.
Diskussion mit Aktivist*innen aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern zu folgenden Fragen:
Streiken für Frauenrechte – aber wie? Erfahrungen über Streiks in Schule, Uni und Betrieb, welche Gewerkschaften braucht es eigentlich, welche Lehren können aus den feministischen Streiks in Spanien und Polen gezogen werden und wie können wir Verbesserungen und echte Veränderung erkämpfen?
Redner*innen:
*ROSA-Aktivist*innen aus Spanien, Polen und Irland
*Aktivist*innen aus der Klimabewegung
*Aktivist*innen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich und aus der Basisinitiative „Sozial aber nicht blöd“
Constanze Ruhm, Gli appunti di Anna Azzori / Uno specchio che viaggia nel tempo, 2020, 72 Min., Italienisch/Deutsch, engl. UT
Anschließend um 20.15 Uhr Publikumsgespräch mit Constanze Ruhm via Zoom.
Für Ihre Teilnahme ersuchen wir Sie um Registrierung per E‑Mail an: c.slanar@belvedere.at.
Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink zum Online-Publikumsgespräch.
Mit dieser italienischen Zeitreise setzt Constanze Ruhm ihre Variationen über weibliche Figuren des modernen Kinos fort. In einer essayistischen Doppelbewegung forscht die Künstlerin nach der Geschichte der Dreharbeiten eines Films und nutzt das gefundene Material für die imaginäre Umschrift einer Rolle. Nach Godards Nana S. fällt die Wahl nun auf Anna, römisches Cinéma Vérité aus der Hand von Alberto Grifi und Massimo Sarchielli, das im kritischen Gestus der siebziger Jahre den Blick zur politischen Frage machte. Ausgehend von Archivbildern und ‑tönen wechselt Gli appunti di Anna Azzori nun die Perspektive, aus der sich der Wahrheitsgehalt der dokumentarischen Inszenierung vermessen lässt. Ovids Metamorphosen dienen dabei als Rahmen, das poetische Verwandlungspotential von Figuren, Objekten und Orten des Films auszuloten. (Christa Blümlinger/sixpackfilm).
Radio ORANGE 94.0 Schwerpunktprogramm zum 8. März
8.3.2021, ganztägig – ab 7:00 bis Mitternacht
on air auf UKW 94.0 und online auf o94.at
Zum internationalen feministischer Kampftag am 8. März gibt es auch dieses Jahr wieder ein Spezialprogramm bei Radio ORANGE 94.0. Es geht um Mädchenradio und Radiovernetzung, Bündnisse und Quoten, Arbeitswelt und Wahlrecht, Sexualität und Selbstbestimmung, Freiheitskämpfer_innen und Held_innen, Kindergärtner_innen und Stadtplaner_innen, Subversives Handarbeiten und Musik, femininity und queerness, Feiern und Demonstrieren und noch vieles mehr – ab 7:00 on air.
Einen Überblick über das gesamte Program gibt es hier: https://o94.at/programm/programm-uebersicht?datum=2021–03-08
Anlässlich des Weltfrauentags holt die fem.initiative@wu Expertinnen* auf die Bühne, die auf unterschiedliche Weise unsere Gesellschaft durch Solidarität und Zusammenhalt verändern.
Wir freuen uns auf eine inspirierende Diskussionsrunde mit:
Katja Schuh (Karriere Coach)
Clarissa Thelen (Wissenschaftlerin)
Stephanie Bondi (Sorority-Netzwerk)
und viele mehr
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung auf https://www.eventbrite.com/e/femnetworks-power-of-solidarity-tickets-142246939425
Die heurige digitale Frauentagsveranstaltung der Jungen Musliminnen Österreich steht im Zeichen von ein Jahr Corona, aber auch im Zeichen von 10 Jahre „Töchter“ in der Österreichischen Bundeshymne. Unter dem Motto „Heimat, bist Du großer Töchter“ wird gemeinsam über Feminismus in der Krise reflektiert und ein Zeichen für Gleichstellung gerade in Krisenzeiten gesetzt. Außerdem werden im Rahmen der Veranstaltung die Absolventinnen des Empowerment-Projekts „Fatima 2020“ geehrt.
Der Link zur Online-Veranstaltung wird auf https://jmoe.at/veranstaltungen/digitale-frauentagsveranstaltung-heimat-bist-du-grosser-toechter/ gepostet.
Wie die Pandemie den Feminismus auf die Schnauze hat fallen lassen. Warum Lockdown, Fern-Unterricht und Home-Office Genderrollen retraditionalisieren. Und wie wir da je wieder raus kommen können.
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März diskutieren:
Meri Disoski (Frauensprecherin der Grünen)
Henrike Brandstötter (Frauensprecherin Neos)
Elfriede Hammerl (Journalistin)
Tarek Leitner (Journalist ORF)
Mari Lang (Journalistin ORF | Frauenfragen – der Podcast)
Diskussionsleitung: Angelika Hager (profil, Ressortleitung Gesellschaft)
Haben Sie Fragen für die Diskussionsrunde? Dann senden Sie diese vorab an: events@profil.at.
Anmeldung kostenlos unter https://profil-events.at/de/weltfrauentag.
Nach Anmeldung bekommen Sie einen Link zugeschickt, mit diesem steht Ihnen der profil-Talk ab 8. März 2021 als Video-on-Demand zur Verfügung.
Livestream:
Der Livestream wird kurz vor Veranstaltungsbeginn in der Mediathek des Parlaments verfügbar sein. Zum Livestream gelangen Sie mit dem Link https://www.parlament.gv.at/MEDIA/.
Inhalt:
Vor 110 Jahren – im März 1911 – gingen in Österreich erstmals allein in Wien über 20.000 Frauen und solidarische Männer, anlässlich des Internationalen Weltfrauentages auf die Straßen, um für die Gleichberechtigung von Frauen zu kämpfen. Der Lebensalltag von Frauen damals war ein ganz anderer als heute. Einige der historischen Forderungen sind heute umgesetzt, andere warten noch auf ihre Erfüllung. Anlässlich des 110-jährigen Jubiläums gibt die Historikerin Gabriella Hauch einen Überblick über die Entwicklungen und Veränderungen der Frauenleben in Österreich der letzten 110 Jahre. Welchen besonderen Herausforderungen und psychischen Belastungen sich gerade Frauen jetzt durch die aktuelle Corona-Krise ausgesetzt sehen, wie man aus diesen Krisensituationen herauskommen und wie man sie vermeiden kann, besprechen die Psychoanalytikerinnen Erika Freeman und Jutta Menschik-Bendele in einem von Patricia Pawlicki moderierten Dialog.
Programm:
Begrüßung und Moderation
Patricia Pawlicki, Journalistin
Keynotes:
Zukunft braucht Vergangenheit! 110 Jahre Weltfrauentag in Österreich. Vom Frauenleben damals bis heute.
Gabriella Hauch, Universitätsprofessorin für Geschichte, Universität Wien
Frauen 2021: Eine kritische Analyse
Doris Bures, Zweite Präsidentin des Nationalrates
Im Gespräch:
Erika Freeman, Psychoanalytikerin, Zeitzeugin und Autorin
Jutta Menschik-Bendele, Psychoanalytikerin, em. Universitätsprofessorin und eh. Vizerektorin der Alpe-Adria-Universität
Datum: 08.03.2021, 17:00
Ort: online
VeranstalterIn: 2. NR-PräsidentIn