Wien, wie sie will. Auch dieses Jahr bietet die Stadt Wien rund 200 kostenlose Angebote in der ganzen Stadt vom 3. bis 8. März 2025!
Das gesamte Progamm gibt es unter diesem Link.

Termine in Wien rund um den 8. März
Wien, wie sie will. Auch dieses Jahr bietet die Stadt Wien rund 200 kostenlose Angebote in der ganzen Stadt vom 3. bis 8. März 2025!
Das gesamte Progamm gibt es unter diesem Link.
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Datum: 06.03.2025, 9–11:30 Uhr
Ort: online via Zoom
Teilnahme kostenlos
Anmeldung: per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at oder via diesem Link
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einen Link per E‑Mail einige Tage vor der Veranstaltung.
Gefühlsarbeit (Emotional Load) bedeutet, sich dafür verantwortlich zu fühlen, dass es allen Personen im Umfeld gut geht, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und auch zu erfüllen.
Gefühlsarbeit ist die Grundlage, damit eine Gesellschaft funktionieren kann. Meist wird sie von Frauen* übernommen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.
In klassischen Frauen*berufen muss besonders viel Gefühlsarbeit geleistet werden, wie z.B. in sozialen Berufen, aber auch im Dienstleistungssektor. Hier wird von den ausführenden Personen verlangt, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zurückzustecken, zugunsten der Bedürfnisse anderer. Und auch in der Familie sind es in erster Linie Frauen*, die die emotionale Versorgung übernehmen. Das hat langfristig Auswirkungen, auf unser Wohlbefinden, die Beziehung zu uns selbst und unsere Gesundheit.
Im Vortrag geht es unter anderem darum:
Was ist Gefühlsarbeit? Was ist Emotional Load?
Warum ist sie nach wie vor in erster Linie Frauen*sache?
Welche Auswirkungen hat dies physisch und psychisch?
Gefühlsarbeit im Job und im Privatleben
Wie können wir einen guten, gesunden Umgang mit Gefühlsarbeit und Emotional Load finden?
Wo ist Gefühlsarbeit angebracht, wo hinderlich? Und was können wir zu einer gerechteren Verteilung zwischen den Geschlechtern beitragen?
Vortragende:
Julia Schaffner MA, Politikwissenschafterin, Geschäftsführerin bei Frauen* beraten Frauen*
Barbara Schrammel, MSc, Psychotherapeutin und Beraterin
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Datum: 03.03.2025, 10–12:30 Uhr
Ort: online via Zoom
Teilnahme kostenlos
Anmeldung: per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at oder via diesem Link
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einen Link per E‑Mail einige Tage vor der Veranstaltung.
Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau* allein lasten. Möchtet ihr mehr über Mental Load erfahren? Wir haben alle relevanten Infos kompakt für euch in einen Vortrag gepackt. Im Vortrag geht’s unter anderem darum:
Was ist Mental Load?
Warum ist Mental Load oft Frauen*sache?
Welche Auswirkungen hat Mental Load?
Was bedeutet das für die Paarbeziehung?
Sichtbar machen und Aufteilen des Mental Load
Was können beide Partner*innen beitragen?
Welche gesellschaftspolitischen Veränderungen sind notwendig?
Wir freuen uns auf alle Mütter, Väter, Betreuungspersonen, mit oder ohne Partner*in und alle, die sich sonst noch für das Thema interessieren.
Vortragende*
DSPin Barbara Schrammel MSc, Sozialpädagogin, Psychotherapeutin (Psychodrama) und Beraterin Lena Neuber, MSc, Psychologin
Online-Vortrag mit abschließender Diskussionsrunde
Datum: 05.03.2025, 17:30–19:00
Ort: via Zoom: Link
Teilnahme kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Frauen* und Mädchen* mit Migrationsbiographie erleben oft Diskriminierung im Gesundheitswesen. Schon im ersten Kontakt damit wird die passenden Gesundheitsversorgung durch Bevormundung, mangelnde Sensibilität für ihre Lebensrealitäten sowie sprachlichen und bürokratischen Barrieren erschwert. In dieser Couch Lecture geht es um Empowerment von Betroffenen statt Entmutigung durch Diskriminierung im Wiener Gesundheitswesen.
Die Reihe Couch Lectures liefert dir frei Haus Zugang zur umfangreichen Expertise aus unterschiedlichen Themenbereichen unserer Arbeit: Spannend aufbereitet, relevant für unsere Gesellschaft, für unsere Stadt und für dich.
Du kannst ganz gemütlich via Zoom mit Handy, Tablet oder Computer von der Couch aus, oder wo immer es für dich passend ist, dabei sein und dich zusammen mit Freiwilligen, Ehrenamtlichen und anderen Kolleg*innen und Expert*innen austauschen.
Sujet © StoP
Meidlinger Grätzlkino #4
11. Februar 2025 um 18:30 Uhr, Unter-Meidlinger-Straße 93, 1120 Wien
THE FEMINIST ON CELLBLOCK Y (englisch mit englischen Untertiteln)
Thema: (Toxische) Männlichkeit_en & Feministische Männerarbeit
Bitte um Anmeldung an: meidling@stop-partnergewalt.at
Die Doku THE FEMINIST ON CELLBLOCK Y zeigt, wie eine Gruppe inhaftierter Männer in einem Gefängnis in Soledad, Kalifornien ein Bildungsprogramm mit dem Namen „Success Stories“ absolviert. Ein Unterrichtsmodul davon leitet der junge Inhaftierte Richard „Richie“ Edmond-Vargas (heute bekannt als Richie Reseda) zum Thema Feminismus und toxische Männlichkeit. Der Film ist eine spannende Beobachtung und zeigt, wie in einem rein männlichen Umfeld, dem Mikrokosmos Haftanstalt, Männlichkeiten besprochen und große Themen wie Feminismus und Patriarchat erörtert werden.
Ablauf:
18:30 Ankommen & Einführung ins Thema
18:45 Filmstart
20:00 kurze Pause
20:10–21:00 Nachbesprechung in der Gruppe
MEIDLINGER GRÄTZLKINO
„Filme schauen gegen Gewalt an Frauen“
Gezeigt werden ausgewählte Filme mit feministischen Aspekten, Filme von oder über Pionierinnen oder Filme zu geschlechtsspezifischer Gewalt. Es gibt immer eine kurze Einführung ins Thema, eine Vorstellungsrunde und dann eine gemeinsame Nachbesprechung. Ziel ist es, eine Art Feministischen Filmclub zu etablieren. Das Kino ist eine Veranstaltung im Rahmen von *StoP Meidling im Grätzl*, einer wöchentlichen Anlaufstelle zur Beratung und Information in Bezug auf häusliche Gewalt, Zivilcourage und Empowerment. (Fast) Jeden Donnerstag (10:00–13:00) in der Unter-Meidlinger-Straße 93, 1120 Wien. Die KPÖ Meidling bzw. Junge Linke stellt StoP dankenswerterweise die Räumlichkeiten unentgeltlich zu Verfügung. StoP versteht sich als parteiunabhängiges Projekt.
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt – ist ein österreichweites, bundgefördertes Nachbarschaftsprojekt zur Prävention von häuslicher und geschlechtsbasierter Gewalt, zur Förderung von Zivilcourage, Stärkung von Nachbar*innenschaft und Empowerment von Frauen* und Mädchen*. Das Projekt wird vom Verein AÖF (Autonome Österreichische Frauenhäuser) durchgeführt.
FRAUEN.RAUM.ZEIT
Lesung zum Frauentag am 7.3.2025 um 19 Uhr
Lesungen von Yvonne Czermak, Constanze Geertz, Julia D. Krammer, Helga Pregesbauer, Marlen Schachinger.
Moderation Helga Pregesbauer.
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, Wien
Eintritt frei.
Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autoren Vereinigung.
Wie viel Raum darf eine Frau in ihrem eigenen Leben einnehmen? Im Leben der anderen ist sie Reinigungskraft und Dienstmagd. Wer bestimmt ihren Ort? Wer definiert mit Gerüchten, Gerede, Nachrede und Vorwürfen diesen Raum, die Zeit die ein Frau sich für sich selbst nehmen darf. Warum hat Frau nicht einfach: die eigene Zeit? Warum muss sie rennen und wischen und leben für andere?
Was passiert, bevor eine Frau, die geboren hat, das Handtuch wirft und einen kinderlosen Zeitraum verschafft? Was passiert, wenn die Zeit die Kinder einer Frau vor der Zeit hinauswirft? Die Schuldfrage ist zentral im Leben von Menschen, wenn sie weiblich sind. Wie der Sand im Stundenglas rieselt die Zeit durch die Frauenleben, durch ihren Glauben und ihre Überzeugungen, durch die Schläge die ihnen das Schicksal mitgibt, und es sind eher Nichtorte oder Putzkammerl, in denen die Zeit durch die Finger der Frauen rinnt. Sie rinnt aus, um anderen nützlich zu sein. Nicht mal das Sternchen oder den Doppelpunkt gönnt man dem Weib. In den Männerkinderzimmern finden sich nie Babywaschschalen oder Puderdosen, ihre freie Zeit gehört ihnen und ihr Körper stimmt, darf Raum einnehmen und Zeit für sich und das eigene einnehmen. Er muss nicht buhlen um andere, muss nicht vergleichbar gefallen wie es Frauenpflicht wäre.
Es soll um das Raumeinnehmen, das Platz nicht oder doch nehmen, sich einen oder keinen Ort finden, um das dreidimensionale Wagnis einkreisen, das vielzitierte Zimmer für eine allein und warum es nicht die Villa für sie allein ist. Warum gestehen sich Frauen einen oder keinen placetobe zu? Es geht wie Hedwig Dohm schreibt um eine Selbstermenschlichung statt der Selbstentmenschlichung.
Wann? 25/01/2025, 14:00 – 15:30
Where? Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien
Wir gehen ins Museum!
Komm mit und ergründe eine Stunde Stadtgeschichte aus feministischer Perspektive.
Wie haben Frauen in Wien durch die Geschichte gelebt und gearbeitet? Welche Rolle spielten sie in der Entwicklung der Stadt und wieso wissen wir so wenig darüber?
Die Sammlung des Wien Museums umfasst rund eine Million Objekte von den Anfängen der Besiedelung bis in die Gegenwart. Sei dabei, wenn wir anhand einiger ausgewählter Objekte Geschichten von Frauen* nachzeichnen und Besonderes über die Gegenwart erfahren. Tauche mit uns ein in die Welt von Künstler:innen, Herrscher:innen, Arbeiter:innen und Frauen* des Wiener Alltaglebens.
Hier geht es zur Anmeldung.
Dauer ca. 90 Minuten
Guide: Marta Suzama
Kosten: Gratis für Mitglieder
Treffpunkt: im Foyer ca. 15 Minuten vor Beginn
Veranstalter: VHS Wiener Urania
Datum und Uhrzeit: 05.03.2025, 17:30 – 21:00 Uhr
Kursort: VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1 , 1010 Wien
Teilnehmer*innen: 1 – 130
Gleiche Chancen und Rechte sind für viele Frauen in Österreich noch immer nicht Realität im eigenen Alltag. Aber woran liegt das? Und wie kann es gelingen, die Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen ganz konkret dort, wo sie sich Veränderung im Leben wünschen, zu bewirken?
Jedenfalls kann Gleichstellung sehr erfolgreich in den Bezirken und Communities gestärkt werden. Lernen wir in einem lebhaften Dialog von lokalen Projekten, regionalen Beratungsstellen und Praktiker*innen aus Wiener Bezirken.
Wir hören an diesem Abend von Menschen, die dort erfolgreich eingesprungen sind, wo Frauen vorher im Stich gelassen wurden. Wir tauschen uns mit ihnen über ihre Ideen und Erfolge aus, um neue Wege zu entdecken, die Geschlechtergleichstellung vorzutreiben.
Im Zentrum dieser Veranstaltung im Vorfeld des internationalen Tags der Frauenrechte steht ein intensiver und agiler Austausch. Es gibt kein Podium, denn alle Teilnehmende werden gemeinsam das Podium sein und sind eingeladen, aktiv mitzudiskutieren.
REVOLUTION PLAYGROUND
Protestformen kreativ erforschen
FEM*EXCHANGE | Workshop & Diskurs
Beginn: Fr., 07. März. 2025 | 16:00
Am 8. März ist Internationaler Feministischer Kampftag. Seit über einem Jahrhundert tragen Feminist*innen weltweit an diesem Tag ihren Widerstand und ihre Forderungen auf die Straßen. So unterschiedlich genderbasierte Diskriminierungen funktionieren, so vielfältig gestalten sich auch die Formen des Protests dagegen. Gemeinsam stimmen wir uns auf den Internationalen Feministischen Kampftag ein und entdecken kreative Wege, um Protest zu leben.
FEM*EXCHANGE | Podium & Party
Beginn: Sa., 18. Jan.. 2025 | 16:30
Eintritt frei! – Ausgenommen Vorstellungsbesuch AQUA TOFANA
Die nackte Wut war es, die vor 25 Jahren zur Gründung des feministischen Kosmos Theater führte. Wut über Diskriminierung und Sexualisierung von Frauen* am Theater, Wut über unterbeschäftigte Dramatikerinnen* und arbeitslose Regisseurinnen*. Ebenso lustvoller wie beharrlicher Widerstand zahlreicher Unterstützer*innen erzeugte den nötigen politischen Druck. Und heute? Aktionist*innen von damals und heute sprechen über Kunst, Widerstand und Veränderung. Logisch, danach feiern wir – 25 JAHRE KOSMOS THEATER!
Programm:
16:30–18:30 | Podiumsdiskussion
WUTENTBRANNT KALTGESTELLT? Feministischer Widerstand – heutig oder von gestern?
Moderation: Brigitte Theissl (Journalistin, u. a. an:schläge und dieStandard, Erwachsenenbildnerin)
Podium: Barbara Klein (Gründungsintendantin Kosmos Theater 2000–2018) | Martha Krumpeck (Klimaaktivistin), Elisabeth Lechner | (Kulturwissenschaftlerin, Autorin u. a. von RIOT, DON’T DIET, PostDoc an Universität Wien) | Katarina Maria Trenk (Musikerin, Musikalische Leitung bei AQUA TOFANA) | Ulli Weish (Kommunikationswissenschaftlerin, Geschäftsführerin Radio Orange, Lehrbeauftragte Universität Wien)
18:30–20:00 | Raum für Gespräche in lockerer Atmosphäre
20:00–21:30 | Vorstellungsbesuch AQUA TOFANA (Karten bitte im Webshop erwerben)
21:30-open end | 25 Jahre Kosmos Theater, Party mit DJ Ulli Fuchs