Mittwoch, 30. März 2022, 16 bis 20 Uhr, im Women’s History Month
Wie wurden die Flugblätter und Plakate der FrauenLesbenbewegungen in den frühen Jahren produziert? Wer stand hinter den Impressi? Stimmt es, dass früher Aussendungen kopiert wurden und erst in späteren Jahren gedruckt? Was können wir aus den verschiedenen Herstellungsverfahren schließen? Und wie prägte die Form den Inhalt?
In diesem Archivworkshop geht es um die technischen ebenso wie um die kollektiven Produktionsbedingungen von Dokumenten der Neuen Frauenbewegung. Der Workshop zeigt, was wir über frühere Produktionsprozesse wissen müssen, wenn wir Flugblätter und Zeitschriften, Plakate und Protokolle, Infoblätter und andere Quellen im STICHWORT-Archiv betrachten. Wir lernen, die maßgeblichen Informationen wahrzunehmen und zu interpretieren und sehen Beispiele verschiedener Kommunikationsmittel der Bewegungen.
Workshop für Frauen*
Kein archivbezogenes Vorwissen erforderlich.
Teilnahme PCR-getestet!
Anmeldung per E‑mail an office@stichwort.or.at bis zum 15. März.
Workshop-Leitung: Margit Hauser & Amelie Rakar
Unkostenbeitrag: € 10 (bzw. € 15 inkl. vergünstigte Halbjahreskarte).
Für einen Imbiss ist gesorgt.
New Moms for Rebel Girls I Unsere Töchter für ein gleichberechtigtes Leben stärken
Sarah Themel im Gespräch mit Susanne Mierau
aus der Reihe „Wir feiern Feminismus“ – Veranstaltungen rund um den 8. März der Büchereien Wien
Die Pädagogin und Feministin Susanne Mierau ist eine von vielen New Moms, die ihre Töchter aufklären und stärken möchten gegen das Patriarchat und seine Folgen: Abwertung von Weiblichkeit, Diskriminierung, geschlechterstereotypes Rollenverhalten bis hin zu sexueller Gewalt. Gestützt auf pädagogische und psychologische Erkenntnisse sowie viele Beispiele von Mutter-Tochter-Beziehungen beschreibt Mierau, wie Mädchen konkret unterstützt und bestärkt werden können. Nicht zuletzt geht es der Autorin darum, dass Mütter eigene stereotype Denk- und Verhaltensweisen erkennen, um sie nicht an ihre Rebel Girls weiterzugeben.
Susanne Mierau ist Kleinkindpädagogin und Familienbegleiterin. Sie bloggt auf geborgen-wachsen.de, gibt Workshops für Eltern und Fachpersonal und spricht auf Konferenzen und Tagungen über Elternberatung und kindliche Entwicklung.
Sarah Themel ist Bibliothekarin in der Hauptbücherei am Gürtel.
Einsteigen unter https://stadtwien.webex.com/meet/veranstaltung.buechereien
Raus zum Frauentag!
8. März – Internationaler Frauentag | VHS-Veranstaltungen mit Gender im Fokus
Auch dieses Jahr bieten die Wiener Volkshochschulen rund um den 8. März wieder eine Fülle an Veranstaltungen zum feministischen Kampftag für die Gleichberechtigung.
Seit 1911 wird jährlich am 8. März, dem Internationalen Frauentag, auf die Rechte der Frauen und den Kampf um Geschlechtergerechtigkeit aufmerksam gemacht. Auch dieses Jahr rücken die Wiener Volkshochschulen rund um den 8. März in zahlreichen Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Spaziergängen und Workshops Frauen, Feminismus und Gender in den Fokus und betrachten verschiedenste Aspekte der Geschlechtergerechtigkeit.
Das gesamte Programm und Anmeldung zu den einzelnen Workshops siehe auf der Website der VHS Urania.
Anlässlich des Internationalen Frauentags gibt es einen Live-Talk auf Instagram mit der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Evelyn Regner und der Satrikerin Toxische Pommes über die Herausforderungen von Frauen im Jahr 2022: Was ist zu tun? Welchen Feminismus brauchen wir?
Sei dabei am Dienstag, 8. März um 17 Uhr.
Link: https://www.instagram.com/euparlament_at/
#IWD2022EP #InternationalerFrauentag
Vortrag und Gespräch mit Stephanie Gaberle, Catcalls of Leoben
Dienstag, 8. März 2022, 16.30 Uhr
FREIER EINTRITT INS MUSEUM am Internationalen Frauentag!
Am Internationalen Frauentag laden wir zu einem Gespräch in unserer Ausstellung „Heimat großer Töchter“ ein: Stephanie Gaberle, Initiatorin von Catcalls of Leoben, ist zu Gast in unserer #nachgefragt-Reihe.
Ausgangspunkt ist ein Kübel mit Kreiden, das wichtigste Werkzeug von Catcalls of Leoben. Stephanie Gaberle erzählt dabei über die Themen Catcalling, sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum und ihre aktivistische Arbeit.
Stephanie Gaberle ist selbständige Texterin und Lektorin. Sie gründete 2020 Catcalls of Leoben, ist aktives Mitglied bei Catcalls of Graz und betreibt gemeinsam mit Sarah Kampitsch den Podcast „bitter nötig“ über Catcalling, Rollenklischees und Frau*sein in Österreich.
Catcalls of Leoben: www.instagram.com/catcallsofleoben
Podcast “bitter nötig”: www.bitternoetig.com
Anmeldung über diesen Link.
Dauer: ca. eine Stunde
Führungstickets: € 4 / erm. € 3 – freier Eintritt ins Museum!
Sie erhalten Tickets an der Museumskassa.
Bitte beachten Sie die aktuellen Sicherheitshinweise für Ihren Aufenthalt im Museum.
Wissenschaft und Forschung waren immer schon auch Frauensache. In dieser Führung stehen eben jene Frauen im Rampenlicht, auf die, trotz herausragender Leistungen, in der Geschichtsschreibung gerne vergessen wurde.
Führung für Jugendliche und Erwachsene
Marie Curie, Ada Lovelace, Margarete Schütte-Lihotzky – sie und viele andere Frauen haben bahnbrechende Pionierarbeit geleistet und durch ihre Arbeit, ihr Wissen und ihre Kreativität viel zur Technikgeschichte beigetragen. Lange blieben die Leistungen von Frauen unsichtbar, oft standen sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, Väter oder Ehemänner.
Wir stellen Leben und Schaffen von Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen in den Fokus.
Dank der Partnerschaft der Wiener Netze mit dem Technischen Museum Wien kann eine Führung an folgendem Termin kostenfrei angeboten werden.
Dauer: 45min
Gruppengröße: 25
Erwachsene € 4,50
Pauschale unter 15 Personen: € 67,50
Tickets hier.
Konzentrieren wir uns auf die Botschaften der Farbe Rosa bzw. Pink.
Führung für Jugendliche und Erwachsene
Eine pinke Bohrmaschine, eindeutig feminisierte pinke Spielzeugroboter und Objekte, die einen mutigen Kampf gegen Geschlechterstereotypen in der Welt der Wissenschaft und Technologie signalisieren: Diese Installation beschäftigt sich mit den verschiedenen Botschaften der Farbe Rosa bzw. Pink, auch mit solchen, die von einigen LGBTIQ+-Communitys beansprucht oder symbolisch im Kampf um Bürgerrechte eingesetzt werden. Manchmal sind sie auch umstritten.
Dauer: 45min
Gruppengröße: 25
Erwachsene € 4,50
Unter 19 Jahren € 4,50
Pauschale unter 15 Personen: € 67,50
Tickets hier.
FRAUENMINISTERIN
FEMINISTIN
VISIONÄRIN
AT 2019, 104 Min.
Regie: Sabine Derflinger
Die Geschichte und die Geschichten der Frauen wurden über Jahrhunderte unterdrückt, nicht erzählt, vergessen…
Johanna Dohnal war die erste Feministin in einer europäischen Regierung. DIE DOHNAL setzt der Ikone der österreichischen Politik ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen.
Wir finden uns in ihr wieder, in ihren Kämpfen, ihren Siegen, ihrem Scheitern.
Ein Film gegen das Vergessen und für eine gleichberechtigte Zukunft.
Tickets hier.
Lesungsgespräch
Am feministischen Kampftag laden der Verein Sorority und Die Buch zu einem Lesungsgespräch mit der Autorin und Fotografin Pamela Russmann. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen ihres Buches “Irgendwann geht auch das vorbei” (Leykam, 2022) und sprechen darüber, wie Frauen die Pandemie erleben.
Die Veranstaltung wird anschließend als Podcastfolge veröffentlicht.
Wann? 8.3.2022, 19 Uhr
Wo? Shalimar, Schmalzhofgasse 11, 1060 Wien
Anmeldung via Eventbrite und 2G+ erforderlich.
Über Die Buch. Der feministische Buchpodcast:
Die Buch ist ein Podcast über Bücher von Frauen aus einer feministischen Perspektive. Zweimal im Monat plaudern Julia und Sophia über großartige Literatur aus aller Welt, interviewen Autorinnen und Feministinnen. Ihre Folgen handeln von Flucht und Kolonialismus, von Feminismus und der Klimakrise, von Familie und Sexualität. Die einzige Einschränkung: Die Bücher müssen von Frauen geschrieben worden sein. Damit wollen sie zeigen, Frauen schreiben nicht nur über “Frauenthemen”, sondern Frauen schreiben über alle Themen.
Internationaler Frauentag. Feministisch Betrachtet
Online-Führung
8. März 2022, 18–19 Uhr
Zum Internationalen Frauentag am 8. März geht Feministisch Betrachtet in diesem Jahr online. Im Zentrum des Rundgangs stehen Künstler*innen von den 1960er-Jahren bis heute, die mit ihren Arbeiten zu queer-/feministischen Forderungen und Vorstellungen wichtige und wirksame Impulse setzten und setzen.
Wir diskutieren Arbeiten u.a. von Anna Artaker, Carola Dertnig, VALIE EXPORT, Maria Hahnenkamp, Joan Jonas, Zoe Leonhard oder Gina Pane – und damit auch Fragen des künstlerischen Kanons, der Macht der Institutionen und der Diskriminierung. Bei dieser digitalen Führung in der Ausstellung Enjoy – die mumok Sammlung im Wandel verbinden Mikki Muhr und Helene Heiss aktuelle Medienerfahrungen und feministische Medienkritik.