Sie hören dabei spannende Geschichten aus dem Wien von 1900, erlebt und erzählt von einer streitbaren Lehrerin, die sich vehement für soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte einsetzt. Auguste Fickert (1856−1910) wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen in Wien auf. Dennoch war es ihr möglich, den Beruf der Lehrerin zu ergreifen, den sie zeitlebens ausgeübt hat. Der theatrale Spaziergang führt bei ihrem eigenen Wohnprojekt, Wiens erstem Einküchenhaus vorbei, das berufstätigen, ledigen Frauen eine leistbare Unterkunft bietet und auch an den Villen einiger ihrer prominenten Nachbarn, wie Felix Salten und Arthur Schnitzler. Obwohl das Wien von 1900 im Vordergrund steht, wird Ihnen Einiges von den Problemen von damals, überraschend aktuell vorkommen.
Treffpunkt: 1190 Wien, Werkmanngasse 2, vor dem Klose-Hof
Ende: Meierei im Türkenschanzpark
Dauer: 2 Std.
Ticket: €25,00
Besonderheiten: Durchgeführt im historisierenden Kostüm als Auguste Fickert
MindestteilnehmerInnenanzahl: 6
Anmeldung erforderlich: Link
„Frauen, gründet Unternehmen – werdet wirtschaftlich unabhängig und autonom!“
Das forderte die Poetin und Unternehmerin /Christine de Pizan/ bereits im Mittelalter.
Tatsächlich gibt es in Wien aktuell/51.000 Unternehmerinnen/, über die Hälfte davon sind Einzelkämpferinnen, sogenannte EPUs und nur 19% der Wiener GmbHs stehen unter /weiblicher Führung/. Österreichweit wird jedes 3. Unternehmen von einer Frau geführt.
Bei unserem informativen Streifzug durch die „Stadt“, alias 1. Bezirk, setzen wir die /Unternehmerinnen-Brille auf, und schärfen unseren Blick für den /weiblichen Anteil am Geschäftsleben, erfahren vom Unternehmerinnen-Award und spannen einen weiten Bogen, von unbekannten Unternehmerinnen voriger Jahrhunderte wie Johanna Reybauer und der Witwe Cliquot, über Anna Demel und Anna Sacher, zu den jetzt hier tätigen Buchhändlerinnen, Betreiberinnen innovativer Konditoreien und Gaststätten, engagierten Galeristinnen und auch zur Wiener Börse, die – gegründet von der resoluten Maria Theresia – heute einen sehr beachtlichen Frauenanteil von 54% in Führungspositionen aufweist.
Anmeldung erforderlich: Link
Treffpunkt: 1010 Wien, Schreyvogelgasse 10
Ende: 1010 Wien, Weihburgasse 3
Dauer: 2h30m
Ticket: €30,00
Hinweis: Dieser Spaziergang ist nicht barrierefrei.
Mindestteilnehmerinnenanzahl: 6
Maximalteilnehmerinnenanzahl: 14
10 Jahre „One Billion Rising Austria“
Am 14. Februar feiern wir das zehnjährige Bestehen der Internationalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen & Mädchen. Unter dem Motto „Internationale Solidarität“ stehen wir für die Beendigung von Gewalt in Kriegen & globalen wie privaten Konflikten.
Im historischen Sitzungssaal des Parlaments begehen wir das Jubiläum, um ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen und den Einsatz für ein gewaltfreies Leben weltweit zu feiern.
Internationale Speaker:innen und Künstler:innen sind genauso geladen wie Aktivist:innen der ersten Stunde.
Programm & Ablauf folgen. Plätze beschränkt, Anmeldung erforderlich: katrin.fallmann@gruene.at
Das Programm von One Billion Rising Vienna 2023 ab 17:30 am Platz der Menschenrechte findet ihr hier.
So darf’s nicht weitergehen: Die Care-Krise wird tagtäglich spürbarer in Österreich. Ob Elementarbildung, Schule, Gesundheitsversorgung, Betreuung oder Pflege von älteren Menschen – das Angebot ist nicht ausreichend, überall fehlt es an Fachkräften und die Arbeitsbedingungen sind nicht mehr tragbar. Darüber hinaus beträgt der Gender Pension Gap noch immer mehr als 40%. Es ist klar, dass sich vieles und grundlegend was ändern muss. Und dennoch gibt’s keine nur annähernd adäquaten Maßnahmen. In anderen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien wird in Care-Sektoren immer öfter gestreikt. In Spanien oder der Schweiz gibt es seit einigen Jahren einmal pro Jahr einen Frauenstreik mit großer Beteiligung. Immer mehr stellen sich auch in Österreich die Frage, ob und wie ein „Streik“ derjenigen, die Care-Arbeit – bezahlt oder unbezahlt – leisten aussehen und gelingen könnte. Wir möchten an zwei Abenden von den Erfahrungen in der Schweiz und in Deutschland lernen. Diese Online-Veranstaltungen sind der Auftakt eines Prozesses, Möglichkeiten der Mobilisierung in Österreich auszuloten. Dazu laden wir herzlich ein.
Hier geht’s zur Anmeldung.
28. Februar 2023, 17.00 – 19.00
Erfahrungen von den Krankenhausstreiks in Berlin und Nordrhein-Westfalen
Silvia Habekost, Krankenpflegerin, Mit-Initiatorin der Berliner Krankenhausbewegung
Katharina Schwabedissen, Krankenpflegerin, organisierend in Essen und im NRW-Streik
Moderation: Karin Schuster, DGKP, Pflegestützpunkt 3.0 & Ursula Niediek, fair sorgen! Graz
Was können wir von den Frauenstreiks in der Schweiz und den Streiks im Gesundheitssektor in Deutschland lernen?
So darf’s nicht weitergehen: Die Care-Krise wird tagtäglich spürbarer in Österreich. Ob Elementarbildung, Schule, Gesundheitsversorgung, Betreuung oder Pflege von älteren Menschen – das Angebot ist nicht ausreichend, überall fehlt es an Fachkräften und die Arbeitsbedingungen sind nicht mehr tragbar. Darüber hinaus beträgt der Gender Pension Gap noch immer mehr als 40%. Es ist klar, dass sich vieles und grundlegend was ändern muss. Und dennoch gibt’s keine nur annähernd adäquaten Maßnahmen. In anderen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien wird in Care-Sektoren immer öfter gestreikt. In Spanien oder der Schweiz gibt es seit einigen Jahren einmal pro Jahr einen Frauenstreik mit großer Beteiligung. Immer mehr stellen sich auch in Österreich die Frage, ob und wie ein „Streik“ derjenigen, die Care-Arbeit – bezahlt oder unbezahlt – leisten aussehen und gelingen könnte. Wir möchten an zwei Abenden von den Erfahrungen in der Schweiz und in Deutschland lernen. Diese Online-Veranstaltungen sind der Auftakt eines Prozesses, Möglichkeiten der Mobilisierung in Österreich auszuloten. Dazu laden wir herzlich ein.
Anmeldung hier.
16. Februar 2023, 17.00 – 19.00
Erfahrungen mit dem Frauenstreik in der Schweiz
Link: https://eveeno.com/care-streik-erfahrungen-aus-der-schweiz
Tamara Funiciello, Nationalrätin und Co-Präsidentin SP Frauen* Schweiz
Regula Bühlmann, politische Sekretärin im Schweizerischen Gewerkschaftsbund
Moderation: Elisabeth Klatzer, Attac & fair sorgen! & Johanna Marcher, fair sorgen! Graz
Diskussion: Zusammenhang von Gewalt und Wirtschaft aus feministischer Perspektive
FairSorgen!-Café mit Plattform 20000frauen und fair sorgen!
06. März 2023, 17:00 Uhr
Im Rahmen von:
Kunstschaffen und One Billion Rising Austria präsentieren:
STOPP FEMIZIDE Kunst & Aktivismus curated by Petra M. Springer
Galerie am Park, Liniengasse 2A, 1060 Wien
Öffnungszeiten: Mo-Fr 16:30–21:00, Sa 18:00–21:00, So 13:00–16:00
Ausstellung:
Ophira Avisar • Katharina Brandl • AnnaLisa Erdemgil-Brandstätter •
Ewa Ernst-Dziedzic • #etwasläuftfalsch • Feminist Killjoy Vienna •
HaStickeriot • Emel Heinreich • Bianca Ion • Aiko Kazuko Kurosaki •
Peta Klotzberg • Kollektiv Kimäre | Viva La Vulva • Anna Mikl •
One Billion Rising Austria • Petra Paul • Petra Röbl • Astrid Ruberl •
Vanessa Thun-Hohenstein • Valery Villena
Am 1.3.2023 (Equal Care Day) hält Martin Nagl-Cupal, Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Wien, einen Vortrag zu „Familienfreundliche Hochschulen und haben wir da nicht wen vergessen? Studierende, die Angehörige pflegen“. Vizerektorin Manuela Baccarini wird Begrüßungsworte sprechen (1.3.2023, 10.30−12.00 mit anschließendem Lunch in der Sky Lounge am Oskar-Morgenstern-Platz).
Für die bessere Planung des Events wird um Anmeldung bis zum 22.2.2023 gebeten.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Publikationspräsentation „Eine Frage der Organisation?“ der Universität Wien.
Am 22.2.2023 spricht Inken Lind, Professorin an der Technischen Hochschule Köln, zu Eltern und Wissenschaftskarriere (22.2.2023, 10.30−12.00, online auf Zoom).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Publikationspräsentation „Eine Frage der Organisation?“ der Universität Wien.
Am 15.2.2023 (Equal Pay Day) spricht Ute Klammer, Leiterin des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen, zu „Der Comparable Worth Index, oder: Zur Bedeutung der Arbeitsbewertung für den Gender Pay Gap“ (15.2.2023, 10.30−12.00, online auf Zoom).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Publikationspräsentation „Eine Frage der Organisation?“ der Universität Wien.
Donnerstag, 23. März 2023, 12.30 bis 17.15 Uhr
Sky Lounge, Oskar Morgenstern Platz 1, 1090 Wien
Die Tagung wird von zwei Keynote Sprecherinnen aus der internationalen Familienforschung, Margaret O’Brien (University College London, UK) und Susana Atalaia (Institute of Social Sciences, University of Lisbon, Portugal) eröffnet. Anschließend werden Forschungsergebnisse aus zwei am Institut für Soziologie angesiedelten FWF-Projekten vorgestellt: Gerlinde Mauerer präsentiert erste Ergebnisse aus der Forschung „Familiäre Fürsorge und elterliche Erwerbstätigkeit im Wandel“ (https://genfam.univie.ac.at/), Eva-Maria Schmidt stellt Ergebnisse aus der Forschung zu „Normen rund um Mutterschaft“ vor (https://norm.univie.ac.at/). Den Tagungsabschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus der Familienforschung und Familienpolitik in Österreich, u.a. Ulrike Zartler, Institut für Soziologie.
Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Anmeldungen sind bis 12. März unter genfam23@univie.ac.at möglich.
Informationen zum Programm siehe https://genfam.univie.ac.at/tagung-2023/