Kundgebung an der Femizide-Gedenkwand am Yppenplatz
Im vergangenen Jahr gab es in Österreich 31 Femizide. 31 Frauen wurden von ihren Partnern & Ex-Partnern ermordet. Um die strukturelle Natur dieses Problems sichtbar zu machen, haben wir, die Vereine Kollektiv Kimäre und Viva La Vulva, 2021 die Femizide-Gedenkwand am Yppenplatz geschaffen. Die kontinuierliche Visualisierung der Anzahl der Mordopfer hat wesentlich zur Thematisierung des Problems in der Öffentlichkeit beigetragen. Am Todestag von Nadine, jener Frau die von ihrem Ex-Partner auf brutalste Weise in ihrer Trafik angezündet wurde – fordern wir die Politik einmal mehr zum Handeln auf.
Unsere Forderungen:
Eine permanente Gedenkstätte für Femizide im öffentlichen Raum
Die Femizide-Gedenkwand am Yppenplatz hat das Bewusstsein für Frauenmorde on- & offline gefördert und den Begriff “Femizide” in die breite Öffentlichkeit gebracht. Der Erfolg dieser Aktion basiert allerdings auf dem finanziellen und emotionalen Einsatz unserer Vereine. Wir fordern die Wiener Stadtregierung und die Bundesregierung deshalb auf, eine permanente Gedenkstätte für die Opfer von Männergewalt zu schaffen.
Eine offizielle Zählung der Femizide in Österreich
Zur Sichtbarmachung und Anerkennung als strukturelles Problem braucht es dringend eine offizielle Zählung. Länder wie Spanien haben es bereits vorgemacht. Österreich muss das Problem endlich ernst nehmen. Dazu gehören auch offizielle Zahlen und Statistiken.
228 Millionen Euro jährlich für den Gewaltschutz
Es benötigt darüber hinaus einheitliche Regelungen für die Täterberatung, ein Budget von 228 Millionen Euro jährlich und mindestens 3.000 neue Arbeitsstellen in Gewalt- und Opferschutzeinrichtungen. Auch die Etablierung des Nachbarschaftprojektes „StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt“ in allen Bezirken und Städten in Österreich muss politische Priorität haben.
Man(n) tötet nicht aus Liebe! Die Politik muss JETZT handeln!
Datum: Samstag 05. März 2022, 11:00
Ort: Vor der Femizide-Gedenkwand am Yppenplatz, 1160 Wien
Kontakt und Rückfragen:
Ana Badhofer
Viva La Vulva
Stv. Obfrau und Gründerin
+43 664 165 1065
ana.badhofer@vivalavulva.at
www.vivalavulva.at
Nehmt ihr uns eine*, antworten wir alle! Keine* einzige* weniger!
+++ Kundgebung: Dienstag, 15.02.2022, 18:00 Uhr, am ehem. Karlsplatz +++
Am 07.02. wurde eine Frau* in Graz erstochen. Bereits am 6.2. waren wir aufgrund des 3. Feminizids, der in Österreich bekannt wurde, auf der Straße. Nun zählen wir bereits den 4.!
Wir werden keinen Feminizid mehr unbeantwortet lassen, bis wir keine* einzige* weniger sind – für ein Ende patriarchaler Gewalt!
Ni una* menos!
Keine* einzige weniger!
Alerta Feminista!
Demoaufruf in mehreren Sprachen hier.
unsichtbar – ein aktionskünstlerisches, interdisziplinäres Symposium zum Thema sexualisierte Gewalt
Was: Intermediales, interdisziplinäres Symposium zu „Sexualisierter Gewalt“
Wer: unsichtbar Initiative by Livia Klein & Helena Gabriel-Oiwoh
Wann: von 08.03. bis 19.03.2022
Wo: Never at Home, Schellinggasse 13, 1010 Wien, 2. Stock
Barrierefreiheit: Lift vorhanden, großes WC mit Handgriffen im Restaurant gegenüber
Programm:
08.03.2022, 19:00 – 22:00 Uhr: UNSICHTBAR Soft Opening
11.03.2022, 19:00 – 22:00 Uhr: Podiumsdiskussion „Sexualisierte Gewalt SICHTBAR machen“ mit Helena Gabriel-Oiwoh (unsichtbar), Clara Bohmann (clara.comments), Gloria Bozyigit (UN Women Austria), Livia Klein (unsichtbar) & Eva Teja Tschiderer (Embodiment Coach)
12.03.2022, 09:30 ‑10:30 Uhr: Workshop 1 „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen* & Femizide“ mit Fatma Uysal (UNSA Vienna)
12.03.2022, 11:00 – 12:00 Uhr: Workshop 2 „Aktivismus gegen sexualisierte Gewalt“ mit Clara Bohman (clara.comments) & Gloria Bozyigit (UN Women Austria)
12.3.2022, 12:30 – 13:30 Uhr: Workshop 3 „Trauma ganzheitlich betrachten und lösen“ mit Alina Leitinger (CHANGE NOW)
12.03.2022, 14:30 – 16:00 Uhr: Workshop 4 „Sexualisierte Gewalt online & was frau* dagegen tun kann“ mit Alexandra Wonka (saferinternet.at)
12.03.2022, 19:00 – 20:00 Uhr: Workshop 5 „Vulva Visibility – Vulva Abdruck Session“ mit Gloria Dimmel (Künstlerin) & Paula Marschalek (Kulturmanagerin)
12.03.2022, 20:00 – 21:00 Uhr: Workshop 5 „Vulva Visibility – Vulva Abdruck Session“ mit Gloria Dimmel (Künstlerin) & Paula Marschalek (Kulturmanagerin)
13.03.2022, 09:00 – 10:30 Uhr: Workshop 6 „Sexualisierte Gewalt – Farbenspiel des Handlungsspektrums“ mit Manuela Müllner (Landeskriminalamt Wien)
13.03.2022, 11:00 – 12:30 Uhr: Workshop 7 „Vulva, weibliche* Sexualität und sexualisierte Gewalt inkl. Vulva-Basteltisch“ mit Viva la Vulva
13.03.2022, 13:00 – 14:00 Uhr: Workshop 8 „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen* mit Behinderung“ mit Lisa Udl (Ninlil)
Bei allen Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen) und FFP2-Maskenpflicht.
Anmeldung hier.
Hinter verschlossenen Türen
Ein Kurzfilm über das Wegschauen aller Beteiligten bei häuslicher Gewalt
Die Zunahme von häuslicher Gewalt durch die Lockdowns in Zeiten der Pandemie, war die Inspiration zu diesem Kurzfilm. Er zeigt wie sich die Enge des Lebensumfelds durch Ausgansbeschränkungen in Gewalt verwandeln kann. „Hinter verschlossenen Türen“ bezieht die Aspekte der Gewaltursache beim Mann, die Abhängigkeit bei der Frau und die innere und äußere Tabuisierung des Themas mit ein.
Regie: Tobias Wutschek, Darsteller*innen: Angelina Delano, Jakob Oberschlick
ein Projekt des KV für Barrierefreiheit im Kopf, ZVR1496733523
Anmeldung zur Facebook-Veranstaltung (Link wird 1 Stunde vor der Premiere zugeschickt): https://www.facebook.com/events/619135509384510
oder direkt zum Youtube-Kanal hier: https://www.youtube.com/channel/UCeXuQYpHku5Hq7Wz1Qe8A_g/videos
Ending Female Genital Mutilation: Österreichische und internationale Initiativen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung
UN Women lädt zum Round Table anlässlich des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung mit der Abgeordneten Petra Bayr, MA MLS zum Thema „Ending Female Genital Mutilation: Österreichische und internationale Initiativen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung“.
Der virtuelle Round Table findet am Montag, 7. Februar 2022 um 18:00 Uhr als Zoom-Videokonferenz statt.
Laut UN Women sind weltweit 200 Mio. Frauen und Mädchen in 31 Ländern von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) betroffen, wobei von einer jährlichen Zunahme von etwa 4 Mio. ausgegangen wird. Dass der Kampf gegen FGM insbesondere während der Corona-Pandemie geboten ist, weiß Abgeordnete Petra Bayr zu berichten, die sich seit Jahren gegen weibliche Genitalverstümmelung einsetzt.
Bitte melden Sie sich unter folgendem Link zum virtuellen Round Table an: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZEkcOqspzopGdVGUr-CtKP0bOKlICFJ75_J
Nach der Registrierung erhalten Sie den Link zur Zoom-Videokonferenz per Mail zugeschickt.
Am 6.2. ist Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. FGM (Female Genital Mutilation) ist eine massive Menschenrechtsverletzung und eine Form von Gewalt gegen Frauen, die dazu dient ihre Körper und ihre Sexualität zu kontrollieren. In den meisten Fällen stellt FGM auch eine Verletzung der Kinderrechte da, da FGM meist an jungen Mädchen durchgeführt wird. Diese Körperverletzung wirkt sich auf die körperliche, psychische und sexuelle Gesundheit aus.
Die Beratungsstellen wie FemSüd Frauengesundheitszentrum und Bright Future leisten in Wien wichtige Bewusstseins‑, Aufklärung- und Beratungsarbeit gegen FGM. Die Grünen Frauen Wien sprechen mit der Expertin und Ärztin Umyma El Jelede über ihre Arbeit bei FEM Süd, die unterschiedlichen Formen von FGM und vor allem was man gegen diese Menschenrechtsverletzung tun kann.
Die Veranstaltung findet online über Zoom statt.
Anmeldung unter: gruene.frauen.wien@gruene.at
STOP FGM! Kundgebung von Frauen, Lesben, Migrantinnen und Mädchen.
Am 6.Februar ist der Internationale Kampftag gegen FemaleGenitaleMutilation – weibliche Beschneidung.
Das Frauenlesbenmädchenzentrum Wien hält diesen Tag auch für Fadumo am Leben und führen gemeinsam mit ihr den Kampf gegen FGM weiter.
FGM ist eine Folter, unter der Frauen ihr Leben lang leiden. Fadumo war eine von ihnen.
Stop FGM – jetzt sofort!
One Billion Rising Vienna | Austria 2022
Der Hauptaktionstag der globalen Bewegung One Billion Rising wird 2022 weltweit und auch bei uns in Wien diesmal zum 10. Mal stattfinden!
Daher soll das Event One Billion Rising Vienna 2022 | Austria 2022 etwas ganz Besonderes werden.
Aufgrund der prognostizierten Corona-Neuinfektionszahlen für Mitte Februar und in Anbetracht der Besonderheit und Wichtigkeit dieses Events haben wir beschlossen, die Hauptveranstaltung One Billion Rising Vienna | Austria 2022 auf den 5. Mai 2022 zu verschieben (siehe Event hier)!
Am eigentlichen V‑Day, am 14. Februar 2022 um 18 Uhr treffen wir uns online und tanzen gemeinsam „Break the Chain“ im digitalen Raum.
Bitte meldet euch an unter: event@1billionrising.at – dann bekommt ihr die Zugangsdaten!
Live-Stream: https://1billionrising.at/rising-austria/rising-austria-2022/
Das Programm für das Event im Mai im realen Raum ist schon fertig und wir freuen uns, dass wir diesmal sowohl Künstler*innen vom allerersten Mal wie die Tänzerin Karin Label aus Haiti, die Sängerinnen Margaret Carter und Aminata Seydi oder Künstler*innen wie Maren Rahmann, Kitana Project, Larissa Breitenegger, starsky, oder Gruppierungen wie EsRAP und DanceAbility, die uns durch die ganzen Jahre hindurch immer wieder mit ihren Beiträgen unterstützt haben, aber auch wunderbare Neuzugänge, wie die Trommler*innen Maracatu Nossa Luz oder Peta Klotzberg für dieses Jubiläumsevent gewinnen konnten.
Das Event steht unter dem Ehrenschutz von Frau Mag.a Doris Schmidauer.
Wir hoffen, dass wir diesen Termin im Mai nun halten können. Alle Änderungen und weitere Rahmenveranstaltungen geben wir noch zeitgerecht bekannt.
One Billion Rising Vienna | Austria 2022
unter dem Ehrenschutz von Frau Mag.a Doris Schmidauer
Der Hauptaktionstag der globalen Bewegung One Billion Rising wird 2022 weltweit und auch bei uns in Wien diesmal zum 10. Mal stattfinden!
Daher soll das Event One Billion Rising Vienna 2022 | Austria 2022 etwas ganz Besonderes werden.
Aufgrund der prognostizierten Corona-Neuinfektionszahlen für Mitte Februar und in Anbetracht der Besonderheit und Wichtigkeit dieses Events haben wir beschlossen, die Hauptveranstaltung One Billion Rising Vienna | Austria 2022 auf den 5. Mai 2022 zu verschieben!
Am eigentlichen V‑Day, am 14. Februar 2022 treffen wir uns online und tanzen gemeinsam „Break the Chain“ im digitalen Raum.
Bitte meldet euch an unter: event@1billionrising.at – dann bekommt ihr die Zugangsdaten!
Das Programm für das Event im realen Raum ist schon fertig und wir freuen uns, dass wir diesmal sowohl Künstler*innen vom allerersten Mal wie die Tänzerin Karin Label aus Haiti, die Sängerinnen Margaret Carter und Aminata Seydi oder Künstler*innen wie Maren Rahmann, Kitana Project, Larissa Breitenegger, starsky, oder Gruppierungen wie EsRAP und DanceAbility, die uns durch die ganzen Jahre hindurch immer wieder mit ihren Beiträgen unterstützt haben, aber auch wunderbare Neuzugänge, wie die Trommler*innen Maracatu Nossa Luz oder Peta Klotzberg für dieses Jubiläumsevent gewinnen konnten.
WIr hoffen, dass wir diesen Termin nun halten können. Alle Änderungen und weitere Rahmenveranstaltungen geben wir noch zeitgerecht bekannt.
Offenes Feministisches Treffen
Freitag, 08.02.2021, 17:00–19:00 (Anmeldung per Mail bis 06.02.!)
Frauen*, Lesben, Inter‑, Nicht Binär, Trans- und Agender-Personen only
Das Offene Feministische Treffen geht in die nächste Runde! Seit Ende September trifft sich eine Gruppe unter dem Motto ‚Claim the Space‘ um sich auszutauschen und gemeinsam die Wut über patriarchale Gewalt auf die Straße zu tragen. Konkret soll diesmal darüber geredet werden, wie politisch, persönlich und emotional mit der Situation und mit der medialen, rassistischen Berichterstattung umzugehen. Außerdem will überlegt werden, wie bestimmte Themen in einzelnen Arbeitsgruppen angegangen werden können. Es soll sich darüber ausgetauscht werden, wie eine Auseinandersetzung über bzw. eine feministische Praxis zu patriarchaler Gewalt und Feminiziden in Wien in Zukunft aussehen kann.
Anmeldungen unter gegenpatriarchatundkapital@riseup.net – der Treffpunkt wird daraufhin zugeschickt.
Bei schlechtem Wetter gibt es auch die Möglichkeit in einen Raum zu gehen, deshalb wird gebeten wenn möglich PCR-getestet zu kommen (Selbsttests wird es auch vor Ort geben) und einen 2,5G Nachweis dabei zu haben.