Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2023
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, erkunden die Kuratorin Daniela Hahn und die Medizinhistorikerin Monika Ankele in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2023.
Beginn: 17 Uhr Ort: Josephinum – Medizinhistorisches Museum Wien (Treffpunkt Museumsfoyer) Währinger Straße 25, 1090 Wien
Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2023
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, erkunden die Kuratorin Daniela Hahn und die Medizinhistorikerin Monika Ankele in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2023.
Beginn: 11 Uhr Ort: Josephinum – Medizinhistorisches Museum Wien (Treffpunkt Museumsfoyer) Währinger Straße 25, 1090 Wien
Sie hören dabei spannende Geschichten aus dem Wien von 1900, erlebt und erzählt von einer streitbaren Lehrerin, die sich vehement für soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte einsetzt. Auguste Fickert (1856−1910) wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen in Wien auf. Dennoch war es ihr möglich, den Beruf der Lehrerin zu ergreifen, den sie zeitlebens ausgeübt hat. Der theatrale Spaziergang führt bei ihrem eigenen Wohnprojekt, Wiens erstem Einküchenhaus vorbei, das berufstätigen, ledigen Frauen eine leistbare Unterkunft bietet und auch an den Villen einiger ihrer prominenten Nachbarn, wie Felix Salten und Arthur Schnitzler. Obwohl das Wien von 1900 im Vordergrund steht, wird Ihnen Einiges von den Problemen von damals, überraschend aktuell vorkommen.
Treffpunkt: 1190 Wien, Werkmanngasse 2, vor dem Klose-Hof Ende: Meierei im Türkenschanzpark Dauer: 2 Std. Ticket: €25,00 Besonderheiten: Durchgeführt im historisierenden Kostüm als Auguste Fickert MindestteilnehmerInnenanzahl: 6
„Frauen, gründet Unternehmen – werdet wirtschaftlich unabhängig und autonom!“ Das forderte die Poetin und Unternehmerin /Christine de Pizan/ bereits im Mittelalter.
Tatsächlich gibt es in Wien aktuell/51.000 Unternehmerinnen/, über die Hälfte davon sind Einzelkämpferinnen, sogenannte EPUs und nur 19% der Wiener GmbHs stehen unter /weiblicher Führung/. Österreichweit wird jedes 3. Unternehmen von einer Frau geführt.
Bei unserem informativen Streifzug durch die „Stadt“, alias 1. Bezirk, setzen wir die /Unternehmerinnen-Brille auf, und schärfen unseren Blick für den /weiblichen Anteil am Geschäftsleben, erfahren vom Unternehmerinnen-Award und spannen einen weiten Bogen, von unbekannten Unternehmerinnen voriger Jahrhunderte wie Johanna Reybauer und der Witwe Cliquot, über Anna Demel und Anna Sacher, zu den jetzt hier tätigen Buchhändlerinnen, Betreiberinnen innovativer Konditoreien und Gaststätten, engagierten Galeristinnen und auch zur Wiener Börse, die – gegründet von der resoluten Maria Theresia – heute einen sehr beachtlichen Frauenanteil von 54% in Führungspositionen aufweist.
Sanja Iveković verbindet in ihren Arbeiten persönliche, politische und ästhetische Anliegen miteinander und thematisiert dabei vor allem Repräsentationen weiblicher Identität und Gewalt gegen Frauen im internationalen Raum. Eines der zentralen Anliegen ihres Werks ist das Verhältnis von Geschichte und Gegenwart. Works of Heart (1974–2022) versammelt künstlerische Arbeiten aus allen Phasen von Ivekovićs Laufbahn und beginnt mit ihren frühen feministischen Arbeiten zur Beziehung zwischen Massenmedien und Ideologie, die im Umfeld der jugoslawischen Bewegung Nova umjetnička praksa entstanden sind.
Führung und Diskussion mit Andrea Hubin, Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin
max. 20 Teilnehmerinnen Ort: Kunsthalle Wien im Museumsquartier
Eintritt frei! (Einladung der Kunsthalle und der Frauenhetz für speziell diesen Besuch) Anmeldung bis spätestens 09. Februar an pr@frauenhetz.at
Führung durch das Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum Dienstag, 31. Jänner 2023, 18:00
Margarete Schütte-Lihotzky (1897−2000) hat die Wohnung, in der sie ihre letzten 30 Lebensjahre verbrachte, nach ihren Erfahrungen und Intentionen gestaltet. Die Architektinnenwohnung wurde als ein besonderes architektonisches Juwel erhalten und ist ein einmaliger Ort einer Frau in Wien der besucht und erlebt werden kann. Das MSL Zentrum ist ein offener und informativer Ort – ein Besuch gibt Einblick in die Wohnung, das Leben und die Werke Margarete Schütte-Lihotzkys.
Die Frauenhetz lädt zur Führung ein, Teilnahme ist kostenlos. Max. 15 Teilnehmerinnen (first come first serve)
Ort: Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum, Franzensgasse 16, Tür-Nr. 40, 1050 Wien Anmeldung bis spätestens Montag, den 30. Jänner an pr@frauenhetz.at
Public Program: Queer-feministische Aktionswoche. Edit-a-thon
Frauen und queere Personen sind immer noch unterrepräsentiert auf Wikipedia. Frauen machen nur etwa zehn Prozent der aktiven Freiwilligen aus, die an der Online-Enzyklopädie mitarbeiten. Und auch die Inhalte sind weit von Gleichberechtigung entfernt: Biografien wichtiger Frauen, FLINTA* und queerer Personen fehlen, queer-feministische Kunst und Kultur sind noch nicht genügend abgedeckt. Interessierte sind deshalb dazu eingeladen, Autor*innen zu werden und gemeinsam Wikipedia-Einträge zu erstellen, um so dem Ungleichgewicht entgegenzuwirken.
TERMINE UND TREFFPUNKTE:
DI, 14.03. von 12 bis 16 Uhr (Treffpunkt: Belvedere 21) Edit-a-thon zu queer-feministischer Kunstproduktion
MI, 15.03. von 11 bis 15 Uhr (Treffpunkt: Research Center) Edit-a-thon zu queer-feministischer Kunstproduktion
DO, 16.03. von 12 bis 18 Uhr (Treffpunkt: Belvedere 21) Edit-a-thon zu queer-feministischer Kunstproduktion
FR, 17.03. von 11 bis 17 Uhr (Treffpunkt: Research Center) Edit-a-thon zu queer-feministischer Kunstproduktion und Führung Belvedere Research Center
SA, 18.03. von 12 bis 16 Uhr (Treffpunkt: Belvedere 21) Edit-a-thon zu queer-feministischer Kunstproduktion Zusammenfassung und Folgeprojekte
Das gesamte Programm und die Anmeldung finden Sie hier. Weitere Fragen gerne an c.erharter@belvedere.at
Der Hohe Gerichtshof des Feminismus lädt zum Tribunal gegen das Patriarchat! Angeklagt sind: die Täter, die Justiz, die Polizei, die Medien, die Gesellschaft und die Politik. Sie werden angeklagt für die Untätigkeit, wenn es um Femizid und Gewalt gegen Frauen* geht: das Verharmlosen und Bagatellisieren, Stichwort „Beziehungstat“, Ausreden suchen, warum nicht geholfen wurde, das Victim Blaming, aber auch das alltägliche Abwerten und Heruntermachen von Frauen* und Mädchen*.
Denn:
Mann tötet nicht aus Liebe. Nieder mit dem Patriarchat!
Ausstellungseröffnung am 8. April 2022 um 19.00 Uhr Ort: Mz* Baltazar’s Laboratory, Jägerstraße 52–54, 1200 Wien
Frauen* und Männer* haben die Menschheitsgeschichte geprägt. Mindestens die Hälfte der sichtbaren Geschichte wurde von Frauen* durch ihre Arbeit, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Kreativität geschrieben. Auch im Wiener Rathaus!
Entdecke gemeinsam mit NEOS Wien Landtags- und Gemeinderatsabgeordneter und Frauensprecherin Dolores Bakos, wie sehr die Geschichte der Stadt durch Frauen mitgestaltet wurde und wie die Zukunft durch Frauen mitgestaltet wird. Begleitet werden wir von der Gründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge und Expertin für feministische Forschung Petra Unger. Treffpunkt: Eingang Rathaus, Lichtenfelsgasse
Für die Veranstaltung gilt 2G+. Bitte bring einen Impf- bzw. Genesungsnachweis und einen aktuellen, negativen PCR-Test mit. Bitte melde dich für die Veranstaltung an. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!
In der Ausstellung „The Female Landscape: Rethinking the Body through the Photographic Image and Beyond“ wird der weibliche Körper als Landschaft intermedial aufgegriffen, verschiedene Facetten von Frau-Sein werden hier erzählt und aus feministischer Perspektive untersucht. Das Projekt stellt gesellschaftsrelevante Aspekte wie Gleichstellung, Gender, die Rolle der Frau*, Sexismus, Postkolonialismus und gesellschaftliche Konventionen zu Diskussion. Die Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin Paula Marschalek nimmt uns mit auf eine Reise durch Körperlandschaften und gibt Einblicke zum Projekt.
// Was? “The Female Landscape” x Sorority // Wann? 01.04.2022, 18.30 (inklusive Brunch mit freiwilliger Spende)
Ein weiterer Termin findet am 26.03. um 10.00 statt. An beiden Terminen gibt es eine kostenpflichtige Bar vor Ort.
// Wo? VBKÖ – Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs, Maysedergasse 2, 1010 Wien // Wie? Bitte unbedingt anmelden (begrenzte Teilnehmer:innenzahl – first come, first serve). Zur Anmeldung geht es hier.