Frauenspaziergang im Döblinger Cottage

Bei meh­re­ren Sta­ti­on erfährt man His­to­ri­sches über eine Rei­he von groß­ar­ti­gen Frau­en wie Hedi Lamarr, Char­lot­te Büh­ler, Augus­te Fickert, Emmy Loo­se und vie­le mehr, die dort gewohnt haben.

Es füh­ren Nico­le del­le Karth, Irm­gard Mai­er und Cor­ne­lia Hieber.

Sonn­tag, 8. März, 10.00 Uhr
Treff­punkt: 1190, Bill­roth­stra­ße / Ecke Peter-Jordan-Straße

Frauen Streik(t)! | Stadtspaziergang

Frauen Streik(t)! | Stadtspaziergang

7. März 2020 von 11:00 bis 13:30, Kos­ten: 15 Euro

Eman­zi­pa­ti­on erst in 170 Jahren?

Auch wenn hart­nä­ckig behaup­tet wird, Frau­en* sei­en längst emanzipiert:
Die Lis­te der gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Benach­tei­li­gun­gen von Frau­en* ist lange:

In Öster­reich ver­die­nen 2017 Frau­en* um 37,3% brut­to pro Jahr weni­ger als Männer

Allein­er­zie­he­rin­nen und Pen­sio­nis­tin­nen sind beson­ders häu­fig von Armut bedroht

Jede 5. Frau erlebt im Lauf ihres Lebens ent­we­der sexu­el­le Beläs­ti­gung, Miss­brauch, sexua­li­sier­te oder häus­li­che Gewalt.

Geht es mit aktu­el­len Gleich­stel­lungs­po­li­ti­ken in die­sem Tem­po wei­ter, wird es laut Welt­wirt­schafts­fo­rum noch 170 Jah­re dau­ern, bis Frau­en und Män­ner die­sel­ben Chan­cen erhal­ten. Die wirt­schaft­li­che Gleich­stel­lung von Frau und Mann wür­de dem­nach erst im Jahr 2186 erreicht.

Ange­sichts der Tat­sa­che lang­sa­mer oder gar rück­läu­fi­ger Eman­zi­pa­ti­ons­ent­wick­lun­gen erscheint vie­len Frau­en* ein Gene­ral­streik von Frau­en* der ein­zig gang­ba­re Weg, um Gleich­be­rech­ti­gung heu­te voranzutreiben.

Ist ein Frauen*Streik über­haupt möglich?
Gibt es Vorbilder?
Gab es in Öster­reich Frauen*Streiks?

Von der Uto­pie strei­ken­der und poli­tisch mäch­ti­ger Frauen*!
Ein Spa­zier­gang auf den Spu­ren wider­stän­di­ger, strei­ken­der Frauen*!

Anmel­dung und wei­te­re Infos: sie­he Link unten

Führung: Frauen an der Universität Wien II

Füh­rung durch die Geschich­te des Frauenstudiums

Der Muse reicht’s! Erst 1897 öff­ne­te die ers­te Fakul­tät an der Uni­ver­si­tät Wien ihre Pfor­ten für die Frau­en. Über 100 Jah­re muss­ten sie war­ten, um ein eige­nes Denk­mal im Arka­den­hof zu bekommen.
Im Rah­men die­ser Son­der­füh­rung wird ein kri­ti­scher Blick auf den lan­gen Weg zum „Frau­en­stu­di­um“ gewor­fen, ohne den Gegen­warts­aspekt des The­mas aus dem Auge zu verlieren.
Beson­de­res Augen­merk gilt der ers­ten Genera­ti­on an Wis­sen­schaft­le­rin­nen: Bio­gra­phien von Eli­se Rich­ter bis Ber­ta Kar­lik wer­den vorgestellt.

Öffent­li­che Son­der­füh­run­gen zum „The­ma Frau­en an der Uni­ver­si­tät Wien – Eine Füh­rung durch die Geschich­te des Frau­en­stu­di­ums“ fin­den am 06. März 2020 um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr in deut­scher Sprache.
Eine Regis­trie­rung ist erfor­der­lich. Die Anmel­dung ist ab etwa Mit­te Febru­ar möglich.

Ansprech­part­ne­rin – Frau Astrid Neu­bau­er, BA
(Tel: +43 1 4277 176 01 bzw. fuehrungen@univie.ac.at)

Treff­punkt:
Beim Por­tier in der Aula / Haupt­ein­gang (Uni­ver­si­täts­ring 1)
(Dau­er: ca. 60 min.)

Wiener Frauentag im Rathaus

Wiener Frauentag im Rathaus

Ter­min: Der nächs­te Wie­ner Frau­en­tag im Rat­haus fin­det am 6. März 2020 statt.
Die genaue Zeit und das Pro­gramm wer­den recht­zei­tig hier bekannt gegeben.

Ort: 1., Rat­haus, Ein­gang Lich­ten­fels­gas­se 2, Auf­gang: Fest­stie­ge 2

Bera­tungs­an­ge­bo­te, Film­vor­füh­run­gen, Work­shops und Füh­run­gen für Frauen
Jedes Jahr fin­det im Rat­haus rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März der Wie­ner Frau­en­tag mit umfang­rei­chem Pro­gramm statt. Für Müt­ter gibt es spe­zi­el­le Ser­vice­an­ge­bo­te wie einen Still­be­reich, Abstell­plät­ze für Kin­der­wä­gen und Kinderbetreuung.

Pro­gramm­punk­te:
Bera­tungs- und Informationsangebote
Unter­schied­li­che Aus­stel­le­rin­nen und Aus­stel­ler bera­ten zu den Berei­chen Lebens­pha­sen und Gewalt­schutz und infor­mie­ren zu Frau­en­po­li­tik, Frau­en­geschich­te und Empower­ment sowie zu vie­len wei­te­ren Themen.
Für Mäd­chen gibt es einen eige­nen Mädchenraum.

Work­shops:
Jedes Jahr wer­den kos­ten­lo­se Work­shops zu unter­schied­li­chen The­men ange­bo­ten, zum Bei­spiel Selbst­ver­tei­di­gung, Wirt­schafts­be­ra­tung, Woh­nen oder Ver­ein­bar­keit von Beruf und Familie.

Wei­te­re Angebote:
Füh­rung „Wege der Frau­en durchs Rathaus“
Gale­rie „Wien. Stadt der Gro­ßen Töchter“
The­men­füh­run­gen in der Wienbibliothek
Buch­prä­sen­ta­tio­nen und Filmvorführungen
Live-Musik oder Kabarett

Führung: Frauen an der Universität Wien I

Füh­rung durch die Geschich­te des Frauenstudiums

Der Muse reicht’s! Erst 1897 öff­ne­te die ers­te Fakul­tät an der Uni­ver­si­tät Wien ihre Pfor­ten für die Frau­en. Über 100 Jah­re muss­ten sie war­ten, um ein eige­nes Denk­mal im Arka­den­hof zu bekommen.
Im Rah­men die­ser Son­der­füh­rung wird ein kri­ti­scher Blick auf den lan­gen Weg zum „Frau­en­stu­di­um“ gewor­fen, ohne den Gegen­warts­aspekt des The­mas aus dem Auge zu verlieren.
Beson­de­res Augen­merk gilt der ers­ten Genera­ti­on an Wis­sen­schaft­le­rin­nen: Bio­gra­phien von Eli­se Rich­ter bis Ber­ta Kar­lik wer­den vorgestellt.

Öffent­li­che Son­der­füh­run­gen zum „The­ma Frau­en an der Uni­ver­si­tät Wien – Eine Füh­rung durch die Geschich­te des Frau­en­stu­di­ums“ fin­den am 06. März 2020 um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr in deut­scher Sprache.
Eine Regis­trie­rung ist erfor­der­lich. Die Anmel­dung ist ab etwa Mit­te Febru­ar möglich.

Ansprech­part­ne­rin – Frau Astrid Neu­bau­er, BA
(Tel: +43 1 4277 176 01 bzw. fuehrungen@univie.ac.at)

Treff­punkt:
Beim Por­tier in der Aula / Haupt­ein­gang (Uni­ver­si­täts­ring 1)
(Dau­er: ca. 60 min.)

Frauen*Spuren | Über den Gürtel gehen

Frauen*Spuren | Über den Gürtel gehen

Ein beson­ders viel­fäl­ti­ger Spa­zier­gang zu Frauen*Geschichte über den Gürtel!

mit Petra Unger, MA (femi­nis­ti­sche For­sche­rin, His­to­ri­ke­rin und Kulturvermittlerin)

Wann? Sonn­tag, 01. März 2020 um 11 Uhr
Wo?  Treff­punkt: 1180, Gym­na­si­um­str. 47, gegen­über beim Park
(End­punkt: 1090, Lust­kan­dl­str. 50)

Begrü­ßung: Mag.a Meri Dis­oski, Spre­che­rin für Frau­en und Gleich­stel­lung der Grü­nen im Nationalrat

Vom Wohn­ort zwei­er Schau­spie­le­rin­nen zur bekann­ten Salon­da­me Fan­ny Arnstein.
Von Loui­se Sla­dek zu Char­lot­te Bühler.
Von den ers­ten Stra­ßen­bahn­schaff­ne­rin­nen und dem Roten Wien.
Von Wäh­ring in den Alsergrund.

Begrenz­te Teilnehmer*innenzahl. Um Anmel­dung wird gebe­ten: raphaela.njie@gruene.at

Frauen.Wahl.Recht | Stadtspaziergang

Frauen.Wahl.Recht | Stadtspaziergang

29. Febru­ar 2020 von 15:00 bis 17:30, Kos­ten: 15 Euro

Vor 100 Jah­ren haben Akti­vis­tin­nen und Ver­tre­te­rin­nen der Ers­ten Frauen*Bewegung in Öster­reich das Frauen*Wahlrecht erstritten.

1919 zie­hen die ers­ten acht Frau­en ins Par­la­ment ein.

Wie hat der Kampf um poli­ti­sche Mit­spra­che begonnen?
Wer waren die Protagonistinnen?
Wel­che Wider­stän­de waren zu überwinden?

Und heu­te?
Wel­che Frau­en* sind heu­te im Parlament?
Wer ver­tritt noch Frauen*Interessen?
Wel­che Frauen*Forderungen gibt es heute?

Ein Spa­zier­gang auf den Spu­ren der Frauen-Wahlrechtsgeschichte!

Details und Anmel­dung: sie­he Link unten

Stadtspaziergang: Frauen*Streik(t)!

Stadtspaziergang: Frauen*Streik(t)!

Stadt­spa­zier­gang zu den Spu­ren der Arbei­te­rin­nen und Frauen*Bewegungen
in Maria­hilf mit Petra Unger
// 08.02.2020, 14 Uhr
// Treff­punkt: Gum­pen­dor­fer­stra­ße 145, 1060 Wien
// End­punkt: Otto Bau­er Gas­se 7, 1060 Wien
// Anmel­dung unter: gegenpatriarchatundkapital@riseup.net

Der End­punkt befin­det sich eben­falls in 1060 Wien – im Anschluss wird es
noch die Mög­lich­keit zum Aus­tausch bei einem Getränk im War­men geben!
Für Tee wäh­rend dem Stadt­spa­zier­gang wird gesorgt!

Hart­nä­ckig wird behaup­tet, die Eman­zi­pa­ti­on der Geschlech­ter sei
erreicht, wei­te­re Geset­ze und Initia­ti­ven über­flüs­sig und eine
Frau­en­be­we­gung obso­let – obwohl sämt­li­che Daten und Fak­ten aktueller
Stu­di­en die­sem Eman­zi­pa­ti­ons­my­thos widersprechen:

2016 ver­öf­fent­licht das Welt­wirt­schafts­fo­rum einen Report zur
Gleich­stel­lung der Geschlech­ter. Geht es mit aktuellen
Gleich­stel­lungs­po­li­ti­ken in die­sem Tem­po wei­ter, wird es noch 170 Jahre
dau­ern, bis Frau­en und Män­ner die­sel­ben Chan­cen erhal­ten. Die
wirt­schaft­li­che Gleich­stel­lung von Frau und Mann wür­de dem­nach erst im
Jahr 2186 erreicht.

Frau­en* ver­die­nen 2017 um 37,3% brut­to pro Jahr weni­ger als Män­ner. Bei
ganz­jäh­ri­ger Voll­zeit­be­schäf­ti­gung lagen die Brut­to­jah­res­ein­kom­men der
Frau­en im Mit­tel um 15,6% unter jenen der Män­ner. Die seit Jahren
gefor­der­te flä­chen­de­cken­de Ein­kom­mens­trans­pa­renz lässt sich kaum
durch­set­zen und wird von Unter­neh­men aktiv boykottiert.

Allein­er­zie­he­rin­nen sind beson­ders häu­fig von Armut bedroht ebenso
armuts­ge­fähr­det sind Pensionistinnen.

Jede 5. Frau erlebt im Lauf ihres Lebens ent­we­der sexu­el­le Belästigung,
Miss­brauch, sexua­li­sier­te oder häus­li­che Gewalt.

Die Lis­te der gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und politischen
Benach­tei­li­gun­gen von Frau­en* lässt sich noch lan­ge fortsetzen.
Ange­sichts der Tat­sa­che lang­sa­mer oder gar rückläufiger
Eman­zi­pa­ti­ons­ent­wick­lun­gen erscheint vie­len Frau­en* ein Generalstreik
von Frau­en* der ein­zig gang­ba­re Weg, um Gleich­be­rech­ti­gung heute
voranzutreiben.

Ein Blick zurück in die Geschich­te zeigt ver­schie­de­ne Widerstandsformen,
Stra­te­gien der Frauen*Bewegung und Streikbewegungen.

Eine Ver­an­stal­tung der Rei­he ‚Wenn wir strei­ken steht die Welt still‘.

Stadtrundgang: Orte des Frauenwahlrechts

Im März 1919 zogen die ers­ten Frau­en als Abge­ord­ne­te in das öster­rei­chi­sche Par­la­ment ein. Das glei­che Wahl­recht für alle war lan­ge vor 1919 eine zen­tra­le For­de­rung demo­kra­tisch Gesinn­ter und ist auch heu­te aktu­ell. Die Aus­stel­lung „Sie mei­nen es poli­tisch! 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich“ wur­de vom Pro­jekt frauenwahlrecht.at ent­wi­ckelt und wird zunächst im Volks­kun­de­mu­se­um Wien gezeigt.

Die­ser dia­lo­gisch ange­leg­te Rund­gang nimmt dort sei­nen Aus­gangs­punkt und führt danach ent­lang eini­ger zen­tra­ler Orte im öffent­li­chen Raum, die mit der Geschich­te des Frau­en­wahl­rechts ver­bun­den sind, wei­ter ins Haus der Geschich­te Öster­reich. Eine Aus­wahl an Objek­ten dient da wie dort als Aus­gangs- und Anknüpfungspunkt.

Treff­punkt: Volks­kun­de­mu­se­um Wien
Begrenz­te TeilnehmerInnenzahl
Anmel­dung bis 28.3. erbe­ten unter vermittlung@hdgoe.at
Kos­ten: € 12,-  ; € 8,- erm.

Eine Koope­ra­ti­on von frauenwahlrecht.at, Volks­kun­de­mu­se­um Wien und Haus der Geschich­te Österreich.

Im Rah­men der Aus­stel­lung „Sie mei­nen es poli­tisch!“ 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich / http://bit.ly/2NTnrd2

Führung und Gespräch: Auf die Straße!

Dia­lo­gi­sche Füh­rung durch die Aus­stel­lung mit His­to­ri­ke­rin Gabri­el­la Hauch und Kura­tor Remi­gio Gaz­z­a­ri zu Akti­vis­mus und Öffent­lich­keit in der Frauen(wahlrechts)bewegung.

Kos­ten: Ein­tritt + 4 Euro Führungstarif