Frauentag 2019: Es ist Zeit!

Frauentag 2019: Es ist Zeit!

Begrü­ßung & Eröffnung
RR BSI a.D. Dipl.-Päd.in Elfrie­de Pre­schern, Vize­prä­si­den­tin des För­der­ver­eins der VHS Wie­ner Urania
Prof.in Mag.aBri­git­te Neichl, VHS Wie­ner Ura­nia, Spezialformate
Mag.Maria Röss­l­hu­mer, AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

14.30: Vor­trag
Es ist Zeit… für das Frauenwahlrecht“
Dr.in Ele­na Mess­ner, Kul­tur­wis­sen­schaf­te­rin und Mit­her­aus­ge­be­rin des Buches „War­um fei­ern. Bei­trä­ge zu 100 Jah­ren Frauenwahlrecht“

15.00: Gesprächs­run­de Femi­nis­mus in den 1970er Jahren
Es ist Zeit…für Refor­men“

Mit
Elfrie­de Pre­schern, VHS Urania
Hei­di Ambrosch, Platt­form 20.000 Frau­en
Eva Dité, Autorin
Irm­traut Karls­son, Pio­nie­rin der Frauenhausbewegung
Mode­ra­ti­on: Nico­le Lipp, Medien-Expertin

16.15: Lesung aus „Die Töch­ter Ega­li­as“ von Gerd Brantenberg
Katha­ri­na Dungl, Saskia Nor­man und Johan­na Moro, fungke*kunstkollektiv

17.00: Gesprächs­run­de Gegen­wart & Ausblick
Es ist Zeit…für Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit“

Mit
Ulli Weish, Radio Oran­ge 94.0
Lena Jäger, Frauen*volksbegehren 2.0
Sophie Han­sal, Alli­anz Gewalt­frei leben
Stef­fi Bon­di, Ver­ein Sorori­ty
Mode­ra­ti­on: Bea­tri­ce Frasl, Kul­tur­wis­sen­schaf­te­rin und Pod­cas­te­rin („Gro­ße Töchter“)

Info­tisch des Frau­en­be­we­gungs­ar­chivs Stich­wort

Musi­ka­li­sches Rah­men­pro­gramm mit Maren Rahmann

Anmel­dung unter https://www.vhs.at/de/k/287471113
Ein­tritt frei.

Theaterabend: Zeitungsweiber

Rosa May­re­der, Augus­te Fickert und Marie Lang. Ken­nen Sie die­se Namen? Die drei Frau­en sind den meis­ten Österreicher*innen kaum bekannt. Zu Unrecht, denn sie waren als Her­aus­ge­be­rin­nen der von 1899 bis 1902 erschei­nen­den Zeit­schrift „Doku­men­te der Frau­en“ die Weg­be­rei­te­rin­nen des Frau­en­wahl­rechts in Öster­reich, des­sen Ein­füh­rung sich heu­er zum hun­derts­ten Mal jährt.

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag lässt Amnes­ty Inter­na­tio­nal gemein­sam mit der Thea­ter­grup­pe „Kon­fron­ta­ti­on“ die Geschich­te die­ser drei Frau­en wie­der zum Leben erwa­chen. Das Thea­ter­stück „Zei­tungs­wei­ber“ beleuch­tet in sechs Sze­nen den enthu­si­as­ti­schen Beginn der „Doku­men­te der Frau­en“, aber auch das bal­di­ge Schei­tern der drei Herausgeberinnen.

Frei­tag, 8. März 2019, 19:30 Uhr
Thea­ter Spek­ta­kel, Ham­bur­ger­stra­ße 14, 1050 Wien

Ticket-Preis: EUR 18,-
EUR 15,- für Amnes­ty Mitglieder

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen & Kar­ten­re­ser­vie­rung: www.amnesty.at/zeitungsweiber

100 Jahre Frauenwahlrecht, und jetzt?

Die Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en und Män­nern ist eines der obers­ten Zie­le und ein Grund­wert der Euro­päi­schen Uni­on. Das Euro­päi­sche Par­la­ment war immer ein vehe­men­ter Ver­tei­di­ger die­ses Prin­zips und sei­ner Imple­men­tie­rung in die Euro­päi­sche Gesetz­ge­bung. Was wur­de bereits erreicht? Was muss noch getan wer­den? Wel­che Rol­le haben Frau­en heu­te in der Poli­tik? Was bewegt Frau­en 100 Jah­re nach Ein­füh­rung des Wahl­rechts in Öster­reich? Und beson­ders span­nend: Wie wer­den Frau­en am 26. Mai 2019 bei den EU-Wah­len von die­sem Recht Gebrauch machen?

Begrü­ßung durch Tho­mas Weber, Ver­bin­dungs­bü­ros des Euro­päi­schen Parlaments

Podi­ums­dis­kus­si­on mit:
Eve­lyn Reg­ner, Mit­glied des Euro­päi­schen Par­la­ments (SPÖ)
Irm­gard Griss, Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te (NEOS) und ehem. Prä­si­den­tin des Obers­ten Gerichtshofs
Sig­rid Mau­rer, ehem. Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te (Grü­ne)
Bea­tri­ce Frasl, Dok­to­ran­din und Pod­cas­te­rin („Gro­ße Töch­ter“)
mode­riert von Bene­dikt Wein­gart­ner, Jour­na­list und Moderator

anschlie­ßend: Get together

Face­book-Event

Filme zum Frauentag 2019

Filme zum Frauentag 2019

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags gibt es auch die­ses Jahr wie­der Fil­me von star­ken Frau­en zu star­ken Frau­en zu sehen!

Votiv­ki­no:

16:45 Uhr SUFFRAGETTE
18:45 Uhr HANNAH ARENDT
21:00 Uhr # FEMALE PLEASURE

Kino De France:

16:30 Uhr JOY
18:30 Uhr DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS
20:00 Uhr DIE BERUFUNG

Alle Fil­me wer­den in OmU gezeigt.
Ticket­re­ser­vie­run­gen sind online oder im Kino möglich.

Jane’s Walk: Frauen machen Stadt

Jane’s Walk am internationalen Frauentag:
Frauen und Stadt – Frauen machen Stadt

Walk Lea­der: Cor­ne­lia Dlabaja
Treff­punkt: Haupt­ein­gang Burgtheater

Gemein­sam machen wir uns am inter­na­tio­na­len Frau­en­tag auf die Spu­ren­su­che nach jenen Orten und Pio­nie­rin­nen die sich für das Frau­en­wahl­recht, ega­li­tä­re Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten, For­schung und Arbeit­neh­me­rIn­nen­rech­te ein­ge­setzt haben. Bei unse­rem Walk unter­neh­men wir eine Zeit­rei­se an jene Orte an denen Frau­en für das Frau­en­wahl­recht demons­triert haben und an wel­che die Salo­niers in ihren Salons Kunst, Gesell­schaft und Poli­tik bewegt haben. Auf unse­rem Spa­zier­gang wer­den aber auch jene Frau­en in den Blick genom­men, wel­che die Stadt heu­te gesell­schafts­po­li­tisch, stadt­pla­ne­risch, aktio­nis­tisch und künst­le­risch prä­gen. Der Spa­zier­gang fin­det in Koope­ra­ti­on mit Iger­sAus­tria statt.

Der Spa­zier­gang führt uns aus­ge­hend vom Ring, zum Haupt­ge­bäu­de der Uni­ver­si­tät und mün­det im Brun­nen­vier­tel am Yppenplatz.

Stich­wor­te: Frau­en­wahl­recht, Salon­kul­tur, Stadt­ent­wick­lung, Kunst im öffent­li­chen Raum und der Stadt­raum als Protestraum

Wiener Frauentag im Rathaus

100 Jahre Frauenwahlrecht – Unsere Stimme zählt – Wiener Frauentag 2019

Am 8. März 2019 wird im Wie­ner Rat­haus der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag unter dem Mot­to „100 Jah­re Frau­en­wahl­recht – Unse­re Stim­me zählt“ gefeiert.
Neben einem Bera­tungs­an­ge­bot sowie Füh­run­gen und Work­shops gibt es einen Auf­tritt von Eva Maria Marold.

Eröff­nung: 15 Uhr, Begrü­ßung durch Wohn­bau­stadt­rä­tin Kath­rin Gaál  um 15:15 Uhr.

Gesam­tes Pro­gramm auf wien.gv.at.

Ausstellungseröffnung: „Sie meinen es politisch!“

Eröffnung der Ausstellung „Sie meinen es politisch!“
100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich

Aus­stel­lung zu sehen bis 25. August 2019

Das inter­dis­zi­pli­nä­re Pro­jekt frauenwahlrecht.at the­ma­ti­siert den gesell­schafts­po­li­ti­schen Mei­len­stein des Frau­en­wahl­rechts und wirft ein Licht auf die poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on von Frau­en von 1848 bis heute.

Ich fürchte niemanden – Adelheid Popp und der Kampf für das Frauenwahlrecht

Das all­ge­mei­ne, glei­che Wahl­recht »aller Staats­bür­ger ohne Unter­schied des Geschlechts« war eine der wich­tigs­ten ­Errun­gen­schaf­ten der Revo­lu­ti­on am Ende des Ers­ten Welt­kriegs. Am 4. März 1919 konn­ten end­lich die ers­ten ­weib­li­chen Abge­ord­ne­ten im öster­rei­chi­schen Par­la­ment ange­lobt ­wer­den. Unter ihnen befand sich Adel­heid Popp (1869–1939), die auf drei Jahr­zehn­te des Kamp­fes für das Frau­en­wahl­recht zurück­blicken konn­te. Als jun­ge Fabrik­ar­bei­te­rin war Popp der Sozial­demokratie bei­getre­ten und hat­te wie kei­ne ande­re Anteil am Auf­bau einer star­ken pro­le­ta­ri­schen Frauenbewegung.
Das all­ge­mei­ne (Frauen-)Wahlrecht war für die »Erwe­cke­rin der Frau­en« kein Ziel an sich, son­dern nur ein Mit­tel im Stre­ben nach umfas­sen­dem Arbei­te­rin­nen­schutz, kür­ze­ren Arbeits­zeiten und letzt­lich einer Welt ohne ­Aus­beu­tung. Die­se Bio­gra­fie zeich­net ihr Leben und Wir­ken bis zu ihrem Ein­zug ins Par­la­ment nach und gibt dabei einen völ­lig neu­en Blick auf die Theo­rie und Pra­xis der frü­hen ArbeiterInnenbewegung.

Im Rah­men der Rosa Luxem­burg-Kon­fe­renz fin­det die ers­te Buch­prä­sen­ta­ti­on von „ ‚Ich fürch­te nie­man­den‘ – Adel­heid Popp und der Kampf für das Frau­en­wahl­recht statt.

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019

Nach der erfolg­rei­chen Pre­mie­re 2018, wird bei der 2. Rosa Luxem­burg Kon­fe­renz wie­der zwei Tage lang die Mög­lich­keit gebo­ten, Ana­ly­sen, Erfah­run­gen und Stra­te­gien fort­schritt­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen in Öster­reich und inter­na­tio­nal zu diskutieren.

Pro­gramm sie­he https://www.rosaluxemburgkonferenz.at/programm/

Time is up – Die Gleichstellungsfilmreihe des abz*circle

Der ABZ*CIRCLE, das über­par­tei­li­che Netz­werk für Frau­en aus Wirt­schaft, Bil­dung und Ver­wal­tung, lädt ein zur Film­rei­he über Gleich­stel­lung, Frau­en und ihre indi­vi­du­el­len Lebensentwürfe.

Anläss­lich von 100 Jah­ren Frau­en­wahl­recht ver­an­stal­tet der ABZ*CIRCLE 2019 eine Film­rei­he zum The­ma Gleich­stel­lung. Gezeigt wer­den Fil­me von Frau­en, denen ein selbst­be­stimm­ter Weg nicht von vorn­her­ein gege­ben war, die aber durch die Art und Wei­se, wie sie ihr Leben gemeis­tert haben, heu­te noch inspirieren.

Den Auf­takt am 24. Febru­ar 2019 macht der Kino­film „Astrid“, die Ver­fil­mung der Lebens­ge­schich­te der Kin­der­buch­au­torin Astrid Lind­gren, bevor sie zu einer der berühm­tes­ten Schrift­stel­le­rin­nen der Welt wur­de. „Astrid Lind­gren hat Genera­tio­nen von Mäd­chen geprägt und ihnen gezeigt, dass die Scha­blo­ne, in die sie glau­ben pas­sen zu müs­sen, gesprengt wer­den kann“, schreibt Han­na Herbst in ihrer Rezen­si­on auf derstandard.at.

Im Anschluss an den Film dis­ku­tie­ren Anna Stei­ger, Vize­rek­to­rin der TU Wien und Lena Jäger, Pro­jekt­lei­te­rin des Frau­en­volks­be­geh­rens zum The­ma „Die Welt braucht viel mehr Pip­pi Lang­strumpf“. Aus­klang bei Sekt und inter­es­san­ten Gesprächen!

Der Film wird in deut­scher Fas­sung gezeigt.