Filmabend „Suffragette“

100 Jahre Frauenwahlrecht. Wir machen weiter!

Was: Film: “Suf­fra­get­te – Taten statt Worte”
Wann: 20.3. 19:00
Wo: Guss­haus­stra­ße 14, 1040 Wien

Vor 100 Jah­ren haben Frau­en in Öster­reich das Wahl­recht für sich erkämpft.
Die Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts war nicht ein­fach, denn schon damals hat­te die Poli­tik Frau­en nichts geschenkt. Sie muss­ten sich selbst holen, was sie wollten.
Seit­dem hat sich zwar vie­les getan, aber gera­de jetzt ist es wich­tig wei­ter­zu­kämp­fen. Wo schwarz-blau regiert wer­den Kin­der­gar­ten­ge­büh­ren wie­der ein­ge­führt, müs­sen Frau­en­häu­ser schlie­ßen, wer­den femi­nis­ti­sche Ver­ei­ne aus­ge­hun­gert, Kin­der­gar­ten­ge­büh­ren wie­der ein­ge­führt. Anstatt die Lebens­si­tua­ti­on von Frau­en zu ver­bes­sern, wer­den ihnen Mög­lich­kei­ten eines selbst­be­stimm­ten Lebens genommen.

Wir wol­len 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich zum Anlass neh­men, uns mit den femi­nis­ti­schen Kämp­fen der Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen, den Film “Suf­fra­get­te – Taten statt Wor­te” anse­hen und anschlie­ßend diskutieren.
Der Film zeigt die Anfän­ge der Frau­en­be­we­gung im frü­hen 20. Jahr­hun­dert in Großb­ritta­ni­en und das damit ver­bun­de­ne Schick­sal der jun­gen Maud Watts.

Wozu feministische Medien? 35 Jahre an.schläge

Beim nächs­ten Auf­ma­cher wird Lea Sus­e­mi­chel von ihren Erfah­run­gen als lei­ten­de Redak­teu­rin der an.schläge berich­ten. Das femi­nis­ti­sche Maga­zin wur­de vor 35 Jah­ren gegrün­det und erscheint acht­mal im Jahr. Ob sozia­ler Pro­test, Sex und Selbst­be­stim­mung oder Por­träts von auf­kom­men­den, aber oft noch unbe­kann­ten Künst­le­rin­nen: die an.schläge grei­fen The­men auf, die anders­wo kaum vorkommen:

Lea Sus­e­mi­chel wird von der Blatt­li­nie und dem Wan­del der an.schläge und des Femi­nis­mus-Begriffs im Lau­fe der Jahr­zehn­te erzäh­len. Außer­dem wol­len wir wis­sen, ob sie einen femi­nis­ti­schen Back­lash wahr­nimmt und wie es mit den an.schlägen in der neu­en poli­ti­schen Ära Öster­reichs wei­ter­ge­hen wird.

Lea Sus­e­mi­chel stu­dier­te Phi­lo­so­phie und Gen­der Stu­dies in Wien mit Schwer­punkt femi­nis­ti­sche Sprach­phi­lo­so­phie. Als Jour­na­lis­tin, Lehr­be­auf­trag­te und Vor­tra­gen­de arbei­tet sie zu den The­men femi­nis­ti­sche Theo­rie & Bewe­gung und femi­nis­ti­sche Medienarbeit.

Auf­ma­cher – die Medi­en­run­de mit Lea Sus­e­mi­chel („an.schläge“)
Mon­tag, 19. März, 19 Uhr
Mark­hof, Mark­hof­gas­se 19, 1030 Wien (200m von U3 Schlachthausgasse)
Der Ein­tritt ist frei!

Wie immer las­sen wir den Abend mit Geträn­ken aus­klin­gen und freu­en uns auf euer Kommen!

Männer im Un/Recht – Heftpräsentation juridikum

Männer im Un/Recht – Kriminalität, Kriminalisierung und Männlichkeiten

Femi­nis­ti­sche Rechts­wis­sen­schaf­ten sowie Legal Gen­der Stu­dies haben gezeigt, dass „das Recht“ und sei­ne Akteur_innen nicht geschlechts­los, son­dern in viel­fäl­ti­ger Wei­se in herr­schen­de Geschlech­ter­ver­hält­nis­se ein­ge­bun­den sind. Die Kon­struk­ti­on von Männ­lich­kei­ten mit­ein­be­zie­hen kann also auch für die Rechts­wis­sen­schaf­ten span­nend sein.

Aus die­sem Grund wid­met die Zeit­schrift juri­di­kum sich mit Heft 417 Fra­gen von Män­nern im Un/Recht. Der Fokus liegt dar­in auf Kri­mi­na­li­tät und Kri­mi­na­li­sie­rung von Männ­lich­kei­ten und männ­li­chen Prak­ti­ken. The­ma ist aber auch inwie­fern Recht und Rechts­durch­set­zung in die Repro­duk­ti­on nor­ma­ti­ver Männ­lich­kei­ten und Macht­struk­tu­ren ein­ge­bun­den sind, wo es zum Aus­schluss bestimm­ter Männ­lich­kei­ten durch Dis­zi­pli­nie­rung und Kri­mi­na­li­sie­rung kommt, aber auch, wo eman­zi­pa­to­ri­sche Poten­tia­le sicht­bar werden.

Am Podi­um sind vier Autor_innen die­ser Aus­ga­be zu Gast:

Bir­git Men­nel (Hel­ping Hands)
Moni­ka Stemp­kow­ski (Insti­tut für Straf­recht und Kri­mi­no­lo­gie, Uni Wien)
Ines Rössl (Insti­tut für Rechts­phi­lo­so­phie, Uni Wien)
Mar­kus Zin­ger­le (Män­ner­ge­sund­heits­zen­trum Wien)

Mode­ra­ti­on: Maria Sag­meis­ter (juri­di­kum)

Don­ners­tag 15. März 18:30 Uhr
Juri­di­cum, Schot­ten­bas­tei 10–16, 2. OG, Stie­ge 2, Sem 20

Im Anschluss laden wir wie immer ger­ne noch zu einem Glas Wein zu blei­ben und wei­ter zu diskutieren!

Int’l Women’s Day Pub Quiz

March 8th  is Inter­na­tio­nal Women’s Day and Women in Inter­na­tio­nal Secu­ri­ty Aus­tria would like to cele­bra­te it with you! Come join us for a fun evening cele­bra­ting the remar­kab­le achie­ve­ments of women who made their mark in histo­ry at Café Korb!

Do you know which coun­try first allo­wed women to vote? Whe­re the first fema­le Tour de France par­ti­ci­pant came from? How much the world’s wealt­hie­st woman ear­ns? This pub quiz will show how much you real­ly know about women!

Set up a crea­tively named team with your fri­ends or col­le­agues and join us after working hours. Don’t worry if you don’t have a team, we’ll pair you with other gre­at minds! And if you’re excee­din­gly good, we’ll award the talent with a pri­ze – so come sharp and ready!
First pri­ze will be a copy of the extra­or­di­na­ry book Rebel Girls!

Ent­rance: We would like to ask for a vol­un­t­a­ry con­tri­bu­ti­on to our cau­se and the evening!

FrauenLesbenMigrantinnen-Demo

FrauenLesbenMigrantinnenDemo zum 8. März 2018 – Internationaler FrauenKampfTag!

17:00 Treff­punkt am Schwedenplatz
ca. 17:30 „Break the Chain“ mit der OBRA (One Bil­li­on Rising Aus­tria)-Tanz­grup­pe
18:00 Dem­obe­ginn
Frau­en­Les­ben­Mi­gran­tin­nen gehen am 8. März gemein­sam auf die Straße:
Für die Sicht­bar­keit von Frau­en, Les­ben und Migrantinnen! 
Für das Auf­de­cken der Mecha­nis­men von struk­tu­rel­ler Unter­drü­ckung von Frau­en und und der Aus­wir­kun­gen der Gewalt gegen Frauen! 
Für inter­na­tio­na­le Solidarität!
Für den Kampf für ein frei­es, selbst­be­stimm­tes Leben – 
gemein­sam mit all den kämp­fen­den Frau­en über­all auf der Welt!
Für Frau­en­be­frei­ung und eine befrei­te Gesellschaft!
Kon­takt zu den Orga­ni­sa­to­rin­nen: 8maerz_frauentag@riseup.net

Politische Frauenorganisierung als und für Frauenbefreiung

Arbeits­kreis von Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik, FZ – Frau­en­Les­ben­Zen­trum, Aves­ta-Kur­di­scher Frauenrat
(Sa., 3. 3., 10:30 bis 12 Uhr, Kurs­raum 12)

Unse­re Pro­jek­te und Ver­or­tun­gen basie­ren auf selbst­or­ga­ni­sier­ten Frau­en­struk­tu­ren. Wir wer­den kurz unse­re je unter­schied­li­chen Hin­ter­grün­de vor­stel­len um dann mit den Teil­neh­me­rin­nen über Geschich­te, Bedeu­tung und Uto­pien auto­no­mer Frau­en­or­ga­ni­sie­rung zu dis­ku­tie­ren. Wie hän­gen (femi­nis­tisch-lin­ke) Frau­en­so­li­da­ri­tät, geleb­te und ideel­le Frau­en­räu­me mit Frau­en­be­frei­ung zusam­men, die Vor­aus­set­zung und Per­spek­ti­ve für eine grund­le­gen­de Gesell­schafts­ver­än­de­rung sind?

Ein Work­shop für Frau­en im Rah­men der Rosa-Luxem­burg-Kon­fe­renz.

Ende Unterstützungserklärungen Frauen*volksbegehren

Der Zeit­raum für die Unter­stüt­zungs­er­klä­run­gen für das Frau­en­volks­be­geh­ren wur­de ver­län­gert – bis 4. April bei jedem Gemeindeamt/Bezirksamt oder online mit Han­dy­si­gna­tur unter­schrei­ben und eine fort­schritt­li­che Frau­en­po­li­tik fordern!

Die Unter­stüt­zungs­er­klä­run­gen wer­den den Unter­schrif­ten der spä­te­ren Ein­tra­gungs­wo­che ange­rech­net. Detail­in­for­ma­tio­nen dazu fin­det ihr auf frauenvolksbegehren.at (run­ter­scrol­len), facebook.com/frauenvolksbegehren und twitter.com/frauenvb.

Menschenkette für Frauen*rechte

Frauen* denken weiter: Frauen*. Widerstand 2018

Es ist Zeit, mei­nen nicht nur die Initia­to­rin­nen des Frauen*Volksbehrens 2.0. Über hun­dert Frau­en* sind am 7.November letz­ten Jah­res dem Auf­ruf zu einem Akti­ons­pla­nungs­tref­fen der Platt­form 20000frauen gefolgt.

Zahl­rei­che Aktio­nen wur­den am 7. Novem­ber im Kos­mos­Thea­ter dis­ku­tiert und wer­den nun in ver­schie­de­nen Grup­pen vor­be­rei­tet. Zwei der Vor­ha­ben stel­len wir im ers­ten Halb­jahr 2018 in den Mit­tel­punkt bun­des­län­der­über­grei­fen­der Aktio­nen. Die Unter­stüt­zung des Frauen*Volksbegehrens 2.0 und eine dezen­tral in allen Lan­des­haupt­städ­ten und dar­über hin­aus orga­ni­sier­te Men­schen­ket­te für Frauen*rechte am Sams­tag, 26.Mai. Die Ket­te soll an allen Orten gleich­zei­tig um 16:00 geschlos­sen werden. 

In Wien wer­den wir für eine Ket­te um den 1.Bezirk mobi­li­sie­ren. Radio oran­ge wird uns dabei live beglei­ten. Treff­punkt 14:30 Uhr. Die acht Orte, von denen aus wir den Bezirk umrun­den, fin­det ihr hier auf der Webseite.

Inhalt­li­che Anknüp­fungs­punk­te sie­he auch:
http://zwanzigtausendfrauen.at/wp-content/uploads/2014/02/Aufruf2018_A5.pdf

Wir suchen Ansprech­part­ne­rin­nen in allen Bun­des­län­dern und ste­hen mit unse­ren Über­le­gun­gen zur Logis­tik zur Ver­fü­gung. Anfra­gen bit­te an: office@20000frauen.at

Interdisziplinäre Ring-VO: Sexuelle Gewalt – von der ‚Moderne‘ zur Gegenwart

Im kom­men­den Som­mer­se­mes­ter 2018 wird an der Uni­ver­si­tät Wien die inter­dis­zi­pli­nä­re Ring­vor­le­sung „Sexu­el­le Gewalt – von der ‚Moder­ne‘ zur Gegen­wart“ angeboten.

Dank Online-Kam­pa­gnen wie #MeToo wird über sexu­el­le Gewalt der­zeit wie­der beson­ders viel gespro­chen. Ihre indi­vi­du­el­len, (geschlechter-)politischen und glo­ba­len Dimen­sio­nen wer­den dabei erneut ver­deut­licht. Eine gro­ße Zahl von Frau­en, aber auch Män­ner und Kin­der, ist im Lau­fe ihres Lebens auch hier­zu­lan­de in unter­schied­li­cher Form von sexu­el­ler oder sexua­li­sier­ter Gewalt betrof­fen. Auch in krie­ge­ri­schen Kon­flik­ten spie­len sol­che For­men der Gewalt­aus­übung nach wie vor eine gro­ße Rol­le, trotz inter­na­tio­na­ler Debat­ten seit den 1990er-Jahren.

Vor die­sem Hin­ter­grund wer­den Exper­tIn­nen aus ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen und Pra­xis­fel­dern zu Wort kom­men. Sie erör­tern, was unter dem Begriff sexu­el­le oder sexua­li­sier­te Gewalt zu sub­su­mie­ren ist, fra­gen nach der Geschich­te recht­li­cher Gegen­maß­nah­men und den Rela­tio­nen von Geschlecht – Eth­ni­zi­tät – Reli­gi­on etc. im öffent­li­chen Dis­kurs oder ent­wi­ckeln his­to­ri­sche Per­spek­ti­ven auf ver­schie­de­ne Aspek­te seit dem 19. Jahr­hun­dert. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf sexu­el­ler Gewalt in krie­ge­ri­schen Konflikten.

Kon­zept: ao. Univ.-Prof.in Dr.in Chris­ta Häm­mer­le (Insti­tut für Geschich­te) und Prof.in Dr.in Bir­git Sau­er (Insti­tut für Politikwissenschaft)

Jeweils Diens­tag, 6. März 2018 bis 26. Juni 2018, 15.00–16.30 Uhr, Hör­saal A, Uni­Cam­pus, Hof 2, Spi­tal­gas­se 2, 1090 Wien

Pro­gramm: Down­load PDF
Plakat/Übersicht: Down­load PDF

Die Vor­trä­ge wer­den auf Deutsch oder Eng­lisch gehal­ten, mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on. Inter­es­sier­te Zuhö­re­rIn­nen sind auch zu ein­zel­nen Vor­trä­gen herz­lich willkommen.

Infor­ma­ti­on und Anmel­dung im u.find

Demo – Internationaler Feministischer Kampftag

Wie schon letz­tes Jahr orga­ni­siert take back the streets wie­der eine 8. März-Demo.take back the streets ist eine femi­nis­ti­sche Grup­pe bestehend aus Ein­zel­per­so­nen mit viel­fäl­ti­gen Hin­ter­grün­den und Moti­va­tio­nen. Im Rah­men des inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­ta­ges wird auf die Stra­ße gegan­gen um für ein gutes Leben für alle zu kämpfen.

Beginn: 17:00 Uhr
Rou­te: Chris­ti­an-Bro­da-Platz über Maria­hil­fer­stra­ße zum Platz der Menschenrechte
ca. 19:30 Uhr am Platz der Men­schen­rech­te: Ni Una Menos und „Break the Chain“ mit der OBRA (One Bil­li­on Rising Aus­tria)-Tanz­grup­pe

Geplant sind fol­gen­de Blö­cke (Ände­run­gen vorbehalten):
– links­ra­di­ka­ler FLI*NT Block (FrauenLesbenInter*NichtbinärTrans)
– Sexarbeiter_innen Block (open-for-all-gen­der-Block)
– Roll­erder­by & Bike Block (FLI*NT)
– Alleinerzieher_innen Block (open-for-all-gen­der-Block)

Wer Lust hat, einen Block zu machen, schreibt bit­te ger­ne eine Email an takeback8m[at]gmail.com (bis spä­tes­tens 1. März 2018).

Link zum FB-Event

Link zum Event bei zeit.diebin