Warum feiern – Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

Buch­prä­sen­ta­ti­on und per­for­ma­ti­ve Lesung
„War­um fei­ern“ – Bei­trä­ge zu 100 Jah­ren Frauenwahlrecht

Lite­ra­tur, Wis­sen­schaft und Akti­vis­mus. Lese­tour durch ver­schie­de­ne sprach­li­che Arti­ku­la­ti­ons­for­men von sozia­len und poli­ti­schen Frau­en­rea­li­tä­ten mit den Her­aus­ge­be­rin­nen Ele­na Mess­ner, Eva Schörk­hu­ber, Petra Sturm und Autorin­nen des Ban­des. Begrü­ßung Johan­na Zechner

Ein­tritt frei!

Mit: Bet­ti­na Balà­ka, Nata­lie Deewan, Li Ger­hal­ter, Mar­le­ne Gölz,
Mari­on Löff­ler, Bir­ge Kron­dor­fer, Eva Schörk­hu­ber, PJ Sturm
Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik (frauenhetz.jetzt, Frauen_Referat der ÖH Uni Wien, Das Frau­en­volks­be­geh­ren (frauenvolksbegehren.at), Die Frauenwahlrechtabschaffungszentrale/ Die Brut­pfle­ge­rin­nen (diebrutpflegerinnen.com), RADS (radsisters.blogsport.at)

Im Rah­men von
„SIE MEINEN ES POLITISCH!“
100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Österreich
https://www.volkskundemuseum.at/frauenwahlrecht

Führung und Gespräch: Auf die Straße!

Dia­lo­gi­sche Füh­rung durch die Aus­stel­lung mit His­to­ri­ke­rin Gabri­el­la Hauch und Kura­tor Remi­gio Gaz­z­ari zu Akti­vis­mus und Öffent­lich­keit in der Frauen(wahlrechts)bewegung.

Kos­ten: Ein­tritt + 4 Euro Führungstarif

ABSAGE: Ist unsere Demokratie bedroht?

Ist unsere Demokratie bedroht?
Diagnosen und Diskussionen

Ist es nicht mehr als ange­bracht, dass wir anläss­lich 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht über den gegen­wär­ti­gen Zustand unse­rer Demo­kra­tie nach­den­ken? Unbe­dingt. Zu die­sem Schluss kom­men die Autorin­nen der Zeit­schrift AEP-Infor­ma­ti­on „Gefähr­de­te Demo­kra­tie? Aktu­el­le Sich­tun­gen, Kri­ti­ken, Ent­wür­fe“, die femi­nis­tisch-kri­ti­sche Per­spek­ti­ven zur aktu­el­len Situa­ti­on in Öster­reich, zu Grund­pro­ble­men des Demo­kra­tie­mo­dells, zu Ent­wick­lun­gen einer Ent­de­mo­kra­ti­sie­rung von Staa­ten und Gesell­schaf­ten und zu Vor­stel­lun­gen von Gegen­ent­wür­fen sowie alter­na­ti­ven Hand­lungs­op­tio­nen versammelt.
An dem Abend wer­den exem­pla­ri­sche Ana­ly­se­aus­schnit­te zur aktu­el­len Situa­ti­on visua­li­siert und zur gemein­sa­men Dis­kus­si­on gestellt.
Ein­füh­rung und Mode­ra­ti­on: Lisa Gens­luck­ner (AEP, Inns­bruck) und Bir­ge Krondorfer.
Eine Koope­ra­ti­on vonFrau­en­hetz und Arbeits­kreis Eman­zi­pa­ti­on und Part­ner­schaft – AEP
Ort: Frau­en­bil­dungs­stät­te Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­str. 41, 1030 Wien
Snacks und Geträn­ke wer­den gereicht. Ein­tritt frei, Spen­den willkommen

Spaziergang: Geschichte des Frauenwahlrechts

Spa­zier­gang mit Petra Unger zur Geschich­te des Frau­en­wahl­rechts. Treff­punkt ist im Innen­hof des alten Rat­hau­ses (Wip­per­lin­ger­stra­ße 6–8, 1010 Wien), und das Ziel ist der Gre­te Reh­or Park. Der Rund­gang dau­ert etwa 2,5 Stunden.

Petra Unger ver­bin­det ihr prak­ti­sches Wis­sen aus lang­jäh­ri­ger Tätig­keit in ver­schie­de­nen Muse­en mit ihrer Exper­ti­se als Refe­ren­tin für Gen­der Stu­dies und femi­nis­ti­scher Theo­rie. Sie forscht zu poli­ti­scher Frauen*Geschichte und Frauen*Kunstgeschichte unter femi­nis­ti­schen Aspek­ten. Trans­dis­zi­pli­när arbei­tend zäh­len neue Ansät­ze Femi­nis­ti­scher Theo­rie und Gen­der Stu­dies zu ihren viel­fäl­ti­gen Arbeitsfeldern.

Anmel­dun­gen bit­te unter office@htw.wien

ABSAGE: Vortrag: Frauen.Wahl.Recht!

Der Vortrag musste leider abgesagt werden.

Frauen.Wahl.Recht!

Vor 100 Jah­ren haben Akti­vis­tin­nen und Ver­tre­te­rin­nen der Ers­ten Frau­en­be­we­gung in Öster­reich das Frau­en­wahl­recht erstrit­ten. 1919 zie­hen die ers­ten acht Frau­en ins Par­la­ment ein.

Wie hat der Kampf um poli­ti­sche Mit­spra­che begonnen?
Wer waren die Protagonistinnen?
Wel­che Wider­stän­de waren zu überwinden?

Und heu­te?
Wel­che Frau­en sind heu­te im Parlament?
Wer ver­tritt noch Fraueninteressen?
Wel­che Frau­en­for­de­run­gen gibt es heute?
Wel­che Frau­en sind heu­te vom Wahl­recht ausgeschlossen?

Ein Vor­trag von Petra Unger auf den Spu­ren der Frauenwahlrechtsgeschichte.

12. März 2019 um 16 Uhr, FH Tech­ni­kum Wien am Höchstädt­platz, Haupt­ein­gang, Höchstädt­platz 6, 1200 Wien

Anmel­dun­gen bit­te unter office@htw.wien

Kapazitäten zu Gender Equality and Diversity stärken

WIDE und CARE laden ein zum infor­mel­len Aus­tausch mit zwei Exper­tin­nen aus Ost­afri­ka zum Thema:

“Kapa­zi­tä­ten zu Gen­der Equa­li­ty and Diver­si­ty stär­ken” – „Capa­ci­ty Deve­lo­p­ment for Gen­der and Diversity“

13. März, 15:30–17:00, bei WIDE, Mar­ga­re­ten­stra­ße 166, 2. Stock

Jane­pher Taa­ka (Ugan­da) und Oli­ve Uwa­ma­ri­ya (Ruan­da), bei­de Trai­ne­rin­nen für Gen­der Equa­li­ty and Diver­si­ty (GED) im CARE Pro­gramm “Lear­ning for Chan­ge”, erzäh­len von ihren Erfah­run­gen, wie sie Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen im Auf­bau von GED-Kapa­zi­tä­ten unter­stützt haben. Aber eigent­lich hat ihre Auf­ga­be in der eige­nen Orga­ni­sa­ti­on begonnen.

Eine Mög­lich­keit, um Ein­bli­cke in Capa­ci­ty Deve­lo­p­ment Pro­zes­se zu bekom­men und Erfah­run­gen auszutauschen.

Alle Inter­es­sier­ten will­kom­men. Um eine kur­ze Rück­mel­dung bei Inter­es­se an wurzer@wide-netzwerk.at wird gebeten.

Vortrag: Ina Markova: Das Jahr der Frauen.

Vortrag: Ina Markova: Das Jahr der Frauen. Eine weibliche Erfahrungsgeschichte des Umbruchs 1918 und 1919

Umbrü­che – Ver­an­stal­tungs­rei­he zum Gedenk­jahr 2018 (Web)

Der abrup­te Zer­fall der Jahr­hun­der­te alten Habs­bur­ger­mon­ar­chie und der tur­bu­len­te Über­gang zu einer voll­kom­men neu­en poli­ti­schen Ord­nung wur­de von Zeit­ge­nos­sIn­nen wie Otto Bau­er und eini­gen His­to­ri­ke­rIn­nen retro­spek­tiv als „öster­rei­chi­sche Revo­lu­ti­on“ bezeichnet.

Kalei­do­skop­ar­tig ver­webt die­ser Vor­trag unter­schied­li­che Quel­len, um der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wel­che Hand­lungs­mög­lich­kei­ten Frau­en inner­halb die­ses Umbruch­pro­zes­ses hat­ten oder für sich erkämpf­ten. Unter­schied­li­che Quel­len machen dabei ein Spek­trum unter­schied­li­cher Erfah­run­gen und Refle­xio­nen in den Jah­ren 191819 auf. Vor­ge­stellt wer­den u.a. Tage­bü­cher aus dem Bestand der Samm­lung Frau­en­nach­läs­se, poli­zei­li­che Berich­te, Bel­le­tris­tik, Lese­rIn­nen­brie­fe sowie erz­bi­schöf­li­che Hirtenbriefe.

„Umbrü­che“ ist eine Vor­trags­rei­he an der VHS Otta­kring in Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Zeit­ge­schich­te der Uni­ver­si­tät Wien und mit Unter­stüt­zung des Öster­rei­chi­schen Natio­nal­fonds sowie dem Bezirk Otta­kring. Der Ein­tritt ist frei, Anmel­dung erbe­ten unter ottakring@vhs.at.

Release: Verfassungslos # 2

RELEASE Ver­fas­sungs­los # 2, 13. März, 18:30 Uhr, Sem10, Juridicum

Die zwei­te Aus­ga­be von Ver­fas­sungs­los ist da. Gleich­heits­wid­ri­ge Maß­nah­men, exten­si­ve Grund­rechts­ein­grif­fe und der „neue“, fast schon par­la­ments­feind­li­che Stil in Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren sind ent­schie­de­ne Angrif­fe auf unse­re Demo­kra­tie und den Rechts­staat. Es wird ana­ly­siert, was juris­tisch dahin­ter steht, und wie die­se Maß­nah­men über­haupt mit der Ver­fas­sung und den inter­na­tio­na­len Ver­pflich­tun­gen Öster­reichs ver­ein­bar sind.

Bei die­ser Prä­sen­ta­ti­ons­ver­an­stal­tung wird über die grö­ße­ren Zusam­men­hän­ge zwi­schen der aktu­el­len Rechts­po­li­tik sowie Öko­no­mie, Geschlecht­er­ord­nung und ras­sis­ti­scher Dis­kri­mi­nie­rung gespro­chen. Auch  die­se über­ge­ord­ne­ten Per­spek­ti­ven, die am Juri­di­cum viel zu kurz kom­men, sol­len hier Raum finden.

Zu Gast sind Lukas Obern­dor­fer und Nico­le Schöndorfer.

4. Nachtgespräch über Antidiskriminierung

Das vier­te Nacht­ge­spräch in Meid­ling wid­met sich kurz nach dem Welt­frau­en­tag der Anti­dis­kri­mi­nie­rung. Zu Gast sind Maria Lee-Nowot­ny, Uni:docs-Forscherin und Uni­ver­si­täts­as­sis­ten­tin am Insti­tut für Rechts­phi­lo­so­phie der Uni­ver­si­tät Wien und Hans Die­ter Schind­lau­er, Geschäfts­füh­rer von ZARA, Ver­ein für Zivil­cou­ra­ge und Anti-Ras­sis­mus-Arbeit. Das Gespräch mode­riert Ange­li­ka Kurz, Dis­ser­tan­tin am Juri­di­cum der Uni­ver­si­tät Wien.

Wie ist struk­tu­rel­le Benach­tei­li­gung wis­sen­schaft­lich fass­bar? Wie kann sie recht­lich ein­ge­ord­net und sank­tio­niert wer­den? Wel­chen Her­aus­for­de­run­gen steht die prak­ti­sche Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit heu­te gegenüber?

Anmel­dun­gen wer­den unter courtroom@gmx.at entgegengenommen.