Führungen: „Die sichtbaren und die unsichtbaren Frauen des Prunksaals
Zeiten: 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr
Am Internationalen Frauentag widmen wir uns den sichtbaren und die unsichtbaren Frauen des Prunksaals: Sichtbar sind sie beispielsweise im Kuppelfresko als Allegorie der Stadt Wien oder als Muse. Am 8. März 2020 wollen wir aber vor allem jene Frauen präsentieren, die sonst unsichtbar sind und die einen weitaus spannenderen Beitrag zum Prunksaal und seinen wertvollen Beständen geleistet haben als die Musen: Autorinnen wie Bertha von Suttner oder Margarethe Peutinger und Regentinnen wie Maria von Burgund.
Veranstaltungsort:
Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
Josefsplatz 1
1010 Wien
Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Workshop im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020
Samstag, 14. März, 13:00 bis 14:30 Uhr, Kursraum 1
Impulsvortrag und Diskussion mit Birge Krondorfer (Frauenhetz, feministische Bildung, Kultur und Politik)
Die liberale Demokratie ist von Aussen und von Innen infrage gestellt. Wir müssen uns mit dieser widersprüchlichen politischen Organisationsform auseinandersetzen, wir müssen ihre historischen und aktuellen Ausschlüsse wahrnehmen, unseren Lebensstil befragen und Pluralität und Solidarität, also Konfliktfähigkeit als Essenz des Demokratischen zu schützen.
Geschlechterdimensionen und Politik – psychoanalytische Perspektiven auf den Antifeminismus
Dienstag, 18. Februar 2020, 18:00 – 20:00 Uhr
aus der Reihe Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Mit Nadja Meisterhans (Linz), Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Politische Theorie/Politische Philosophie.
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Veranstaltung für Frauen.
Filmabend und Diskussion: We want Sex!
Wenn Rita (Sally Hawkins) und ihre Kolleginnen im britischen Ford-Werk Dagenham häufig nur in Unterwäsche bekleidet arbeiten, hat das selbst Ende der 60er wenig mit der anrollenden Sexwelle zu tun, sondern vielmehr mit der unerträglich heißen und stickigen Luft in der Fabrikhalle. Bald platzt den Arbeiterinnen endgültig der Kragen. Angeführt von der beherzten Rita treten die Frauen in Streik: bessere Arbeitsbedingungen und „equal pay“ – gleicher Lohn für gleiche Arbeit – so ihre simplen, aber prägnanten Forderungen. Doch von der Konzernleitung und bald auch ihren Ehemännern schlägt den Frauen heftiger Widerstand entgegen. Da trifft von unerwarteter Seite Schützenhilfe ein: Kerle, zieht euch warm an, London, wir kommen!…“
Veranstaltung für Cis-Frauen.
STOP FGM – Aktion gegen weibliche Genitalverstümmelung
Weibliche Genitalverstümmelung, auch FGM (Female Genital Mutilation) genannt, bezeichnet das teilweise oder vollständige Entfernen der äußeren weiblichen Geschlechtsteile (Vulva) und das Zunähen der Vagina, bis nur mehr ein streichholzgroßes Loch übrigbleibt. Ohne Betäubung und unter unhygienischen Bedingungen mit Schnittgeräten wie Rasierklingen, Scheren oder Glasscherben durchgeführt, sollen Frauen* so „rein“ und „heiratsfähig“ gemacht werden. Weltweit sind mehr als 200 Millionen Mädchen* und Frauen* von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen und auch in Österreich betrifft es (Stand: 2006) circa 8.000 Frauen* und Mädchen*. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein, denn in Österreich gab es seit 2006 keine öffentlich zugängliche Datenerhebung über FGM-Betroffene mehr.
Hinter dem Vorwand einer Jahrtausende alten Tradition geht es im Endeffekt darum Frauen* ihrer Sexualität und ihres Körpers zu berauben. Aber wir wollen, dass alle Frauen* selbstbestimmt, nicht fremdbeherrscht über ihren Körper und ihr Leben entscheiden können!
Wir fordern:
• dass FGM in Österreich als Fluchtgrund anerkannt wird! (Zurzeit ist dies nicht der Fall, obwohl FGM als Menschenrechtsverletzung* gilt.)
• dass Österreich Anlaufstellen für betroffene Frauen* und Mädchen* unterstützen und fördern soll, wie bspw. Fem-Süd.
Wie jedes Jahr gibt es eine Straßenaktion gegen weibliche Genitalverstümmelung! Symbolisch wollen wir darauf aufmerksam machen, dass alle 10 Sekunden eine weitere Frau*/ ein weiteres Mädchen* an den Genitalien beschnitten wird. Sprechen wir darüber und beenden die patriarchalen Zustände, die zu dieser Gewalt führen!
6.2., 14:30–16:30 am Brunnenmarkt (Brunnengasse 67), 1160 Wien
Frauen*frühstück: Weltfrauenforum vor 25 Jahren
1995: 4. UNO Weltfrauenkonferenz – Teilnehmerinnen berichten
Peking+25 ist das Stichwort der UNO im heurigen Jahr 2020. Vor 25 Jahren fand in Peking die vierte und bisher größte internationale Frauenkonferenz der UNO statt. 6.000 Vertreter*innen verhandelten auf Regierungsebene. 30.000 Frauen aus aller Welt versammelten sich beim NGO-Forum, um ihre Kräfte für das Lobbying zu bündeln.
Am Ende der Konferenz stand die Pekinger Aktionsplattform von 1995 (“The Beijing Declaration and Platform for Action of 1995″). Dieses Dokument gilt weltweit als die visionärste Agenda für die Stärkung von Frauen und Mädchen. Die auf der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking (China) entwickelte Aktionsplattform wurde von 189 Regierungen angenommen. Sie waren entschlossen, strategische und mutige Maßnahmen in zwölf Bereichen zu ergreifen: Armut, allgemeine und berufliche Bildung, Gesundheit, Gewalt, bewaffnete Konflikte, Wirtschaft, Macht und Entscheidungsfindung, institutionelle Mechanismen, Menschenrechte, Medien, Umwelt und Mädchen.
Auch aus Österreich reisten Frauen zum NGO-Forum an. Angelika Hofmann, Bärbel Danneberg, Gundi Dick u.a. berichten.
Pressekonferenz One Billion Rising Vienna 2020
Mittwoch, 12.12.2020, 10:00
Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
Im Rahmen der Pressekonferenz ruft One Billion Rising Austria bereits zum 8. Mal zu einer getanzten Kundgebung auf, die sich für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* einsetzt. Das Thema ist nach wie vor brisant und jede Form von Gewaltprävention, Bewusstseinsbildung und Sensibilisierungsarbeit ist deshalb wichtig.
Am Podium:
Aiko Kazuko Kurosaki, Künstlerische Leitung / Obfrau, One Billion Rising Austria
Ewa Ernst-Dziedzic, Nationalratsabgeordnete (Die Grünen) und Gründungsmitglied von OBRA
Heidemarie Ambrosch, Plattform 20000 Frauen
Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin, SPÖ-Frauenvorsitzende
Klaudia Frieben, Vorsitzende, Österreichischer Frauenring
Lena Jäger, Projektleiterin / Sprecherin, Frauen*Volksbegehren 2.0
Sophie Hansal, Koordinatorin der Allianz GewaltFREI leben
Währinger Frauen*Weg
2014 wurde der Währinger Frauen*Weg in Erinnerung an zahlreiche Pionierinnen der Frauengeschichte und Frauenbewegung im Pötzleinsdorfer Park mit 10 Tafeln errichtet.
Ein spannender Spaziergang mit Blick in die Vergangenheit und zu Forderungen der Gegenwart!
mit Petra Unger, MA (feministische Forscherin, Historikerin und Kulturvermittlerin)
Begrüßung: Bezirksvorsteherin Mag.a Silvia Nossek
Der Spaziergang zum Währinger Frauen*Weg geht vor Ort, lässt durch zusätzliche biographische Details, Hintergrundinformationen und Originalzitate diese Frauengeschichte(n) lebendig werden.
Die hier dokumentierte Frauen*Geschichte wird zu heute und zu aktuellen Frauen*Forderungen in Beziehung gesetzt.
Wann? Sonntag, 08. März um 11 Uhr
Wo? Treffpunkt: Tor Pötzleinsdorferstr. am Pötzleinsdorfer Park
(Endpunkt: 10. Tafel des Frauen*Weges im Park)
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Um Anmeldung wird gebeten: raphaela.njie@gruene.at
Verteilaktion „Brot und Rosen“
Samstag, 7. März 2020, vormittags am Kutschkermarkt, 1180
Erstmals wurde die Forderung nach Brot und Rosen am 8.März 1908 in New York laut, als 15.000 Frauen für ökonomische Sicherheit (Brot) und ein besseres Leben (Rosen) demonstrierten. Frauen spielten eine enorm wichtige Rolle in Streiks und Kämpfen für gerechtere Arbeitsbedingungen für Alle. Ihre Forderungen sind nach wie vor brandaktuell.
Frauen*Spuren | Über den Gürtel gehen
Ein besonders vielfältiger Spaziergang zu Frauen*Geschichte über den Gürtel!
mit Petra Unger, MA (feministische Forscherin, Historikerin und Kulturvermittlerin)
Wann? Sonntag, 01. März 2020 um 11 Uhr
Wo? Treffpunkt: 1180, Gymnasiumstr. 47, gegenüber beim Park
(Endpunkt: 1090, Lustkandlstr. 50)
Begrüßung: Mag.a Meri Disoski, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung der Grünen im Nationalrat
Vom Wohnort zweier Schauspielerinnen zur bekannten Salondame Fanny Arnstein.
Von Louise Sladek zu Charlotte Bühler.
Von den ersten Straßenbahnschaffnerinnen und dem Roten Wien.
Von Währing in den Alsergrund.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Um Anmeldung wird gebeten: raphaela.njie@gruene.at