Sujet © Jule Companie, ega: frauen im zentrum
Vernissage am Samstag, 28. Februar 2026, 19:00 Uhr
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Im Rahmen des ega-Frauentagsfests findet jedes Jahr eine Vernissage statt.
Die wunderbare Künstlerin Jule Companie erzählt mit ihren Bildern Geschichten über Identität, Hoffnung und eine Welt jenseits von Grenzen.
Ihre Porträts, oft begleitet von Tieren oder Symbolen als Zeichen von Schutz, Transformation und Kraft, spiegeln Wünsche, Kämpfe und die Vision einer Generation wider, die Freiheit und Wertschätzung neu denkt.
Die Band Duo Sonoma wird mit ihrer Musik die Ausstellung stimmungsvoll einrahmen.
Wir freuen uns sehr auf euch!
Ausstellungsdauer bis 15. April, Mo-Do, 10:00 bis 16:00 Uhr
Anmeldung: office@ega.wien
Frauenstudienzirkel: Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift
Donnerstag, 26.02.2026, 18:00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Im Juli 2025 bei Matthes&Seitz, Berlin erschienen. In diesem Buch nimmt die Autorin matriarchale Gesellschaften aus Vergangenheit und Gegenwart zum Vorbild für ihre Ankündigung des Abschieds vom Phallozän und macht sich Gedanken über matriarchale Inspiration, patriarchale Dekonstruktion und die Notwendigkeit der kolonialen Schubumkehr.
Aufgewachsen ist Gertraud Klemm in Baden bei Wien. Sie absolvierte ein Studium der Biologie an der Universität Wien, arbeitete dann bis 2005 als Beamtin für die Trinkwasserkontrolle bei der Stadt Wien, seit 2006 als Schriftstellerin tätig.
Zahlreiche Publikationen und Auszeichnungen, z.B. Anton-Wildgans-Preis, Outstanding Artist Award für Literatur.
Anmeldung: mauerhofer@chello.at
Buchpräsentation und Debatte am Donnerstag, 5. März 2026, 18:00 Uhr
Feminismen (Hg. von Birge Krondorfer, Barbara Zach und Gabi Lener; schulheft 199, Studienverlag 2025)
Mit Heidemarie Ambrosch, Frauenzentrum, Dshamilja Gosteli, Johanna Grubner, IGFem, Marion Löffler, Nadia Trallori und den Herausgeberinnen.
Feministische Theorien und Praxen erleben in den letzten Jahrzehnten eine weitreichende Diversifizierung. Die Publikation mit ihren 25 Autor:innen stellt wichtige Strömungen und zentrale Paradigmen des Feminismus vor. Gerade rund um den internationalen Frauentag ist es Wert, diese kennen zu lernen und zu diskutieren. Eine Orientierung, die auch für pädagogische Belange von hoher Relevanz ist.
Moderation: Ilse Rollett (Direktorin AHS Rahlgasse)
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Büchertisch, Snacks und Getränke
Offen für alle
Ausstellung
Eröffnung: 2. 3. 2026, 13:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Friedrich-Schmidt-Platz 1 , 1010 Wien
Arkadenhof des Wiener Rathauses
Veranstalter*in: Stadt Wien – Frauenservice Wien (MA 57)
Die Galerie stellt außergewöhnliche Frauen – „Töchter Wiens“ – und die Auswirkungen ihres Tuns auf das heutige Wien sowie ihr Engagement in Verbindung mit frauenpolitischen Kämpfen und Errungenschaften vergangener Zeiten vor.
Diese Frauen und ihren Einsatz zu würdigen, ist das Anliegen der Galerie. Sie wird jedes Jahr rund um den Frauentag in den Arkaden des Wiener Rathauses zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt.
Die Galerie kann bis 31.03.2025 (Montag bis Freitag von 13:00–19:30 Uhr) im Arkadenhof des Wiener Rathauses besichtigt werden.
Abhaltung: analog
Offen für: Alle Geschlechter
Sprachen: deutsch
Zielgruppe(n): Mädchen/junge Frauen, Seniorinnen, Migrantinnen, Alleinerzieherinnen, LGBTQIA+, Frauen mit Behinderungen, Alle, die sich als Frau identifizieren
Keine Anmeldung notwendig.
Im Rahmen der Wiener Frauenwoche.
Themenführung im Wien Museum
22. März 2026, 16:00–17:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Geschichte wurde lange Zeit nur von Männern geschrieben und aus ihrer Perspektive erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Beiträge von Frauen in der Geschichte oft ausgeklammert wurden.
Dabei waren Frauen immer aktiv, auch wenn sie von vielen Tätigkeiten ausgeschlossen waren. So führten sie im Mittelalter ihre eigenen Unternehmen, regierten in der Barockzeit ganze Reiche und kämpften im Zeitalter der Industrialisierung für die Rechte der Arbeiter.
Bei dieser Dialogführung gehen wir auf die Suche nach Geschichten von Menschen, die lange Zeit unsichtbar blieben.
Hinweis: Ticket erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Guide: Tabea Chrsita
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link
10. März 2026, 18:30–20:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Margarethe Hönigsberg, geboren 1871, entstammte dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848er Revolution. Früh in der Frauenbewegung aktiv, absolvierte sie als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Jahren in Berlin kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete als Ärztin im Arbeiterbezirk Favoriten.
Sie wurde erstes weibliches Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und verfasste eine bahnbrechende Arbeit zu Grundlagen der Mutterliebe” und zur frühesten infantilen Entwicklung. Im Roten Wien war sie als Sozialmedizinerin und Frauenärztin maßgeblich im Kampf um Geburtenkontrolle und die Entkriminalisierung der Abtreibung aktiv. 1934 wurde sie vom austrofaschistischen Regime als sozialdemokratische Funktionärin verhaftet, 1942 von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.
Eveline List, Psychoanalytikerin und Professorin für Geschichte an der Universität Wien, erzählt die Lebensgeschichte dieser faszinierenden Frau.
Das Buch “Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg” erscheint bei Mandelbaum.
Das Gespräch mit Eveline List führt Matti Bunzl.
Hinweis: Anmeldung erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: gratis
Treffpunkt: Im Veranstaltungsraum, 3. OG
Anmeldung hier
Themenführung im Wien Museum
1. März 2026, 14:45–15:45
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Kategorie: Führung
Kategorie: Allgemeine Programme
Geschichte wurde lange Zeit nur von Männern geschrieben und aus ihrer Perspektive erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Beiträge von Frauen in der Geschichte oft ausgeklammert wurden.
Dabei waren Frauen immer aktiv, auch wenn sie von vielen Tätigkeiten ausgeschlossen waren. So führten sie im Mittelalter ihre eigenen Unternehmen, regierten in der Barockzeit ganze Reiche und kämpften im Zeitalter der Industrialisierung für die Rechte der Arbeiter.
Bei dieser Dialogführung gehen wir auf die Suche nach Geschichten von Menschen, die lange Zeit unsichtbar blieben.
Hinweis: Ticket erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Guide: Tabea Chrsita
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link
Themenführung im Wien Museum
8. März 2026, 16:00–17:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Kategorie: Führung
Kategorie: Allgemeine Programme
Frauen sollen nur brav sein? Bereits im 19. Jahrhundert widersetzten sich viele Künstlerinnen dieser absurden Erwartungshaltung. Sie traten als großartige und kreative Köpfe auf und spielten eine bedeutende Rolle in der Wiener Kultur.
Wie haben Künstlerinnen das geschafft – trotz der Ausgrenzung aus dem Kunstbetrieb? Und warum wurde über sie trotzdem so lange nicht gesprochen?
Bei diesem Rundgang schauen wir uns ausschließlich Kunstwerke von Frauen an. Vom Biedermeier bis zum Wiener Aktionismus – von Rosalia Amon über Tina Blau bis Valie Export.
Hinweis: Ticket erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Guide: Anna Stanka
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link
Themenführung im Wien Museum
5. März 2026, 18:00–19:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Kategorie: Führung
Kategorie: Allgemeine Programme
Kuratorin Elke Doppler geht anlässlich des Internationalen Frauentags anhand ausgewählter Objekte der Frage nach, welchen Handlungsspielräumen und Einschränkungen Frauen im privaten und öffentlichen Leben unterlagen. Viele der damals geprägten Normen erwiesen sich als äußerst langlebig und wirken bis heute nach.
Hinweis:Ticket erforderlich
Guide: Elke Doppler
Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link
Sonntag, 8. März
Bezirksmuseum Mariahilf, Mollardgasse 8
10.30 – 11.00 Uhr
Petra Unger, MA : „Wir wollen Friede, Freiheit, Recht!“
Nicht mehr und nicht weniger fordern Frauen* weltweit. In Solidarität zueinander und im Kampf gegen die Zumutungen des Patriarchats.
Damals wie heute.
Eine Lesung zu den Pionierinnen* und für die heutigen Frauen* aller Welten.
Von Petra Unger, Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge und Expertin für feministische Forschung
11.30 – 12.30 Uhr
WIRWIENERWÄSCHEWEIBER
Die Volkskundlerin Ulli Fuchs erzählt Wissenswertes über die Kulturgeschichte der Wiener Wasserversorgung. Anhand von ausgewählten Objekten des Bezirksmuseums werden die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände der Wäscherinnen am Wienfluss beleuchtet.