Frauen*rechte fallen nicht vom Himmel – sie wurden über Jahrhunderte hart erkämpft, verteidigt, wieder verloren und erneut erstritten. Grund genug also, ein paar dieser Rechte aus der Mottenkiste des kollektiven Gedächtnisses zu holen.
Im Workshop arbeiten wir mit Bildern: Die Teilnehmer*innen wählen ein Bild aus, rätseln, worum es gehen könnte, und versuchen, das Geschehen zeitlich richtig einzuordnen. Danach gibt es Hintergrundinfos zu den jeweiligen Ereignissen (Schwerpunkt: Österreich).
Wenn gewünscht, überlegen wir gemeinsam, wie sich diese Übung für unterschiedliche Zielgruppen anpassen lässt. Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht, Meinungen erlaubt und Spaß ist erfahrungsgemäß ebenfalls mit von der Partie.
Workshopleitung: Renate Tanzberger, Verein EfEU und Petra Unger, Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge und Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung
Finanziell unterstützt von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und der Büchereien Wien.
aus der Reihe feminismen diskutieren am Freitag, 16. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Viktoria Čaržavec (Politikwissenschafterin, München)
Ändert ein Adjektiv die Politik eines Ministeriums? Das deutsche Auswärtige Amt und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben beim Regierungsantritt 2021 eine feministische Ausrichtung ihrer Politik angekündigt. Im März 2023 haben sie dann ihre entsprechenden Leitlinien vorgestellt. Doch kann eine feministische Entwicklungspolitik des BMZ tatsächlich zu strukturellen Veränderungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit führen oder schreibt sie bestehende eurozentrische und neokoloniale Strukturen fort?
Moderation: tba (VfW)
Ort: Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien Die Veranstaltung ist für alle.
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Donnerstag, 15. Jänner 2026, 12:00 Uhr, an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW) und der Frauen*solidarität
Vortrag am Donnerstag, 15. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Muzayen Al-Youssef (Redakteurin beim Standard) und Heidi Sequenz (Politikerin)
In ihrem Reisebericht erzählen die Journalistin Muzayen Al-Youssef und die Politikerin Heidi Sequenz von einer Delegation der linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens. Die Veranstaltung gibt Einblicke in den Alltag in einer Region, die hierzulande häufig entweder romantisiert oder komplett ignoriert wird – ein Ort, der in unseren Köpfen zwischen feministischer Utopie, politischem Mythos und medialem Schweigen oszilliert, während vor Ort ein realer, alltäglicher Kampf ums Überleben und um Selbstbestimmung geführt wird. Und es geht um die große Frage: Was müssen wir eigentlich noch alles machen, damit eine andere Welt möglich wird – und zwar nicht nur theoretisch, sondern praktisch? Ein Abend über Neugier, Widersprüche, Widerstand, über ein bisschen Übermut und über feministische Solidarität.
Moderation: Alex Enderle Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Fortsetzung der Reihe Räume der feministischen Dekolonisierung In Kooperation mit der Frauen*solidarität
Vortrag mit Diskussion am Dienstag, 13. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Irene Brickner (Journalistin beim STANDARD mit Schwerpunkt Menschen‑, Asyl- und Fremdenrecht)
Das im Dezember beschlossene Kopftuchverbot für Schüler:innen bis 14 Jahre wird von Befürworter:innen als notwendiger Schutz vor sozialem und familiärem Druck gerechtfertigt – der jedoch auch vor Strafen nicht zurückschreckt. Bei näherer Betrachtung stehen dahinter eine Reihe einander widersprechender Interessen, wie: Integrationsbemühungen versus Zwangsausübung; Gleichbehandlung versus Verbot einer einzelnen religiösen Ausdrucksform; Freiheitsstreben versus Religion und Traditionen. Ziel der Veranstaltung ist die Abwägung dieser Argumente mittels inhaltlichen Input und Diskussion.
Moderation: Irmtraud Voglmayr Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Die Veranstaltung ist für alle. Eintritt frei.
Am 8. März ist Internationaler Frauentag: Das hdgö öffnet für Sie an diesem Tag bei freiem Eintritt!
Erfahren Sie mehr über feministische Kämpfe seit 1918 und besuchen Sie dazu eine unserer kostenlosen Kurzführungen.
Ausgehend von der Einführung des Frauenwahlrechts vor etwas mehr als 100 Jahren wirft die Führung “5×5 – Zeitgeschichte kompakt: Feministische Kämpfe” einen Blick auf wichtige Errungenschaften des Kampfes von Frauen um politische Teilhabe und Gleichberechtigung. Welche Forderungen nach Gleichstellung wurden erreicht und welche gibt es auch heute noch?
Die Führung findet zu folgenden Zeiten statt: Samstag, 8. März 2025 um 13.00 Uhr Samstag, 8. März 2025 um 15.00 Uhr (an diesem Tag ist auch der Eintritt ins hdgö frei!)
„Österreich hat eine sehr breit aufgestellte neue Regierung. Damit verbinden wir große Hoffnungen, dass Schritte gesetzt werden für eine fortschrittliche und feministische Frauenpolitik, die die Lebensrealitäten von Frauen verbessert“, so Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.
Der Österreichische Frauenring lädt am Internationalen Frauentag zu einer öffentlichen Kundgebung ein. Zu Wort kommen werden Vertreterinnen zahlreicher Mitgliedsorganisationen sowie der im Frauenring vertretenen Parteien. Alle Rednerinnen stehen für Interviews zur Verfügung.
Wann: 8. März 2025, 10.00 Uhr Wo: 1070 Wien, Platz der Menschenrechte
Rednerinnen:
Klaudia Frieben, Vorsitzende Österreichischer Frauenring Sibel Ada, stv. Vorsitzende Österreichischer Frauenring, The:Sorority Elisabeth Cinatl, stv. Vorsitzende Österreichischer Frauenring, Verein Wendepunkt Ruth Manninger, SPÖ-Frauen Viktoria Zischka, Club Alpha Heidi Ambrosch, KPÖ-Frauen Viktoria Spielmann, Die Grünen Andrea Czak, Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A Tanja Wehsely, Volkshilfe Wien Isabella Farkasch, Frau im Fokus
Medienvertreter*innen und Interessierte sind herzlich willkommen!
Der Trend zur rechtsautoritären Politik. Was dagegen tun?
mit Sieglinde Rosenberger (Prof.in der Politikwissenschaft, aktiv i.d. Demokratie-Zivilgesellschaft)
Rechtsautoritäre Parteien und Politik liegen im Trend. Wähler:innen haben materielle Anliegen, zeigen aber auch Lust an der Zerstörung. Welche Rolle haben Frauen beim Rechtsruck in vielen europäischen Ländern, auch in Österreich? Was ist los mit dem Gender Gap im Wahlverhalten? Das „System“, insbesondere die Städte geraten unter Druck. Was sehen wir in Österreich? Wie sich dagegen wehren, sich verteidigen? Es gibt viel zu besprechen.
Moderation: Birge Krondorfer Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Alle Geschlechter sind willkommen – Begib dich mit Kulturvermittlerin Petra Unger auf eine spannende Suche nach Frauenspuren in Margareten!
Welche Frauen haben die Geschichte von Margareten geprägt? Welche Spuren haben sie hinterlassen? Von der Beratungsstelle für Migrantinnen und Sexarbeiterinnen bishin zu kommunistischem Widerstand, Einbauküchen, einer der ersten Rechtsanwältinnen und der modernen Wirtschaftspolitik von Kaiserin Maria Theresia – wir entdecken verschiedene geschichtsträchtige Orte in unserem Bezirk und blicken hinter die Kulissen.
Input und Diskussion 5.3. | 19:00 | @wipplinger23 | #CaféSabotage
Backlash?! Feminists bash back!
Auch wenn die Blau/Schwarze Regierung fürs erste Mal vom Tisch scheint, bleibt die Tatsache, dass Feminist*innen weltweit mit einem massiven antifeministischen Backlash zu tun haben. Egal wie die faschistischen/rechtskonservativen/reaktionären Regierungen und Machthaber heißen, sie haben alle etwas gemeinsam: Es fängt mit antifeministischen Narrativen an und geht mit transfeindlichen Gesetzen weiter. Sie attackieren hart erkämpfte (queer-)feministische Errungenschaften. Köperliche und reproduktive Rechte, sicherer Zugang zu Abtreibungen, soziale Absicherungen, Schutzeinrichtungen gegen patriarchale Gewalt, oder auch Beratungsstellen werden angegriffen und zerstört. Eine Einschätzung der aktuellen Situation mit Blick auf feministische Resilienz und Handlungsperspektiven.
Input und Diskussion mit an.schlaege und Pro-Choice Austria (PCA)
Mittwoch 5.3.2025 Open Door: 17:00 Veranstaltungsbeginn: 19:00 in der w23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien (die Stiege halb hinunter Richtung Tiefer Graben)
Anschließend gibt es wie immer im Café Sabotage liebe Leute zum Plaudern, Drinks und Verpflegung.
Feminismus & Klimakrise – wie hängt das zusammen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Block 1 der Ringvorlesung Campus of Change: Soziale Diskriminierung und gesellschaftliche Implikationen der Klimakrise.
Alle Infos rund um die Vorlesung und wie Du dich anmelden kannst findest du unter oeh.ac.at. Tipp: Die Streams der Vorlesung kannst du auch ohne Anmeldung über unsere Website anschauen.