Buchpräsentation: Feminismen

Buch­prä­sen­ta­ti­on und Debat­te am Don­ners­tag, 5. März 2026, 18:00 Uhr 

Femi­nis­men (Hg. von Bir­ge Kron­dor­fer, Bar­ba­ra Zach und Gabi Lener; schul­heft 199, Stu­di­en­ver­lag 2025)

Mit Hei­de­ma­rie Ambrosch, Frau­en­zen­trum, Dshamil­ja Gos­te­li, Johan­na Grub­ner, IGFem, Mari­on Löff­ler, Nadia Trall­ori und den Herausgeberinnen. 

Femi­nis­ti­sche Theo­rien und Pra­xen erle­ben in den letz­ten Jahr­zehn­ten eine weit­rei­chen­de Diver­si­fi­zie­rung. Die Publi­ka­ti­on mit ihren 25 Autor:innen stellt wich­ti­ge Strö­mun­gen und zen­tra­le Para­dig­men des Femi­nis­mus vor. Gera­de rund um den inter­na­tio­na­len Frau­en­tag ist es Wert, die­se ken­nen zu ler­nen und zu dis­ku­tie­ren. Eine Ori­en­tie­rung, die auch für päd­ago­gi­sche Belan­ge von hoher Rele­vanz ist.

Mode­ra­ti­on: Ilse Rol­lett (Direk­to­rin AHS Rahlgasse)

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Bücher­tisch, Snacks und Getränke

Offen für alle

Galerie „Wien. Stadt der großen Töchter“

Aus­stel­lung
Eröff­nung: 2. 3. 2026, 13:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Fried­rich-Schmidt-Platz 1 , 1010 Wien
Arka­den­hof des Wie­ner Rathauses

Veranstalter*in: Stadt Wien – Frau­en­ser­vice Wien (MA 57)

Die Gale­rie stellt außer­ge­wöhn­li­che Frau­en – „Töch­ter Wiens“ – und die Aus­wir­kun­gen ihres Tuns auf das heu­ti­ge Wien sowie ihr Enga­ge­ment in Ver­bin­dung mit frau­en­po­li­ti­schen Kämp­fen und Errun­gen­schaf­ten ver­gan­ge­ner Zei­ten vor.

Die­se Frau­en und ihren Ein­satz zu wür­di­gen, ist das Anlie­gen der Gale­rie. Sie wird jedes Jahr rund um den Frau­en­tag in den Arka­den des Wie­ner Rat­hau­ses zur all­ge­mei­nen Besich­ti­gung ausgestellt.

Die Gale­rie kann bis 31.03.2025 (Mon­tag bis Frei­tag von 13:00–19:30 Uhr) im Arka­den­hof des Wie­ner Rat­hau­ses besich­tigt werden.

Abhal­tung: analog
Offen für: Alle Geschlechter
Spra­chen: deutsch
Zielgruppe(n): Mädchen/junge Frau­en, Senio­rin­nen, Migran­tin­nen, Allein­er­zie­he­rin­nen, LGBTQIA+, Frau­en mit Behin­de­run­gen, Alle, die sich als Frau identifizieren
Kei­ne Anmel­dung notwendig.

Im Rah­men der Wie­ner Frau­en­wo­che.

Themenführung: Frauen in der Wiener Geschichte – Eine Spurensuche

The­men­füh­rung im Wien Museum

22. März 2026, 16:00–17:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Geschich­te wur­de lan­ge Zeit nur von Män­nern geschrie­ben und aus ihrer Per­spek­ti­ve erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Bei­trä­ge von Frau­en in der Geschich­te oft aus­ge­klam­mert wurden.

Dabei waren Frau­en immer aktiv, auch wenn sie von vie­len Tätig­kei­ten aus­ge­schlos­sen waren. So führ­ten sie im Mit­tel­al­ter ihre eige­nen Unter­neh­men, regier­ten in der Barock­zeit gan­ze Rei­che und kämpf­ten im Zeit­al­ter der Indus­tria­li­sie­rung für die Rech­te der Arbeiter.

Bei die­ser Dia­log­füh­rung gehen wir auf die Suche nach Geschich­ten von Men­schen, die lan­ge Zeit unsicht­bar blieben.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Tabea Chrsita
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link

Buchpräsentation: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Margarethe Hilferding-Hönigsberg im Roten Wien

10. März 2026, 18:30–20:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Mar­ga­re­the Hönigs­berg, gebo­ren 1871, ent­stamm­te dem jüdi­schen Groß­bür­ger­tum und der Tra­di­ti­on der 1848er Revo­lu­ti­on. Früh in der Frau­en­be­we­gung aktiv, absol­vier­te sie als ers­te Frau in Wien ein Medi­zin­stu­di­um und hei­ra­te­te den austro­mar­xis­ti­schen Öko­no­men Rudolf Hil­fer­ding. Nach Jah­ren in Ber­lin kehr­te sie nach Wien zurück und arbei­te­te als Ärz­tin im Arbei­ter­be­zirk Favoriten.

Sie wur­de ers­tes weib­li­ches Mit­glied der Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ver­ei­ni­gung und ver­fass­te eine bahn­bre­chen­de Arbeit zu Grund­la­gen der Mut­ter­lie­be” und zur frü­hes­ten infan­ti­len Ent­wick­lung. Im Roten Wien war sie als Sozi­al­me­di­zi­ne­rin und Frau­en­ärz­tin maß­geb­lich im Kampf um Gebur­ten­kon­trol­le und die Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung aktiv. 1934 wur­de sie vom aus­tro­fa­schis­ti­schen Regime als sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Funk­tio­nä­rin ver­haf­tet, 1942 von den Natio­nal­so­zia­lis­ten nach The­re­si­en­stadt depor­tiert und in Treb­linka ermordet.

Eve­li­ne List, Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin und Pro­fes­so­rin für Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Wien, erzählt die Lebens­ge­schich­te die­ser fas­zi­nie­ren­den Frau.

Das Buch “Zwi­schen Psy­cho­ana­ly­se und Sozia­lis­mus. Die Frau­en­ärz­tin Mar­ga­re­the Hil­fer­ding-Hönigs­berg” erscheint bei Mandelbaum.

Das Gespräch mit Eve­li­ne List führt Mat­ti Bunzl.

Hin­weis: Anmel­dung erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Kos­ten: gratis
Treff­punkt: Im Ver­an­stal­tungs­raum, 3. OG

Anmel­dung hier

Themenführung: Frauen in der Wiener Geschichte – Eine Spurensuche

The­men­füh­rung im Wien Museum

1. März 2026, 14:45–15:45
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Kate­go­rie: Führung
Kate­go­rie: All­ge­mei­ne Programme
Geschich­te wur­de lan­ge Zeit nur von Män­nern geschrie­ben und aus ihrer Per­spek­ti­ve erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Bei­trä­ge von Frau­en in der Geschich­te oft aus­ge­klam­mert wurden.

Dabei waren Frau­en immer aktiv, auch wenn sie von vie­len Tätig­kei­ten aus­ge­schlos­sen waren. So führ­ten sie im Mit­tel­al­ter ihre eige­nen Unter­neh­men, regier­ten in der Barock­zeit gan­ze Rei­che und kämpf­ten im Zeit­al­ter der Indus­tria­li­sie­rung für die Rech­te der Arbeiter.

Bei die­ser Dia­log­füh­rung gehen wir auf die Suche nach Geschich­ten von Men­schen, die lan­ge Zeit unsicht­bar blieben.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Tabea Chrsita
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link

Themenführung: Große Künstlerinnen aus Wien

The­men­füh­rung im Wien Museum

8. März 2026, 16:00–17:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Kate­go­rie: Führung
Kate­go­rie: All­ge­mei­ne Programme

Frau­en sol­len nur brav sein? Bereits im 19. Jahr­hun­dert wider­setz­ten sich vie­le Künst­le­rin­nen die­ser absur­den Erwar­tungs­hal­tung. Sie tra­ten als groß­ar­ti­ge und krea­ti­ve Köp­fe auf und spiel­ten eine bedeu­ten­de Rol­le in der Wie­ner Kultur.
Wie haben Künst­le­rin­nen das geschafft – trotz der Aus­gren­zung aus dem Kunst­be­trieb? Und war­um wur­de über sie trotz­dem so lan­ge nicht gesprochen?

Bei die­sem Rund­gang schau­en wir uns aus­schließ­lich Kunst­wer­ke von Frau­en an. Vom Bie­der­mei­er bis zum Wie­ner Aktio­nis­mus – von Rosa­lia Amon über Tina Blau bis Valie Export.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Anna Stanka
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link

Themenführung: Frauen privat und öffentlich

The­men­füh­rung im Wien Museum

5. März 2026, 18:00–19:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Kate­go­rie: Führung
Kate­go­rie: All­ge­mei­ne Programme

Kura­to­rin Elke Dopp­ler geht anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags anhand aus­ge­wähl­ter Objek­te der Fra­ge nach, wel­chen Hand­lungs­spiel­räu­men und Ein­schrän­kun­gen Frau­en im pri­va­ten und öffent­li­chen Leben unter­la­gen. Vie­le der damals gepräg­ten Nor­men erwie­sen sich als äußerst lang­le­big und wir­ken bis heu­te nach.

Hinweis:Ticket erfor­der­lich
Gui­de: Elke Doppler
Dau­er: ca. 60 Minuten
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link

Internationaler Frauentag & Tag der Wiener Bezirksmuseen

Sonn­tag, 8. März
Bezirks­mu­se­um Maria­hilf, Mol­lard­gas­se 8

10.30 – 11.00 Uhr
Petra Unger, MA : „Wir wol­len Frie­de, Frei­heit, Recht!“
Nicht mehr und nicht weni­ger for­dern Frau­en* welt­weit. In Soli­da­ri­tät zuein­an­der und im Kampf gegen die Zumu­tun­gen des Patriarchats.
Damals wie heute.
Eine Lesung zu den Pio­nie­rin­nen* und für die heu­ti­gen Frau­en* aller Welten.
Von Petra Unger, Begrün­de­rin der Wie­ner Frauen*Spaziergänge und Exper­tin für femi­nis­ti­sche Forschung

11.30 – 12.30 Uhr
WIRWIENERWÄSCHEWEIBER
Die Volks­kund­le­rin Ulli Fuchs erzählt Wis­sens­wer­tes über die Kul­tur­ge­schich­te der Wie­ner Was­ser­ver­sor­gung. Anhand von aus­ge­wähl­ten Objek­ten des Bezirks­mu­se­ums wer­den die Arbeits­be­din­gun­gen und Lebens­um­stän­de der Wäsche­rin­nen am Wien­fluss beleuchtet.

BdFÖ-Frühstück zum Internationalen Frauentag mit Margot Hruby

Sams­tag, 7. März
Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­str. 41, 1030
10:30 Früh­stück, 11:00 Veranstaltungsbeginn

Mar­got Hru­by hat als Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin, Thea­ter­ma­che­rin, Frie­dens­ak­ti­vis­tin und Autorin gear­bei­tet. Sie liest aus ihrem im Mai 2025 erschie­ne­nen Buch 365, 24 und außer­dem ihr femi­nis­ti­sches Mani­fest zum Frau­en­tag 2026. Sie plau­dert aus dem Näh­käst­chen und fragt sich und euch, on die Frau­en­fra­ge wirk­lich eine Fra­ge blei­ben soll.

12.30 Uhr Lesung Bär­bel Dan­ne­berg aus ihrer ehe­ma­li­gen Augus­tin-Kolum­ne „Dan­ne­berg­pre­dig­ten“

Bär­bel Dan­ne­berg, geb 1943, gelern­te Kran­ken­schwes­ter, Chef­re­dak­teu­rin der BDFÖ-Monats­zei­tung „Stim­me der Frau“, Autorin „Alter Vogel, flieg!“, „Eis­we­ge“. (Link zu einer Radio­sen­dung zu ihrem 80er: https://de.cba.media/636221)

Bücher­floh­markt (Buch­spen­den von Eva Bari­lich u.a.), Wun­der­ba­re Häkel­ar­bei­ten von Mag­da­le­na Hovorka

Spen­den erbeten!
WOMEN ONLY!

Anmel­dung & Info: Ulli Fuchs, fuchs@kinoki.at

Jane’s Walk – Frauen machen Stadt 

Am 8. März star­ten wir gemein­sam ins #Janes­walk Jahr und bege­ben uns auf Spu­ren­su­che nach Orten und Pio­nie­rin­nen, die für Frau­en­wahl­recht, glei­che Bil­dungs­chan­cen, For­schung und Arbeitnehmer:innenrechte gekämpft haben. Unser Walk führt uns auf eine Zeit­rei­se zu den Plät­zen, an denen Frau­en demons­trier­ten, debat­tier­ten und Stadt­ge­schich­te geschrie­ben haben – von poli­ti­schen Kund­ge­bun­gen bis zu den Salons, in denen Salon­niè­ren Kunst, Gesell­schaft und Poli­tik bewegten.

Gleich­zei­tig rich­ten wir den Blick auf die Gegen­wart: auf Frau­en, die die Stadt heu­te gesell­schafts­po­li­tisch, stadt­pla­ne­risch, akti­vis­tisch und künst­le­risch prä­gen. Dabei the­ma­ti­sie­ren wir auch die Bedeu­tung von Gen­der Plan­ning in der Stadt­pla­nung: Wie wir­ken sich Pla­nung, Mobi­li­tät, Woh­nen und öffent­li­cher Raum unter­schied­lich auf den All­tag von Frau­en aus? Und wie kann eine geschlech­ter­sen­si­ble Pla­nung dazu bei­tra­gen, Städ­te siche­rer, gerech­ter und lebens­wer­ter für alle zu gestalten?

Gemein­sam ent­de­cken wir, dass Stadt nie neu­tral ist – sie ist Ergeb­nis von Aus­hand­lun­gen, Kämp­fen und Visionen.

Frauen machen Stadt – gestern, heute und morgen.

Der Spa­zier­gang führt uns aus­ge­hend vom Ring, zum Haupt­ge­bäu­de der Uni­ver­si­tät und mün­det im 6. Bezirk beim Top Kino.

Wann? Am 8.3.2026 von 15:00 bis 16:30
Wo? Wir tref­fen uns beim Haupt­ein­gang zum Burgtheater
Mit Julia Girar­di-Hoog und Cor­ne­lia Dla­ba­ja im Rah­men von Janes­walk in Koope­ra­ti­on mit der Mobilitätsagentur

Dr.in Julia Girar­di-Hoog ist Refe­ren­tin für „Gen­der Plan­ning“ in der Stadt­bau­di­rek­ti­on der Stadt Wien. In ihrer Arbeit ver­bin­det sie geschlech­ter­ge­rech­te Pla­nung mit kli­ma- und betei­li­gungs­ori­en­tier­ten Ansät­zen, um Städ­te gerech­ter und lebens­wer­ter zu gestal­ten. Sie hat lang­jäh­ri­ge Erfah­rung an der Schnitt­stel­le zwi­schen Stadt­ent­wick­lung, sozia­ler Inklu­si­on und Mobi­li­tät. Sie ist Exper­tin in den Berei­chen Stadt­er­neue­rung und Woh­nen. Von 2016 bis 2019 lei­te­te sie das EU-Smart-City-Pro­jekt „Smar­ter Together“.

Dr.in Cor­ne­lia Dla­ba­ja ist Stadt­for­sche­rin, Seit 2023 lei­tet sie die ers­te Stif­tungs­pro­fes­sur für nach­hal­ti­ge Stadt- und Tou­ris­mus­for­schung an der FHWi­en der WKW, sie ist als Lek­to­rin am Insti­tut Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie der Uni­ver­si­tät Wien tätig. In ihrer Arbeit beschäf­tigt sie sich mit städ­ti­schem Wan­del, öffent­li­chem Raum, dem Recht auf Stadt, sowie Frau­en- und Geschlech­ter­for­schung. Aktu­el­le For­schungs­fel­der bil­den Pla­ce­ma­king an der Schnitt­stel­le von Stadt­pla­nung und Tou­ris­mus­ent­wick­lung, sozia­le Kohe­si­on und Ungleich­heit in der Stadt.

Stich­wor­te: Frau­en­wahl­recht, Salon­kul­tur, Stadt­ent­wick­lung, Kunst im öffent­li­chen Raum und der Stadt­raum als Protestraum.

Alle Ver­an­stal­tun­gen und Walks zu Frau­en machen Stadt von Janes Walk sind auf www.janeswalk.at zu finden.