Ausstellung: Lesbische Gedenkkugel

Ausstellung: Lesbische Gedenkkugel

als Erin­ne­rungs­zei­chen für ver­folg­te und ermor­de­te Les­ben im NS-Faschismus.

Die Initia­ti­ve „Auto­no­me Femi­nis­ti­sche Frau­en­Les­ben aus Deutsch­land und Öster­reich“ hat 2006 einen Antrag für eine „Les­bi­sche Gedenk­ku­gel“ in der Mahn- und Gedenk­stät­te Ravens­brück gestellt. Die Gre­mi­en haben die Ent­schei­dung bis heu­te mehr­mals ver­scho­ben, weil in Fra­ge gestellt wird, dass es eine Ver­fol­gung von Les­ben gab. Füh­rung durch die Aus­stel­lung „Les­bi­sches Gedenk­ku­gel“ in der FZ-Bar und Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Stand der Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit Akti­vis­tin­nen der Initiative.

FZ-Bar, 1090, Wäh­rin­ger­stra­ße 59, Ein­gang Precht­l­gas­se, bei roter Tür läuten
für FrauenLesben

Führung: Frauen an der Universität Wien

Öffentliche Sonderführungen zum Thema „Frauen an der Universität Wien“

Der Muse reicht’s! Erst 1897 öff­ne­te die ers­te Fakul­tät an der Uni­ver­si­tät Wien ihre Pfor­ten für die Frau­en. Über 100 Jah­re muss­ten sie war­ten, um ein eige­nes Denk­mal im Arka­den­hof zu bekommen.

Im Rah­men die­ser Son­der­füh­rung wird ein kri­ti­scher Blick auf den lan­gen Weg zum „Frau­en­stu­di­um“ gewor­fen, ohne den Gegen­wart­s­aspekt des The­mas aus dem Auge zu verlieren.

Anmel­dung sie­he hier.

Treff­punkt:
Beim Por­tier in der Aula / Haupt­ein­gang (Uni­ver­si­täts­ring 1)
(Dau­er: ca. 60 min.)

Wie feministische Akteurinnen* Klassismus in Bewegung und Hochschule herausforderten

Wie feministische Akteurinnen* Klassismus in Bewegung und Hochschule herausforderten

Buch­vor­stel­lung von Julia Roß­hart mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on

Don­ners­tag, 15. März 2018, 18.30 Uhr
Kon­fe­renz­raum (A 222), Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft (NIG, 2. Stock), Uni­ver­si­täts­stra­ße 7, 1010 Wien

Die Räum­lich­kei­ten sind berollbar.

Femi­nis­ti­sche Akteu­rin­nen* der 80er und 90er Jah­re in der BRD mach­ten dar­auf auf­merk­sam, wie Klas­sen­un­ter­schie­de den All­tag in der Frau­en- und Les­ben­be­we­gung präg­ten. Ande­re nah­men sich den Hoch­schul­all­tag vor und for­der­ten bil­dungs­bür­ger­li­che Nor­men im Hoch­schul­all­tag her­aus. Aktiv arbei­te­ten sie gegen Klas­sis­mus im eige­nen poli­ti­schen oder aka­de­mi­schen Umfeld an. Sie spra­chen über Klas­sen­her­kunft, Dis­kri­mi­nie­rung, Spra­che, Geld – und über eige­ne Stär­ken. Sie rie­fen ein Umver­tei­lungs­kon­to ins Leben. Proll-Les­ben grün­de­ten eige­ne Grup­pen, an den Hoch­schu­len ver­netz­ten sich Arbei­te­rIn­nen­töch­ter. Sie schrie­ben Tex­te: suchend und fra­gend, wütend und offen­siv, selbst­er­mäch­ti­gend und inspirierend.

Julia Roß­hart hat sich in ihrem Buch auf die Suche nach ver­schie­de­nen For­men des Ein­grei­fens im Umgang mit Klas­sen­un­ter­schie­den in der Frau­en- und Les­ben­be­we­gung der BRD gemacht. Wir laden Euch/Sie dazu ein, gemein­sam mit ihr auf Spu­ren­su­che zu gehen und im ent­spann­ten Rah­men abseits von Lehr­ver­an­stal­tun­gen und Prü­fungs­stress über die Rol­le von Klas­sen­her­kunft, auch an der Hoch­schu­le, zu dis­ku­tie­ren. Aktu­ell wie eh und je, kön­nen die dama­li­gen Akti­vi­tä­ten und Ideen heu­ti­ge queer_feministische_linke Com­mu­ni­tys, Theo­rien und Poli­ti­ken inspirieren.

Frauengeschichte_n – Starke Biografien

Das Thea­ter­pro­jekt Frauengeschichte_n – Star­ke Bio­gra­fien ist eine Mög­lich­keit für Frau­en* unter­schied­li­chen Alters, sich thea­tral, gemein­sam und in einer for­schen­den, res­sour­cen­ori­en­tier­ten Hal­tung mit ihrem Frau*-Sein aus­ein­an­der­zu­set­zen. Wir wer­den uns auf eine krea­ti­ve Wei­se mit The­men wie Eman­zi­pa­ti­on, Fami­lie, Mut­ter*, Arbeits­chan­cen, Migra­ti­on und Flucht­er­fah­run­gen, Geschlech­ter­rol­len und Macht­struk­tu­ren beschäftigen.

Dabei geht es uns eben­so um „bekann­te“ Bio­gra­fien star­ker Frau­en*, wie um unse­re eige­nen Bio­gra­fien: Wer sind wir, im Spie­gel der Zeit? Was waren/ sind unse­re Mög­lich­kei­ten und was haben wir dar­aus gemacht/ was wol­len wir dar­aus machen? Gibt es Frauen*-Biografien aus mei­ner eige­nen Fami­li­en­ge­schich­te, die für mich beson­ders viel Bedeu­tung haben, die viel­leicht ein star­kes Vor­bild sind? Was haben die­se Bio­gra­fien mit mir zu tun? Und: Was bedeu­tet über­haupt das Kon­zept „Weib­lich­keit“?

1. Ter­min zum Rein­schnup­pern: 13.03.2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, Gemein­schafts­raum Lava­ter­stra­ße 6, 1220 Wien
Mäd­chen* und Frau­en zwi­schen 12 und 99 Jah­ren kön­nen mitspielen.
Die Teil­nah­me ist kostenlos.

Unse­re Teil­neh­men­den for­schen nach ihren Wur­zeln, danach, was so vie­le Frau­en* vor uns geleis­tet haben, ent­de­cken Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de. In thea­ter­päd­ago­gi­schen Übun­gen sam­meln wir bio­gra­fi­sches und erfun­de­nes Mate­ri­al und ent­wi­ckeln dar­aus unse­re eige­ne Per­for­mance, die vor inter­ge­ne­ra­tio­nel­lem Publi­kum gezeigt wird.

Geplan­te Ter­mi­ne: jeweils Diens­tags, 13.03.2018, 20.03.2018, 27.03.2018, 10.04.2018, 17.04.2018, 24.04.2018, 08.05.2018, 15.05.2018, 29.05.2018, 12.06.2018, 19.06.2018, 26.06.2018
Pro­ben­wo­chen­en­de: 16. und 17.06.2018
Vor­aus­sicht­li­cher Auf­füh­rungs­ter­min: 30.06.2018

Workshop zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts

Biographisch-geschichtlicher Workshop zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts

Die­se Ver­an­stal­tung muss­te lei­der auf­grund zu weni­ger Anmel­dun­gen abge­sagt werden.

Im Work­shop geht es, neben der Wis­sens­ver­mitt­lung, um eine per­sön­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit dem 100. Jah­res­tags des Frau­en­wahl­rechts und der Geschich­te der Eman­zi­pa­ti­on der Frau­en. Wir wer­den die Zusam­men­hän­ge zwi­schen der eige­nen Bio­gra­phie und der (Frauen-)Geschichte reflektieren.
Es wird mit Klein­grup­pen, Bild und Film sowie Para-Thea­tra­li­schen For­men gear­bei­tet. Das Kon­zept basiert auf bio­gra­phi­schen und Oral Histo­ry Metho­den und wird in diver­sen Vari­an­ten seit 2008 bei eFKa – Fund­ac­ja Kobie­ca, Kra­kau rea­li­siert. Frau­en aus unter­schied­li­chen Gene­ra­tio­nen und Natio­na­li­tä­ten sind herz­lich ein­ge­la­den. Bild-/Ma­te­ri­al kann ger­ne zum Work­shop mit­ge­bracht werden.

min. 8, max. 20 Teilnehmerinnen
Anmel­dun­gen unter office@frauenhetz.at

Refe­ren­tin und Work­shop­lei­te­rin: Dr.in Sła­wo­mi­ra Wal­c­zews­ka, Femi­nis­ti­sches Insti­tut für For­schung und Bil­dung – bei Frau­en­stif­tung eFKa, Krakau

Ort: Frau­en­bil­dungs­stät­te Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­str. 41, 1030 Wien
Snacks und Geträn­ke wer­den gereicht
Ein­tritt frei, Spen­den willkommen
Ver­an­stal­tung für Frauen

Hetz-Film: She’s Beautiful When She’s Angry

Film und Reflexion: She’s Beautiful When She’s Angry (USA 2014)

Der Doku­men­tar­film über die Anfän­ge der femi­nis­ti­schen Frau­en­be­we­gung in den USA zwi­schen 1966 und 1971 ist ein Zusam­men­schnitt aus his­to­ri­schem Film­ma­te­ri­al und aktu­el­len Inter­views mit Frau­en, die maß­geb­lich in der Frau­en­rechts­be­we­gung enga­giert waren und es noch sind. Auch die Gra­ben­kämp­fe zwi­schen Hete­ro-Frau­en und Les­ben, der Aus­schluss der Black Com­mu­ni­ty und die Hier­ar­chien zwi­schen Intel­lek­tu­el­len und Frau­en, die sich von die­sem Ansatz aus­ge­schlos­sen fühl­ten, wer­den beleuch­tet. 90 Minu­ten Ori­gi­nal­auf­nah­men mit den Prot­ago­nis­tin­nen von damals.
Mit Bet­ty Fried­an, Sus­an Brown­mil­ler, Vir­gi­nia Whi­teh­ill, u.v.a., Regie: Mary Dore

Mode­ra­ti­on: Andrea Strutzmann
Ort: Frau­en­bil­dungs­stät­te Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­str. 41, 1030 Wien
Kino-Snacks und Geträn­ke wer­den gereicht.
Ein­tritt frei, Spen­den willkommen.
Ver­an­stal­tung für Frauen

Filmabend „Suffragette“

100 Jahre Frauenwahlrecht. Wir machen weiter!

Was: Film: “Suf­fra­get­te – Taten statt Worte”
Wann: 20.3. 19:00
Wo: Guss­haus­stra­ße 14, 1040 Wien

Vor 100 Jah­ren haben Frau­en in Öster­reich das Wahl­recht für sich erkämpft.
Die Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts war nicht ein­fach, denn schon damals hat­te die Poli­tik Frau­en nichts geschenkt. Sie muss­ten sich selbst holen, was sie wollten.
Seit­dem hat sich zwar vie­les getan, aber gera­de jetzt ist es wich­tig wei­ter­zu­kämp­fen. Wo schwarz-blau regiert wer­den Kin­der­gar­ten­ge­büh­ren wie­der ein­ge­führt, müs­sen Frau­en­häu­ser schlie­ßen, wer­den femi­nis­ti­sche Ver­ei­ne aus­ge­hun­gert, Kin­der­gar­ten­ge­büh­ren wie­der ein­ge­führt. Anstatt die Lebens­si­tua­ti­on von Frau­en zu ver­bes­sern, wer­den ihnen Mög­lich­kei­ten eines selbst­be­stimm­ten Lebens genommen.

Wir wol­len 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich zum Anlass neh­men, uns mit den femi­nis­ti­schen Kämp­fen der Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen, den Film “Suf­fra­get­te – Taten statt Wor­te” anse­hen und anschlie­ßend diskutieren.
Der Film zeigt die Anfän­ge der Frau­en­be­we­gung im frü­hen 20. Jahr­hun­dert in Großb­ritta­ni­en und das damit ver­bun­de­ne Schick­sal der jun­gen Maud Watts.

Wozu feministische Medien? 35 Jahre an.schläge

Beim nächs­ten Auf­ma­cher wird Lea Sus­e­mi­chel von ihren Erfah­run­gen als lei­ten­de Redak­teu­rin der an.schläge berich­ten. Das femi­nis­ti­sche Maga­zin wur­de vor 35 Jah­ren gegrün­det und erscheint acht­mal im Jahr. Ob sozia­ler Pro­test, Sex und Selbst­be­stim­mung oder Por­träts von auf­kom­men­den, aber oft noch unbe­kann­ten Künst­le­rin­nen: die an.schläge grei­fen The­men auf, die anders­wo kaum vorkommen:

Lea Sus­e­mi­chel wird von der Blatt­li­nie und dem Wan­del der an.schläge und des Femi­nis­mus-Begriffs im Lau­fe der Jahr­zehn­te erzäh­len. Außer­dem wol­len wir wis­sen, ob sie einen femi­nis­ti­schen Back­lash wahr­nimmt und wie es mit den an.schlägen in der neu­en poli­ti­schen Ära Öster­reichs wei­ter­ge­hen wird.

Lea Sus­e­mi­chel stu­dier­te Phi­lo­so­phie und Gen­der Stu­dies in Wien mit Schwer­punkt femi­nis­ti­sche Sprach­phi­lo­so­phie. Als Jour­na­lis­tin, Lehr­be­auf­trag­te und Vor­tra­gen­de arbei­tet sie zu den The­men femi­nis­ti­sche Theo­rie & Bewe­gung und femi­nis­ti­sche Medienarbeit.

Auf­ma­cher – die Medi­en­run­de mit Lea Sus­e­mi­chel („an.schläge“)
Mon­tag, 19. März, 19 Uhr
Mark­hof, Mark­hof­gas­se 19, 1030 Wien (200m von U3 Schlachthausgasse)
Der Ein­tritt ist frei!

Wie immer las­sen wir den Abend mit Geträn­ken aus­klin­gen und freu­en uns auf euer Kommen!

Int’l Women’s Day Pub Quiz

March 8th  is Inter­na­tio­nal Women’s Day and Women in Inter­na­tio­nal Secu­ri­ty Aus­tria would like to cele­bra­te it with you! Come join us for a fun evening cele­bra­ting the remar­kab­le achie­ve­ments of women who made their mark in histo­ry at Café Korb!

Do you know which coun­try first allo­wed women to vote? Whe­re the first fema­le Tour de France par­ti­ci­pant came from? How much the world’s wealt­hie­st woman ear­ns? This pub quiz will show how much you real­ly know about women!

Set up a crea­tively named team with your fri­ends or col­le­agues and join us after working hours. Don’t worry if you don’t have a team, we’ll pair you with other gre­at minds! And if you’re excee­din­gly good, we’ll award the talent with a pri­ze – so come sharp and ready!
First pri­ze will be a copy of the extra­or­di­na­ry book Rebel Girls!

Ent­rance: We would like to ask for a vol­un­t­a­ry con­tri­bu­ti­on to our cau­se and the evening!

Politische Frauenorganisierung als und für Frauenbefreiung

Arbeits­kreis von Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik, FZ – Frau­en­Les­ben­Zen­trum, Aves­ta-Kur­di­scher Frauenrat
(Sa., 3. 3., 10:30 bis 12 Uhr, Kurs­raum 12)

Unse­re Pro­jek­te und Ver­or­tun­gen basie­ren auf selbst­or­ga­ni­sier­ten Frau­en­struk­tu­ren. Wir wer­den kurz unse­re je unter­schied­li­chen Hin­ter­grün­de vor­stel­len um dann mit den Teil­neh­me­rin­nen über Geschich­te, Bedeu­tung und Uto­pien auto­no­mer Frau­en­or­ga­ni­sie­rung zu dis­ku­tie­ren. Wie hän­gen (femi­nis­tisch-lin­ke) Frau­en­so­li­da­ri­tät, geleb­te und ideel­le Frau­en­räu­me mit Frau­en­be­frei­ung zusam­men, die Vor­aus­set­zung und Per­spek­ti­ve für eine grund­le­gen­de Gesell­schafts­ver­än­de­rung sind?

Ein Work­shop für Frau­en im Rah­men der Rosa-Luxem­burg-Kon­fe­renz.