
Diskussion: Gewaltprävention im Wandel
Männlichkeitsdiskurse und sexuelle Bildung im Migrationskontext
Montag, 16. Februar 2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Bruno-Marek-Allee 5, NordbahnSaal
die HausWirtschaft, 1020 Wien
Eröffnung: Bundesministerin Korinna Schumann (angefragt)
Einführung: Nadja Schuster, VIDC Gender-TANDEM-Programmleiterin
Maynat Kurbanova, Trainerin für Gewaltprävention und interkulturelle Bildung
Stephan Hloch, Sexualpädagoge, Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung
Shokat Walizadah, Elterntrainer, Afghanischer Sport- und Kulturverein NEUER START
David Gamsjäger, VIDC Gender-TANDEM-Programmkoordinator
Moderation: Mara Elena Zöller, Referentin für politische Bildung
Aktuelle öffentliche Debatten zeigen wie stark Gewalt im Migrationskontext rassifiziert wird. Begriffe wie „importierte“ oder „ehrbezogene“ Gewalt prägen mediale und politische Diskurse. Diese Narrative produzieren eine fremd-gemachte Männlichkeit (Scheibelhofer, 2018). Gewalt wird dabei nicht als gesellschaftliches oder strukturelles Phänomen verstanden, sondern Männern* aus bestimmten migrantischen Gruppen zugeschrieben.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion diskutieren Expert*innen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie geschlechterreflektierte Präventionsarbeit im Migrationskontext gelingen kann.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des VIDC Gender-TANDEM-Programms statt, das vom Sozialministerium und International Partnerships Austria gefördert wird.



