Auch das Netzwerk Sorority bietet diverse Veranstaltungen rund um den 8.März: Monatsversammlungen, Workshops, Coaching-Angebote und vieles mehr.
Frauen*rechte fallen nicht vom Himmel – sie wurden über Jahrhunderte hart erkämpft, verteidigt, wieder verloren und erneut erstritten. Grund genug also, ein paar dieser Rechte aus der Mottenkiste des kollektiven Gedächtnisses zu holen. Im Workshop arbeiten wir mit Bildern: Die Teilnehmer*innen wählen ein Bild aus, rätseln, worum es gehen könnte, und versuchen, das Geschehen zeitlich richtig einzuordnen. Danach gibt es Hintergrundinfos zu den jeweiligen Ereignissen (Schwerpunkt: Österreich). Wenn gewünscht, überlegen wir gemeinsam, wie sich diese Übung für unterschiedliche Zielgruppen anpassen lässt. Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht, Meinungen erlaubt und Spaß ist erfahrungsgemäß ebenfalls mit von der Partie.
Workshopleitung: Renate Tanzberger (Verein EfEU) Petra Unger (Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge, arbeitet als Kulturvermittlerin, Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik sowie als Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung / Frauenspaziergänge)
Von 2. bis 8. März 2026 veranstaltet die Volkshilfe Wien eine Reihe von Events rund um den Internationalen feministischen Kampftag. Diese Veranstaltungen bieten Frauen* die Möglichkeit, sich zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Das Programm umfasst Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionsrunden, die sich mit Themen wie Gesundheit, Empowerment, Wohnen, Selbstbestimmung und Frauenrechten beschäftigen. Außerdem gibt es 10% Rabatt in den Volkshilfe-Vintage-Shops. Alle Events sind barrierefrei und offen für alle Frauen*.
von und mit Hanna Hacker, Doris Hauberger und Margit Hauser
Mittwoch, 25. März 2026, 19:00 Uhr im STICHWORT (Gusshausstraße 20/1A+B 1040 Wien)
Wir laden zur Auseinandersetzung mit kollektiven Erfahrungen im feministisch-lesbisch-queeren Handlungsraum „Bewegung“ – in unterschiedlichstem Wortsinn!
Ein Anlass sind Jubiläumsaktivitäten des FrauenTanzClub „Resis.danse“. Wir möchten für diese Veranstaltung inhaltliche Schwerpunkte setzen, die über das engere Thema der Ballroom-Tanzgeschichte/n hinausreichen und feministisch-lesbische Politiken generell betreffen: Was verbindet widerständige politische und tänzerische Entwürfe?
Eine Veranstaltung für Frauen*; Spenden sind erbeten.
Sonntag, 8. März 2026, 10:00–13:00 Uhr myhive am Wienerberg, im Rahmen der Wollträume Wien 1. Stock bei der Treppe Kosten: €75,- pro Teilnehmer*in
In diesem Workshop führt Anja Melzer in ihre rebellischen Ansätze sowie in die handwerklichen Skills des Cross Stitchings ein. Sie stellt Motive und Slogans vor und diskutiert die Frage, was Handarbeit eigentlich mit Protest und Ungehorsam zu tun hat. Es geht um Aktivismus, die Craftivism-Bewegung und Female Empowerment.
Material wird den Kurs-Teilnehmer*innen zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann natürlich gerne auch eigene Aida-Stoffe, Garne und Nadeln mitbringen.
Jedes Jahr findet am internationalen Frauentag das „Offene Rathaus“ statt.
Am Samstag, den 7. März 2026, wird für alle interessierten Besucher*innen von 15:00 bis 19:00 Uhr im Wiener Rathaus ein umfangreiches Programm geboten: Führungen, Workshops, Liveacts, Filmvorführung, Kinderbetreuung und Informationsmöglichkeiten zu Themen wie Frauenpolitik, Arbeit, Bildung, Gewaltschutz, Gesundheit, Wohnen, Vielfalt, Mädchen und vielem mehr – alles bei freiem Eintritt.
Highlight: Ab 19:00 Uhr findet im Rahmen des Offenen Rathauses in der Volkshalle im Wiener Rathaus ein Clubbing hosted by Early EVE – die Party von Frauen für Frauen – statt (bis 24:00 Uhr).
Vom 2. bis 8. März 2026 findet die Wiener Frauenwoche 2026 statt. Das Programm der Wiener Frauenwoche beinhaltet mehr als 200 kostenlose Angebote in ganz Wien – auch die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) bietet wieder Veranstaltungen speziell für Frauen.
Eine Terminübersicht gibt es unter diesem Link.
Auch die Wiener Volkshochschulen bieten zahlreiche Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2026.
Dieser Tag wird auch feministischer Kampftag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Feiern oder kleine Gesten geht. Es geht auch um politischen Protest, um Veränderungen in der Gesellschaft und um Ungleichheiten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Menschen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechtsidentität benachteiligt werden. Gegen diese Ungleichheiten müssen wir gemeinsam aktiv werden. Die VHS will mit Bildungsangeboten beitragen.
Eine Terminübersicht findet sich hier und hier.
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt ist ein Gewaltpräventionsprojekt des AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, das Nachbarschaften zu Zivilcourage ermutigt.
Motto: Was sagen – Was tun.
Das vielfältige Programm von StoP – z.B. Selbstverteidigungskurs für FLINTA*-Personen, Zivilcourage-Schulung, Siebdruck-Werkstatt, Nachbarschaftstische uvm. – im März findet ihr auf Instagram und auf stop-partnergewalt.at.
Weltweit wird am 8.März auf Frauenrechte und die notwendige Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht.
Habt ihr vor auf eine Demonstration zu gehen und wollt nicht allein zu Hause ein Plakat malen? Ihr wollte einen kreativen Nachmittag verbringen? Dann kommt in der Bücherei Wieden vorbei, gemeinsam macht es mehr Spaß. Bringt eure Ideen mit. Für Basismaterial (Pappe, Stifte, etc.) sorgen wir.
≠igfem AutorinnenTextChor Nach dem Workshop hat der ≠igfem AutorinnenTextChor einen Auftritt.
Der ≠igfem AutorinnenTextChor bringt feministische Texte und Perspektiven in einer kraftvollen, kollektiven Performance in den öffentlichen Raum. Literatur wird dabei nicht gelesen, sondern gesprochen, geschichtet, geflüstert und gerufen – als vielstimmiger Klangraum, der Sprache körperlich und politisch erfahrbar macht.