Anlässlich des Weltfrauentags 2026 lädt LEA herzlich zum Generationentalk ein. Das diesjährige Thema lautet „She Shapes AI“ Wir sprechen über Frauen als aktive Gestalterinnen der digitalen Zukunft.
Wann? // Montag, 16. März 2026, 16:30 Uhr (Einlass: 16:00)
Wo? // weXelerate, Raum Twenty Eight, Praterstraße 1, 1020 Wien
Anmeldung? // Kostenlos unter diesem Link.
An der Veranstaltung nehmen die Initiator:innen von „She Goes AI“, Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung) und Staatssekretär Alexander Pröll, teil.
Den inhaltlichen Auftakt gestaltet Johanna Pirker – Informatikprofessorin, Forscherin, Spieleentwicklerin und LEA-Role Model – mit einer Keynote.
Im anschließenden Podiumsgespräch spricht sie mit Mitgliedern des LEA-Jugendbeirats, Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Staatssekretär Alexander Pröll darüber, wie Frauen KI und digitale Innovationen aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und neue Perspektiven einbringen können. Durch das Programm führt Martina Madner.
Wir freuen uns auf einen lehrreichen und inspirierenden Austausch!
Let’s Empower Together: Männer sind nicht nur willkommen, sondern ein wichtiger Teil des Dialogs. Denn echte Veränderung entsteht im Miteinander.
Die Plätze sind begrenzt – wir bitten um eine Anmeldung bis 10. März.
Vorträge von Francesca Ferlaino und Anaïs Angelo
Freitag 06.03.2026 | 17:45 | hybrid | Festsaal der Österreichische Akademie der Wissenschaften und via Zoom
Anmeldung unter diesem Link
Die ÖAW lädt anlässlich des Weltfrauentages zu Vorträgen ihrer beiden Mitglieder Francesca Ferlaino und Anaïs Angelo ein. Die Quantenphysikerin und die Historikerin und Afrikanistin beleuchten aus den Perspektiven ihrer Disziplinen das stetige Engagement um wissenschaftliche bzw. gesellschaftliche Anerkennung der Leistungen von Frauen.
Präsidium und Frauenkomitee der ÖAW laden anlässlich des Weltfrauentages zu Vorträgen von Francesca Ferlaino, Quantenphysikerin, und Anaïs Angelo, Historikerin und Afrikanistin, ein. Die hybride Veranstaltung unter dem Motto „Different Minds, Better Science: The Benefits of Diversity in Research“ findet im Rahmen der öffentlichen Gesamtsitzung der ÖAW statt und ist den Forschungsleistungen der weiblichen Mitglieder der ÖAW gewidmet.
Anaïs Angelo, Historikerin und Afrikanistin sowie Mitglied der Jungen Akademie der ÖAW nimmt in „The Changing Meanings of International Women’s Day: From Collective Solidarity to Individual Empowerment“ die sich ändernden Anliegen des Weltfrauentags in den Blick.
Die Quantenphysikerin Francesca Ferlaino, korrespondierendes Mitglied im Inland der ÖAW und Wissenschaftlerin des Jahres 2025 beleuchtet in ihrem Vortrag „Europe’s Quantum Future: Science, Talent and the Power of Inclusion“ die Vorteile vielfältiger Zusammensetzung von Forschungsteams.
Einleitung und Moderation der Veranstaltung übernimmt die Umwelthistorikerin Verena Winiwarter.
Freitag 06.03.2026 | 14:00 | hybrid | Sitzungssaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und via Zoom
Anmeldung unter diesem Link
Die Pharmakologin Manuela Schmidt beleuchtet in einem öffentlichen Vortrag im Rahmen der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der ÖAW aktuelle Erkenntnisse zu Gendermedizin und geschlechtsabhängigen Unterschieden in der Wirkung von Therapien.
Chronischer Schmerz stellt ein zentrales Gesundheitsproblem dar, das Frauen, Männer und verschiedene Gruppen aller Geschlechter unterschiedlich betrifft. Im Rahmen der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der ÖAW gibt Manuela Schmidt, Professorin für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Wien, einen Einblick in ihr Fachgebiet, die translationale Schmerzforschung. Sie arbeitet an der Aufdeckung molekularer Mechanismen, die dem chronischen Schmerzgeschehen zugrunde liegen – mit dem Ziel, zukünftige Schmerzbehandlungen zu optimieren.
In ihrem hybriden Vortrag „Schmerz hat ein Geschlecht – Forschung zeigt den Unterschied“ stellt sie aktuelle Erkenntnisse zu biologischen und psychosozialen Geschlechterunterschieden in der Schmerzverarbeitung vor. Sie gibt eine Einführung in Gender Medicine und beleuchtet geschlechtsabhängige Unterschiede in der Wirkung medizinischer Therapien anhand ausgewählter Beispiele. Abschließend stellt sie experimentelle Ansätze vor, die zum Einsatz kommen, um diese Unterschiede zu erforschen. Zusammenfassend skizziert sie, wie gendersensible Forschung neue therapeutische Strategien ermöglichen kann – mit dem Ziel, Krankheiten präziser, wirksamer und gerechter für alle Menschen zu behandeln.
Vortrag und Diskussion mit Ricarda Drüeke
Donnerstag, 23. April 2026, 18 Uhr, Frauenhetz
Im Jänner 2026 kündigte die feministische Bewegung Omas gegen rechts auf Instagram eine neue europäische Allianz unter dem Titel „Die Grand Dame des Antifaschismus“ an. Digitale Medien sind zu zentralen Arenen politischer Konflikte geworden, in denen um demokratische Werte und öffentliche Legitimität gerungen wird. Gleichzeitig sind altersbezogene Formen politischen Aktivismus bislang nur unzureichend erforscht.
Der Vortrag zeigt anhand visueller Praktiken in Instagram-Posts der Omas gegen rechts, wie visuelles Storytelling und symbolische Selbstinszenierungen eingesetzt werden, um altersdiskriminierenden Ausgrenzungen aus digitalen Öffentlichkeiten entgegenzuwirken und zugleich sowohl Mitglieder der Bewegung als auch eine breitere Öffentlichkeit zu mobilisieren.
Eine Veranstaltung von Frauenhetz und STICHWORT
Mehr Informationen unter https://stichwort.or.at/
Info-Event im MSL Zentrum
Donnerstag, 05.03.2026, 14 bis 16 Uhr
Kommt/kommen Sie vorbei um die Architektur-Pionierinnen kennen zu lernen!
Um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr gibt es Präsentationen durch das Forschungsteam.
In der Geschichte der Architektur sind Frauen kaum repräsentiert. Mit unserem Forschungsprojekt Architektur-Pionierinnen konnten wir bereits im ersten Jahr über 200 Namen von Frauen ausfindig machen, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Wien den Architekturberuf anstrebten.
Wie kommt es dazu, dass Frauen in der Forschung kaum sichtbar sind? Wer waren die ersten Frauen in der Architektur, wo kamen sie her, welche Herausforderungen und Widerstände gab es und welche Wege schlugen sie ein?
Eintritt frei!
Auch die Wiener Volkshochschulen bieten zahlreiche Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2026.
Dieser Tag wird auch feministischer Kampftag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Feiern oder kleine Gesten geht. Es geht auch um politischen Protest, um Veränderungen in der Gesellschaft und um Ungleichheiten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Menschen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechtsidentität benachteiligt werden. Gegen diese Ungleichheiten müssen wir gemeinsam aktiv werden. Die VHS will mit Bildungsangeboten beitragen.
Eine Terminübersicht findet sich hier und hier.
feminismen diskutieren am Montag, 23. März 2026, 18:00 Uhr
Psychotherapie zwischen Reform und Realität
mit Jasmin Reiter (Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin, Wien)
Psychische Gesundheit ist ein zunehmend zentrales Thema im öffentlichen Gesundheitsdiskurs. Die psychotherapeutische Versorgung zeigt sich dabei als reguliertes, biopolitisch gerahmtes und hegemonial umkämpftes Feld. Trotz mehrerer Gesundheitsreformen in den vergangenen Jahren bestehen in Österreich weiterhin strukturelle Defizite, die den Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung, die regionale Versorgungsgerechtigkeit sowie die Einbindung psychotherapeutischer Fachkräfte in das Gesundheitssystem nachhaltig beeinflussen.
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Montag, 23. März, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW)
Offen für alle
Vortrag am Donnerstag, 19. März 2026, 18:00 Uhr
„… den Frieden auf der Welt, wo er nicht herrsche, endlich aufzubauen.“ Margarete Schütte-Lihotzky und ihre Arbeit in der Friedensbewegung
Mit Christine Zwingl (Architektin, MSL- Expertin, Gründerin des MSL Zentrums)
Ab der Gründung war die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky Mitglied des Österreichischen Friedensrates und beteiligt am 1. österreichischen Friedenskongress, der im Juni 1950 im Wiener Konzerthaus stattfand. Ab 1975 war sie im Vorstand des österreichischen Komitees für europäische Sicherheit und Zusammenarbeit (KSZE). Bis in die 1990 Jahre blieb sie beteiligt und engagiert.
Fortsetzung der Reihe Frauen verstehen viel vom Frieden! Feministische Perspektiven und Gegenstrategien zu Militarismus und Krieg.
Moderation: Birge Krondorfer
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
In Kooperation mit WILPF
Offen für Frauen.
Sonntag, 8. März
Bezirksmuseum Mariahilf, Mollardgasse 8
10.30 – 11.00 Uhr
Petra Unger, MA : „Wir wollen Friede, Freiheit, Recht!“
Nicht mehr und nicht weniger fordern Frauen* weltweit. In Solidarität zueinander und im Kampf gegen die Zumutungen des Patriarchats.
Damals wie heute.
Eine Lesung zu den Pionierinnen* und für die heutigen Frauen* aller Welten.
Von Petra Unger, Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge und Expertin für feministische Forschung
11.30 – 12.30 Uhr
WIRWIENERWÄSCHEWEIBER
Die Volkskundlerin Ulli Fuchs erzählt Wissenswertes über die Kulturgeschichte der Wiener Wasserversorgung. Anhand von ausgewählten Objekten des Bezirksmuseums werden die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände der Wäscherinnen am Wienfluss beleuchtet.
Mittwoch, 25.2., 11:00 Uhr
1040 Wien, Gußhausstraße 14/Tür 3
Im Rahmen des Bundestags des ZVPÖ-Zentralverband der PensionistInnen Österreichs
Vortrag Prof.in Helga Kromp-Kolb „Die ältere Generation und der Klimawandel – Welche Folgen hat der Klimawandel für ältere Menschen und wie können sie sich vor den Gefahren schützen?“
Helga Kromp-Kolb ist emeritierte Universitätsprofessorin für Meteorologie und Klimatologie an der Universität für Bodenkultur, Wien, wo sie auch das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit gründete und leitete. Sie befasst sich mit Fragen der Schadstoffausbreitung in der Atmosphäre, des Klimawandels, der nachhaltigen Entwicklung, der Transformation der Gesellschaft, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem notwendigen Paradigmenwechsel in Wissenschaft und Gesellschaft. Sie ist Präsidentin des Forums Wissenschaft und Umwelt und in der Friedensbewegung engagiert.
Anmeldung unter office@zvpoe.at erbeten!