Auch 2026 listet die Website 8maerz.at wieder diverse Veranstaltungstipps im Vorfeld und rund um den 8. März in Wien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die ersten Termine 2026 sind nun online und die Liste wird laufend ergänzt.
Schickt uns gerne wieder eure Veranstaltungshinweise entweder via Google Forms unter diesem Link
oderper E‑Mail an termine@8maerz.at – inkl. Titel, Datum, Uhrzeit, Ort mit Adresse, Art der Veranstaltung (Vortrag, Workshop, Kundgebung, etc.), Veranstalter*in, Beschreibung/Programm und weiterführendem Link.
Bitte dabei alle Informationen als Text in der E‑Mail oder als Word-Dokument (nicht nur als Bilddatei oder PDF). Gerne dafür mit ergänzenden Sujets und Bildern zusätzlich zur Veranstaltungsbeschreibung – inkl. Foto-Credit-Angabe (ohne diese Info können wir das Foto nicht verwenden).
Datum: Freitag, 7. März 2025 Uhrzeit: 19:00 Uhr Adresse: Seeseiten Buchhandlung, Janis-Joplin-Promenade 6÷5÷1, 1220 Wien
GUTES AUS DER SEESTADT, SEESEITEN BUCHHANDLUNG & KREMAYR & SCHERIAU präsentieren eine Lesung mit Diskussion mit Simone Hirth („Malus“), Barbara Rieger („Eskalationsstufen“) und Yvonne Widler („Heimat bist du toter Töchter“).
Femizid – diesen Begriff lesen wir in den Schlagzeilen jedes Jahr erschreckend oft und wissen ungefähr, was gemeint ist. Wissen wir es wirklich? Warum töten Männer Frauen? Wie genau kommt es zu einem Femizid? Welche Geschichten stecken dahinter? Gibt es ein Muster, das Femizide verbindet? Und – da es sich bei den Tätern in den überwiegenden Fällen um die Partner oder Ex-Partner der betroffenen Frauen handelt: Welche Art von Beziehung geht einem Femizid voran? Wie gerät eine Person in eine solche Beziehung und warum ist es so schwer, sich daraus zu befreien? Das sind einige der Fragen, mit denen sich drei Autorinnen auf unterschiedliche Art beschäftigt haben. Moderation: Stefanie Jaksch
Kostenbeitrag: € 7,- pro Person Anmeldung und Information unter buchhandlung@seeseiten.at Eine Anmeldung ist nicht notwendig aber hilfreich.
„Hallohallo we‘re back! Es ist soweit, nach monatelangem Tüfteln und Tippseln ist die zweite Ausgabe im Druck und erscheint (you guessed it) am feministischen Kampftag <3 Das wollen wir wieder mit euch tollen Menschen feiern – am 08.03. ab 19.30 Uhr im @rausch.archiv mit Lesungen, Konzert, Kabarett und im Anschluss Auflegerei.
Also: Zuerst demonstrieren, dann mit uns feministische Kunst und Literatur feiern und betanzen! GROSSARTG WIRDS! Wir freuen uns auf euch! DANKE AN ALLE DIE UNS BEGLEITEN UND UNTERSTÜTZEN! Ohne euch wär sich das alles nie und nimmer ausgegangen.“
Kostenfreie Anmeldung hier. Details zum Programm tba.
Am 8. März, dem internationalen feministischen Kampftag, lädt o*books zu einer Buchpräsentation um 16 Uhr. Autorin Lenka Reschenbach hat mit Der Patriarchatsindex – Status Quo der Gleichstellung von Mann und Frau in Österreich (Falter Verlag) eine großartige Abschlussarbeit an der Angewandten Wien vorgelegt und wird sie am 8. März bei o*books in der Buchhandlung präsentieren.
„Das Patriarchat ist kein Mythos – doch allzu oft wird es ignoriert oder beiseite gewischt. Während unzählige Daten und Statistiken eine klare Sprache sprechen, dominieren gefühlte Wahrheiten den öffentlichen Diskurs. Eine Neuerscheinung bricht mit dieser Dynamik und zeigt ungeschönt auf, wo Österreich in Punkto Gleichstellung wirklich steht: „Der Patriarchatsindex“ vereint illustrierte Infografiken mit fundierten Daten und macht die Strukturen des Patriarchats sichtbar.
In sieben Kapiteln – von Staat und Bildung über Arbeit und Geld bis hin zu Gewalt und Gesundheit – wird der Status Quo in Österreich auf den Punkt gebracht. Humorvolle, aber auch bedrückende Illustrationen ergänzen die Zahlen und verleihen ihnen eine emotionale Dimension.“
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos – Anmeldung erbeten: Link
NO MORE BULLSH!T: Wappne dich gegen Stammtischweisheiten, Mythen über die Weiblichkeit oder Geschlechterklischees in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien und fakTory.
Wir kennen sie alle: Sexistische Bullshit-Phrasen, die uns beruflich und privat immer und überall unerwartet die Sprache verschlagen. The:Sorority – das feministische Netzwerk rund um arbeitsmarktpolitische Themen – will mit dem Buch „No More Bullshit!“ allen Mitstreiter:innen ein praktikables Konter-Werkzeug an die Hand geben. Zum Aufschlagen, Nachschlagen und Zurückschlagen.
In dieser interaktiven Lesung widmen wir uns ausgewähltem Bullshit wie „Quotenfrau“, „Zickenkrieg“ oder „Rabenmutter“ und erarbeiten erste Gegenstrategien. No more Bullshit, sondern Solidarity, Sisters*!
Verbotene Beziehungen: Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich
Erst seit 2005 werden in Österreich Menschen, die als homosexuell verfolgt wurden, zu den Opfern des Nationalsozialismus gezählt. Die Schicksale der Frauen, die wegen gleichgeschlechtlichen Handlungen zwischen 1938 und 1945 verurteilt und inhaftiert wurden, wurden von der Forschung bisher nur wenig beachtet.
Das ändert sich mit Natascha Bobrowskys wichtigem Buch „Verbotene Beziehungen.“ Anhand von Gerichtsakten angeklagter Frauen widmet sie sich deren Lebenszusammenhängen und Beziehungen, um Geschichten zu erzählen, die noch nie gehört wurden. Wie lernten sich die Frauen kennen? Wie kommunizierten sie miteinander? Wie trafen sie sich?
Gleichzeitig thematisiert das Buch auch die Ereignisse nach einer Verurteilung, die Situation in Konzentrationslagern und eine etwaige Täterinnenschaft – und hinterfragt die gewaltvollen Erzählungen der Akten. Das Buch „Verbotene Beziehungen: Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich“ erschien bei Mandelbaum.
Moderation: Matti Bunzl (Direktor, Wien Museum)
Hinweis Anmeldung erforderlich, via wienmuseum.at Dauer ca. 90 Minuten Kosten: gratis Treffpunkt Im Veranstaltungsraum, 3. OG
Als junge Autorin der DDR erkannte Barbara Köhler früh den Zusammenhang zwischen Sprache und Macht und widersetzte sich den bestehenden Herrschaftsverhältnissen, indem sie begann, die Konventionen aufzukündigen. Ihre Gedichte sind Sprachkunst und Installationskunst und immer im Dialog mit anderen Sprachen, anderen Künsten. Das Wort tritt in den Raum, wird zum Gegenstand einer Begegnung. Das Buch ist ein Depot des Werks. Anlässlich des vierten Todestages werden schrift-installatorische und visuelle Arbeiten der Dichterin präsentiert.
Sven Keromnes, Übersetzer, Lyon Marie Luise Knott, Essayistin und Herausgeberin, Berlin Reto Ziegler, Verleger, Edition Korrespondenzen, Wien
Barbara Köhler, Schriftstellen. Ausgewählte Gedichte und andere Texte, hg. von Marie Luise Knott, Berlin: Suhrkamp 2024
Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags
Weltweit schneiden Frauen in Finanzwissenstests schlechter ab als Männer. Auch in Österreich zeigt sich, dass der Wissensunterschied zwischen Frauen und Männern signifikant ist, und auch in anderen Finanzbildungsbereichen sind wesentliche Unterschiede erkennbar. Anlässlich des internationalen Frauentags 2024 machen wir den Gender Gap in der Finanzbildung zum Thema einer Podiumsdiskussion an der WU. Mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis wollen wir den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema beleuchten, über Herausforderungen vom Taschengeld bis zur Altersarmut reden und über praktische Lösungen diskutieren, wie wir den Gender Gap in der Finanzbildung überwinden können.
Datum: Mittwoch, 20. März 2024 Zeit: 17 – 18:30 Uhr. Ort: Clubraum, Gebäude LC, Campus WU (Link zu Campusplan)
Diskussion mit:
Bettina Fuhrmann, Universitätsprofessorin für Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Fragestellungen der Wirtschaftsbildung mit dem Schwerpunkt Finanzbildung. Maria Silgoner, Ökonomin in der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Sie koordiniert die Ausbildungs- und Beratungsmaßnahmen der OeNB für andere Notenbanken und forscht im Bereich Finanzbildung. Doris Zingl, Leitung des Bereichs Recht beim Bankenverband, Gründerin der Gender Diversity Initiative des Bankenverbandes.
Präsentation der Studie „Karenz und Karriere – (k)ein Widerspruch? Spannende Einblicke in die Erfahrungen von Frauen am Arbeitsmarkt“ von Tatjana Degasperi und Doris Zingl. Tatjana Degasperi, Universitätsassistentin am Institut für Wirtschaftspädagogik der WU. Sie forscht zu den Herausforderungen, denen Frauen im Umgang mit Finanzen gegenüberstehen.
Moderation: Michael Köttritsch, Ressortleiter „Management & Karriere“, die Presse
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden wir zur Vernetzung bei einem kleinen Buffet ein. Um Anmeldung bis zum 17.3. an Sonja Lydtin unter diversity-policy@wu.ac.at wird gebeten.
Herzliche Einladung zum kostenlosen feministischen Kinoabend am 14.3. im Admiral Kino.
Anlässlich des Internationalen Frauenkampftags zeigen wir den Film „Persona non grata“ über Machtmissbrauch im Skisport und über Nicola Werdeniggs Geschichte. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion zum Film und zum Thema Machtmissbrauch – mit Nicola Werdenigg, Regisseur Antonin Svoboda und Frauensprecherin der Grünen Wien Viktoria Spielmann.
Begrüßung: Isabelle Uhl (Bezirksvorsteher-Stv.in Neubau) Moderation: Lena Köhler (Bezirksvorsteher-Stv.in Josefstadt)
Datum: Donnerstag, 14.3.2024 Uhrzeit: Filmbeginn um 19:30 (Einlass ab 19:00) Ort: Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien
Der Eintritt ist gratis! Wir bitten um Anmeldung unter kassa@admiralkino.at Wir freuen uns auf euer Kommen!
Zum Film: Für eine Ex-Skirennläuferin war eigentlich alles vergessen, die Gespenster der Vergangenheit gebannt. Doch dann folgte ein Schicksalsschlag den anderen und es war Zeit, den alten Dämonen ins Gesicht zu sehen und sie für immer ans Tageslicht zu holen. Eine Befreiungsgeschichte nach wahren Begebenheiten. Ein Film über eine bemerkenswerte Frau. PERSONA NON GRATA basiert auf der wahren Geschichte von Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg, die 2017 mit einem Artikel im Der Standard erstmals schwere Missstände während ihrer Zeit als Skifahrerin aufdeckte und mit ihrem Bericht über sexualisierte Gewalt und systematischem Machtmissbrauch eine Me-Too-Welle im österreichischen Skisport auslöste. Der Wiener Regisseur Antonin Svoboda fiktionalisiert die Geschichte und besetzt die Hauptrolle mit Gerti Drassl als Ex-Skirennläuferin Andrea Weingartner.
Komm vorbei zum Filmabend der Grünen Penzing – dieses Mal mit dem Film „Persona Non Grata“:
Der Film erzählt die Geschichte von Nicola Werdenigg und ihrem Einsatz gegen Machtmissbrauch im Skisport. Sie sprach 2017 erstmals über schwere Missstände während ihrer Zeit als Skifahrerin und löste damit eine Me-Too-Welle im österreichischen Skisport aus.
Anschließende Diskussion mit Nicola Werdenigg Moderation: Anneliese Kästner-Hejda, Klubobfrau der Grünen Penzing
Zum Film:
Für eine Ex-Skirennläuferin war eigentlich alles vergessen, die Gespenster der Vergangenheit gebannt. Doch dann folgte ein Schicksalsschlag den anderen und es war Zeit, den alten Dämonen ins Gesicht zu sehen und sie für immer ans Tageslicht zu holen. Eine Befreiungsgeschichte nach wahren Begebenheiten. Ein Film über eine bemerkenswerte Frau. PERSONA NON GRATA basiert auf der wahren Geschichte von Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg, die 2017 mit einem Artikel im Der Standard erstmals schwere Missstände während ihrer Zeit als Skifahrerin aufdeckte und mit ihrem Bericht über sexualisierte Gewalt und systematischem Machtmissbrauch eine Me-Too-Welle im österreichischen Skisport auslöste. Der Wiener Regisseur Antonin Svoboda fiktionalisiert die Geschichte und besetzt die Hauptrolle mit Gerti Drassl als Ex-Skirennläuferin Andrea Weingartner.