Take Back The Streets: Demo zum internationalen feministischen Kampftag

Take Back The Streets: Demo und Kundgebung zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März 2021

Start: 17:00 Uhr, Ste­phans­platz / Ende: 19:30 Uhr, Sigmund-Freud-Park

Dies­jäh­ri­ges The­ma: Gemein­sam in der Isolation!

- Ver­ein­ze­lung im Kapitalismus
Die Iso­la­ti­on durch die Pan­de­mie führt bei uns allen dazu, dass
kapi­ta­lis­ti­sche Unter­drü­ckungs­me­cha­nis­men unse­re Unsi­cher­heit, etwa am
Arbeits­platz, noch ver­stär­ken. Die Tren­nung zwi­schen öffent­li­chem und pri­va­tem Raum (zwi­schen Lohn- und Care-Arbeit) wird durch die Regie­rungs­maß­nah­men wei­ter ver­stärkt. Es ver­fes­tigt sich eine kon­ser­va­ti­ve Defi­ni­ti­on von Arbeit. An uns wird die kapi­ta­lis­ti­sche For­de­rung gestellt, sich den gesund­heit­li­chen Gefah­ren bei der Lohn­ar­beit aus­zu­set­zen, bei gleich­zei­ti­gen Ein­schrän­kun­gen im pri­va­ten Bereich und auch zum Bei­spiel bei der Sexarbeit.

- Quee­re Gesundheit
Gera­de für quee­re Per­so­nen spielt die Com­mu­ni­ty eine gro­ße Rolle.
Aus­tausch ist für die men­ta­le Gesund­heit wich­tig. Schon immer waren
LGBTQI*A+ Per­so­nen (les­bi­an, gay, bi, trans, queer, inter*,
asexual/aromantic) dar­auf ange­wie­sen, sich ihre eige­ne Fami­lie abseits
bio­lo­gi­scher Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis­se zu suchen. Auf Grund der
Aus­gangs­be­schrän­kun­gen kön­nen wir die­se Fami­li­en jetzt nicht treffen.

- Bezie­hun­gen
Rege­lun­gen in den Lock­downs ori­en­tie­ren sich ledig­lich am Ide­al der
hete­ro­se­xu­el­len bür­ger­li­chen Klein­fa­mi­lie. Ande­re Bezie­hungs­for­men, wie
etwa die gleich­ge­schlecht­li­cher Partner_innen, poly­amo­rö­ser Per­so­nen und
Ein-Eltern-Fami­li­en wer­den dadurch noch wei­ter mar­gi­na­li­siert und
diskriminiert.

- Allein­er­zie­hen­de
Alleinerzieher*innen waren und sind wäh­rend der Lock­downs iso­liert und
von ihren Netz­wer­ken getrennt. Sie wer­den allein­ge­las­sen, was ihre
psy­chi­sche Gesund­heit noch wei­ter belas­tet. Auch die Ver­ein­bar­keit von
Lohn‑, Care- und Repro­duk­ti­ons­ar­beit wird erschwert, da wir nicht auf
erwei­ter­te Netz­wer­ke zurück­grei­fen können.

- Netz­wer­ke
All­ge­mein hat die Coro­na Pan­de­mie dazu geführt, dass sozia­le und
poli­ti­sche Räu­me /Netzwerke/Gruppen nicht nur schwe­rer zugäng­lich sind
son­dern mit­un­ter völ­lig ver­schwin­den. Die­ses Feh­len von Netz­wer­ken führt
zu einer Iso­la­ti­on, die lebens­ge­fähr­lich sein kann, da zum Beispiel
Aus­we­ge aus Gewalt­dy­na­mi­ken feh­len. Zudem wer­den Frei­zeit­an­ge­bo­te und
ohne­hin schon spär­li­che Ein­rich­tun­gen zur psy­chi­schen Versorgung
ein­ge­schränkt, gera­de dann wenn wir es am drin­gends­ten brau­chen würden.

- Gewalt
Nach wie vor pas­siert die meis­te Gewalt gegen FLI*NT-Personen (Frau­en,
Les­ben, inter*, nicht-binär und trans) in den eige­nen vier Wän­den. Durch
eine Poli­tik die sowie­so kei­nen Wert auf unse­re Sicher­heit legt, und
ver­schärft durch die Coro­na-Pan­de­mie, gibt es für Betrof­fe­ne auch keine
oder viel zu wenig Schutzräume.

- Dis­kri­mi­nie­rung von asia­ti­schen Personen
Asia­tisch gele­se­ne Per­so­nen wer­den seit Beginn der Pan­de­mie vermehrt
ras­sis­tisch ange­grif­fen und unter Gene­ral­ver­dacht gestellt, was zu noch
mehr Iso­la­ti­on führt. Das zeigt sich bei­spiels­wei­se durch großräumiges
Aus­wei­chen, ver­ba­le Über­grif­fe oder auch tät­li­che Angrif­fe. Auch
ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sche Ideo­lo­gien tra­gen maß­geb­lich zur Ausgrenzung
bei.

# Hygie­nekon­zept #
Bit­te hal­tet alle 2 Meter Abstand zu ande­ren Per­so­nen und tragt
einen Mund-Nasen-Schutz (am bes­ten FFP2).

# Pro­gramm #
17:00 Kund­ge­bung mit Rede­bei­trä­gen am Stephansplatz
18:00 Start Demozug
19:30 Abschluss­kund­ge­bung mit Rede­bei­trä­gen im Sigmund-Freud-Park

- Die Demo ist offen für alle Geschlechter -

Online-Vortrag: Ist DIE Verkehrsfläche weiblich?

Ist DIE Verkehrsfläche weiblich?

Zoom-Vor­trag zum Frau­en­tag 2021

Col­la­ge Wie­ner Stra­ßen­ver­zeich­nis­se – Wien­bi­blio­thek im Rathaus

Ort und Zeit:
Mon­tag, 8. März, 15:00 Uhr
**Zoom-Vor­trag aus der Wien­bi­blio­thek im Rathaus**

Zur Ver­an­stal­tung:
Von den mehr als 4.000 Ver­kehrs­flä­chen in Wien, die nach Per­so­nen benannt sind, kom­men nur etwas mehr als 10 % auf Frauen.

Die ältes­ten Stra­ßen­be­nen­nun­gen in Wien gehen auf das Mit­tel­al­ter zurück und bezie­hen sich auf topo­gra­fi­sche Gege­ben­hei­ten. So ver­wei­sen die Namen der Doro­theer­gas­se und der Anna­gas­se auf angren­zen­de Klöster.
Mit der Stadt­er­wei­te­rung 1850 muss­ten neue Stra­ßen­na­men gefun­den wer­den, um Dop­pel- bzw. Mehr­fach­be­nen­nun­gen zu ver­mei­den. Frau­en kamen dabei kaum zum Zug.

In der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts wur­den zen­tra­le Ver­kehrs­flä­chen im Zuge des Ring­stra­ßen­baus nach Ange­hö­ri­gen des Kai­ser­hau­ses, dar­un­ter auch Frau­en, benannt: z. B. Eli­sa­beth­stra­ße, Gisela­stra­ße (seit 1919: Bösen­dor­fer­stra­ße). Gleich­zei­tig wur­den weib­li­che Ange­hö­ri­ge der Ober­schicht, die als „Wohl­tä­te­rin­nen“ in Erschei­nung getre­ten waren, wie Hen­ri­et­te von Arn­stein (Hen­ri­et­ten­platz) oder Wil­hel­mi­ne Mont­lé­art (Wil­hel­mi­nen­stra­ße) durch Stra­ßen­na­men in der Nähe ihrer Wir­kungs­or­te geehrt, doch blie­ben sol­che Ver­kehrs­flä­chen­be­nen­nun­gen Ausnahmen.

Auch wei­te­re Um- und Neu­be­nen­nungs­wel­len anläss­lich von Stadt­er­wei­te­run­gen und poli­ti­schen Umwäl­zun­gen ver­än­der­ten die Unter­re­prä­sen­tanz von Frau­en an Stra­ßen­na­men nicht. Erst 2012 wur­den mehr Ver­kehrs­flä­chen nach Frau­en als nach Män­nern benannt, um einen Aus­gleich zu schaf­fen. Pro­mi­nen­tes­tes Bei­spiel dafür ist die See­stadt Aspern, wo fast alle Ver­kehrs­flä­chen an Frau­en erinnern.

Ähn­lich tra­gen auch die meis­ten Gemein­de­bau­ten, die nach Per­so­nen benannt sind, die Namen von Männern.

Pro­gramm:
Vor­trag mit Isa­bel­la Was­ner-Peter, Wien­bi­blio­thek im Rathaus

Teil­nah­me:
Zoom-Link wird Anfang März auf der Web­site der Wien­bi­blio­thek bereitgestellt.

All­ge­mei­ne Informationen:
Mit der Teil­nah­me an die­ser Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos, Video- und Audio­auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen, zu.

profil Online-Talk: Grüß Gott, Backlash!

Wie die Pan­de­mie den Femi­nis­mus auf die Schnau­ze hat fal­len las­sen. War­um Lock­down, Fern-Unter­richt und Home-Office Gen­der­rol­len retra­di­tio­na­li­sie­ren. Und wie wir da je wie­der raus kom­men können.

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags am 8. März diskutieren:

Meri Dis­oski (Frau­en­spre­che­rin der Grünen)
Hen­ri­ke Brand­s­töt­ter (Frau­en­spre­che­rin Neos)
Elfrie­de Ham­merl (Jour­na­lis­tin)
Tarek Leit­ner (Jour­na­list ORF)
Mari Lang (Jour­na­lis­tin ORF | Frau­en­fra­gen – der Podcast)

Dis­kus­si­ons­lei­tung: Ange­li­ka Hager (pro­fil, Res­sort­lei­tung Gesellschaft)

Haben Sie Fra­gen für die Dis­kus­si­ons­run­de? Dann sen­den Sie die­se vor­ab an: events@profil.at.

Anmel­dung kos­ten­los unter https://profil-events.at/de/weltfrauentag.
Nach Anmel­dung bekom­men Sie einen Link zuge­schickt, mit die­sem steht Ihnen der pro­fil-Talk ab 8. März 2021 als Video-on-Demand zur Verfügung.

„Heimat bist du großer Töchter“ – Feminismus in der Krise?

Die heu­ri­ge digi­ta­le Frau­en­tags­ver­an­stal­tung der Jun­gen Mus­li­min­nen Öster­reich steht im Zei­chen von ein Jahr Coro­na, aber auch im Zei­chen von 10 Jah­re „Töch­ter“ in der Öster­rei­chi­schen Bun­des­hym­ne. Unter dem Mot­to „Hei­mat, bist Du gro­ßer Töch­ter“ wird gemein­sam über Femi­nis­mus in der Kri­se reflek­tiert und ein Zei­chen für Gleich­stel­lung gera­de in Kri­sen­zei­ten gesetzt. Außer­dem wer­den im Rah­men der Ver­an­stal­tung die Absol­ven­tin­nen des Empower­ment-Pro­jekts „Fati­ma 2020“ geehrt.

Der Link zur Online-Ver­an­stal­tung wird auf https://jmoe.at/veranstaltungen/digitale-frauentagsveranstaltung-heimat-bist-du-grosser-toechter/ gepos­tet.

Webinar: Frauen, Corona & Gesundheit

Teil­nah­me frei, Anmel­dung erforderlich!
Tickets: www.vhs.at/de/k/287543411

Prä­sen­ta­ti­on des Sam­mel­bands „Frau­en­gesund­heit und Coro­na“ & „Die Kri­se bezah­len die Frauen“

Die Coro­na-Pan­de­mie hat das Leben von uns allen ver­än­dert und not­wen­di­ge Ver­schär­fun­gen gebracht. Jedoch sind es viel­fach Frau­en – und beson­ders Müt­ter –, die die Kri­se bezah­len, indem sie auf­grund von Schlie­ßun­gen von Schu­len und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen aus dem Arbeits­markt in den häus­li­chen Bereich zurück­ge­drängt wur­den. Qua­ran­tä­ne­maß­nah­men bewirk­ten dar­über hin­aus eine Zunah­me der häus­li­chen Gewalt. Die dies­jäh­ri­ge Frau­en­tags­ver­an­stal­tung der VHS Ura­nia greift die­se The­men auf und beleuch­tet in Vor­trä­gen, Dis­kus­si­on und Film die ver­schie­de­nen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se auf die Gesund­heit und Lebens­si­tua­ti­on von Frauen.

Pro­gramm:

Begrü­ßung:
Doris Zamet­zer, Direk­to­rin VHS Wie­ner Urania
Kris­ti­na Hamet­ner, Lei­te­rin des Büros für Frau­en­gesund­heit und Gesundheitsziele
Maria Röss­l­hu­mer, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

Eröff­nung:
Elfrie­de Pre­schern, Vize­prä­si­den­tin des För­der­ver­eins der VHS Wie­ner Urania

Prä­sen­ta­ti­on des Sam­mel­bands „Frau­en­gesund­heit und Coro­na“ des Wie­ner Pro­gramms für Frau­en­gesund­heit durch die Pro­jekt­lei­te­rin­nen Ulri­ke Rep­nik und Deni­se Schulz-Zak.
Kurz­vor­trä­ge der Autorin­nen Nad­ja Asbaghi-Namin (Wie­ner Flücht­lings­hil­fe, FSW), Maria Bern­hart (FEM), Gabrie­le Scherndl (Der Stan­dard), Manue­la Voll­mann (ABZ*AUSTRIA), Alex­an­dra Grasl-Akkilic
Vor­trag von Maria Röss­l­hu­mer, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser (AÖF): „Die Kri­se bezah­len die Frauen“

Mode­ra­ti­on:
Bri­git­te Neichl, VHS Wie­ner Ura­nia, Schwer­punkt Frauen
Ulri­ke Rep­nik, Büro für Frau­en­gesund­heit und Gesundheitsziele
Deni­se Schulz-Zak, Büro für Frau­en­gesund­heit und Gesundheitsziele
Maria Röss­l­hu­mer, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

Eine Koope­ra­ti­on zwi­schen Wie­ner Pro­gramm für Frauengesundheit/Büro für Frau­en­gesund­heit und Gesund­heits­zie­le der Stadt Wien, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser (AÖF) und der VHS Wie­ner Urania

Der Über­sicht hal­ber wur­de auf die Nen­nung von aka­de­mi­schen Titeln verzichtet.

fem.talk: Fem.Networks – Power of Solidarity

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags holt die fem.initiative@wu Exper­tin­nen* auf die Büh­ne, die auf unter­schied­li­che Wei­se unse­re Gesell­schaft durch Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt verändern.

Wir freu­en uns auf eine inspi­rie­ren­de Dis­kus­si­ons­run­de mit:

Kat­ja Schuh (Kar­rie­re Coach)
Cla­ris­sa The­len (Wis­sen­schaft­le­rin)
Ste­pha­nie Bon­di (Sorori­ty-Netz­werk)
und vie­le mehr

Die Teil­nah­me ist kostenlos.
Anmel­dung auf https://www.eventbrite.com/e/femnetworks-power-of-solidarity-tickets-142246939425

„On stage. On track. Zur Lage der Frauen. Online“

Online-Ver­an­stal­tung anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges „On sta­ge. On track. Zur Lage der Frau­en. Online.“ mit Doris Schmi­dau­er und Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bellen
Live­stream aus der Wie­ner Hofburg

Key­notes:
„Mehr Frau­en in Vor­stän­den und Auf­sichts­rä­ten – wie wir die­ses Ziel errei­chen“, Yvonne Magwas
„Die Coro­na-Kri­se als Beschleu­ni­ger der digi­ta­len Ungleich­heit – und was wir dage­gen tun kön­nen“, Ingrid Brodnig
„Kran­kes Sys­tem? – Psy­chi­sche Gesund­heit als femi­nis­ti­sches The­ma“, Bea­tri­ce Frasl

Dis­kus­si­on & Ausblick 

Musik: Trio Frühstük

Hin­weis: Medi­en­ver­tre­te­rin­nen und –ver­tre­ter sind herz­lich zur Online-Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den. Für eine Über­mitt­lung des Links zum Live­stream Anmel­dung bis Mitt­woch, 3. März 2021 unter akkreditierungen@hofburg.at

Kundgebung “Zur Superwoman zwangsverpflichtet“

Kundgebung “Zur Superwoman zwangsverpflichtet – es sind vor allem die Frauen, die diese Krise stemmen!”

Wo: Vor dem Frau­en­mi­nis­te­ri­um, 1010 Wien, Mino­ri­ten­platz 3
Wann: Don­ners­tag, 4. März 2021, 14 Uhr

Frau­en­or­ga­ni­sa­tio­nen kri­ti­sie­ren seit Mona­ten, dass in Sachen sozia­le Absi­che­rung, Arbeits­markt und Gewalt­schutz zu wenig getan wird und es einen Back­lash in der Frau­en- und Fami­li­en­po­li­tik gibt. Tra­di­tio­nel­le Rol­len „fei­ern“ wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie ein Revi­val. Aus­ge­la­ger­te Erzie­hungs- und Kin­der­be­treu­ungs­ar­beit über­neh­men haupt­säch­lich wie­der Frau­en – nicht Männer.

Es scheint, als ob die Gesell­schaft wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie in die 50er-Jah­re zurück kata­pul­tiert wird. Die gan­ze unbe­zahl­te Care- und Sor­ge­ar­beit bleibt an den Frau­en hängen!

Femi­nis­ti­sche Rede­bei­trä­ge sind herz­lich will­kom­men, Flint-Per­so­nen und soli­da­ri­sche Män­ner eben­so. Soli­da­ri­sche finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bei der Mie­te für den Demo­wa­gen ist eben­falls willkommen.

Um den Auf­ruf unter­stüt­zen, schi­cke eine E‑Mail mit dem Logo Dei­ner Orga­ni­sa­ti­on und einem kur­zen Text dazu an office@verein-fema.at. Bist Du eine Ein­zel­per­son, dann genügt ein kur­zer Text.
Um eine Rede zu hal­ten, bit­te eben­falls unter office@verein-fema.at bekanntgeben.
Spen­den für die Mie­te des Demo­wa­gens bit­te auf fol­gen­des Spen­den­kon­to: Ver­ein Femi­nis­ti­sche Allein­er­zie­he­rin­nen, IBAN: AT75 2011 1843 3120 1100

 

Coro­na-Sicher­heits­maß­nah­men:

Ver­pflich­ten­des Tra­gen von Mund-Nasen-Schutz (FFP-Mas­ken), Aus­nah­me bil­den nur Men­schen mit ärzt­li­chen Attes­ten, die vom Tra­gen aus gesund­heit­li­chen Grün­den aus­ge­nom­men sind, und Kin­der zwi­schen 0 und 6 Jah­ren. Für Kin­der von 1 bis 6 Jah­ren wird das Tra­gen emp­foh­len, wenn sie dar­an gewöhnt sind.

Emp­foh­le­ner Min­dest­ab­stand zwi­schen den Teil­neh­men­den ist 2 Meter.

Men­schen aus Risi­ko­grup­pen wird emp­foh­len, dich­te­re Men­schen­grup­pen zu ver­mei­den, wei­ter hin­ten zu ste­hen oder zuhau­se zu bleiben.

Orga­ni­sa­ti­on eines Ordner*innen-Teams in ent­spre­chen­der Zahl, um die Sicher­heits­maß­nah­men durch­set­zen zu kön­nen und nach­drück­li­che Hin­wei­se auf unser Coro­na-Sicher­heits­kon­zept im Vor­feld und bei der Kund­ge­bung selbst durch Ordner*innen und Moderationen.

Ver­an­stal­te­rin­nen:
Ver­ein Femi­nis­ti­sche Allein­er­zie­he­rin­nen – FEM.A
Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser – AÖF
Öster­rei­chi­scher Frau­en­ring – ÖFR, der Frauenstreik
Rotes Frauenkomitee

FRAUEN.LEBEN: Die Erste… im Gespräch mit Bundeskanzlerin a.D. Brigitte Bierlein

Mode­ra­ti­on: Maria Rauch-Kallat

Sie war die ers­te Vize­prä­si­den­tin des Ver­fas­sungs­ge­richts­ho­fes, die ers­te Prä­si­den­tin des Vfgh und die ers­te Bun­des­kanz­le­rin Österreichs.

Genau 219 Tage – vom 3. Juni 2019 bis 7. Jän­ner 2020 – stand Bri­git­te Bier­lein als ers­te Frau an der Spit­ze einer öster­rei­chi­schen Bun­des­re­gie­rung. Sie form­te, gemein­sam mit Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len ein Über­gangs­ka­bi­nett, das nach den poli­ti­schen Tur­bu­len­zen rund um das Ibi­za-Video die Repu­blik wie­der in ruhi­ge­re Gewäs­ser steu­ern soll­te. Und sie erfüll­te die­se Auf­ga­be mit der ihr eige­nen Ruhe und Konsequenz.

Als sie vom Bun­des­prä­si­den­ten gebe­ten wur­de, die­se Auf­ga­be zu über­neh­men, war ihre ers­te Ant­wort „Das kann ich nicht“. „Typisch weib­lich!“ hat der Bun­des­prä­si­dent gekon­tert. Doch nach dem Gespräch und der Klä­rung ihrer Ver­tre­tung im Ver­fas­sungs­ge­richts­hof sowie einer Nacht Bedenk­zeit hat sie dann doch zuge­sagt. Und es war ihr wich­tig, dass die Minis­ter­äm­ter ihres Kabi­netts aus­ge­wo­gen mit Frau­en und Män­nern besetzt wurden.

Auch wenn die­se „Beam­ten­re­gie­rung“ die Repu­blik „nur“ gut ver­wal­ten und nicht poli­tisch gestal­ten soll­te, war es nicht immer leicht, für die not­wen­di­gen Ent­schei­dun­gen auch die ent­spre­chen­de Ein­stim­mig­keit im Kabi­nett und die Mehr­heit im Par­la­ment zu fin­den. Da gehör­te poli­ti­sches und diplo­ma­ti­sches Geschick eben­so dazu wie bei den Ver­hand­lun­gen auf dem inter­na­tio­na­len Parkett.

Dr.in Bri­git­te Bierlein
geb. 1949 in Wien, Jus­stu­di­um an der Uni­ver­si­tät Wien, 1971 Promotion;
zunächst Rich­te­rin, dann Staats­an­wäl­tin, 1990–2002 Gene­ral­an­wäl­tin in der Gene­ral­pro­ku­ra­tur beim Obers­ten Gerichtshof.
2003 Vize­prä­si­den­tin, 2008–2019 Prä­si­den­tin des Verfassungsgerichtshofs.
3. Juni 2019 bis 7. Jän­ner 2020 Bun­des­kanz­le­rin der Repu­blik Österreich.

Anmel­dung mög­lich bis 03.03.2021, 12:00 Uhr hier: Link
Den Zugangs­link erhal­ten Sie bis spä­tes­tens Anmel­de­schluss per Mail.

Demo zum internationalen Frauentag: Mehr Geld für Gesundheit, Bildung und Soziales

5 Tage vor dem 8.März wol­len wir auf die Stra­ße gehen und unse­re For­de­run­gen verbreiten:

Die Coro­na-Kri­se hat alle Pro­ble­me, die wir schon vor­her hat­ten ver­schärft: Sexis­mus, Gewalt an Frau­en, Über­las­tung, Arbeits­druck, sozia­le Not. Frau­en sind dabei beson­ders stark betrof­fen: Die meis­ten Coro­na-Arbeits­lo­sen sind weib­lich, wir sind die­je­ni­gen, die sich meis­tens um die Kin­der­be­treu­ung & Haus­halt wäh­rend der Iso­la­ti­on küm­mern müs­sen und außer­dem arbei­ten in den meis­ten „sys­tem­re­le­van­ten“ Bran­chen mehr­heit­lich Frau­en: Han­del, Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich, Bil­dungs­sek­tor usw. Der 8. März fin­det inmit­ten der Coro­na-Kri­se statt, die auf unse­rem Rücken aus­ge­tra­gen wer­den soll: Dage­gen müs­sen wir uns wehren!

Kämp­fe mit uns für:

- ech­ten Gewalt­schutz statt Sym­ptom­be­kämp­fung: Aus­rei­chend Schutz­ein­rich­tun­gen und Frau­en­häu­ser, aber auch leist­ba­ren Wohn­raum, höhe­re Löh­ne und eine Min­dest­si­che­rung, von der man/frau leben kann
– flä­chen­de­cken­de, kos­ten­lo­se Kin­der- und Jugend­be­treu­ung: Coro­na-sicher und mit bes­se­ren Arbeits­be­din­gun­gen für die Beschäftigten
– Schluss mit Leis­tungs­druck und Kon­kur­renz: Coro­na-siche­rer Unter­richt an Schu­len, klei­ne­re Klas­sen, mehr Lehr­kräf­te und Wahl­frei­heit beim Schul­ab­schluss ob Durch­schnitts­no­te oder Matu­r­a­prü­fung – Matu­ra und Stu­di­en­be­rech­ti­gung für alle!

- Mehr Geld für Gesund­heit, Bil­dung und Sozia­les: Wir brau­chen eine bedarfs­ge­rech­te Aus­fi­nan­zie­rung die­ser Berei­che und ein Gesund­heits­sys­tem, das nicht nach Pro­fit aus­ge­rich­tet ist
– Schluss mit Ent­las­sun­gen und Stel­len­ab­bau: Wir müs­sen jeden Arbeits­platz ver­tei­di­gen und die Coro­na-Pro­fi­teu­re zur Kas­sa bitten
…und noch mehr!

Zeit und Ort: 3.3.2021, 17h30, Urban-Loritz-Platz