Wechseljahre – von der Privatsache zur öffentlichen Debatte

Schwer­punkt Frauengesundheit

Die Wech­sel­jah­re sind indi­vi­du­ell, doch oft von Tabus und Wis­sens­lü­cken beglei­tet. Das Online-Semi­nar klärt kör­per­li­che und emo­tio­na­le Ver­än­de­run­gen, zeigt Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten und beleuch­tet poli­ti­sche Dimen­sio­nen. Exper­tin­nen ver­mit­teln Wis­sen, Stu­di­en und Impul­se – für mehr Sicht­bar­keit, bes­se­re Ver­sor­gung und infor­mier­te Entscheidungen.

Anmel­dung unter die­sem Link

Die Wech­sel­jah­re sind kein Rand­the­ma – sie betref­fen die Hälf­te der Bevöl­ke­rung und damit unse­re Gesell­schaft ins­ge­samt. Den­noch wer­den sie bis heu­te tabui­siert und struk­tu­rell vernachlässigt.
Gemein­sam mit Exper­tin­nen beleuch­ten wir nicht nur kör­per­li­che und emo­tio­na­le Ver­än­de­run­gen, son­dern auch die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen, die die­sen Lebens­ab­schnitt prä­gen. Wir spre­chen über Mythen, Wis­sens­lü­cken und eine medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, die viel­fach nicht aus­rei­chend auf die Bedürf­nis­se von Frau­en in der Meno­pau­se aus­ge­rich­tet ist.

Wir the­ma­ti­sie­ren aktu­el­le For­schungs­er­geb­nis­se, struk­tu­rel­le Defi­zi­te und die Fra­ge, war­um ein so zen­tra­ler Abschnitt im Leben vie­ler Frau­en noch immer zu wenig Beach­tung findet.

Denn die Wech­sel­jah­re sind mehr als ein hor­mo­nel­ler Pro­zess. Sie berüh­ren Fra­gen von Gleich­stel­lung, Arbeits­welt, Sicht­wei­sen auf das Altern und Gesund­heits­chan­cen. Es geht um ange­mes­se­ne Ver­sor­gung – und um die poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung, Rah­men­be­din­gun­gen zu schaffen.

Antoi­net­te Man­hart ist zer­ti­fi­zier­te Meno­pau­se Exper­tin mit inter­na­tio­na­len Aus­bil­dun­gen bei Girls-Gone-Strong-Aca­de­my (GGS) und Dr. Sta­cy Sims beglei­tet sie Frau­en seit eini­gen Jah­ren pro­fes­sio­nell und indi­vi­du­ell durch die Meno­pau­se. Ihre Arbeit ver­eint aktu­el­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se mit lang­jäh­ri­ger prak­ti­scher Erfah­rung. Mit ihren Vor­trä­gen & indi­vi­du­el­len Pro­gram­men möch­te sie Frau­en Mut machen, die­se Lebens­pha­se aktiv und selbst­be­wusst zu gestalten.

Bar­ba­ra Hue­mer ist Gemein­de­rä­tin und Land­tags­ab­ge­ord­ne­te der Grü­nen Wien, Sozio­lo­gin und Public Health Exper­tin. Seit 2020 ist sie Spre­che­rin für Gesund­heit, Pfle­ge und Per­so­nal. Vie­le Jahr war sie im Bereich Frau­en und Arbeits­markt tätig. Femi­nis­ti­sche Frauen(gesundheits)politik ist eines ihrer Her­zens­an­lie­gen. Die Wech­sel­jah­re sind für sie höchst politisch.

Die FREDA Wis­sens­Wert-Rei­he ist ein viel­sei­ti­ges Ver­an­stal­tungs­for­mat, das poli­ti­sche Bil­dung zugäng­lich und pra­xis­nah ver­mit­telt. In regel­mäs­si­gen Ter­mi­nen tref­fen kom­pak­te the­ma­ti­sche Inputs auf prak­ti­sche „How-to“-Formate rund um Grü­nes poli­ti­sches Hand­werk. Die Vor­trä­ge dau­ern 30 Minu­ten und einer Stun­de, danach gibt es Zeit für Fra­gen und Diskussionen.

Frauentagsfest der Floridsdorfer Bezirksrätinnen

Sujet © Bezirksvertretung Floridsdorf

Sujet © Bezirks­ver­tre­tung Floridsdorf

Die Flo­rids­dor­fer Bezirks­rä­tin­nen laden im Rah­men der Wie­ner Frau­en­wo­che erst­ma­lig zum Frau­en­tags­fest ein – gewid­met allen Flo­rids­dor­fer Frauen!

Wann? 8.3.2026 um 17:00 Uhr
Wo? Kul­tur­anker­zen­trum Schlin­ger­markt, Brün­ner Stra­ße 34–38, 1210

Durch den Abend beglei­ten „Die Liliths“ mit ihrem Pro­gramm „FrauenS(s)timmen“.

Die Ver­an­stal­tung ist für alle offen.
Der Ein­tritt ist frei!

Errungen, vergessen, verteidigt – eine Geschichte der Frauen*rechte in Bildern

Frei­tag, 6.3.2026 von 17:00–19:00 Uhr
Büche­rei See­stadt (1220 Wien, Bar­ba­ra-Pram­mer-Allee 11)

Frauen*rechte fal­len nicht vom Him­mel – sie wur­den über Jahr­hun­der­te hart erkämpft, ver­tei­digt, wie­der ver­lo­ren und erneut erstrit­ten. Grund genug also, ein paar die­ser Rech­te aus der Mot­ten­kis­te des kol­lek­ti­ven Gedächt­nis­ses zu holen. Im Work­shop arbei­ten wir mit Bil­dern: Die Teilnehmer*innen wäh­len ein Bild aus, rät­seln, wor­um es gehen könn­te, und ver­su­chen, das Gesche­hen zeit­lich rich­tig ein­zu­ord­nen. Danach gibt es Hin­ter­grund­in­fos zu den jewei­li­gen Ereig­nis­sen (Schwer­punkt: Öster­reich). Wenn gewünscht, über­le­gen wir gemein­sam, wie sich die­se Übung für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen anpas­sen lässt. Dis­kus­sio­nen sind aus­drück­lich erwünscht, Mei­nun­gen erlaubt und Spaß ist erfah­rungs­ge­mäß eben­falls mit von der Partie.

Work­shop­lei­tung:
Rena­te Tanz­ber­ger (Ver­ein EfEU)
Petra Unger (Begrün­de­rin der Wie­ner Frauen*Spaziergänge, arbei­tet als Kul­tur­ver­mitt­le­rin, Aka­de­mi­sche Refe­ren­tin für femi­nis­ti­sche Bil­dung und Poli­tik sowie als Exper­tin für Gen­der Stu­dies und Femi­nis­ti­sche For­schung / Frauenspaziergänge)

Anmel­dung: seestadtaspern@buechereien.wien.gv.at oder tele­fo­nisch unter: 01 4000 22 168

Mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung der Büche­rei­en Wien und der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bildung.

Pressekonferenz:„Geht Demokratie ohne Frauen? Nein!“

03. März 2026, 10 Uhr
Pres­se­club Con­cor­dia und via Zoom

Mit:
arbeit plus – Sozia­le Unter­neh­men Österreich
Dach­ver­band Frau­en- und Mäd­chen­be­ra­tung (ehem. Netz­werk österr. Frau­en- und Mädchenberatungsstellen)
ABZ*AUSTRIA
sprungbrett
FORESIGHT Research

Nicht ver­tre­ten, nicht wert­ge­schätzt, nicht gehört: Wes­halb sich Frau­en aus poli­ti­scher Teil­ha­be zurück­zie­hen und was Kür­zun­gen in der Arbeits­markt­po­li­tik damit zu tun haben.

In den kom­men­den Bud­get­ver­hand­lun­gen geht es nicht nur um das Aus­maß mög­li­cher Ein­spa­run­gen. Es geht auch um ihre Aus­wir­kung auf die Demo­kra­tie. Kön­nen wir es uns leis­ten, dass sich vie­le Frau­en zuneh­mend aus der poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be zurück­zie­hen? Wir sagen klar: Nein.

Der Demo­kra­tie­mo­ni­tor 2025 zeigt: Seit 2018 wächst die Zahl jener Frau­en, die der Poli­tik nicht mehr ver­trau­en, kon­ti­nu­ier­lich. Beson­ders Frau­en im unte­ren Ein­kom­mens­drit­tel, in sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen mit gerin­gem Ein­kom­men, arbeits­los, lang­zeit­be­schäf­ti­gungs­los und jun­ge Frau­en füh­len sich trotz ihrer Leis­tun­gen, in der Arbeits­welt wenig wert­ge­schätzt und von der Poli­tik kaum ver­tre­ten. Die Fol­ge: Sie zie­hen sich aus der demo­kra­ti­schen Teil­ha­be zurück.

Die Ursa­chen sind struk­tu­rell: All­tags­bar­rie­ren in der Arbeits­welt, ungleich ver­teil­te Care-Arbeit, feh­len­de Sicht­bar­keit und Netz­wer­ke ver­stär­ken sich gegen­sei­tig. Sozia­le Unter­neh­men und Bera­tungs­stel­len für Frau­en wir­ken die­sem Kreis­lauf bis­her ent­ge­gen: sie unter­stüt­zen den Berufs(wieder-)einstieg, füh­ren mit­tels Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gram­men aus der Lang­zeit­be­schäf­ti­gungs­lo­sig­keit und schaf­fen Räu­me, um zu stär­ken und den weib­li­chen Stim­men Gehör zu verschaffen.

Genau die­se Pro­gram­me ste­hen jetzt unter finan­zi­el­lem Druck.
Kön­nen wir uns das leis­ten? Die Initia­to­rin­nen der Pres­se­kon­fe­renz sagen: nein!

Anmel­dung und Teilnahme:
Aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den bit­ten wir um Anmel­dung unter eva.winterer@arbeitplus.at.

Der Auf­bau ist ab 30 Minu­ten vor Beginn der Pres­se­kon­fe­renz möglich.

Die Pres­se­kon­fe­renz wird via Live­stream über­tra­gen: Zoom-Link
Mee­ting-ID: 690 7308 7459

Rück­fra­gen & Kontakt:
arbeit plus – Sozia­le Unter­neh­men Österreich
Eva Winterer
Presse
Tele­fon: 0043 664 4313590
E‑Mail: eva.winterer@arbeitplus.at

Feminismus ohne Grenzen: Flucht, Solidarität und Selbstorganisierung

Mit La Grande Mbamba Kibadi, Salomé Grünberger & Emmanuel Mbolela

Mitt­woch, 11. März, 18:00
Alo­is Wag­ner Saal, C3 – Cen­trum für Inter­na­tio­na­le Ent­wick­lung (UG)

Eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung von Afri­que-Euro­pe-Inter­act Wien, Fon­da­ti­on La Gran­de und Frauen*solidarität
(Fran­zö­sisch mit deut­scher Übersetzung)

Zum Inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag rich­ten wir den Blick auf Frau­en* on the move. Wäh­rend femi­nis­ti­sche Kämp­fe welt­weit sicht­ba­rer wer­den, blei­ben die Rea­li­tä­ten flüch­ten­der und migrie­ren­der Frau­en* oft unsicht­bar – geprägt von Gewalt, Aus­beu­tung und Entrechtung.

La Gran­de Mbam­ba Kiba­di, Grün­de­rin der Fon­da­ti­on La Gran­de, spricht erst­mals öffent­lich über ihre Flucht aus dem Kon­go nach Öster­reich, über Trau­ma und Ankom­men – und dar­über, wie aus per­sön­li­cher Erfah­rung soli­da­ri­sches Enga­ge­ment mit Wit­wen und Wai­sen­kin­dern ent­stan­den ist.

Salo­mé Grün­ber­ger erwei­tert die­se Per­spek­ti­ve um jene der Zurück­ge­blie­be­nen: Am Bei­spiel des Kon­go­krie­ges beleuch­tet sie die Situa­ti­on von Frau­en, Kin­dern, älte­ren Frau­en und Wit­wen, denen durch ein gewalt­vol­les und patri­ar­cha­les Sys­tem oft selbst die Mög­lich­keit zur Flucht ver­wehrt bleibt.

Emma­nu­el Mbo­le­la, selbst aus dem Kon­go geflo­hen, berich­tet über migran­ti­sche Selbst­or­ga­ni­sie­rung in Marok­ko und stellt das Schutz­pro­jekt Mai­son Bao­bab der Asso­cia­ti­on des Réfugié•es et Com­mun­au­tés Migran­tes au Maroc (ARCOM) vor – einen Zufluchts­ort für Frau­en* und Kin­der auf der Flucht. Zudem liest er aus sei­nem Buch „Mein Weg vom Kon­go nach Euro­pa“ (Man­del­baum Verlag).

Gemein­sam dis­ku­tie­ren wir: Was heißt femi­nis­ti­sche Soli­da­ri­tät in Zei­ten ras­sis­ti­scher Abschot­tung – und wie kön­nen wir von Wien aus kon­kret handeln?

Online-Pressekonferenz des Österreichischen Frauenrings: „Was brauchen Frauen*?“

Sozia­le Absi­che­rung statt Kürzungen!

Beson­ders Frau­en* sind aktu­ell in allen Lebens­la­gen mas­siv von sozia­len Kür­zun­gen betrof­fen. Dabei wür­de es wesent­lich mehr Mit­tel benö­ti­gen, um Frau­en* mit einem star­ken Sozi­al­staat zu stär­ken und sie nicht zur größ­ten armuts­ge­fähr­de­ten Grup­pe zu machen. Was ist also nötig, um die Rech­te und Ansprü­che der größ­ten Bevöl­ke­rungs­grup­pe Öster­reichs für ein öko­no­misch unab­hän­gi­ges, selbst­be­stimm­tes und gewalt­frei­es Leben sicherzustellen?

Der Öster­rei­chi­sche Frau­en­ring lädt anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frauen*tages 2026 zu einer Online-Pres­se­kon­fe­renz mit Gebär­den­sprach­dol­met­schung ein.

Sprecher*innen:
Klau­dia Frie­ben, Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frauenring
Sibel Ada, MedIn­Uni­ty, stv. Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frauenring
Aiko Kazu­ko Kur­o­sa­ki, One Bil­li­on Rising Austria
Anna Maj­can, Gra­zer Frau­en­rat & FAIRsorgen!
Julia Moser, FmB – Inter­es­sens­ver­tre­tung Frau­en* mit Behinderungen
Ece Oyman, Ver­ein LEFÖ

Don­ners­tag, 5. März 2026, 9.00 Uhr, per Zoom
Link zum Zoom-Meeting
Mee­ting-ID: 846 4189 4782
Kenn­code: 032352

Medienvertreter*innen sind herz­lich willkommen!

Verwegen. Mutig. Radikal. Künstlerinnen der Feministischen Avantgarde

Film­scree­ning & Gespräch mit Susan­ne Rieg­ler und Mar­got Pilz anläss­lich des 90. Geburts­tags von Mar­got Pilz

Eine Koope­ra­ti­on von SOHO in Otta­kring mit STICHWORT
Mon­tag, 1. Juni 2026, 19 Uhr, SOHO Studios

Als in den 1970er-Jah­ren welt­weit Frau­en auf­stan­den, um sich gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Unter­drü­ckung und tra­dier­te Rol­len­vor­stel­lun­gen zu weh­ren, waren auch vie­le Künst­le­rin­nen dar­un­ter, die mit radi­ka­len Per­for­man­ces, Foto- und Video­in­sze­nie­run­gen die patri­ar­cha­len Macht­ver­hält­nis­se infra­ge stell­ten. Dafür wur­den die Künst­le­rin­nen vom männ­lich domi­nier­ten Kunst­be­trieb ver­schmäht und belä­chelt, man­che Gale­ris­ten emp­fan­den femi­nis­ti­sche Kunst sogar als „Zumu­tung“.

Susan­ne Rieg­lers Doku­men­ta­ti­on (AT 2025, 87 min) ist nicht nur ein Film über eine jahr­zehn­te­lang igno­rier­te Kunst­rich­tung, son­dern auch ein Zeit­do­ku­ment, in dem Künst­le­rin­nen als kul­tur­po­li­ti­sche Akti­vis­tin­nen und Akteu­rin­nen der Frau­en­be­we­gung und als Zeit­zeu­gin­nen eine Rol­le spie­len. Mit­wir­ken­de Künst­le­rin­nen: Rena­te Bertl­mann, Lin­da Christanell, Rena­te Eise­n­eg­ger, VALIE EXPORT, Ger­da Fas­sel, San­ja Ive­ko­vic, Kata­lin Ladik, Karin Mack, Ani­ta Münz, ORLAN, Flo­ren­ti­na Pakos­ta, Mar­got Pilz, Ulri­ke Rosen­bach, Lydia Schou­ten, Anne­gret Sol­tau, Gabrie­le Stöt­zer, Mar­tha Wilson.

Um Anmel­dung wird gebe­ten: info@sohostudios.at und sohostudios.at.
Ort: SOHO STUDIOS, Lieb­knecht­gas­se 32, 1160 Wien
(Stra­ßen­bahn­li­nie 2 und 10, Hal­te­stel­le Liebknechtgasse)

Mehr Infor­ma­tio­nen unter https://stichwort.or.at/

 

„Nichts zu tun wär keine Alternative!“ – Digitaler Aktivismus der Bewegung Omas gegen rechts

Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Ricar­da Drüeke
Don­ners­tag, 23. April 2026, 18 Uhr, Frauenhetz

Im Jän­ner 2026 kün­dig­te die femi­nis­ti­sche Bewe­gung Omas gegen rechts auf Insta­gram eine neue euro­päi­sche Alli­anz unter dem Titel „Die Grand Dame des Anti­fa­schis­mus“ an. Digi­ta­le Medi­en sind zu zen­tra­len Are­nen poli­ti­scher Kon­flik­te gewor­den, in denen um demo­kra­ti­sche Wer­te und öffent­li­che Legi­ti­mi­tät gerun­gen wird. Gleich­zei­tig sind alters­be­zo­ge­ne For­men poli­ti­schen Akti­vis­mus bis­lang nur unzu­rei­chend erforscht.

Der Vor­trag zeigt anhand visu­el­ler Prak­ti­ken in Insta­gram-Posts der Omas gegen rechts, wie visu­el­les Sto­rytel­ling und sym­bo­li­sche Selbst­inszenierungen ein­ge­setzt wer­den, um alters­dis­kri­mi­nie­ren­den Aus­gren­zun­gen aus digi­ta­len Öffent­lich­kei­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken und zugleich sowohl Mit­glie­der der Bewe­gung als auch eine brei­te­re Öffent­lich­keit zu mobilisieren.

Eine Ver­an­stal­tung von Frau­en­hetz und STICHWORT

Mehr Infor­ma­tio­nen unter https://stichwort.or.at/

 

Ausstellung: Objekt im Fokus: 50 Jahre Fristenregelung und Familienrechtsreform

ab 6. März 2025

Pünkt­lich zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag beleuch­tet das hdgö zwei The­men, die trotz ihres his­to­ri­schen Jubi­lä­ums unge­bro­chen aktu­ell ist: Vor 50 Jah­ren wur­de die Ehe gesetz­lich als gleich­be­rech­tig­te Part­ner­schaft fest­ge­schrie­ben und die „Fris­ten­re­ge­lung“, die Abtrei­bung bis zum drit­ten Schwan­ger­schafts­mo­nat straf­frei stell­te, trat in Kraft.

Die­se Mei­len­stei­ne der Geschlech­ter­po­li­tik nimmt das hdgö zum Anlass, neue Samm­lungs­ob­jek­te zu prä­sen­tie­ren: In der hdgö-Foy­er-Vitri­ne sind Maga­zi­ne der „AUF-Eine Frau­en­zeit­schrift“ zu sehen sowie die Schreib­ma­schi­ne einer AUF-Redak­teu­rin. Die AUF war ab 1974 ein wich­ti­ges Medi­um für femi­nis­ti­sche Aktivist*innen, die schon lan­ge laut­stark Ver­än­de­run­gen ein­ge­for­dert hat­ten. Die­se Jubi­lä­en sind auch Anlass um zu Fra­gen: Alles erreicht?