Wer darf Raum nutzen? Wer kann sich Raum nehmen? Wer kann über Raum verfügen und hat die Deutungshoheit? Dies sind sowohl für die Klimagerechtigkeitsbewegung als auch für feministische Kämpfe zentrale Fragen.
Die Arbeitsgruppe Feminismus&Klima von System Change not Climate Change, sieht an verschiedenen Stellen, wie Raumaneignung für Kollektive mit unterschiedlichen politischen Zielen zur Praxis wird: In der Lobau-Besetzung, wo Menschen sich mit ihren Körpern dem Bau entgegenstellen und mit ihrer Anwesenheit Räume umdeuten; in der Aneignung der Straße – um gegen Femi(ni)zide laut zu werden und Wut und Trauer über patriarchale Gewalt auf die Straße zu bringen; und mit der Besetzung der Karlsstraße 20 und der Eröffnung des „Open Space for Future“. Die Parallelen und Verknüpfungen dieser verschiedenen Kollektive sollen an diesem Abend genauer betrachtet, aber der Blick ebenso auf die unterschiedlichen Erfahrungen gelenkt werden.
System Change not Climate Change lädt dazu ein, vorbeizukommen, um einen Abend lang zu diesem Thema zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam Ansätze für Raumaneignung als Basis für eine feministische und klimagerechte Zukunft zu verbinden.
Mit: Aktivist:innen von Lobau-bleibt Bewegung, NoFuture for IAA und F*Streik Graz
Podiumsdiskussion
am 31. März um 19 Uhr
Ort: kollektiv kaorle, Schmalzhofgasse 5, 1060 Wien
Eintritt frei!
Es wird gebeten, trotz 2G, vorher einen Corona-PCR-Test zu machen.