Wikipedia-Workshop zum Frauentag

Wikipedia-Workshop zum Frauentag

Der pra­xis­ori­en­tier­te Work­shop rich­tet sich an Men­schen mit wenig bis kei­ner Erfah­rung im Wiki­pe­dia-Bear­bei­ten. Dabei schrei­ben wir gemein­sam eine neue Frau­en-Bio­gra­fie. Ein Schwer­punkt liegt auf der Wiki-Tech­nik, wobei die Workshop-Teilnehmer*innen direkt in der Wiki­pe­dia schrei­ben wer­den und die erwor­be­nen Fähig­kei­ten damit gleich selbst aus­pro­bie­ren kön­nen. Behan­delt wer­den außer­dem die wich­tigs­ten inhalt­li­chen und recht­li­chen Aspekte.

Wer möch­te, kann am Nach­mit­tag gleich da blei­ben. Dann gibt es einen Edit-a-thon (“Schreib­ma­ra­thon”) rund um Bio­gra­fien von Frau­en sowie ihrem Werk und Wir­ken. Dabei schrei­ben und ver­bes­sern erfah­re­ne und neue Wikipedianer*innen gemein­sam Wikipedia-Artikel.

Zur Vor­be­rei­tung bit­te ein eige­nes Wiki­pe­dia-Benut­zer­kon­to anle­gen und nach Mög­lich­keit einen eige­nen WLAN-taug­li­chen Lap­top (kei­ne Smart­pho­nes. Tablets o. ä) mitnehmen.

Infos und Anmel­dung: sie­he Link unten

Frauen im Netz. Chancen und Gefahren der digitalen Welt

Vor­trag und Podiumsdiskussion

Das Inter­net hat den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch und die Kom­mu­ni­ka­ti­on in unse­rer Gesell­schaft revo­lu­tio­niert – Infor­ma­tio­nen und sozia­le Netz­wer­ke sind für alle Men­schen glei­cher­ma­ßen leicht zugäng­lich und haben das Poten­ti­al, etwa das Recht auf Teil­ha­be und das Recht der Mei­nungs- und Infor­ma­ti­ons­frei­heit zu för­dern. Die Frei­heit des Inter­nets bringt aber auch neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich: Mob­bing und Stal­king macht auch vor dem Inter­net nicht Halt. Hass­postings in den sozia­len Medi­en bis hin zu regel­rech­ten „Shit­s­torms“ haben in erschre­cken­der Art und Wei­se zuge­nom­men, sowohl quan­ti­ta­tiv als auch qua­li­ta­tiv, was die Inten­si­tät der Dro­hun­gen und Ver­let­zun­gen betrifft.

Frau­en und Mäd­chen sind sehr häu­fig von sexua­li­sier­ten Belei­di­gun­gen betrof­fen: 2019 waren fast ein Vier­tel der Frau­en und Mäd­chen Beschimp­fun­gen auf­grund ihres Geschlechts ausgesetzt.

Begrü­ßung & Eröffnung
Elfrie­de Pre­schern, Vize­prä­si­den­tin des För­der­ver­eins der VHS Wie­ner Urania
Bri­git­te Neichl, VHS Wie­ner Ura­nia, Schwer­punkt FRAUEN
Maria Röss­l­hu­mer, AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

14.30: Vor­trag
Caro­li­ne Kerschbau­mer, Geschäfts­füh­re­rin der Bera­tungs­stel­le ZARA

15.00: Podi­ums­dis­kus­si­on
Bar­ba­ra Roth­mül­ler, Soziologin
Dina Nach­baur, Geschäfts­füh­re­rin des Ver­eins Wei­ßer Ring
Caro­li­ne Kerschbau­mer, Geschäfts­füh­re­rin der Bera­tungs­stel­le ZARA

Mode­ra­ti­on:
Maria Röss­l­hu­mer, AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

Info­ti­sche und klei­nes Buffet

Eine Ver­an­stal­tung von VHS Wie­ner Ura­nia & AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

Pro­gramm­fly­er als PDF-Download

Anmel­dung unter urania@vhs.at bzw. auf vhs.at.
Ein­tritt frei!

Search for Feminism. The more you search, the less you find.

Search for…Feminism. The more you search, the less you find.

Kura­tiert von / Cura­ted by Ali­ne Lara Rezen­de & Julia Hartmann

Eröff­nung / Ope­ning: 10.01.2020, 19:00
Lauf­zeit / Run­ning Time: 11.01. – 01.02.2020

Öff­nungs­zei­ten / Ope­ning Times: Frei­tags / Fri­days 14:00–18:00 & Sams­tags / Satur­days 11:00–16:00.
Und nach Ver­ab­re­dung / and by appoint­ment (saloonwien@gmail.com)
VBKÖ, May­se­der­gas­se 2, 1010 Wien (4. Stock / 4th floor)

Mit / With:
Con­stant Dul­la­art, Kate Durbin, Mar­ti­na Men­e­gon, Joy­ce Lee, the Peng! Collec­ti­ve, Ye Hui und der Prä­sen­ta­ti­on von akti­vis­ti­schen Grup­pen / and the pre­sen­ta­ti­on of acti­vist groups.

Pro­gramm / Public Program:

16. 01. / 18:00: Round­ta­ble dis­cus­sion (Re)Actions to the Gre­at Chi­ne­se Firewall

24.01. / 18:00: Cyber Femi­nism: an evening of femi­nist hacktivism

The exhi­bi­ti­on Search for…Feminism cri­ti­cal­ly inves­ti­ga­tes the online world from a femi­nist point of view, tack­ling data bias, gen­der insen­si­ti­ve algo­rith­ms, and how women are influ­en­ced and trea­ted dif­fer­ent­ly online. It encom­pas­ses works by six inter­na­tio­nal artists and the pre­sen­ta­ti­on of dif­fe­rent acti­vist groups, who eit­her invol­ve tech­no­lo­gies that pro­mo­te social chan­ge and gen­der equa­li­ty or cri­ti­cal­ly inves­ti­ga­te the­se same digi­tal tools.

Die Aus­stel­lung Search for…Feminism unter­sucht die online Welt aus femi­nis­ti­scher Sicht, indem sie sich mit dis­kri­mi­nie­ren­den Daten und geschlechts­un­spe­zi­fi­schen Algo­rith­men aus­ein­an­der­setzt sowie mit der unter­schied­li­chen Behand­lung von Frau­en und Män­nern im Inter­net. Sie umfasst Arbei­ten von sechs inter­na­tio­na­len Künstler_innen und die Prä­sen­ta­ti­on ver­schie­de­ner akti­vis­ti­scher Grup­pen, die ent­we­der Tech­no­lo­gien ein­set­zen, die sozia­len Wan­del und Geschlech­ter­gleich­heit för­dern, oder die­sel­ben digi­ta­len Werk­zeu­ge kri­tisch untersuchen.