Lesungen von Helga Pregesbauer, Petra Unger, Eleonore Weber und Gerda Sengstbratl.
Moderation: Helga Pregesbauer
Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autoren Vereinigung.
3 Minuten Fußweg von U1 Station VIC, Schüttaustraße 1, 1220 Wien. Das Werkl ist leider nicht barrierefrei, es gibt Stiegen am Eingang und weitere zur Toilette, die ebenfalls nicht barrierefrei ist.
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Karikatur Humor Witz Karikaturen amüsieren, irritieren, regen zum Nachdenken an – oder wir ärgern uns darüber. Sie waren und sind immer von der Pressefreiheit abhängig. Die Karikatur, so wie wir sie heute verstehen, entstand im 17. Jahrhundert. Die politische Ikonologie analysiert den soziopolitischen und sozioökonomischen Kontext der politischen Karikatur, deren künstlerische Kreativität eine kritische Aussage zur Chronik der Zeit erzeugt – etwa bei Georg Haderer oder Ironimus, der mit wenigen Strichen einen Kommentar zu aktuellen Ereignissen oder zu Persönlichkeiten der Politik, Kunst und Kultur schafft.
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics (Arbeitstitel und geplanter Inhalt) Menschliche Beziehungen wurden durch die Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Donna Haraways Idee der Gefährtinnenschaft zeigt eine Alternative, die nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruht. Die Hilda-Comics behandeln Körper, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen und bieten damit einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährtinnenschaft?
Vortrag von V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafterin, Multiplikatorin in der queeren Bildungsarbeit, Wien Respondenz: angefragt Moderation: Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot gefördert von Stadt Wien Kultur
Hinweis: Das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet.
Ihr Bestseller „Entromantisiert Euch. Ein Weckruf zur Abschaffung der Liebe“ hat Leben verändert und längst Kultstatus erreicht.
Nun bringt Beatrice Frasl gemeinsam mit Pianistin, Vokalistin, Improvisatorin und Abenteurerin Julia Radschiner den Soundtrack zum Buch in den Stadtsaal – und steht damit zum ersten Mal seit fast 20 Jahren nicht nur als Autorin, sondern auch wieder als Sängerin auf der Bühne.
Schon bei früheren Lesungen hat sie ihr Publikum mit kleinen musikalischen Kostproben begeistert – diesmal wird daraus eine ganze Matinee, bei dem nicht nur mit der Romantik abgerechnet, sondern vor allem Freund*innenschaft besungen wird – als wirkliche Liebe unseres Lebens.
Tickets via stadtsaal.at VVK: Kat 1 € 27,50, Kat 2 € 22,50 Das Haus und die Kassa öffnen um 10:00.
BdFÖ-Frühstück zum Internationalen Frauentag 10.30 – 11.30 Plaudern und Frühstücken Programmbeginn 11.30 (pünktlich)
Spenden von etwa 20,- erbeten!
Eine literarische Wiederentdeckung: Mascha Kaléko: „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ Szenische Lesung mit Ingeborg Schwab
1907 im – damals österreichischen – Galizien geboren, machte Mascha Kaléko in Berlin der 1930er Jahre Furore als feministische Autorin und Journalistin. Das Deutschland von damals trieb sie ins Exil und verbot ihre Bücher. Sie emigrierte 1938 nach New York, lebte seit 1966 in Jerusalem und starb 1975 in Zürich. 50 Jahre nach ihrem Tod sind ihre Werke noch immer aktuell und öffnen Hirn und Herz. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko in die Herzen ihrer LeserInnen und ZuhörerInnen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht. Ingeborg Schwab hat sich mit dem gesamten Werk von Mascha Kaleko beschäftigt und daraus eine Auswahl von lyrischen Gedichten, Kinderreimen, politischen Statements bis hin zu ihrer Korrespondenz mit Kollegen, Verlagen, Freunden und Familie, getroffen.
Ingeborg Schwab hat in unterschiedlichen Theatern der freien Szene gespielt und gründete 2016 den Verein „theater-wagen“. Ihr ihrem Soloprogramm „Ein Wiedersehen mit Herbert Gottsbacher“ stellt sie einen Mann dar, der den Helden spielt und doch ein Kind geblieben ist.
Datum: Freitag, 7. März 2025 Uhrzeit: 19:00 Uhr Adresse: Seeseiten Buchhandlung, Janis-Joplin-Promenade 6÷5÷1, 1220 Wien
GUTES AUS DER SEESTADT, SEESEITEN BUCHHANDLUNG & KREMAYR & SCHERIAU präsentieren eine Lesung mit Diskussion mit Simone Hirth („Malus“), Barbara Rieger („Eskalationsstufen“) und Yvonne Widler („Heimat bist du toter Töchter“).
Femizid – diesen Begriff lesen wir in den Schlagzeilen jedes Jahr erschreckend oft und wissen ungefähr, was gemeint ist. Wissen wir es wirklich? Warum töten Männer Frauen? Wie genau kommt es zu einem Femizid? Welche Geschichten stecken dahinter? Gibt es ein Muster, das Femizide verbindet? Und – da es sich bei den Tätern in den überwiegenden Fällen um die Partner oder Ex-Partner der betroffenen Frauen handelt: Welche Art von Beziehung geht einem Femizid voran? Wie gerät eine Person in eine solche Beziehung und warum ist es so schwer, sich daraus zu befreien? Das sind einige der Fragen, mit denen sich drei Autorinnen auf unterschiedliche Art beschäftigt haben. Moderation: Stefanie Jaksch
Kostenbeitrag: € 7,- pro Person Anmeldung und Information unter buchhandlung@seeseiten.at Eine Anmeldung ist nicht notwendig aber hilfreich.
Am 8. März, dem internationalen feministischen Kampftag, lädt o*books zu einer Buchpräsentation um 16 Uhr. Autorin Lenka Reschenbach hat mit Der Patriarchatsindex – Status Quo der Gleichstellung von Mann und Frau in Österreich (Falter Verlag) eine großartige Abschlussarbeit an der Angewandten Wien vorgelegt und wird sie am 8. März bei o*books in der Buchhandlung präsentieren.
„Das Patriarchat ist kein Mythos – doch allzu oft wird es ignoriert oder beiseite gewischt. Während unzählige Daten und Statistiken eine klare Sprache sprechen, dominieren gefühlte Wahrheiten den öffentlichen Diskurs. Eine Neuerscheinung bricht mit dieser Dynamik und zeigt ungeschönt auf, wo Österreich in Punkto Gleichstellung wirklich steht: „Der Patriarchatsindex“ vereint illustrierte Infografiken mit fundierten Daten und macht die Strukturen des Patriarchats sichtbar.
In sieben Kapiteln – von Staat und Bildung über Arbeit und Geld bis hin zu Gewalt und Gesundheit – wird der Status Quo in Österreich auf den Punkt gebracht. Humorvolle, aber auch bedrückende Illustrationen ergänzen die Zahlen und verleihen ihnen eine emotionale Dimension.“
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos – Anmeldung erbeten: Link
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 thematisiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 thematisiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.