mit Rita Mayrhofer (Senior Scientist an der Universität für Bodenkultur Wien)
Für Arendt ist echter Reichtum nicht die Vermehrung von Kapital oder Vermögen. Es ist der kulturelle, soziale und politische Reichtum einer Gemeinschaft, die sich selbst organisiert, ihre Angelegenheiten öffentlich verhandelt und dabei neue Räume der Freiheit eröffnet.
In der Krise unserer Zeit hilft uns Arendts Denken, Planung und Politik neu zu verstehen: nicht als Werkzeug mit Mittelzweck-Rationalität, sondern als Öffnung für das Unvorhersehbare, die Pluralität und den spontanen Neubeginn.
Moderation: Birge Krondorfer
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Ausstellungsbesuch mit Diskussion am Freitag, 20. Februar 2026, 15:00 Uhr
Architektur war lange eine treibende Kraft für Innovation und Wachstum und ist dabei zur Materialisierung des globalen Kapitals geworden. Weltweit werden natürliche Ressourcen und Arbeitskräfte ausgebeutet; gleichzeitig können sich viele Menschen ihre Wohnungen nicht mehr leisten. Das Werk der in Indien geborenen Architektin Anupama Kundoo steht exemplarisch für eine andere Art von Architektur. Mit lokalen Ressourcen entwirft Kundoo Gebäude von außerordentlicher Schönheit, die Sorge tragen für die Bedürfnisse von Mensch und Planet. Im Anschluss gibt es Raum zur gemeinsamen Diskussion der Ausstellung. Mehr Informationen hier.
Der Eintritt ab 10 Teilnehmerinnen (9€/P.) ist eigenständig zu übernehmen, die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz. Max. 15 Teilnehmerinnen.
Anmeldungen bis Donnerstag, 12. Februar 2026, 15:00 Uhr an pr@frauenhetz.at
Ort: Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1 im MQ, 1070 Wien