Lesung und Poetry Slam: „Und wie wir hassen“ mit Lydia Haider, Judith Goetz und Mieze Medusa

Die Grü­nen Frau­en Wien und die Grü­ne Bil­dungs­werk­statt Wien laden im Rah­men des Frau­en­mo­nats März zu einem befrei­en­den Abend gegen Frau­en­hass ein. Frau­en sei­en beson­nen und diplo­ma­tisch – so sagt man(n) – Lydia Hai­der aber ver­sam­melt als Her­aus­ge­be­rin des Sam­mel­bands „Und wie wir has­sen!“ Hass- und Wut­re­den von 15 Autorin­nen gegen das Patri­ar­chat, sei­ne ver­gif­ten­den Aus­wir­kun­gen und gegen die poli­ti­sche Lage. Die Dem­ago­gen und Hetz­red­ner unse­rer Zeit wer­den aus­ein­an­der­ge­nom­men und die Dyna­mik des Has­ses ent­larvt. Ein lite­ra­ri­scher Befrei­ungs­schlag gegen Frau­en­hass! Umrun­det wird die Lesung von der Poe­try Slam­me­rin Mie­ze Medusa.

Mode­ra­ti­on: Katha­ri­na Serles

Im Anschluss dis­ku­tiert unse­re Frau­en­spre­che­rin Vik­to­ria Spiel­mann mit den Autorin­nen dar­über wie wir patri­ar­cha­le Struk­tu­ren auf­bre­chen und voll­stän­di­ge Gleich­stel­lung errei­chen können.

Wann: Don­ners­tag 31.3.2022, 18–20 Uhr
Wo: Top Kino, Rahl­gas­se 1, 1060 Wien

Auf­grund der beschränk­ten Teilnehmer*innenzahl bit­te um Anmel­dung bei gruene.frauen.wien@gruene.at

Es gilt die Mas­ken­pflicht und 2G+
Open for all genders.

- Lydia Hai­der ist Her­aus­ge­be­rin des Sam­mel­bands „Und wie wir has­sen!“, Autorin der Roma­ne »rot­ten« und »Kon­gre­ga­ti­on«, des Thea­ter­stücks „Am Ball. Wider schwach­sin­ni­ge Erb­lich­keit“ urauf­ge­führt im Schau­spiel­haus, Haus­au­torin des Wie­ner Volks­thea­ters und Bachmann-Publikumspreisträgerin.

- Judith Goe­tz ist Autorin und Wis­sen­schaf­te­rin, die zu Rechts­ex­tre­mis­mus und Geschlecht forscht, Mit­glied der For­schungs­grup­pe Ideo­lo­gien und Poli­ti­ken der Ungleich­heit (FIPU) sowie des For­schungs­netz­werks Frau­en und Rechts­ex­tre­mis­mus. Seit 2020 ist sie Mit­strei­te­rin in der Wie­ner femi­nis­ti­schen Akti­ons­grup­pe „Claim the Space“.

- Mie­ze Medu­sa ist Pio­nie­rin der öster­rei­chi­schen Poe­try Slam Sze­ne. Die Lie­be zu Rap ist in allen Text spür­bar: Die Tex­te sind bild­haft, sprachmäch­tig, sti­lis­tisch sou­ve­rän und immer im Flow. Ihr Debüt­ro­man „Frei­schnor­cheln“ erschien 2008, seit­dem hat sie Pro­sa­tex­te, aber auch Samm­lun­gen von Poe­try Slam Tex­ten und Ton­trä­ger des Hip­Hop-Duos „mie­ze medu­sa & ten­der­boy“ publi­ziert sowie Thea­ter­ar­bei­ten und musi­ka­lisch-expe­ri­men­tel­le Pro­jek­te rea­li­siert. Zuletzt erschie­nen: „Du bist dran“ (2021).

***ABGESAGT*** Legends of Entertainment

mit Deni­ce Bour­bon, Ste­fa­nie Sarg­na­gel und Chris­tia­ne Rösinger

Do, 10.03.2022, 19:30
Tickets: EUR 28,– / 23,– / 18,–
Ticket-Link

Ein schil­lern­der Abend mit drei unglei­chen Super­stars, ver­eint durch die Lie­be zur gepfleg­ten Abend­un­ter­hal­tung. Deni­ce Bour­bon, der auf­ge­hen­de, les­bi­sche Stern am Stand-up-Him­mel, Chris­tia­ne Rösin­ger, legen­dä­re Ber­li­ner Song­wri­te­rin und Galais­tin und Ste­fa­nie Sarg­na­gel, Kult­poe­tin aus der Wie­ner Vor­stadt­knei­pe, tre­ten zum ers­ten Mal gemein­sam auf einer Büh­ne auf. Jede für sich ein Hit, sind sie im Trio eine Naturgewalt.

Performance und Talk: Humor und Feminismus

Per­for­man­ces & Talk mit Ste­fa­nie Sarg­na­gel, Deni­ce Bour­bon, Shahrzad Nazar­pour, Bere­ni­ce Pahl, Bet­ti­na Zehetner
Mode­riert von Corin­ne Eckenstein

In dem von der Humor­wis­sen­schaf­te­rin Bere­ni­ce Pahl kon­zi­pier­ten per­for­ma­ti­ven Talk wird das Ver­hält­nis von Per­for­mance, femi­nis­ti­schem Wider­stand, Humor und Lachen beleuch­tet. Dazu prä­sen­tie­ren Ste­fa­nie Sarg­na­gel, Deni­ce Bour­bon und Shahrzad Nazar­pour künst­le­ri­sche Arbei­ten, bevor sie in einem inter­ak­ti­ven Panel auf Per­so­nen aus Poli­tik, Akti­vis­mus und Psy­cho­lo­gie treffen.

Ein­tritts­preis: Jugend­li­che € 10,00 / Erwach­se­ne € 12,00

Wer zu wenig Koh­le hat, reser­viert bzw. fragt an der Kas­sa nach einer Paten­schafts­kar­te. Die­se wird aus der Kul­tur­pa­ten­schaft finan­ziert und ist für die Besucher:innen kostenlos.

Fin­det im Rah­men des Skin-Fes­ti­vals statt.

Frauentag im Wiener Rathaus

Pro­gramm:

8 bis 17 Uhr: The­men­tag im Frau­en­zen­trum: Psy­chi­sche Gesundheit
16.30 Uhr: Work­shop­an­ge­bot zu ver­schie­de­nen Themen
17.30 Uhr: Lesung Christl Clear
18.30 Uhr: Kaba­rett Nad­ja Maleh

ganz­tä­gig (online): Pio­nie­rin­nen­ga­le­rie im Arkadenhof
ganz­tä­gig (online): Audio – Füh­rung „Wege der Frau­en durchs Rathaus“
Die Lesung und das Kaba­rett wer­den in Gebär­den­dol­metsch über­setzt. Einen Link zur Live-Über­tra­gung der Ver­an­stal­tung fin­den Sie am 8. März hier.

Pro­gramm­de­tails sie­he https://frauenbefragung.wien.gv.at/programm

Thementag „Psychische Gesundheit“ im Frauenzentrum

Kos­ten­lo­se tele­fo­ni­sche Erst­be­ra­tung über Wege zum psy­chi­schen Wohlbefinden
Ter­min: 8. März 2022, 8 bis 17 Uhr
Tele­fon: +43 1 408 70 66

Im Leben von Frau­en kommt es manch­mal zu Pha­sen, die beson­ders her­aus­for­dernd oder sogar belas­tend erlebt werden.
Unter­stüt­zung wird vie­ler­orts ange­bo­ten: Es gibt bei­spiels­wei­se Bera­tung, Psy­cho­the­ra­pie und fach­ärzt­li­che Sprechstunden.
Aber wel­ches Ange­bot ist das pas­sen­de für mich? Was ist der Unter­schied in der Arbeit von Psy­cho­lo­gin­nen, Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psychiaterinnen?
Im Stadt Wien – Frau­en­zen­trum wid­men sich am 8. März 2022 Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gin­nen und Gesund­heits­psy­cho­lo­gin­nen ganz beson­ders die­sen Fra­gen. Las­sen Sie sich am Tele­fon umfas­send infor­mie­ren und erar­bei­ten im Rah­men eines psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­ge­sprä­ches Wege zu ihrem indi­vi­du­el­len psy­chi­schen Wohlbefinden.

Das Ange­bot im Stadt Wien – Frau­en­zen­trum ist anonym, ver­trau­lich und kostenlos.

Festival: SKIN #3: “laughing & fighting: feminist resistance now!”

Anar­chie und Wider­stand muss nicht bier­ernst und humor­los sein! Auf­be­geh­ren gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Nor­mie­rung und Regle­men­tie­rung kann und soll auch Lust und Freu­de machen. Die Mär von der Femi­nis­tin, die kei­nen Spaß ver­steht, wird hier und jetzt ver­ab­schie­det: Sie­ben Tage lang zei­gen uns Performer:innen mit tief­sin­ni­gem, ent­lar­ven­dem und absur­dem Witz Wider­sprü­che in der glo­ba­len Herr­schafts­ord­nung auf.

Mit geball­ter, lebens­fro­her Ener­gie wird Uto­pie gedacht und gelebt und patri­ar­cha­ler Macht­an­spruch ver­spot­tet. Par­ti­zi­pa­ti­ve For­ma­te laden euch ein, teil­zu­neh­men, mit­zu­la­chen und eure Ideen zu einer ande­ren Frau*schaftsform kundzutun.

Let your humor gui­de the way!

Hier fin­det ihr das detail­lier­te Pro­gramm.
Hier geht’s zur Web­site des Fes­ti­vals.

The­men:
Feminismen/Intersektionalität/Anarchie & Humor

Opening: … von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden

Künstler*innen: Mar­wa Arsa­ni­os • Zach Blas • Sonia Boy­ce • Banu Cen­ne­toğlu • Ale­jan­dro Ces­ar­co • Sad­die Choua • Phil Col­lins • Ali­ce Crei­scher • Adji Dieye • Ines Dou­jak • Mela­nie Eben­hoch • Tim Etchells • Kevin Jero­me Ever­son • Foren­sic Archi­tec­tu­re • Gior­gi Gago Gago­shi­d­ze, Hito Steyerl & Miloš Tra­ki­l­o­vić • Moni­ka Gra­busch­nigg • Vlat­ka Hor­vat • Anne Marie Jeh­le • Gül­sün Kara­mus­ta­fa • Jes­si­ka Khazrik for the Socie­ty of Fal­se Wit­nes­ses • Vic­to­ria Lomas­ko • Hana Mile­tić & Glo­be Aro­ma • Mari­na Naprush­ki­na • Tuan Andrew Nguy­en • Wen­de­li­en van Olden­borgh • Syl­via Pala­ci­os Whit­man • Dan Per­jov­schi • Pira­te Care • HC Play­ner • Oli­ver Ress­ler • School of Con­tra­dic­tion • Sel­ma Sel­man • Andre­as Siek­mann • Dani­el Spo­er­ri • Mla­den Sti­li­nović • Mar­le­ne Stree­ru­witz • Mili­ca Tomić • …

Kura­to­rin­nen: What, How & for Whom / WHW (Ivet Ćur­lin, Nataša Ilić & Sabi­na Sabolović)

Ab 17 Uhr Eröff­nung in der Kunst­hal­le Wien Muse­ums­quar­tier mit: Tim Etchells, Hor 29. Novem­bar, Vero­ni­ca Kaup-Has­ler (Stadt­rä­tin für Kul­tur und Wis­sen­schaft), Mar­le­ne Stree­ru­witz, WHW (Direk­to­rin­nen, Kunst­hal­le Wien), Wie­ner Grip­pe KW77 (Lydia Hai­der, Mer­ce­des Korn­ber­ger, Maria Muhar & Ste­fa­nie Sargnagel)

Fei­ern wir gemein­sam den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag! Ein­tritt frei!

Kos­ten­lo­ser Work­shop für Kin­der und Erwach­se­ne „Traum­Tra­ge­Buch“:
16 – 17 und 18 – 19 Uhr

Das kura­to­ri­sche Kol­lek­tiv What, How & for Whom / WHW hat im Juni 2019 die künst­le­ri­sche Lei­tung der Kunst­hal­le Wien über­nom­men. Sie star­ten ihr Pro­gramm mit einer inter­na­tio­na­len Grup­pen­aus­stel­lung, die mehr als 30 Künstler*innen zeigt und sich über alle Räum­lich­kei­ten der Kunst­hal­le Wien erstreckt.

Der Titel der Aus­stel­lung bezieht sich auf das Buch „Glo­ba­liz­a­ti­on and the Manu­fac­tu­re of Tran­si­ent Events“ des liba­ne­si­schen Autors und Künst­lers Bil­al Khbeiz, erschie­nen 2003 bei Ash­kal Alwan in Bei­rut. Khbeiz sin­niert dar­in über die Unter­schie­de zwi­schen den Träu­men der Men­schen im Glo­ba­len Süden und jenen im Glo­ba­len Nor­den. Er kommt zu dem Schluss, dass „… wir in der drit­ten Welt von Brot, Wein, Autos, Sicher­heit und Frie­den wei­ter­hin nur träu­men kön­nen.“ In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten ent­zieht sich der Hori­zont eines guten Lebens mit genau die­sem „Brot, Wein, Autos, Sicher­heit und Frie­den“ jedoch immer mehr Men­schen – auch dort, wo er als selbst­ver­ständ­lich galt.

Die Künstler*innen der Aus­stel­lung kri­ti­sie­ren die bru­ta­len Pro­zes­se, die eben­je­ne eman­zi­pa­to­ri­schen und poli­ti­schen Wer­te aus­höh­len, wel­che ein lebens­wer­tes Dasein für die Mehr­zahl der Men­schen erst ermög­li­chen. Zugleich wei­sen sie mit ihren Arbei­ten dar­auf hin, dass sich der frü­he­re Hori­zont eines guten Lebens auch ver­än­dern und durch Ideen aus dem Kon­text von Post­wachs­tum, Femi­nis­mus, Öko­lo­gie und ent­ko­lo­nia­li­sier­tem Den­ken ersetzt wer­den könnte.

Eröff­nung mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von Win­zer­hof Fam. Dock­ner GmbH.

Open Mic: Die Bühne gehört den Frauen

Open Mic: Die Bühne gehört den Frauen

Lite­ra­tur, Musik oder Kabarett
Län­ge eines Auf­tritts: max. 15 Minuten
Mode­ra­ti­on: Elfie Resch

Sa 7. März 2020, Beginn: 19 Uhr
Werkl im Goe­the­hof, Schüt­tau­stra­ße 1–39/6/R02, 1220 Wien

Anmel­dun­gen für einen Auf­tritt bit­te per E‑Mail an elfie.resch@chello.at

Wiener Frauentag im Rathaus

100 Jahre Frauenwahlrecht – Unsere Stimme zählt – Wiener Frauentag 2019

Am 8. März 2019 wird im Wie­ner Rat­haus der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag unter dem Mot­to „100 Jah­re Frau­en­wahl­recht – Unse­re Stim­me zählt“ gefeiert.
Neben einem Bera­tungs­an­ge­bot sowie Füh­run­gen und Work­shops gibt es einen Auf­tritt von Eva Maria Marold.

Eröff­nung: 15 Uhr, Begrü­ßung durch Wohn­bau­stadt­rä­tin Kath­rin Gaál  um 15:15 Uhr.

Gesam­tes Pro­gramm auf wien.gv.at.

Comedy-Workshop mit PCCC*

Comedy-Workshop mit den Macher_innen von PCCC*

Etwas Humor in sei­ne Prä­sen­ta­tio­nen, Vor­trä­ge und Talks zu packen ist ganz prak­tisch. Denn lachen­de Men­schen sind offen. Im Abend-Work­shop wol­len wir üben, Wit­ze zu schrei­ben. Aber wir wol­len uns auch über ihren poli­ti­schen Wert unter­hal­ten. Wir klä­ren, wie Wit­ze oder lus­ti­ge Sto­ries grund­le­gend funk­tio­nie­ren (Feed­li­ne, Punch­li­ne – Erwar­tungs­hal­tung, Überraschung).

Work­shop­lei­tung: Deni­ce Bour­bon und Josef Jöchl

5.3, 18.00, WUK, Muse­ums­räu­me, Wäh­rin­ger Stra­ße 59, 1090 Wien

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los, Anmel­dung unter performingarts@wuk.at, Betreff: RRRIOT PCCC

 

Flüsterzweieck

Thea­ter­ka­ba­rett­per­for­mance

Flüsterzweieck : Stabile Eskalation

von und mit: Ulri­ke Hai­da­cher & Anto­nia Stabinger

Ist das Leben fad? Oder ist es geil?
Dazu haben Ulri­ke Hai­da­cher und Anto­nia Sta­bin­ger ali­as Flüs­ter­zwei­eck ganz unter­schied­li­che Mei­nun­gen. In einem Punkt sind sie sich aber einig: Im Leben muss etwas pas­sie­ren, etwas mög­lichst Groß­ar­ti­ges, Bahn­bre­chen­des, Unerwartetes!
In ihrer Thea­ter­ka­ba­rett­per­for­mance Sta­bi­le Eska­la­ti­on pro­ben sie den Auf­stand und durch­su­chen unse­re Kom­fort­zo­ne nach Eska­la­ti­on. Kon­zep­te wer­den über Bord gewor­fen. Es wird um die Ecke gedacht. Nack­te Tat­sachen wer­den prä­sen­tiert. Ein Schla­ger wird ver­ge­wal­tigt – und ganz neben­bei ein brand­neu­es Gen­re erfun­den: der Lehrs­ketch mit Moral.
Mi, 14.3. – Sa, 17.3. | Mi, 21.3. – Fr, 23.3. | 20:00 Uhr

Kar­ten reser­vie­ren auf kosmostheater.at