Vorträge an der ÖAW: Different minds, better science!

Vor­trä­ge von Fran­ce­s­ca Fer­lai­no und Anaïs Angelo

Frei­tag 06.03.2026 | 17:45 | hybrid | Fest­saal der Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und via Zoom

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Die ÖAW lädt anläss­lich des Welt­frau­en­ta­ges zu Vor­trä­gen ihrer bei­den Mit­glie­der Fran­ce­s­ca Fer­lai­no und Anaïs Ange­lo ein. Die Quan­ten­phy­si­ke­rin und die His­to­ri­ke­rin und Afri­ka­nis­tin beleuch­ten aus den Per­spek­ti­ven ihrer Dis­zi­pli­nen das ste­ti­ge Enga­ge­ment um wis­sen­schaft­li­che bzw. gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung der Leis­tun­gen von Frauen.

Prä­si­di­um und Frau­en­ko­mi­tee der ÖAW laden anläss­lich des Welt­frau­en­ta­ges zu Vor­trä­gen von Fran­ce­s­ca Fer­lai­no, Quan­ten­phy­si­ke­rin, und Anaïs Ange­lo, His­to­ri­ke­rin und Afri­ka­nis­tin, ein. Die hybri­de Ver­an­stal­tung unter dem Mot­to „Dif­fe­rent Minds, Bet­ter Sci­ence: The Bene­fits of Diver­si­ty in Rese­arch“ fin­det im Rah­men der öffent­li­chen Gesamt­sit­zung der ÖAW statt und ist den For­schungs­leis­tun­gen der weib­li­chen Mit­glie­der der ÖAW gewidmet.

Anaïs Ange­lo, His­to­ri­ke­rin und Afri­ka­nis­tin sowie Mit­glied der Jun­gen Aka­de­mie der ÖAW nimmt in „The Chan­ging Mea­nings of Inter­na­tio­nal Women’s Day: From Coll­ec­ti­ve Soli­da­ri­ty to Indi­vi­du­al Empower­ment“ die sich ändern­den Anlie­gen des Welt­frau­en­tags in den Blick.

Die Quan­ten­phy­si­ke­rin Fran­ce­s­ca Fer­lai­no, kor­re­spon­die­ren­des Mit­glied im Inland der ÖAW und Wis­sen­schaft­le­rin des Jah­res 2025 beleuch­tet in ihrem Vor­trag „Europe’s Quan­tum Future: Sci­ence, Talent and the Power of Inclu­si­on“ die Vor­tei­le viel­fäl­ti­ger Zusam­men­set­zung von Forschungsteams.

Ein­lei­tung und Mode­ra­ti­on der Ver­an­stal­tung über­nimmt die Umwelt­his­to­ri­ke­rin Vere­na Winiwarter.

Vortrag an der ÖAW: Schmerz hat ein Geschlecht – Forschung zeigt den Unterschied

Frei­tag 06.03.2026 | 14:00 | hybrid | Sit­zungs­saal der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und via Zoom

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Die Phar­ma­ko­lo­gin Manue­la Schmidt beleuch­tet in einem öffent­li­chen Vor­trag im Rah­men der Sit­zung der mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Klas­se der ÖAW aktu­el­le Erkennt­nis­se zu Gen­der­me­di­zin und geschlechts­ab­hän­gi­gen Unter­schie­den in der Wir­kung von Therapien.

Chro­ni­scher Schmerz stellt ein zen­tra­les Gesund­heits­pro­blem dar, das Frau­en, Män­ner und ver­schie­de­ne Grup­pen aller Geschlech­ter unter­schied­lich betrifft. Im Rah­men der Sit­zung der mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Klas­se der ÖAW gibt Manue­la Schmidt, Pro­fes­so­rin für Phar­ma­ko­lo­gie und Toxi­ko­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Wien, einen Ein­blick in ihr Fach­ge­biet, die trans­la­tio­na­le Schmerz­for­schung. Sie arbei­tet an der Auf­de­ckung mole­ku­la­rer Mecha­nis­men, die dem chro­ni­schen Schmerz­ge­sche­hen zugrun­de lie­gen – mit dem Ziel, zukünf­ti­ge Schmerz­be­hand­lun­gen zu optimieren.

In ihrem hybri­den Vor­trag „Schmerz hat ein Geschlecht – For­schung zeigt den Unter­schied“ stellt sie aktu­el­le Erkennt­nis­se zu bio­lo­gi­schen und psy­cho­so­zia­len Geschlech­ter­un­ter­schie­den in der Schmerz­ver­ar­bei­tung vor. Sie gibt eine Ein­füh­rung in Gen­der Medi­ci­ne und beleuch­tet geschlechts­ab­hän­gi­ge Unter­schie­de in der Wir­kung medi­zi­ni­scher The­ra­pien anhand aus­ge­wähl­ter Bei­spie­le. Abschlie­ßend stellt sie expe­ri­men­tel­le Ansät­ze vor, die zum Ein­satz kom­men, um die­se Unter­schie­de zu erfor­schen. Zusam­men­fas­send skiz­ziert sie, wie gen­der­sen­si­ble For­schung neue the­ra­peu­ti­sche Stra­te­gien ermög­li­chen kann – mit dem Ziel, Krank­hei­ten prä­zi­ser, wirk­sa­mer und gerech­ter für alle Men­schen zu behandeln.