„Offenes Rathaus“ zum Internationalen Frauentag – Wien, wie sie will.

Am 8. März 2023 wird im Wie­ner Rat­haus der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag unter dem Mot­to „Wien, wie sie will.“ gefeiert!

****BERATUNGS- UND INFORMATIONSANGEBOT***
Im Fest­saal wird auch die­ses Jahr von 15 bis 19:30 Uhr ein umfang­rei­ches Bera­tungs- und Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot zu den Berei­chen Lebens­pha­sen und Gewalt­schutz, Frau­en­po­li­tik, Frau­en­ge­schich­te und Empower­ment, uvm. zur Ver­fü­gung ste­hen. Für Mäd­chen gibt es einen eige­nen Mädchenraum.
Ein beson­de­rer Fokus liegt in die­sem Jahr auf Aus- und Wei­ter­bil­dung. Bei einer Rät­sel­ral­lye kön­nen unter ande­rem VHS- Gut­schei­ne und Sis­ter Fes­ti­val Kar­ten gewon­nen werden.

**** WORKSHOPS****
16:00 und 17:15 Uhr – Waff „Digi­tal dabei: Arbei­ten, Ler­nen und Kom­mu­ni­zie­ren im Netz“
15:30 und 17:30 Uhr: – Kin­der­freun­de: Kon­sens, Gren­zen und Zivil­cou­ra­ge – Thea­ter­work­shop für ein femi­nis­ti­sches Zusammenleben
(Teilnehmer*innen im Alter von 14–24 Jahre)

Anmel­dung:
https://ticket.wien.gv.at/M57/theater/
https://ticket.wien.gv.at/M57/theater‑2/
16:45 Uhr – Selbst­ver­tei­di­gung, Selbst­be­haup­tung, Empowerment

**** MUSIK ****
18:00 Uhr Ina Regen – Live – Fast wie Radlfahrn
Ort: Wappensaal

**** WEITERE HIGHLIGHTS****
Tele­fo­ni­scher Thementag:
Frau­en und Geld­be­ra­tung zur Existenzsicherung
9:00–17:00 Uhr Erst­be­ra­tung am Telefon
01–4087066

****SERVICEANGEBOTE FÜR MÜTTER****
Damit auch Frau­en mit Kin­dern den Frau­en­tag besu­chen konn­ten, gibt es vor Ort in der Volks­hal­le eine Rei­he von Ser­vice­an­ge­bo­ten wie Abstell­plät­ze für Kin­der­wä­gen und eine kos­ten­lo­se Kin­der­be­treu­ung für Kin­der ab drei Jah­ren. Kin­der unter drei Jah­ren kön­nen mit einer Begleit­per­son den Kin­der­be­reich nutzen.
Kin­der­wä­gen dür­fen aus Grün­den des Brand­schut­zes nicht in die Ver­an­stal­tungs­räum­lich­kei­ten mit­ge­nom­men werden.

Das genaue Pro­gramm gibt es hier: www.wien.gv.at/frauentag

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

ONLINETICKETS:
www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

ONLINETICKETS:
www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

ONLINETICKETS:
www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

ONLINETICKETS:
www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

ONLINETICKETS:
www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

ONLINETICKETS:
www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Ein Doku-Thea­ter­stück von Sophie Bene­dik­te Stocker
Eine Pro­duk­ti­on von han­di­kap­ped uni­corns in Koope­ra­ti­on mit WERK X‑Petersplatz | Uraufführung
Insze­nie­rung: Ursu­la Leitner

Mit: Grace Mar­ta Lati­go, Clau­dia Marold, Simo­ni­da Seli­mo­vić, Deni­se Tei­pel, Chris­ti­na Kies­ler, Lara Kara­sek; Musik: Jana Schulz
„Mürz­zu­schlag – Eine 34-Jäh­ri­ge ist am Diens­tag in Mürz­zu­schlag mit letzt­end­lich töd­li­chen Ver­let­zun­gen im Kel­ler eines Mehr­par­tei­en­hau­ses gefun­den wor­den, von einem Tötungs­de­likt wird aus­ge­gan­gen.“ (Der Stan­dard, 24.01.2023)

Der ers­te Monat des neu­en Jah­res war noch nicht mal zu Ende und schon hat­te Öster­reich drei Femi­zi­de zu ver­mel­den. Ursa­chen dafür las­sen sich in der brei­ten gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz gegen­über sexua­li­sier­ter Gewalt und der Abwer­tung von Frau­en* verorten.

HERSTORY stellt in meh­re­ren Epi­so­den Geschich­ten aus dem All­tag von Frau­en* unter­schied­li­cher Her­kunft und Gene­ra­tio­nen dar – hart und bit­ter, doch nicht humor­los. Es sind kei­ne fik­ti­ven Geschich­ten, die hier auf der Büh­ne ver­han­delt wer­den, son­dern Tat­sa­chen, die auch 2023 Teil typi­scher Frau­en­bio­gra­phien sind. Sechs Dar­stel­le­rin­nen kom­men indi­vi­du­ell und als Kol­lek­tiv, stell­ver­tre­tend für alle Frau­en*, zu Wort und tei­len deren Geschich­ten. Char­mant und ehr­lich zer­le­gen sie patri­ar­cha­le Rol­len­bil­der, männ­li­ches Besitz­den­ken und die damit ver­bun­de­ne Angst vor Macht- und Kon­troll­ver­lust. Unter­stützt von den Elec­tro­nic-Body-Music-Punk-Sounds der Live-Musi­ke­rin* Jana Schulz kön­nen die Darsteller*innen ihrer Wut über das Sys­tem per­for­ma­ti­ven Aus­druck ver­lei­hen und sich und ihren For­de­run­gen Gehör ver­schaf­fen. Sie machen deut­lich, dass Ernied­ri­gung und Unter­drü­ckung von Frau­en* vie­le Gesich­ter hat und in unse­rer Gesell­schaft tief ver­an­kert ist. Basie­rend auf Inter­views mit Frau­en* ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen mit unter­schied­li­chem Back­ground sowie Gesprä­chen mit Expert*innen aus den Berei­chen Poli­tik, Recht, psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen und Aktivist*innen, die auf Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam machen und die­se bekämp­fen wol­len, ent­steht ein femi­nis­ti­scher, empowern­der Theaterabend.

Frau­en* ler­nen schon sehr früh, dass der weib­li­che Kör­per etwas Angreif­ba­res ist, über das sie nicht selbst bestim­men kön­nen – egal ob es sich um das Recht auf und den Zugang zu Abtrei­bung han­delt, Dis­kri­mi­nie­rung am Arbeits­platz, Frau­en­feind­lich­keit oder All­tags­se­xis­mus – ihr Kör­per ist All­ge­mein­gut, jede*r scheint das Recht zu haben, die­sen Kör­per berüh­ren, kom­men­tie­ren oder sogar gesetz­lich regle­men­tie­ren zu dür­fen. Eman­zi­pa­ti­on und Femi­nis­mus wer­den wei­ter­hin belä­chelt, nivel­liert, igno­riert. Die Sta­tis­ti­ken der Auto­no­men Frau­en­häu­ser spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che: Jede 5. Frau in Öster­reich ist von kör­per­li­cher und/oder sexu­el­ler Gewalt betrof­fen. Wir las­sen uns das nicht län­ger gefal­len! „Nehmt ihr uns eine, ant­wor­ten wir alle!“

Aus­stat­tung, Video: Flo­ra Besen­bäck & Isa­be­la Voicu
Dra­ma­tur­gie: Sophie Bene­dik­te Stocker
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Duša­na Baltić
Regie­as­sis­tenz: Lisa Cari­na Maier
Fördergeber*innen: Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kunst, Kul­tur, öffent­li­chen Dienst und Sport, Frau­en­ser­vice Wien, Zukunfts­fonds der Repu­blik Österreich

TERMINE:
Pre­mie­re: 16.03.2023
Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 18. und 19.03. sowie 22.–25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr, AUSGENOMMEN 18.03., Beginn: 18.30 Uhr, im Anschluss Expert*innen-Talk

RESERVIERUNGEN:
Per E‑Mail an reservierung@werk-x-petersplatz.at
sowie tele­fo­nisch unter sowie tele­fo­nisch unter +43 1 962 61 10

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www.oeticket.com/eventseries/herstory-3335791/

WEITERE INFOS:

HERSTORY. No more excu­ses. No more abuses.

Sorority-Panel zum Thema Gewaltschutz

Im Zuge des ers­ten Soro­ri­ty-Panels wird mit den Gäs­tin­nen Maria Rösslhu­mer (AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser), Yvonne Wid­ler (Autorin „Hei­mat bist du toter Töch­ter“) und #auf­stehn über Zah­len, Fak­ten und Maß­nah­men rund um das The­ma Gewalt­schutz diskutiert.

Jede drit­te Frau* in Öster­reich ist von Gewalt betrof­fen. Die Täter sind hier­bei fast aus­schließ­lich Män­ner. Die­ser Trend zeigt klar, dass Gewalt ein struk­tu­rel­les Pro­blem ist, in einem Sys­tem, das Frau­en zu Opfern und Män­ner zu Tätern macht. Die­ser Trend zeigt aber auch, wie wich­tig Maß­nah­men und Rege­lun­gen zum The­ma Gewalt­schutz sind. Was es dafür braucht und wie wie der Stand der Din­ge ist, möch­ten wir mit den Exper­tin­nen besprechen.

// Wann? Don­ners­tag, der 16. März 2023, 19:00
// Wo? WUK, Wäh­rin­ger Str. 59, 1090 Wien
// Anmel­dung? Link auf sorority.at

Vernissage 28: Gegen Gewalt an Frauen

28 Wer­ke für 28 began­ge­ne Frau­en­mor­de 2022

CARITATIVE AKTION GEGEN GEWALT AN FRAUEN
Ver­kauf von Kunst­wer­ken zuguns­ten der Wie­ner Frauenhäuser
Eine Initia­ti­ve von DISTRICT4art, Ger­hard Fre­sa­cher und Kris­ti­na Spren­ger in Koope­ra­ti­on mit ega: frau­en im zentrum

Rah­men­pro­gramm:
In Anwe­sen­heit der betei­lig­ten Künstler:innen.

Mon­tag, den 30. Jän­ner 2023, 18 Uhr
ega: frau­en im zen­trum in der Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien
Ein­tritt frei
u.A.w.g. werner@kunstpresse.at

Bei drei „Arbeits­ti­schen“ im Rah­men von Ger­hard Fre­sa­chers Aus­stel­lung Sen­se Ter­ri­to­ry im Novem­ber 2022 mit Künstler:innen, Freund:innen und Kunst­in­ter­es­sier­ten im DISTRICT4art ent­wi­ckel­te sich die Idee zu einer cari­ta­ti­ven Akti­on zur Unter­stüt­zung von häus­li­cher Gewalt Betrof­fe­ner. Dabei ent­stan­den klein­for­ma­ti­ge Col­la­gen auf Leinwand.

Die signier­ten Col­la­gen von Peter Bal­din­ger, Ger­hard Fre­sa­cher, Hans Gla­ser, Anton Herzl, Hub­si Kra­mar, Syl­via Kum­mer, Klaus Litt­mann, Tere­sia König aka Resa Lut, Chris­ti­an Stras­ser und Kris­ti­na Spren­ger sowie wei­te­re Wer­ke von Bri­git­te Mikl Bruck­ner und Bil­li Than­ner kön­nen ab 280,00 Euro pro Kunst­werk zu Guns­ten der Wie­ner Frau­en­häu­ser erwor­ben wer­den können.

„Die cari­ta­ti­ve Akti­on ver­steht sich als Zei­chen­set­zung für mehr Zivil­cou­ra­ge und Soli­da­ri­tät in der Zivil­ge­sell­schaft und der Kunst­sze­ne und rich­tet sich gegen Gewalt an Frau­en und nicht mehr zeit­ge­mä­ße patri­ar­cha­li­sche Struk­tu­ren in Fami­lie und in der Gesell­schaft. Monat­lich wer­den in Öster­reich im Schnitt drei Frau­en ermor­det. 2022 waren es 28 Mor­de an Frau­en. Die Täter ste­hen häu­fig in einem Bezie­hungs- oder Fami­li­en­ver­hält­nis zum Opfer und haben nicht gelernt, Kon­flik­te gewalt­frei zu lösen.“ – Kris­ti­na Spren­ger und Ger­hard Fresacher

„Mit der Akti­on geben wir den 28 ermor­de­ten Frau­en eine Stim­me und machen auf die nicht enden wol­len­de Ent­wer­tung von Frau­en auf­merk­sam und wei­sen dar­auf hin wie bedeu­tend und uner­läss­lich das Erler­nen und Ein­üben von gewalt­frei­em Han­deln in Kon­flikt­si­tua­tio­nen im fami­liä­ren Umfeld und dar­über hin­aus ist.“ – Gise­la Weis­sen­ba­cher, Galeristin

Infor­ma­ti­on: Gise­la Weis­sen­bach / DISTRICT4art, Wied­ner Gür­tel 12, 1040 Wien, geöff­net Di – Fr jeweils 15 – 19 Uhr und nach Ter­min­ver­ein­ba­rung, M +43 660 55 888 05, info@district4art.eu