Frauen*rechte fallen nicht vom Himmel – sie wurden über Jahrhunderte hart erkämpft, verteidigt, wieder verloren und erneut erstritten. Grund genug also, ein paar dieser Rechte aus der Mottenkiste des kollektiven Gedächtnisses zu holen.
Im Workshop arbeiten wir mit Bildern: Die Teilnehmer*innen wählen ein Bild aus, rätseln, worum es gehen könnte, und versuchen, das Geschehen zeitlich richtig einzuordnen. Danach gibt es Hintergrundinfos zu den jeweiligen Ereignissen (Schwerpunkt: Österreich).
Wenn gewünscht, überlegen wir gemeinsam, wie sich diese Übung für unterschiedliche Zielgruppen anpassen lässt. Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht, Meinungen erlaubt und Spaß ist erfahrungsgemäß ebenfalls mit von der Partie.
Workshopleitung: Renate Tanzberger, Verein EfEU und Petra Unger, Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge und Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung
Finanziell unterstützt von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und der Büchereien Wien.
Marina Abramović (1946 in Belgrad geboren) ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen. Sie gilt als Begründerin der modernen Performance und hat mit ihren legendären Auftritten Kunstgeschichte geschrieben. Beginnend im Belgrad der frühen 1970er-Jahre hat sie die Performance im Verlauf ihrer mehr als 50 Jahre umspannenden Karriere als Spielart der bildenden Kunst etabliert. Die Ausstellung bietet mehrere Stationen, an denen die BesucherInnen ausdrücklich eingeladen sind, in die Rolle von PerformerInnen zu schlüpfen. Die Ausstellung, in Kooperation mit dem Kunstforum Wien entstanden, wird einen umfangreichen Überblick über das Werk der Künstlerin bieten. Weitere Informationen
Der Gruppeneintritt ab 10 Teilnehmerinnen (€ 15,90 p.P.) ist eigenständig zu übernehmen, die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz.
Ort: Albertina modern, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Anmeldungen bis Dienstag, 20. Jänner 2026, 16:00 Uhr an pr@frauenhetz.at Max. 15 Teilnehmerinnen – first come, first serve.
aus der Reihe feminismen diskutieren am Freitag, 16. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Viktoria Čaržavec (Politikwissenschafterin, München)
Ändert ein Adjektiv die Politik eines Ministeriums? Das deutsche Auswärtige Amt und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben beim Regierungsantritt 2021 eine feministische Ausrichtung ihrer Politik angekündigt. Im März 2023 haben sie dann ihre entsprechenden Leitlinien vorgestellt. Doch kann eine feministische Entwicklungspolitik des BMZ tatsächlich zu strukturellen Veränderungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit führen oder schreibt sie bestehende eurozentrische und neokoloniale Strukturen fort?
Moderation: tba (VfW)
Ort: Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien Die Veranstaltung ist für alle.
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Donnerstag, 15. Jänner 2026, 12:00 Uhr, an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW) und der Frauen*solidarität
Vortrag am Donnerstag, 15. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Muzayen Al-Youssef (Redakteurin beim Standard) und Heidi Sequenz (Politikerin)
In ihrem Reisebericht erzählen die Journalistin Muzayen Al-Youssef und die Politikerin Heidi Sequenz von einer Delegation der linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens. Die Veranstaltung gibt Einblicke in den Alltag in einer Region, die hierzulande häufig entweder romantisiert oder komplett ignoriert wird – ein Ort, der in unseren Köpfen zwischen feministischer Utopie, politischem Mythos und medialem Schweigen oszilliert, während vor Ort ein realer, alltäglicher Kampf ums Überleben und um Selbstbestimmung geführt wird. Und es geht um die große Frage: Was müssen wir eigentlich noch alles machen, damit eine andere Welt möglich wird – und zwar nicht nur theoretisch, sondern praktisch? Ein Abend über Neugier, Widersprüche, Widerstand, über ein bisschen Übermut und über feministische Solidarität.
Moderation: Alex Enderle Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Fortsetzung der Reihe Räume der feministischen Dekolonisierung In Kooperation mit der Frauen*solidarität
Vortrag mit Diskussion am Dienstag, 13. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Irene Brickner (Journalistin beim STANDARD mit Schwerpunkt Menschen‑, Asyl- und Fremdenrecht)
Das im Dezember beschlossene Kopftuchverbot für Schüler:innen bis 14 Jahre wird von Befürworter:innen als notwendiger Schutz vor sozialem und familiärem Druck gerechtfertigt – der jedoch auch vor Strafen nicht zurückschreckt. Bei näherer Betrachtung stehen dahinter eine Reihe einander widersprechender Interessen, wie: Integrationsbemühungen versus Zwangsausübung; Gleichbehandlung versus Verbot einer einzelnen religiösen Ausdrucksform; Freiheitsstreben versus Religion und Traditionen. Ziel der Veranstaltung ist die Abwägung dieser Argumente mittels inhaltlichen Input und Diskussion.
Moderation: Irmtraud Voglmayr Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Die Veranstaltung ist für alle. Eintritt frei.
Ihr Bestseller „Entromantisiert Euch. Ein Weckruf zur Abschaffung der Liebe“ hat Leben verändert und längst Kultstatus erreicht.
Nun bringt Beatrice Frasl gemeinsam mit Pianistin, Vokalistin, Improvisatorin und Abenteurerin Julia Radschiner den Soundtrack zum Buch in den Stadtsaal – und steht damit zum ersten Mal seit fast 20 Jahren nicht nur als Autorin, sondern auch wieder als Sängerin auf der Bühne.
Schon bei früheren Lesungen hat sie ihr Publikum mit kleinen musikalischen Kostproben begeistert – diesmal wird daraus eine ganze Matinee, bei dem nicht nur mit der Romantik abgerechnet, sondern vor allem Freund*innenschaft besungen wird – als wirkliche Liebe unseres Lebens.
Tickets via stadtsaal.at VVK: Kat 1 € 27,50, Kat 2 € 22,50 Das Haus und die Kassa öffnen um 10:00.
„Österreich hat eine sehr breit aufgestellte neue Regierung. Damit verbinden wir große Hoffnungen, dass Schritte gesetzt werden für eine fortschrittliche und feministische Frauenpolitik, die die Lebensrealitäten von Frauen verbessert“, so Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.
Der Österreichische Frauenring lädt am Internationalen Frauentag zu einer öffentlichen Kundgebung ein. Zu Wort kommen werden Vertreterinnen zahlreicher Mitgliedsorganisationen sowie der im Frauenring vertretenen Parteien. Alle Rednerinnen stehen für Interviews zur Verfügung.
Wann: 8. März 2025, 10.00 Uhr Wo: 1070 Wien, Platz der Menschenrechte
Rednerinnen:
Klaudia Frieben, Vorsitzende Österreichischer Frauenring Sibel Ada, stv. Vorsitzende Österreichischer Frauenring, The:Sorority Elisabeth Cinatl, stv. Vorsitzende Österreichischer Frauenring, Verein Wendepunkt Ruth Manninger, SPÖ-Frauen Viktoria Zischka, Club Alpha Heidi Ambrosch, KPÖ-Frauen Viktoria Spielmann, Die Grünen Andrea Czak, Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A Tanja Wehsely, Volkshilfe Wien Isabella Farkasch, Frau im Fokus
Medienvertreter*innen und Interessierte sind herzlich willkommen!
Der Internationale Frauen*tag steht vor der Tür!
Komm mit und ergründe eine Stunde Stadtgeschichte aus feministischer Perspektive. Wir schauen uns Werke und Geschichten von Frauen* an! Wie haben sie gearbeitet und gelebt? Welche Rolle spielten sie in der Entwicklung der Stadt und wieso wissen wir so wenig darüber?
Die Sammlung des Wien Museums umfasst rund eine Million Objekte von den Anfängen der Besiedelung bis in die Gegenwart. Sei dabei, wenn wir anhand einiger ausgewählter Objekte Geschichten von Frauen* nachzeichnen und Besonderes über die Gegenwart erfahren. Tauche mit uns ein in die Welt von Künstler:innen, Herrscher:innen, Arbeiter:innen und Frauen* des Wiener Alltaglebens.
// Was? Führung Frauen*geschichten im Wien Museum // Wann? Sa, 8.3.2025, 14:00 Uhr // Wo? Foyer, Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien // Wer? Nur für Mitglieder
Auch dieses Jahr legt Radio ORANGE 94.0 wieder einen Schwerpunkt auf den 8.März:
Feminismus on air: Care – Resist – Persist
Widerständiges poetisch, in Prosa und auf der Bühne, feministische Kämpfe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Frauen*stimmen in verschiedenen Sprachen – traditionelll steht das Programm von ORANGE 94.0 am 8. März ganz im Lichte des internationalen feministischen Kampftags. Es erwartet uns ein Radiotag prall gefüllt mit Live-Gesprächen im Studio, Berichten von Demos und Aktionen und stärkender musikalischer Frauen*power.
Jeder Tag ist 8. März – in diesem Sinne widmen sich auch in der Woche vor und nach dem 8. März zahlreiche Sendungen besonders all denjenigen, die sich gegen Sexismus und Unterdrückung und für Emanzipation und Selbstbestimmung einsetzen.
8th of March – 8. Mart – 8 марта – 8 mars – 8. März – 8 de marzo – ٨ مارس
Als Auftakt zum 8M und dem wärmeren Wetter wollen wir wieder die öffentlichen Basketballplätze für uns beanspruchen. Kommt am 9. März um 15 Uhr zur queer & feminist Basketball Session am ehemaligen Karlsplatz (all levels). Bringt eure friends, Basketball oder Lieblingsplaylist.
As part of the queer feminist strike weekend, we are organizing a spontaneous open & all level basketball session this Sunday, March 9th, at 3 PM at Karlsplatz. Bring your basketball, friends, favourite music playlist or whatever you need.
Organisatorin: Margherita, part of a self-organized basketball group