Workshop: „Errungen, vergessen, verteidigt – eine Geschichte der Frauen*rechte in Bildern“

Frauen*rechte fal­len nicht vom Him­mel – sie wur­den über Jahr­hun­der­te hart erkämpft, ver­tei­digt, wie­der ver­lo­ren und erneut erstrit­ten. Grund genug also, ein paar die­ser Rech­te aus der Mot­ten­kis­te des kol­lek­ti­ven Gedächt­nis­ses zu holen.

Im Work­shop arbei­ten wir mit Bil­dern: Die Teilnehmer*innen wäh­len ein Bild aus, rät­seln, wor­um es gehen könn­te, und ver­su­chen, das Gesche­hen zeit­lich rich­tig ein­zu­ord­nen. Danach gibt es Hin­ter­grund­in­fos zu den jewei­li­gen Ereig­nis­sen (Schwer­punkt: Österreich).

Wenn gewünscht, über­le­gen wir gemein­sam, wie sich die­se Übung für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen anpas­sen lässt. Dis­kus­sio­nen sind aus­drück­lich erwünscht, Mei­nun­gen erlaubt und Spaß ist erfah­rungs­ge­mäß eben­falls mit von der Partie.

Anmel­dung erwünscht via E‑Mail an seestadtaspern@buechereien.wien.gv.at oder tele­fo­nisch unter 01 4000 22 168
max. Teilnehmer*innenanzahl: 25

Work­shop­lei­tung: Rena­te Tanz­ber­ger, Ver­ein EfEU und Petra Unger, Begrün­de­rin der Wie­ner Frauen*Spaziergänge und Exper­tin für Gen­der Stu­dies und Femi­nis­ti­sche Forschung

Finan­zi­ell unter­stützt von der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung und der Büche­rei­en Wien.

Ausstellungsbesuch: Marina Abramović

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am Frei­tag, 23. Jän­ner 2026, 15:00 Uhr

Mari­na Abra­mo­vić (1946 in Bel­grad gebo­ren) ist eine der wich­tigs­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­le­rin­nen. Sie gilt als Begrün­de­rin der moder­nen Per­for­mance und hat mit ihren legen­dä­ren Auf­trit­ten Kunst­ge­schich­te geschrie­ben. Begin­nend im Bel­grad der frü­hen 1970er-Jah­re hat sie die Per­for­mance im Ver­lauf ihrer mehr als 50 Jah­re umspan­nen­den Kar­rie­re als Spiel­art der bil­den­den Kunst eta­bliert. Die Aus­stel­lung bie­tet meh­re­re Sta­tio­nen, an denen die Besu­che­rIn­nen aus­drück­lich ein­ge­la­den sind, in die Rol­le von Per­for­me­rIn­nen zu schlüp­fen. Die Aus­stel­lung, in Koope­ra­ti­on mit dem Kunst­fo­rum Wien ent­stan­den, wird einen umfang­rei­chen Über­blick über das Werk der Künst­le­rin bie­ten. Wei­te­re Informationen

Der Grup­pen­ein­tritt ab 10 Teil­neh­me­rin­nen (€ 15,90 p.P.) ist eigen­stän­dig zu über­neh­men, die Kos­ten für die Füh­rung über­nimmt die Frauenhetz.

Ort: Alber­ti­na modern, Karls­platz 5, 1010 Wien

Anmel­dun­gen bis Diens­tag, 20. Jän­ner 2026, 16:00 Uhr an pr@frauenhetz.at
Max. 15 Teil­neh­me­rin­nen – first come, first serve.

Die Füh­rung ist für Frauen.

feminismen diskutieren: Feministische Entwicklungspolitik?

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aus der Rei­he femi­nis­men dis­ku­tie­ren am Frei­tag, 16. Jän­ner 2026, 18:00 Uhr

mit Vik­to­ria Čarža­vec (Poli­tik­wis­sen­schaf­te­rin, München)

Ändert ein Adjek­tiv die Poli­tik eines Minis­te­ri­ums? Das deut­sche Aus­wär­ti­ge Amt und das deut­sche Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) haben beim Regie­rungs­an­tritt 2021 eine femi­nis­ti­sche Aus­rich­tung ihrer Poli­tik ange­kün­digt. Im März 2023 haben sie dann ihre ent­spre­chen­den Leit­li­ni­en vor­ge­stellt. Doch kann eine femi­nis­ti­sche Ent­wick­lungs­po­li­tik des BMZ tat­säch­lich zu struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen in der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit füh­ren oder schreibt sie bestehen­de euro­zen­tri­sche und neo­ko­lo­nia­le Struk­tu­ren fort?

Mode­ra­ti­on: tba (VfW)

Ort: Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien
Die Ver­an­stal­tung ist für alle.

Vor­trag auch per Zoom bei Anmel­dung bis Don­ners­tag, 15. Jän­ner 2026, 12:00 Uhr, an pr@frauenhetz.at

In Koope­ra­ti­on mit dem Ver­band femi­nis­ti­scher Wissenschafteri*nnen (VfW) und der Frauen*solidarität

Von Wien nach Rojava

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Vor­trag am Don­ners­tag, 15. Jän­ner 2026, 18:00 Uhr

mit Muzay­en Al-Yous­sef (Redak­teu­rin beim Stan­dard) und Hei­di Sequenz (Poli­ti­ke­rin)

In ihrem Rei­se­be­richt erzäh­len die Jour­na­lis­tin Muzay­en Al-Yous­sef und die Poli­ti­ke­rin Hei­di Sequenz von einer Dele­ga­ti­on der lin­ken femi­nis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen im Nord­os­ten Syri­ens. Die Ver­an­stal­tung gibt Ein­bli­cke in den All­tag in einer Regi­on, die hier­zu­lan­de häu­fig ent­we­der roman­ti­siert oder kom­plett igno­riert wird – ein Ort, der in unse­ren Köp­fen zwi­schen femi­nis­ti­scher Uto­pie, poli­ti­schem Mythos und media­lem Schwei­gen oszil­liert, wäh­rend vor Ort ein rea­ler, all­täg­li­cher Kampf ums Über­le­ben und um Selbst­be­stim­mung geführt wird. Und es geht um die gro­ße Fra­ge: Was müs­sen wir eigent­lich noch alles machen, damit eine ande­re Welt mög­lich wird – und zwar nicht nur theo­re­tisch, son­dern praktisch?
Ein Abend über Neu­gier, Wider­sprü­che, Wider­stand, über ein biss­chen Über­mut und über femi­nis­ti­sche Solidarität.

Mode­ra­ti­on: Alex Enderle
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Fort­set­zung der Rei­he Räu­me der femi­nis­ti­schen Dekolonisierung
In Koope­ra­ti­on mit der Frauen*solidarität

Was das Kopftuchverbot in den Schulen bringt

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Vor­trag mit Dis­kus­si­on am Diens­tag, 13. Jän­ner 2026, 18:00 Uhr

mit Ire­ne Brick­ner (Jour­na­lis­tin beim STANDARD mit Schwer­punkt Menschen‑, Asyl- und Fremdenrecht)

Das im Dezem­ber beschlos­se­ne Kopf­tuch­ver­bot für Schüler:innen bis 14 Jah­re wird von Befürworter:innen als not­wen­di­ger Schutz vor sozia­lem und fami­liä­rem Druck gerecht­fer­tigt – der jedoch auch vor Stra­fen nicht zurück­schreckt. Bei nähe­rer Betrach­tung ste­hen dahin­ter eine Rei­he ein­an­der wider­spre­chen­der Inter­es­sen, wie: Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen ver­sus Zwangs­aus­übung; Gleich­be­hand­lung ver­sus Ver­bot einer ein­zel­nen reli­giö­sen Aus­drucks­form; Frei­heits­stre­ben ver­sus Reli­gi­on und Tra­di­tio­nen. Ziel der Ver­an­stal­tung ist die Abwä­gung die­ser Argu­men­te mit­tels inhalt­li­chen Input und Diskussion.

Mode­ra­ti­on: Irm­traud Voglmayr
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Die Ver­an­stal­tung ist für alle.
Ein­tritt frei.

Entromantisiert Euch – eine Anti-Valentinstags-Matinee

Beatrice Frasl

Foto © Micha­el Würmer

mit Bea­tri­ce Frasl & Julia Radschiner

Ihr Best­sel­ler „Ent­ro­man­ti­siert Euch. Ein Weck­ruf zur Abschaf­fung der Lie­be“ hat Leben ver­än­dert und längst Kult­sta­tus erreicht.

Nun bringt Bea­tri­ce Frasl gemein­sam mit Pia­nis­tin, Voka­lis­tin, Impro­vi­sa­to­rin und Aben­teu­re­rin Julia Radschi­ner den Sound­track zum Buch in den Stadt­saal – und steht damit zum ers­ten Mal seit fast 20 Jah­ren nicht nur als Autorin, son­dern auch wie­der als Sän­ge­rin auf der Bühne.

Schon bei frü­he­ren Lesun­gen hat sie ihr Publi­kum mit klei­nen musi­ka­li­schen Kost­pro­ben begeis­tert – dies­mal wird dar­aus eine gan­ze Mati­nee, bei dem nicht nur mit der Roman­tik abge­rech­net, son­dern vor allem Freund*innenschaft besun­gen wird – als wirk­li­che Lie­be unse­res Lebens.

Tickets via stadtsaal.at
VVK: Kat 1  € 27,50,  Kat 2  € 22,50
Das Haus und die Kas­sa öff­nen um 10:00.

Kundgebung des Österr. Frauenrings zum Internationalen Frauentag

„Öster­reich hat eine sehr breit auf­ge­stell­te neue Regie­rung. Damit ver­bin­den wir gro­ße Hoff­nun­gen, dass Schrit­te gesetzt wer­den für eine fort­schritt­li­che und femi­nis­ti­sche Frau­en­po­li­tik, die die Lebens­rea­li­tä­ten von Frau­en ver­bes­sert“, so Klau­dia Frie­ben, Vor­sit­zen­de des Öster­rei­chi­schen Frauenrings.

Der Öster­rei­chi­sche Frau­en­ring lädt am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag zu einer öffent­li­chen Kund­ge­bung ein. Zu Wort kom­men wer­den Ver­tre­te­rin­nen zahl­rei­cher Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen sowie der im Frau­en­ring ver­tre­te­nen Par­tei­en. Alle Red­ne­rin­nen ste­hen für Inter­views zur Verfügung.

Wann: 8. März 2025, 10.00 Uhr
Wo: 1070 Wien, Platz der Menschenrechte

Red­ne­rin­nen:

Klau­dia Frie­ben, Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frauenring
Sibel Ada, stv. Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frau­en­ring, The:Sorority
Eli­sa­beth Cin­atl, stv. Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frau­en­ring, Ver­ein Wendepunkt
Ruth Man­nin­ger, SPÖ-Frauen
Vik­to­ria Zisch­ka, Club Alpha
Hei­di Ambrosch, KPÖ-Frauen
Vik­to­ria Spiel­mann, Die Grünen
Andrea Czak, Ver­ein Femi­nis­ti­sche Allein­er­zie­he­rin­nen – FEM.A
Tan­ja Weh­se­ly, Volks­hil­fe Wien
Isa­bel­la Far­kasch, Frau im Fokus

Medienvertreter*innen und Inter­es­sier­te sind herz­lich willkommen!

Führung: Frauen*geschichten im Wien Museum

Der Inter­na­tio­na­le Frauen*tag steht vor der Tür!

Komm mit und ergrün­de eine Stun­de Stadt­ge­schich­te aus femi­nis­ti­scher Perspektive.
Wir schau­en uns Wer­ke und Geschich­ten von Frau­en* an! Wie haben sie gear­bei­tet und gelebt? Wel­che Rol­le spiel­ten sie in der Ent­wick­lung der Stadt und wie­so wis­sen wir so wenig darüber?

Die Samm­lung des Wien Muse­ums umfasst rund eine Mil­li­on Objek­te von den Anfän­gen der Besie­de­lung bis in die Gegen­wart. Sei dabei, wenn wir anhand eini­ger aus­ge­wähl­ter Objek­te Geschich­ten von Frau­en* nach­zeich­nen und Beson­de­res über die Gegen­wart erfah­ren. Tau­che mit uns ein in die Welt von Künstler:innen, Herrscher:innen, Arbeiter:innen und Frau­en* des Wie­ner Alltaglebens.

// Was? Füh­rung Frauen*geschichten im Wien Museum
// Wann? Sa, 8.3.2025, 14:00 Uhr
// Wo? Foy­er, Wien Muse­um, Karls­platz 8, 1040 Wien
// Wer? Nur für Mitglieder

mit Mar­ta Suzama
Anmel­dung via Eventbrite

Radio ORANGE 94.0: Feminismus on air: Care – Resist – Persist

Auch die­ses Jahr legt Radio ORANGE 94.0 wie­der einen Schwer­punkt auf den 8.März:

Femi­nis­mus on air: Care – Resist – Persist

Wider­stän­di­ges poe­tisch, in Pro­sa und auf der Büh­ne, femi­nis­ti­sche Kämp­fe in Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft, Frauen*stimmen in ver­schie­de­nen Spra­chen – tra­di­tio­nelll steht das Pro­gramm von ORANGE 94.0 am 8. März ganz im Lich­te des inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tags. Es erwar­tet uns ein Radio­tag prall gefüllt mit Live-Gesprä­chen im Stu­dio, Berich­ten von Demos und Aktio­nen und stär­ken­der musi­ka­li­scher Frauen*power.

Link zum Pro­gramm: https://o94.at/8März2025

Jeder Tag ist 8. März – in die­sem Sin­ne wid­men sich auch in der Woche vor und nach dem 8. März zahl­rei­che Sen­dun­gen beson­ders all den­je­ni­gen, die sich gegen Sexis­mus und Unter­drü­ckung und für Eman­zi­pa­ti­on und Selbst­be­stim­mung einsetzen.

8th of March – 8. Mart – 8 марта – 8 mars – 8. März – 8 de mar­zo – ٨ مارس

Offenes Queer and Feminist Basketball

Sujet © Queer & Feminist Basketball Group

Sujet © Que­er & Femi­nist Bas­ket­ball Group

Let’s take up space together!

Als Auf­takt zum 8M und dem wär­me­ren Wet­ter wol­len wir wie­der die öffent­li­chen Bas­ket­ball­plät­ze für uns bean­spru­chen. Kommt am 9. März um 15 Uhr zur que­er & femi­nist Bas­ket­ball Ses­si­on am ehe­ma­li­gen Karls­platz (all levels).
Bringt eure fri­ends, Bas­ket­ball oder Lieblingsplaylist.

As part of the que­er femi­nist strike weekend, we are orga­ni­zing a spon­ta­neous open & all level bas­ket­ball ses­si­on this Sun­day, March 9th, at 3 PM at Karlsplatz.
Bring your bas­ket­ball, fri­ends, favou­ri­te music play­list or wha­te­ver you need.

Orga­ni­sa­to­rin: Mar­ghe­ri­ta, part of a self-orga­ni­zed bas­ket­ball group