Online-Ausstellung: Die Blattmacherinnen

Als Frau­en in Redak­tio­nen das Wort ergriffen

Die Medi­en­me­tro­po­le Wien um 1900. Die Redak­tio­nen waren fast durch­wegs von Män­nern besetzt, beson­ders die Chef­ses­sel. Doch auch schon vor mehr als hun­dert Jah­ren gab es Frau­en in jour­na­lis­ti­schen Lei­tungs­po­si­tio­nen – „Blatt­ma­che­rin­nen“ eben. Nicht nur in Mode­ma­ga­zi­nen, deren Beleg­schaft bereits früh stark weib­lich geprägt war. Auch in den Zeit­schrif­ten der Frau­en­rechts­be­we­gung, die beherz­te Akti­vis­tin­nen als Sprach­roh­re für ihre Anlie­gen grün­de­ten. Gera­de die­se Blät­ter – von Frau­en für Frau­en gemacht – öff­ne­ten Türen in den Jour­na­lis­mus und boten Raum, die­ses Hand­werk zu erlernen.

Anhand von Zei­tungs­aus­schnit­ten, Titel­blät­tern, Doku­men­ten und Foto­gra­fien por­trä­tiert die­se Online-Aus­stel­lung vier „Blatt­ma­che­rin­nen“, die um die Jahr­hun­dert­wen­de Geschichte(n) schrie­ben: Die bür­ger­li­che Frau­en­rechts­ak­ti­vis­tin Marie Lang, die Sozi­al­de­mo­kra­tin Adel­heid Popp, die katho­li­sche Publi­zis­tin Han­ny Bren­ta­no und die Mode­schrift­stel­le­rin Fan­ny Bur­ck­hard. Auch in die Gegen­wart wird eine Brü­cke geschla­gen: In Video-Inter­views berich­ten fünf öster­rei­chi­sche Jour­na­lis­tin­nen über ihre Erfah­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen an der Spit­ze von Redaktionen.

Hier geht es zur Ausstellung.

Führungen am Internationalen Frauentag in der Österreichischen Nationalbibliothek

08. März 2026
10.00 – 18.00 Uhr
kostenlos

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März 2026 stellt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek Frau­en von der Anti­ke bis in die Gegen­wart in den Vor­der­grund. Aus die­sem Anlass lädt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek am Sonn­tag, den 8. März 2026 bei frei­em Ein­tritt und kos­ten­lo­sen Son­der­füh­run­gen in ihre Muse­en (Lite­ra­tur­mu­se­um, Papy­rus­mu­se­um, Glo­ben­mu­se­um und Esperantomuseum).

Lite­ra­tur­mu­se­um: „Ent­de­cke­rin­nen und Aufdeckerinnen“
Unter dem Titel „Ent­de­cke­rin­nen und Auf­de­cke­rin­nen“ wird ein Streif­zug durch die lite­ra­ri­sche Geschich­te von Weg­be­rei­te­rin­nen im Rah­men der Dau­er­aus­stel­lung unter­nom­men: von Ida Pfeif­fer bis Frie­de­ri­ke May­rö­cker und Elfrie­de Jeli­nek, die in ihren Wer­ken neue Schreib­wei­sen ent­deckt und gesell­schaft­li­che Miss­stän­de auf­ge­deckt haben.

„Ent­de­cke­rin­nen und Aufdeckerinnen“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 10.00 Uhr und 11.00 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Johan­nes­gas­se 6
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Papy­rus­mu­se­um: „Papy­ri: Auf den Spu­ren von Frau­en in anti­ken Quellen“
Anti­ke Frau­en waren selbst­be­stimm­ter, als ihnen heu­te oft zuge­schrie­ben wird. Die Füh­rung rich­tet den Blick auf die „weib­li­che Sei­te“ und beleuch­tet den All­tag von Groß­grund­be­sit­ze­rin­nen, den Umgang mit untreu­en Män­nern und erläu­tert, wie Frau­en Rechts­ge­schäf­te abwickelten.

„Papy­ri: Auf den Spu­ren von Frau­en in anti­ken Quellen“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Papy­rus­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk in der Neu­en Burg, Ein­gang Mit­tel­tor, Heldenplatz
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Glo­ben­mu­se­um: „Die Ver­mes­sung der Erde – eine kur­ze Geschich­te der Frau in der Kartographie“
Die Ver­mes­sung der Erde galt als Domä­ne der Män­ner, tat­säch­lich haben aber auch Frau­en einen bedeu­ten­den Bei­trag zur Kar­to­gra­phie geleis­tet. Sie bereis­ten die Welt, erstell­ten Kar­ten, kon­zi­pier­ten Glo­ben und tru­gen dazu bei, dass wir die Welt heu­te bes­ser verstehen.

„Die Ver­mes­sung der Erde – eine kur­ze Geschich­te der Frau in der Kartographie“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Glo­ben­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 10.30 Uhr und 11.30 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Her­ren­gas­se 9
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Espe­ran­to­mu­se­um: „Die bedeu­tends­te Schrift­stel­le­rin der Espe­ran­to-Lite­ra­tur: Mar­jo­rie Boulton“
Die fas­zi­nie­ren­den Lebens­ge­schich­ten außer­ge­wöhn­li­cher Frau­en, die mit der Plan­spra­che Espe­ran­to ver­bun­den sind, ste­hen im Zen­trum die­ser Füh­rung. Dazu zählt auch die Schrift­stel­le­rin Mar­jo­rie Boul­ton, die es neu zu ent­de­cken gilt.

„Die bedeu­tends­te Schrift­stel­le­rin der Espe­ran­to-Lite­ra­tur: Majo­rie Boulton“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Espe­ran­to­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 15.30 Uhr und 16.30 Uhr
Dau­er 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Her­ren­gas­se 9
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Haus der Geschich­te Öster­reich: „Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe“
Aus­ge­hend von der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts vor etwas mehr als 100 Jah­ren wirft die­se Füh­rung einen Blick auf wich­ti­ge Errun­gen­schaf­ten des Kamp­fes von Frau­en um poli­ti­sche Teil­ha­be und Gleich­be­rech­ti­gung. Wel­che For­de­run­gen nach Gleich­stel­lung wur­den erreicht und wel­che exis­tie­ren bis heute?

„Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe“
Kos­ten­lo­se Füh­run­gen im Haus der Geschich­te Österreichs
um 11:00, 13:00 und 14:00 Uhr
Dau­er: ca. 25 Minuten
Anmel­dung unter: Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Alles Arbeit

Wechseljahre – von der Privatsache zur öffentlichen Debatte

Schwer­punkt Frauengesundheit

Die Wech­sel­jah­re sind indi­vi­du­ell, doch oft von Tabus und Wis­sens­lü­cken beglei­tet. Das Online-Semi­nar klärt kör­per­li­che und emo­tio­na­le Ver­än­de­run­gen, zeigt Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten und beleuch­tet poli­ti­sche Dimen­sio­nen. Exper­tin­nen ver­mit­teln Wis­sen, Stu­di­en und Impul­se – für mehr Sicht­bar­keit, bes­se­re Ver­sor­gung und infor­mier­te Entscheidungen.

Anmel­dung unter die­sem Link

Die Wech­sel­jah­re sind kein Rand­the­ma – sie betref­fen die Hälf­te der Bevöl­ke­rung und damit unse­re Gesell­schaft ins­ge­samt. Den­noch wer­den sie bis heu­te tabui­siert und struk­tu­rell vernachlässigt.
Gemein­sam mit Exper­tin­nen beleuch­ten wir nicht nur kör­per­li­che und emo­tio­na­le Ver­än­de­run­gen, son­dern auch die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen, die die­sen Lebens­ab­schnitt prä­gen. Wir spre­chen über Mythen, Wis­sens­lü­cken und eine medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, die viel­fach nicht aus­rei­chend auf die Bedürf­nis­se von Frau­en in der Meno­pau­se aus­ge­rich­tet ist.

Wir the­ma­ti­sie­ren aktu­el­le For­schungs­er­geb­nis­se, struk­tu­rel­le Defi­zi­te und die Fra­ge, war­um ein so zen­tra­ler Abschnitt im Leben vie­ler Frau­en noch immer zu wenig Beach­tung findet.

Denn die Wech­sel­jah­re sind mehr als ein hor­mo­nel­ler Pro­zess. Sie berüh­ren Fra­gen von Gleich­stel­lung, Arbeits­welt, Sicht­wei­sen auf das Altern und Gesund­heits­chan­cen. Es geht um ange­mes­se­ne Ver­sor­gung – und um die poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung, Rah­men­be­din­gun­gen zu schaffen.

Antoi­net­te Man­hart ist zer­ti­fi­zier­te Meno­pau­se Exper­tin mit inter­na­tio­na­len Aus­bil­dun­gen bei Girls-Gone-Strong-Aca­de­my (GGS) und Dr. Sta­cy Sims beglei­tet sie Frau­en seit eini­gen Jah­ren pro­fes­sio­nell und indi­vi­du­ell durch die Meno­pau­se. Ihre Arbeit ver­eint aktu­el­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se mit lang­jäh­ri­ger prak­ti­scher Erfah­rung. Mit ihren Vor­trä­gen & indi­vi­du­el­len Pro­gram­men möch­te sie Frau­en Mut machen, die­se Lebens­pha­se aktiv und selbst­be­wusst zu gestalten.

Bar­ba­ra Hue­mer ist Gemein­de­rä­tin und Land­tags­ab­ge­ord­ne­te der Grü­nen Wien, Sozio­lo­gin und Public Health Exper­tin. Seit 2020 ist sie Spre­che­rin für Gesund­heit, Pfle­ge und Per­so­nal. Vie­le Jahr war sie im Bereich Frau­en und Arbeits­markt tätig. Femi­nis­ti­sche Frauen(gesundheits)politik ist eines ihrer Her­zens­an­lie­gen. Die Wech­sel­jah­re sind für sie höchst politisch.

Die FREDA Wis­sens­Wert-Rei­he ist ein viel­sei­ti­ges Ver­an­stal­tungs­for­mat, das poli­ti­sche Bil­dung zugäng­lich und pra­xis­nah ver­mit­telt. In regel­mäs­si­gen Ter­mi­nen tref­fen kom­pak­te the­ma­ti­sche Inputs auf prak­ti­sche „How-to“-Formate rund um Grü­nes poli­ti­sches Hand­werk. Die Vor­trä­ge dau­ern 30 Minu­ten und einer Stun­de, danach gibt es Zeit für Fra­gen und Diskussionen.

Szenische Lesung: DENIALISM

mit Kübra Ata­soy, Livia Erdösi, Ana Hoff­ner, Nora Stern­feld und Isol­de Vogel
im Rah­men der Rei­he FEM*EXCHANGE im KosmosTheater

Beginn: Mo., 16. März 2026 | 20:00

Der Sam­mel­band DENIALISM – ANTISEMITISMUS UND SEXUALISIERTE GEWALT AUS FEMINISTISCHER PERSPEKTIVE reagiert auf das Feh­len von femi­nis­ti­schen Stim­men und Dis­kus­sio­nen in der Öffent­lich­keit, die sich mit der Ver­leug­nung und Ver­harm­lo­sung sexua­li­sier­ter und anti­se­mi­ti­scher Gewalt im Zusam­men­hang mit den Mas­sa­kern des 7. Okto­ber beschäf­ti­gen und bie­tet die Chan­ce, neue, soli­da­ri­sche Alli­an­zen zu schlie­ßen. In einer sze­ni­schen Lesung wird die Publi­ka­ti­on erst­mals präsentiert.

Lesung: AUF KEINEN FALL ALLEIN

von und mit Ali­ne-Sarah Kunisch und Chris­toph Radakovits
im Rah­men der Rei­he FEM*EXCHANGE im KosmosTheater

Beginn: Fr., 06. März 2026 | 20:00

Ein­tritt gegen freie Spen­de! Die Erlö­se gehen zur Gän­ze an die Auto­no­men Öster­rei­chi­schen Fauenhäuser.

Ein Lie­bes­brief, die neu­es­te Schlag­zei­le zum Welt­ge­sche­hen oder ein Tage­buch­ein­trag aus 2022: ANLÄSSLICH DES FEMINISTISCHEN KAMPFTAGS kom­men wir wie­der bei Snacks und Drinks in der Kos­mos Bar zusam­men und wid­men uns Tex­ten, mit denen wir auf kei­nen Fall allein sein wol­len – denn kämp­fen lässt es sich noch immer am bes­ten als Gemein­schaft. Alles, was geteilt wer­den möch­te, ist willkommen.

Tex­te kön­nen bis ein­schließ­lich 27. Febru­ar 2026 an aufkeinenfallallein@gmx.at gesen­det werden.

LEA-Generationentalk zum Weltfrauentag 2026

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags 2026 lädt LEA herz­lich zum Gene­ra­tio­nen­talk ein. Das dies­jäh­ri­ge The­ma lau­tet „She Shapes AI“ Wir spre­chen über Frau­en als akti­ve Gestal­te­rin­nen der digi­ta­len Zukunft.

Wann? // Mon­tag, 16. März 2026, 16:30 Uhr (Ein­lass: 16:00)
Wo? // weXele­ra­te, Raum Twen­ty Eight, Pra­ter­stra­ße 1, 1020 Wien
Anmel­dung? // Kos­ten­los unter die­sem Link.

An der Ver­an­stal­tung neh­men die Initiator:innen von „She Goes AI“, Frau­en­mi­nis­te­rin Eva-Maria Holz­leit­ner (Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Frau­en, Wis­sen­schaft und For­schung) und Staats­se­kre­tär Alex­an­der Pröll, teil.

Den inhalt­li­chen Auf­takt gestal­tet Johan­na Pir­ker – Infor­ma­tik­pro­fes­so­rin, For­sche­rin, Spie­le­ent­wick­le­rin und LEA-Role Model – mit einer Keynote.
Im anschlie­ßen­den Podi­ums­ge­spräch spricht sie mit Mit­glie­dern des LEA-Jugend­bei­rats, Frau­en­mi­nis­te­rin Eva-Maria Holz­leit­ner und Staats­se­kre­tär Alex­an­der Pröll dar­über, wie Frau­en KI und digi­ta­le Inno­va­tio­nen aktiv mit­ge­stal­ten, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und neue Per­spek­ti­ven ein­brin­gen kön­nen. Durch das Pro­gramm führt Mar­ti­na Madner.

Wir freu­en uns auf einen lehr­rei­chen und inspi­rie­ren­den Austausch!

Let’s Empower Tog­e­ther: Män­ner sind nicht nur will­kom­men, son­dern ein wich­ti­ger Teil des Dia­logs. Denn ech­te Ver­än­de­rung ent­steht im Miteinander.

Die Plät­ze sind begrenzt – wir bit­ten um eine Anmel­dung bis 10. März.

Errungen, vergessen, verteidigt – eine Geschichte der Frauen*rechte in Bildern

Frei­tag, 6.3.2026 von 17:00–19:00 Uhr
Büche­rei See­stadt (1220 Wien, Bar­ba­ra-Pram­mer-Allee 11)

Frauen*rechte fal­len nicht vom Him­mel – sie wur­den über Jahr­hun­der­te hart erkämpft, ver­tei­digt, wie­der ver­lo­ren und erneut erstrit­ten. Grund genug also, ein paar die­ser Rech­te aus der Mot­ten­kis­te des kol­lek­ti­ven Gedächt­nis­ses zu holen. Im Work­shop arbei­ten wir mit Bil­dern: Die Teilnehmer*innen wäh­len ein Bild aus, rät­seln, wor­um es gehen könn­te, und ver­su­chen, das Gesche­hen zeit­lich rich­tig ein­zu­ord­nen. Danach gibt es Hin­ter­grund­in­fos zu den jewei­li­gen Ereig­nis­sen (Schwer­punkt: Öster­reich). Wenn gewünscht, über­le­gen wir gemein­sam, wie sich die­se Übung für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen anpas­sen lässt. Dis­kus­sio­nen sind aus­drück­lich erwünscht, Mei­nun­gen erlaubt und Spaß ist erfah­rungs­ge­mäß eben­falls mit von der Partie.

Work­shop­lei­tung:
Rena­te Tanz­ber­ger (Ver­ein EfEU)
Petra Unger (Begrün­de­rin der Wie­ner Frauen*Spaziergänge, arbei­tet als Kul­tur­ver­mitt­le­rin, Aka­de­mi­sche Refe­ren­tin für femi­nis­ti­sche Bil­dung und Poli­tik sowie als Exper­tin für Gen­der Stu­dies und Femi­nis­ti­sche For­schung / Frauenspaziergänge)

Anmel­dung: seestadtaspern@buechereien.wien.gv.at oder tele­fo­nisch unter: 01 4000 22 168

Mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung der Büche­rei­en Wien und der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bildung.

Pressekonferenz:„Geht Demokratie ohne Frauen? Nein!“

03. März 2026, 10 Uhr
Pres­se­club Con­cor­dia und via Zoom

Mit:
arbeit plus – Sozia­le Unter­neh­men Österreich
Dach­ver­band Frau­en- und Mäd­chen­be­ra­tung (ehem. Netz­werk österr. Frau­en- und Mädchenberatungsstellen)
ABZ*AUSTRIA
sprungbrett
FORESIGHT Research

Nicht ver­tre­ten, nicht wert­ge­schätzt, nicht gehört: Wes­halb sich Frau­en aus poli­ti­scher Teil­ha­be zurück­zie­hen und was Kür­zun­gen in der Arbeits­markt­po­li­tik damit zu tun haben.

In den kom­men­den Bud­get­ver­hand­lun­gen geht es nicht nur um das Aus­maß mög­li­cher Ein­spa­run­gen. Es geht auch um ihre Aus­wir­kung auf die Demo­kra­tie. Kön­nen wir es uns leis­ten, dass sich vie­le Frau­en zuneh­mend aus der poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be zurück­zie­hen? Wir sagen klar: Nein.

Der Demo­kra­tie­mo­ni­tor 2025 zeigt: Seit 2018 wächst die Zahl jener Frau­en, die der Poli­tik nicht mehr ver­trau­en, kon­ti­nu­ier­lich. Beson­ders Frau­en im unte­ren Ein­kom­mens­drit­tel, in sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen mit gerin­gem Ein­kom­men, arbeits­los, lang­zeit­be­schäf­ti­gungs­los und jun­ge Frau­en füh­len sich trotz ihrer Leis­tun­gen, in der Arbeits­welt wenig wert­ge­schätzt und von der Poli­tik kaum ver­tre­ten. Die Fol­ge: Sie zie­hen sich aus der demo­kra­ti­schen Teil­ha­be zurück.

Die Ursa­chen sind struk­tu­rell: All­tags­bar­rie­ren in der Arbeits­welt, ungleich ver­teil­te Care-Arbeit, feh­len­de Sicht­bar­keit und Netz­wer­ke ver­stär­ken sich gegen­sei­tig. Sozia­le Unter­neh­men und Bera­tungs­stel­len für Frau­en wir­ken die­sem Kreis­lauf bis­her ent­ge­gen: sie unter­stüt­zen den Berufs(wieder-)einstieg, füh­ren mit­tels Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gram­men aus der Lang­zeit­be­schäf­ti­gungs­lo­sig­keit und schaf­fen Räu­me, um zu stär­ken und den weib­li­chen Stim­men Gehör zu verschaffen.

Genau die­se Pro­gram­me ste­hen jetzt unter finan­zi­el­lem Druck.
Kön­nen wir uns das leis­ten? Die Initia­to­rin­nen der Pres­se­kon­fe­renz sagen: nein!

Anmel­dung und Teilnahme:
Aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den bit­ten wir um Anmel­dung unter eva.winterer@arbeitplus.at.

Der Auf­bau ist ab 30 Minu­ten vor Beginn der Pres­se­kon­fe­renz möglich.

Die Pres­se­kon­fe­renz wird via Live­stream über­tra­gen: Zoom-Link
Mee­ting-ID: 690 7308 7459

Rück­fra­gen & Kontakt:
arbeit plus – Sozia­le Unter­neh­men Österreich
Eva Winterer
Presse
Tele­fon: 0043 664 4313590
E‑Mail: eva.winterer@arbeitplus.at

Gseprächsabend: Weil Frauenherzen anders schlagen

„Reden, zuhö­ren, genie­ßen“ zum Weltfrauentag

Freu­en Sie sich auf einen inspi­rie­ren­den Abend mit span­nen­den Gäs­ten und Gesprä­chen dar­über, wie Frau­en selbst­be­stimmt und sicher durchs Leben gehen kön­nen. Gemein­sam rich­ten wir den Blick auf unse­re Gesund­heit und unse­ren Anspruch auf gen­der­ge­rech­te Medi­zin. In ent­spann­ter Atmo­sphä­re erwar­ten Sie zudem lecke­re Snacks und Geträn­ke in moder­ner Gasthauskulisse!

Ein­tritt frei für Abonnent*innen von „Welt der Frauen“
Pro Anmel­dung kön­nen maxi­mal zwei Per­so­nen teilnehmen.

Nähe­re Infos und Anmel­dung unter die­sem Link.