Gseprächsabend: Weil Frauenherzen anders schlagen

„Reden, zuhö­ren, genie­ßen“ zum Weltfrauentag

Freu­en Sie sich auf einen inspi­rie­ren­den Abend mit span­nen­den Gäs­ten und Gesprä­chen dar­über, wie Frau­en selbst­be­stimmt und sicher durchs Leben gehen kön­nen. Gemein­sam rich­ten wir den Blick auf unse­re Gesund­heit und unse­ren Anspruch auf gen­der­ge­rech­te Medi­zin. In ent­spann­ter Atmo­sphä­re erwar­ten Sie zudem lecke­re Snacks und Geträn­ke in moder­ner Gasthauskulisse!

Ein­tritt frei für Abonnent*innen von „Welt der Frauen“
Pro Anmel­dung kön­nen maxi­mal zwei Per­so­nen teilnehmen.

Nähe­re Infos und Anmel­dung unter die­sem Link.

Vortrag an der ÖAW: Schmerz hat ein Geschlecht – Forschung zeigt den Unterschied

Frei­tag 06.03.2026 | 14:00 | hybrid | Sit­zungs­saal der Öster­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und via Zoom

Anmel­dung unter die­sem Link

Die Phar­ma­ko­lo­gin Manue­la Schmidt beleuch­tet in einem öffent­li­chen Vor­trag im Rah­men der Sit­zung der mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Klas­se der ÖAW aktu­el­le Erkennt­nis­se zu Gen­der­me­di­zin und geschlechts­ab­hän­gi­gen Unter­schie­den in der Wir­kung von Therapien.

Chro­ni­scher Schmerz stellt ein zen­tra­les Gesund­heits­pro­blem dar, das Frau­en, Män­ner und ver­schie­de­ne Grup­pen aller Geschlech­ter unter­schied­lich betrifft. Im Rah­men der Sit­zung der mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Klas­se der ÖAW gibt Manue­la Schmidt, Pro­fes­so­rin für Phar­ma­ko­lo­gie und Toxi­ko­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Wien, einen Ein­blick in ihr Fach­ge­biet, die trans­la­tio­na­le Schmerz­for­schung. Sie arbei­tet an der Auf­de­ckung mole­ku­la­rer Mecha­nis­men, die dem chro­ni­schen Schmerz­ge­sche­hen zugrun­de lie­gen – mit dem Ziel, zukünf­ti­ge Schmerz­be­hand­lun­gen zu optimieren.

In ihrem hybri­den Vor­trag „Schmerz hat ein Geschlecht – For­schung zeigt den Unter­schied“ stellt sie aktu­el­le Erkennt­nis­se zu bio­lo­gi­schen und psy­cho­so­zia­len Geschlech­ter­un­ter­schie­den in der Schmerz­ver­ar­bei­tung vor. Sie gibt eine Ein­füh­rung in Gen­der Medi­ci­ne und beleuch­tet geschlechts­ab­hän­gi­ge Unter­schie­de in der Wir­kung medi­zi­ni­scher The­ra­pien anhand aus­ge­wähl­ter Bei­spie­le. Abschlie­ßend stellt sie expe­ri­men­tel­le Ansät­ze vor, die zum Ein­satz kom­men, um die­se Unter­schie­de zu erfor­schen. Zusam­men­fas­send skiz­ziert sie, wie gen­der­sen­si­ble For­schung neue the­ra­peu­ti­sche Stra­te­gien ermög­li­chen kann – mit dem Ziel, Krank­hei­ten prä­zi­ser, wirk­sa­mer und gerech­ter für alle Men­schen zu behandeln.