mit Kübra Atasoy, Livia Erdösi, Ana Hoffner, Nora Sternfeld und Isolde Vogel
im Rahmen der Reihe FEM*EXCHANGE im KosmosTheater
Beginn: Mo., 16. März 2026 | 20:00
Der Sammelband DENIALISM – ANTISEMITISMUS UND SEXUALISIERTE GEWALT AUS FEMINISTISCHER PERSPEKTIVE reagiert auf das Fehlen von feministischen Stimmen und Diskussionen in der Öffentlichkeit, die sich mit der Verleugnung und Verharmlosung sexualisierter und antisemitischer Gewalt im Zusammenhang mit den Massakern des 7. Oktober beschäftigen und bietet die Chance, neue, solidarische Allianzen zu schließen. In einer szenischen Lesung wird die Publikation erstmals präsentiert.
von und mit Aline-Sarah Kunisch und Christoph Radakovits
im Rahmen der Reihe FEM*EXCHANGE im KosmosTheater
Beginn: Fr., 06. März 2026 | 20:00
Eintritt gegen freie Spende! Die Erlöse gehen zur Gänze an die Autonomen Österreichischen Fauenhäuser.
Ein Liebesbrief, die neueste Schlagzeile zum Weltgeschehen oder ein Tagebucheintrag aus 2022: ANLÄSSLICH DES FEMINISTISCHEN KAMPFTAGS kommen wir wieder bei Snacks und Drinks in der Kosmos Bar zusammen und widmen uns Texten, mit denen wir auf keinen Fall allein sein wollen – denn kämpfen lässt es sich noch immer am besten als Gemeinschaft. Alles, was geteilt werden möchte, ist willkommen.
Texte können bis einschließlich 27. Februar 2026 an aufkeinenfallallein@gmx.at gesendet werden.
Kundgebung ab 16:00 am Platz der Menschenrechte/Wien
Mit Reden zur Situation von Frauen in Afghanistan, im Iran, im Kongo, in Rojava, in der Ukraine, in Österreich.
Mit der Sängerin Zoraida und dem Chor „Frauen singen für Befreiung“.
Danach Demo zum Schottentor.
Frauentags-Party in der FZ-Bar ab 19:00
Pantomimentheater mit ALEXX, Chor „Frauen singen für Befreiung”,
Homoriental hosted by DJ Yassi,
DJane-Line Jennie Love & Maluka DJane Grazia.
Freie Spende & OPEN END.
Mit La Grande Mbamba Kibadi, Salomé Grünberger & Emmanuel Mbolela
Mittwoch, 11. März, 18:00
Alois Wagner Saal, C3 – Centrum für Internationale Entwicklung (UG)
Eine gemeinsame Veranstaltung von Afrique-Europe-Interact Wien, Fondation La Grande und Frauen*solidarität
(Französisch mit deutscher Übersetzung)
Zum Internationalen feministischen Kampftag richten wir den Blick auf Frauen* on the move. Während feministische Kämpfe weltweit sichtbarer werden, bleiben die Realitäten flüchtender und migrierender Frauen* oft unsichtbar – geprägt von Gewalt, Ausbeutung und Entrechtung.
La Grande Mbamba Kibadi, Gründerin der Fondation La Grande, spricht erstmals öffentlich über ihre Flucht aus dem Kongo nach Österreich, über Trauma und Ankommen – und darüber, wie aus persönlicher Erfahrung solidarisches Engagement mit Witwen und Waisenkindern entstanden ist.
Salomé Grünberger erweitert diese Perspektive um jene der Zurückgebliebenen: Am Beispiel des Kongokrieges beleuchtet sie die Situation von Frauen, Kindern, älteren Frauen und Witwen, denen durch ein gewaltvolles und patriarchales System oft selbst die Möglichkeit zur Flucht verwehrt bleibt.
Emmanuel Mbolela, selbst aus dem Kongo geflohen, berichtet über migrantische Selbstorganisierung in Marokko und stellt das Schutzprojekt Maison Baobab der Association des Réfugié•es et Communautés Migrantes au Maroc (ARCOM) vor – einen Zufluchtsort für Frauen* und Kinder auf der Flucht. Zudem liest er aus seinem Buch „Mein Weg vom Kongo nach Europa“ (Mandelbaum Verlag).
Gemeinsam diskutieren wir: Was heißt feministische Solidarität in Zeiten rassistischer Abschottung – und wie können wir von Wien aus konkret handeln?
8. März 2026: Demonstration (Info siehe hier) & Hausfest
Internationaler Feministischer Kampftag
FeminismusSolidaritätWiderstandDemonstration
Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und ein starkes Zeichen gegen das Patriarchat setzen. Wir verstehen diesen Tag als tief verankert in der Geschichte feministischer Kämpfe und als Tag des Widerstands. Wir fordern ein Ende von patriarchaler, queer-feindlicher, kapitalistischer, kolonialer und imperialistischer Gewalt.
Bringt eure Freund:innen, Geliebten, Genoss:innen und Communities:
Gemeinsam sind wir stärker – Solidarität ist unsere Waffe.
Nach der Demo laden wir gemeinsam mit Take Back The Streets herzlich zum Hausfest ins Amerlinghaus ein!
When? 08.03.2026 17:00 onwards
Where? Amerlinghaus, Stiftgasse 8
Program:
Innenhof Party: 17:00–22:00
Live performances open to all by
@niunamenos.austria
@_melissima
@laa.wascha
@soia_music
And so much more!
Flinta* only party: 22:00–2:00
in Amerlinghaus Saal with DJ sets by
@DJmFaticc
@neinfadia
@sarazetka
@everythingtmy
There will be jewellery and soli-merch for sale in Raum 4, EG
Exhibition in Galerie, 1. Stock
Bar for all in Tee Stube, 1. Stock
Flinta* only bar by Kess in Saal, EG
Soziale Absicherung statt Kürzungen!
Besonders Frauen* sind aktuell in allen Lebenslagen massiv von sozialen Kürzungen betroffen. Dabei würde es wesentlich mehr Mittel benötigen, um Frauen* mit einem starken Sozialstaat zu stärken und sie nicht zur größten armutsgefährdeten Gruppe zu machen. Was ist also nötig, um die Rechte und Ansprüche der größten Bevölkerungsgruppe Österreichs für ein ökonomisch unabhängiges, selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben sicherzustellen?
Der Österreichische Frauenring lädt anlässlich des Internationalen Frauen*tages 2026 zu einer Online-Pressekonferenz mit Gebärdensprachdolmetschung ein.
Sprecher*innen:
Klaudia Frieben, Vorsitzende Österreichischer Frauenring
Sibel Ada, MedInUnity, stv. Vorsitzende Österreichischer Frauenring
Aiko Kazuko Kurosaki, One Billion Rising Austria
Anna Majcan, Grazer Frauenrat & FAIRsorgen!
Julia Moser, FmB – Interessensvertretung Frauen* mit Behinderungen
Ece Oyman, Verein LEFÖ
Donnerstag, 5. März 2026, 9.00 Uhr, per Zoom
Link zum Zoom-Meeting
Meeting-ID: 846 4189 4782
Kenncode: 032352
Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen!
Vortrag und Diskussion mit Ricarda Drüeke
Donnerstag, 23. April 2026, 18 Uhr, Frauenhetz
Im Jänner 2026 kündigte die feministische Bewegung Omas gegen rechts auf Instagram eine neue europäische Allianz unter dem Titel „Die Grand Dame des Antifaschismus“ an. Digitale Medien sind zu zentralen Arenen politischer Konflikte geworden, in denen um demokratische Werte und öffentliche Legitimität gerungen wird. Gleichzeitig sind altersbezogene Formen politischen Aktivismus bislang nur unzureichend erforscht.
Der Vortrag zeigt anhand visueller Praktiken in Instagram-Posts der Omas gegen rechts, wie visuelles Storytelling und symbolische Selbstinszenierungen eingesetzt werden, um altersdiskriminierenden Ausgrenzungen aus digitalen Öffentlichkeiten entgegenzuwirken und zugleich sowohl Mitglieder der Bewegung als auch eine breitere Öffentlichkeit zu mobilisieren.
Eine Veranstaltung von Frauenhetz und STICHWORT
Mehr Informationen unter https://stichwort.or.at/
mit Anja Melzer
@stitchin_an (Instagram)
Sonntag, 8. März 2026, 10:00–13:00 Uhr
myhive am Wienerberg, im Rahmen der Wollträume Wien
1. Stock bei der Treppe
Kosten: €75,- pro Teilnehmer*in
In diesem Workshop führt Anja Melzer in ihre rebellischen Ansätze sowie in die handwerklichen Skills des Cross Stitchings ein. Sie stellt Motive und Slogans vor und diskutiert die Frage, was Handarbeit eigentlich mit Protest und Ungehorsam zu tun hat. Es geht um Aktivismus, die Craftivism-Bewegung und Female Empowerment.
Material wird den Kurs-Teilnehmer*innen zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann natürlich gerne auch eigene Aida-Stoffe, Garne und Nadeln mitbringen.