Margot Hruby hat als Schauspielerin, Sängerin, Theatermacherin, Friedensaktivistin und Autorin gearbeitet. Sie liest aus ihrem im Mai 2025 erschienenen Buch 365, 24 und außerdem ihr feministisches Manifest zum Frauentag 2026. Sie plaudert aus dem Nähkästchen und fragt sich und euch, on die Frauenfrage wirklich eine Frage bleiben soll.
12.30 Uhr Lesung Bärbel Danneberg aus ihrer ehemaligen Augustin-Kolumne „Dannebergpredigten“
Bärbel Danneberg, geb 1943, gelernte Krankenschwester, Chefredakteurin der BDFÖ-Monatszeitung „Stimme der Frau“, Autorin „Alter Vogel, flieg!“, „Eiswege“. (Link zu einer Radiosendung zu ihrem 80er: https://de.cba.media/636221)
Bücherflohmarkt (Buchspenden von Eva Barilich u.a.), Wunderbare Häkelarbeiten von Magdalena Hovorka
BdFÖ-Frühstück zum Internationalen Frauentag 10.30 – 11.30 Plaudern und Frühstücken Programmbeginn 11.30 (pünktlich)
Spenden von etwa 20,- erbeten!
Eine literarische Wiederentdeckung: Mascha Kaléko: „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ Szenische Lesung mit Ingeborg Schwab
1907 im – damals österreichischen – Galizien geboren, machte Mascha Kaléko in Berlin der 1930er Jahre Furore als feministische Autorin und Journalistin. Das Deutschland von damals trieb sie ins Exil und verbot ihre Bücher. Sie emigrierte 1938 nach New York, lebte seit 1966 in Jerusalem und starb 1975 in Zürich. 50 Jahre nach ihrem Tod sind ihre Werke noch immer aktuell und öffnen Hirn und Herz. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko in die Herzen ihrer LeserInnen und ZuhörerInnen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht. Ingeborg Schwab hat sich mit dem gesamten Werk von Mascha Kaleko beschäftigt und daraus eine Auswahl von lyrischen Gedichten, Kinderreimen, politischen Statements bis hin zu ihrer Korrespondenz mit Kollegen, Verlagen, Freunden und Familie, getroffen.
Ingeborg Schwab hat in unterschiedlichen Theatern der freien Szene gespielt und gründete 2016 den Verein „theater-wagen“. Ihr ihrem Soloprogramm „Ein Wiedersehen mit Herbert Gottsbacher“ stellt sie einen Mann dar, der den Helden spielt und doch ein Kind geblieben ist.