Von 2. bis 8. März 2026 veranstaltet die Volkshilfe Wien eine Reihe von Events rund um den Internationalen feministischen Kampftag. Diese Veranstaltungen bieten Frauen* die Möglichkeit, sich zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Das Programm umfasst Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionsrunden, die sich mit Themen wie Gesundheit, Empowerment, Wohnen, Selbstbestimmung und Frauenrechten beschäftigen. Außerdem gibt es 10% Rabatt in den Volkshilfe-Vintage-Shops. Alle Events sind barrierefrei und offen für alle Frauen*.
Zu den Terminen geht es hier: Programm
„Reden, zuhören, genießen“ zum Weltfrauentag
Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend mit spannenden Gästen und Gesprächen darüber, wie Frauen selbstbestimmt und sicher durchs Leben gehen können. Gemeinsam richten wir den Blick auf unsere Gesundheit und unseren Anspruch auf gendergerechte Medizin. In entspannter Atmosphäre erwarten Sie zudem leckere Snacks und Getränke in moderner Gasthauskulisse!
Eintritt frei für Abonnent*innen von „Welt der Frauen“
Pro Anmeldung können maximal zwei Personen teilnehmen.
Nähere Infos und Anmeldung unter diesem Link.
Freitag 06.03.2026 | 14:00 | hybrid | Sitzungssaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und via Zoom
Anmeldung unter diesem Link
Die Pharmakologin Manuela Schmidt beleuchtet in einem öffentlichen Vortrag im Rahmen der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der ÖAW aktuelle Erkenntnisse zu Gendermedizin und geschlechtsabhängigen Unterschieden in der Wirkung von Therapien.
Chronischer Schmerz stellt ein zentrales Gesundheitsproblem dar, das Frauen, Männer und verschiedene Gruppen aller Geschlechter unterschiedlich betrifft. Im Rahmen der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der ÖAW gibt Manuela Schmidt, Professorin für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Wien, einen Einblick in ihr Fachgebiet, die translationale Schmerzforschung. Sie arbeitet an der Aufdeckung molekularer Mechanismen, die dem chronischen Schmerzgeschehen zugrunde liegen – mit dem Ziel, zukünftige Schmerzbehandlungen zu optimieren.
In ihrem hybriden Vortrag „Schmerz hat ein Geschlecht – Forschung zeigt den Unterschied“ stellt sie aktuelle Erkenntnisse zu biologischen und psychosozialen Geschlechterunterschieden in der Schmerzverarbeitung vor. Sie gibt eine Einführung in Gender Medicine und beleuchtet geschlechtsabhängige Unterschiede in der Wirkung medizinischer Therapien anhand ausgewählter Beispiele. Abschließend stellt sie experimentelle Ansätze vor, die zum Einsatz kommen, um diese Unterschiede zu erforschen. Zusammenfassend skizziert sie, wie gendersensible Forschung neue therapeutische Strategien ermöglichen kann – mit dem Ziel, Krankheiten präziser, wirksamer und gerechter für alle Menschen zu behandeln.
Soziale Absicherung statt Kürzungen!
Besonders Frauen* sind aktuell in allen Lebenslagen massiv von sozialen Kürzungen betroffen. Dabei würde es wesentlich mehr Mittel benötigen, um Frauen* mit einem starken Sozialstaat zu stärken und sie nicht zur größten armutsgefährdeten Gruppe zu machen. Was ist also nötig, um die Rechte und Ansprüche der größten Bevölkerungsgruppe Österreichs für ein ökonomisch unabhängiges, selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben sicherzustellen?
Der Österreichische Frauenring lädt anlässlich des Internationalen Frauen*tages 2026 zu einer Online-Pressekonferenz mit Gebärdensprachdolmetschung ein.
Sprecher*innen:
Klaudia Frieben, Vorsitzende Österreichischer Frauenring
Sibel Ada, MedInUnity, stv. Vorsitzende Österreichischer Frauenring
Aiko Kazuko Kurosaki, One Billion Rising Austria
Anna Majcan, Grazer Frauenrat & FAIRsorgen!
Julia Moser, FmB – Interessensvertretung Frauen* mit Behinderungen
Ece Oyman, Verein LEFÖ
Donnerstag, 5. März 2026, 9.00 Uhr, per Zoom
Link zum Zoom-Meeting
Meeting-ID: 846 4189 4782
Kenncode: 032352
Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen!
Jedes Jahr findet am internationalen Frauentag das „Offene Rathaus“ statt.
Am Samstag, den 7. März 2026, wird für alle interessierten Besucher*innen von 15:00 bis 19:00 Uhr im Wiener Rathaus ein umfangreiches Programm geboten: Führungen, Workshops, Liveacts, Filmvorführung, Kinderbetreuung und Informationsmöglichkeiten zu Themen wie Frauenpolitik, Arbeit, Bildung, Gewaltschutz, Gesundheit, Wohnen, Vielfalt, Mädchen und vielem mehr – alles bei freiem Eintritt.
Highlight: Ab 19:00 Uhr findet im Rahmen des Offenen Rathauses in der Volkshalle im Wiener Rathaus ein Clubbing hosted by Early EVE – die Party von Frauen für Frauen – statt (bis 24:00 Uhr).
feminismen diskutieren am Montag, 23. März 2026, 18:00 Uhr
Psychotherapie zwischen Reform und Realität
mit Jasmin Reiter (Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin, Wien)
Psychische Gesundheit ist ein zunehmend zentrales Thema im öffentlichen Gesundheitsdiskurs. Die psychotherapeutische Versorgung zeigt sich dabei als reguliertes, biopolitisch gerahmtes und hegemonial umkämpftes Feld. Trotz mehrerer Gesundheitsreformen in den vergangenen Jahren bestehen in Österreich weiterhin strukturelle Defizite, die den Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung, die regionale Versorgungsgerechtigkeit sowie die Einbindung psychotherapeutischer Fachkräfte in das Gesundheitssystem nachhaltig beeinflussen.
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Montag, 23. März, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW)
Offen für alle
Frauen in der Medizin
Datum: 7. März, 15.00 Uhr
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags thematisiert.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, bitte um Anmeldungen unter: info@josephinum.ac.at
Spezialführung „Blatt für Blatt“
Datum: 5. März, 18.00 Uhr
In einer exklusiven Führung wird anlässlich des internationalen Frauentags medizinische Literatur von Autorinnen aus vier Jahrhunderten (1600−2000) aus dem wertvollen Bestand der josephinischen Bibliothek präsentiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: 20 Euro (das Entgelt ermöglicht ebenso die Besichtigung des Museums)
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, bitte um Anmeldungen unter: info@josephinum.ac.at
Wiener Vorlesung im Rahmen der Wiener Frauenwoche
Mittwoch, 5. März 2025, 19.00 Uhr
Wiener Rathaus, Festsaal, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege, 1010 Wien
Vortrag
Maria Mesner, Universitätsdozentin für Zeitgeschichte an der Universität Wien, Leiterin des Kreisky- und des Johanna Dohnal Archivs
Anschließendes Gespräch
Maria Mesner und Mirijam Hall, Gynäkologin, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung, Mitinitiatorin von #AusPrinzip
Moderation
Marlene Nowotny, Wissenschaftsjournalistin und Redakteurin bei Ö1
Anmeldung erforderlich
Mit Livestream
Ihre Anmeldung erleichtert die Organisation vor Ort und ist nicht für die Teilnahme via Livestream notwendig.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Abtreibungsverbots und seinen Konsequenzen auf das Leben von Frauen. Er beleuchtet die harten politischen Auseinandersetzungen um das Recht auf den weiblichen Körper und seine Gebärfähigkeit, die in Österreich schließlich dazu führten, dass der Schwangerschaftsabbruch am 1. Jänner 1975 straffrei wurde. Abschließend geht Maria Mesner der Frage nach, warum das jahrhundertealte Verbot auch 50 Jahre später grundsätzlich noch immer in Kraft ist.Die Zeithistorikerin Maria Mesner forschte und lehrte an der New School for Social Research und der New York University, der Karls-Universität Prag sowie den Universitäten Linz und Salzburg. Derzeit ist sie als Universitätsdozentin für Zeitgeschichte an der Universität Wien tätig und leitet das Kreisky-Archiv und das Johanna Dohnal Archiv. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte.Mirijam Hall ist Gynäkologin in Wien. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit im Spital engagiert sie sich seit 20 Jahren zivilgesellschaftlich und politisch. Sie ist Vorsitzende der Aidshilfe Wien, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung und Bezirksrätin am Neubau. Außerdem setzt sie sich im Rahmen der von ihr mitbegründeten Initiative #ausPrinzip für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch und die Stärkung von reproduktiven Rechten in Österreich ein.Wiener Frauenwoche 2025
Offenes Rathaus
Jedes Jahr findet am internationalen Frauentag das „Offene Rathaus“ statt.
Am Samstag, den 8. März 2025, wird für alle interessierten Besucher*innen von 15 bis 19.30 Uhr im Wiener Rathaus ein umfangreiches Programm geboten: Führungen, Workshops, Liveacts, Filmvorführung, Kinderbetreuung, Rollerskating und Informationsmöglichkeiten zu Themen wie Frauenpolitik, Arbeit, Bildung, Gewaltschutz, Gesundheit, Wohnen, Vielfalt, Mädchen und vielem mehr – alles bei freiem Eintritt.
Highlight: Ab 19.30 Uhr findet im Rahmen des Offenen Rathauses in der Volkshalle im Wiener Rathaus ein Clubbing hosted by Early EVE – die Party von Frauen für Frauen – statt (bis 23.30 Uhr).