Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Sandra Cervik, Erni Mangold und Esra Özmen
Drei Frauen, tausend Bücher und eine Mission: die spannendsten und prägnantesten literarischen Texte von Schriftstellerinnen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter die Menschen zu bringen.
Wie lassen sich Stefanie Sargnagel, Lina Loos, Elfriede Jelinek, Joan Didion und Hildegard von Bingen unter einem Hut versammeln? Die Antwort darauf geben Ihnen Sandra Cervik, Erni Mangold und Esra Özmen in ihrer literarischen Tour de Force.
Tickets hier: https://www.rabenhoftheater.com/saison-2019–20/premieren/3‑frauen-und-1000-bücher/
„Die Dohnal“ – Film & Gespräch
DIE DOHNAL von Sabine Derflinger – Vorstellung in Anwesenheit der Regisseurin.
Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit Sabine Derflinger, Beatrice Frasl (feministische Podcasterin), Marina Hanke (SPÖ), Lena Jäger (Frauen*Volksbegehren) und Yasmo (angefragt) geben.
Moderiert von Melisa Erkurt (Journalistin).
20.02. / 19:30 Uhr
Votiv Kino
Tickets gibt es hier:
https://www.votivkino.at/film/die-dohnal/
Zum Film:
DIE DOHNAL erzählt vom Aufstieg und Fall einer der ersten Feministinnen in einer europäischen Regierung, die ausgerechnet in einem konservativen Land wie Österreich in den 1970er Jahren an die Macht kommt. Dohnals Lebenspartnerin, ihre Tochter, ihre Enkelin, ihre MitarbeiterInnen, MitstreiterInnen und PolitikerInnen von damals erinnern sich. Johanna Dohnal hat durch ihr konsequentes Handeln in 16 Jahren Regierungsarbeit viel für die österreichischen Frauen erreicht. Dabei war ihr Kampf um Gleichberechtigung immer ein Kampf um eine Gesellschaft mit menschlichem Antlitz. Feministinnen, Politikerinnen und Journalistinnen sind sich dem Erbe, das Johanna Dohnal ihnen hinterlassen hat, bewusst und ziehen Kraft aus dem Erreichten, für das, was noch zu erreichen ist. Johanna Dohnal selbst kommt im Archivmaterial zu Wort. Sie zeigt uns, wie humorvoll und intelligent der kräfteraubende Kampf um eine gleichberechtigte Zukunft geführt werden kann. Johanna Dohnal war einfach großartig, sie ist eine Inspirationsquelle für Frauen und Männer von heute.
Führungen: „Die sichtbaren und die unsichtbaren Frauen des Prunksaals
Zeiten: 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr
Am Internationalen Frauentag widmen wir uns den sichtbaren und die unsichtbaren Frauen des Prunksaals: Sichtbar sind sie beispielsweise im Kuppelfresko als Allegorie der Stadt Wien oder als Muse. Am 8. März 2020 wollen wir aber vor allem jene Frauen präsentieren, die sonst unsichtbar sind und die einen weitaus spannenderen Beitrag zum Prunksaal und seinen wertvollen Beständen geleistet haben als die Musen: Autorinnen wie Bertha von Suttner oder Margarethe Peutinger und Regentinnen wie Maria von Burgund.
Veranstaltungsort:
Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
Josefsplatz 1
1010 Wien
Filmabend und Diskussion: We want Sex!
Wenn Rita (Sally Hawkins) und ihre Kolleginnen im britischen Ford-Werk Dagenham häufig nur in Unterwäsche bekleidet arbeiten, hat das selbst Ende der 60er wenig mit der anrollenden Sexwelle zu tun, sondern vielmehr mit der unerträglich heißen und stickigen Luft in der Fabrikhalle. Bald platzt den Arbeiterinnen endgültig der Kragen. Angeführt von der beherzten Rita treten die Frauen in Streik: bessere Arbeitsbedingungen und „equal pay“ – gleicher Lohn für gleiche Arbeit – so ihre simplen, aber prägnanten Forderungen. Doch von der Konzernleitung und bald auch ihren Ehemännern schlägt den Frauen heftiger Widerstand entgegen. Da trifft von unerwarteter Seite Schützenhilfe ein: Kerle, zieht euch warm an, London, wir kommen!…“
Veranstaltung für Cis-Frauen.
Frauen*frühstück: Weltfrauenforum vor 25 Jahren
1995: 4. UNO Weltfrauenkonferenz – Teilnehmerinnen berichten
Peking+25 ist das Stichwort der UNO im heurigen Jahr 2020. Vor 25 Jahren fand in Peking die vierte und bisher größte internationale Frauenkonferenz der UNO statt. 6.000 Vertreter*innen verhandelten auf Regierungsebene. 30.000 Frauen aus aller Welt versammelten sich beim NGO-Forum, um ihre Kräfte für das Lobbying zu bündeln.
Am Ende der Konferenz stand die Pekinger Aktionsplattform von 1995 (“The Beijing Declaration and Platform for Action of 1995″). Dieses Dokument gilt weltweit als die visionärste Agenda für die Stärkung von Frauen und Mädchen. Die auf der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking (China) entwickelte Aktionsplattform wurde von 189 Regierungen angenommen. Sie waren entschlossen, strategische und mutige Maßnahmen in zwölf Bereichen zu ergreifen: Armut, allgemeine und berufliche Bildung, Gesundheit, Gewalt, bewaffnete Konflikte, Wirtschaft, Macht und Entscheidungsfindung, institutionelle Mechanismen, Menschenrechte, Medien, Umwelt und Mädchen.
Auch aus Österreich reisten Frauen zum NGO-Forum an. Angelika Hofmann, Bärbel Danneberg, Gundi Dick u.a. berichten.
Währinger Frauen*Weg
2014 wurde der Währinger Frauen*Weg in Erinnerung an zahlreiche Pionierinnen der Frauengeschichte und Frauenbewegung im Pötzleinsdorfer Park mit 10 Tafeln errichtet.
Ein spannender Spaziergang mit Blick in die Vergangenheit und zu Forderungen der Gegenwart!
mit Petra Unger, MA (feministische Forscherin, Historikerin und Kulturvermittlerin)
Begrüßung: Bezirksvorsteherin Mag.a Silvia Nossek
Der Spaziergang zum Währinger Frauen*Weg geht vor Ort, lässt durch zusätzliche biographische Details, Hintergrundinformationen und Originalzitate diese Frauengeschichte(n) lebendig werden.
Die hier dokumentierte Frauen*Geschichte wird zu heute und zu aktuellen Frauen*Forderungen in Beziehung gesetzt.
Wann? Sonntag, 08. März um 11 Uhr
Wo? Treffpunkt: Tor Pötzleinsdorferstr. am Pötzleinsdorfer Park
(Endpunkt: 10. Tafel des Frauen*Weges im Park)
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Um Anmeldung wird gebeten: raphaela.njie@gruene.at
Verteilaktion „Brot und Rosen“
Samstag, 7. März 2020, vormittags am Kutschkermarkt, 1180
Erstmals wurde die Forderung nach Brot und Rosen am 8.März 1908 in New York laut, als 15.000 Frauen für ökonomische Sicherheit (Brot) und ein besseres Leben (Rosen) demonstrierten. Frauen spielten eine enorm wichtige Rolle in Streiks und Kämpfen für gerechtere Arbeitsbedingungen für Alle. Ihre Forderungen sind nach wie vor brandaktuell.
Frauen*Spuren | Über den Gürtel gehen
Ein besonders vielfältiger Spaziergang zu Frauen*Geschichte über den Gürtel!
mit Petra Unger, MA (feministische Forscherin, Historikerin und Kulturvermittlerin)
Wann? Sonntag, 01. März 2020 um 11 Uhr
Wo? Treffpunkt: 1180, Gymnasiumstr. 47, gegenüber beim Park
(Endpunkt: 1090, Lustkandlstr. 50)
Begrüßung: Mag.a Meri Disoski, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung der Grünen im Nationalrat
Vom Wohnort zweier Schauspielerinnen zur bekannten Salondame Fanny Arnstein.
Von Louise Sladek zu Charlotte Bühler.
Von den ersten Straßenbahnschaffnerinnen und dem Roten Wien.
Von Währing in den Alsergrund.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Um Anmeldung wird gebeten: raphaela.njie@gruene.at
„Arbeit, lebensnah – Käthe Leichter und Marie Jahoda“
Käthe Leichter und Marie Jahoda, zwei Pionierinnen der sozialwissenschaftlichen Forschung, stehen im Mittelpunkt dieses Theaterstücks. Anlässlich des internationalen Frauentags 2020 lädt der Vizerektor für Forschung und Personal, Michael Lang, sehr herzlich zur Aufführung an die WU ein. Die Lebenserinnerungen der beiden bedeutenden Frauen, ihre wichtigen Beiträge zur Frauenforschung sowie ihr politisches Engagement werden in dem Theaterstück lebendig.
„Arbeit, lebensnah – Käthe Leichter und Marie Jahoda“ von portraittheater
mit Brigitta Waschnig und Anita Zieher
Regie: Sandra Schüddekopf
Wann: Montag, 2. März 2020, 15 Uhr
Wo: Sitzungssaal 1, Gebäude AD, WU Wien, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien
Wie sehen die Arbeitsbedingungen für Frauen in Österreich aus? Wie gehen Menschen mit Arbeitslosigkeit um? Käthe Leichter (1895 – 1942) und Marie Jahoda (1907 – 2001) waren österreichische Pionierinnen der sozialwissenschaftlichen Forschung. Bekannt wurde Käthe Leichter als erste Leiterin des Frauenreferats der Arbeiterkammer Wien mit Untersuchungen über Arbeitsbedingungen für Frauen. Sie gilt heute als Pionierin der Frauenforschung. Marie Jahoda hat als Autorin der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ weltweit Bekanntheit erreicht und sich auch im Exil in Großbritannien und in den USA mit der sozialen Funktion von Arbeit und Vorurteilsforschung beschäftigt. In der Zeit des Austrofaschismus waren beide politisch im Untergrund aktiv – mit bitteren Konsequenzen für ihr Leben.
Die Lebenserinnerungen dieser zwei Frauen und wichtige Erkenntnisse ihrer Arbeit stehen im Zentrum des Theaterstücks von portraittheater mit Anita Zieher als Käthe Leichter und Marie Jahoda in der Regie von Sandra Schüddekopf.
„Arbeitslosigkeit führt zur Resignation, nicht zur Revolution.“ – Marie Jahoda
„Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Leistung muss nach wie vor als oberstes gewerkschaftliches Prinzip gelten.“ – Käthe Leichter
Dauer des Theaterstücks: ca. 90 Minuten. Eintritt frei.
Anschließend Austausch und Vernetzung bei einem kleinen Buffet.
Anmeldung bis 26.2. unter diversity-policy@wu.ac.at
Grünes Kino in Währing: „Die Dohnal“
Regie: Sabine Derflinger / 2019
Sabine Derflinger setzt Johanna Dohnal, der ersten Frauenministerin Österreichs, ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachkommende Generationen. Frauenministerin Johanna Dohnal, die sich aus armen Verhältnissen, als „Selfmadewoman“ zur Spitzenpolitikerin hochgearbeitet hat, ist man nach ihrer unfreiwilligen Ablöse 1995 losgeworden. Sie war Sand im Getriebe und unbequem. Voraussetzung für ihre Demontage war der konservative Backlash in den 1990er Jahren, und die Männer in der eigenen Partei, die diesem Backlash Tribut zollten.
Café Schmid Hansl, Schulgasse 31, 1180 Wien
Einlass: 18:30 Uhr, Filmbeginn: 19:00 Uhr
Eintritt frei!
Anschließende Diskussion mit Mag.a Meri Disoski, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung der Grünen im Nationalrat und Elisabeth Rosenmayr