Screening: Frauen* hinter die Kamera!

Screening: Frauen* hinter die Kamera! Ein Home-Movie-Medley

Eine Rei­se im eige­nen Zim­mer oder um die Welt – Fil­me von Frau­en*, die nicht fürs Kino pro­du­ziert wur­den, geben Ein­blick in das Leben der Filmemacherinnen*.
Archi­va­rin Ste­fa­nie Zingl führt durch ein Filmamateurinnen*-Programm aus der Samm­lung des Öster­rei­chi­schen Filmmuseums.

5.3., 18:00, Kino der WIFAR – Wie­ner Film­ar­chiv der Arbeiterbewegung
Wal­len­stein­stra­ße 68, 1200 Wien

Die Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los, Anmel­dung unter anmeldung@riotfestival.at, Betreff: Wifar. Begrenz­tes Kontingent!

Wiener Frauentag im Rathaus

100 Jahre Frauenwahlrecht – Unsere Stimme zählt – Wiener Frauentag 2019

Am 8. März 2019 wird im Wie­ner Rat­haus der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag unter dem Mot­to „100 Jah­re Frau­en­wahl­recht – Unse­re Stim­me zählt“ gefeiert.
Neben einem Bera­tungs­an­ge­bot sowie Füh­run­gen und Work­shops gibt es einen Auf­tritt von Eva Maria Marold.

Eröff­nung: 15 Uhr, Begrü­ßung durch Wohn­bau­stadt­rä­tin Kath­rin Gaál  um 15:15 Uhr.

Gesam­tes Pro­gramm auf wien.gv.at.

Hetz-Film: Rosa Luxemburg (1986)

Hetz-Film: Rosa Luxemburg, von Margarethe von Trotta (1986)

Diens­tag, 19. Febru­ar 2019, 19:00 Uhr

In Fort­set­zung unse­rer Film­rei­he und unse­rem Schwer­punkt Geschich­te und femi­nis­ti­sches Geschichts­be­wusst­sein prä­sen­tie­ren wir den Film­klas­si­ker Rosa Luxem­burg von Mar­ga­re­the von Trot­ta. Anläss­lich ihres 100. Todes­ta­ges erzählt uns der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Autoren­film die Geschich­te der deutsch-pol­ni­schen Sozia­lis­tin Rosa Luxem­burg und zeich­net gleich­zei­tig ein ein­dring­li­ches Bild von der wirt­schaft­li­chen und gesell­schaft­li­chen Situa­ti­on der Wil­hel­mi­ni­schen Ära. Die Film­pre­mie­re fand 1986 im Metro­po­lis Kino im Bochu­mer Haupt­bahn­hof statt.
Im Anschluss laden wir ein zu Dis­kus­si­on und gemein­sa­mer Reflexion.

Rosa Luxem­burg (geb. 5. März 1871 als Roza­lia Luk­sen­burg in Zamość, König­reich Polen) war eine ein­fluss­rei­che Ver­tre­te­rin der euro­päi­schen Arbei­ter­be­we­gung des Mar­xis­mus, Anti­mi­li­ta­ris­mus und „pro­le­ta­ri­schen Inter­na­tio­na­lis­mus“. Am 15. Janu­ar 1919 wur­den sie und Karl Lieb­knecht von Ange­hö­ri­gen der Gar­de-Kaval­le­rie-Schüt­zen-Divi­si­on ermordet.

Mode­ra­ti­on: Edith Ertl-Hofinger
Ort: Frau­en­bil­dungs­stät­te Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien
Kino-Snacks und Geträn­ke wer­den gereicht, Ein­tritt frei, Spen­den willkommen.
Ver­an­stal­tung für Frauen*.

Mehr auf http://frauenhetz.jetzt

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019

Nach der erfolg­rei­chen Pre­mie­re 2018, wird bei der 2. Rosa Luxem­burg Kon­fe­renz wie­der zwei Tage lang die Mög­lich­keit gebo­ten, Ana­ly­sen, Erfah­run­gen und Stra­te­gien fort­schritt­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen in Öster­reich und inter­na­tio­nal zu diskutieren.

Pro­gramm sie­he https://www.rosaluxemburgkonferenz.at/programm/

Ich fürchte niemanden – Adelheid Popp und der Kampf für das Frauenwahlrecht

Das all­ge­mei­ne, glei­che Wahl­recht »aller Staats­bür­ger ohne Unter­schied des Geschlechts« war eine der wich­tigs­ten ­Errun­gen­schaf­ten der Revo­lu­ti­on am Ende des Ers­ten Welt­kriegs. Am 4. März 1919 konn­ten end­lich die ers­ten ­weib­li­chen Abge­ord­ne­ten im öster­rei­chi­schen Par­la­ment ange­lobt ­wer­den. Unter ihnen befand sich Adel­heid Popp (1869–1939), die auf drei Jahr­zehn­te des Kamp­fes für das Frau­en­wahl­recht zurück­blicken konn­te. Als jun­ge Fabrik­ar­bei­te­rin war Popp der Sozial­demokratie bei­getre­ten und hat­te wie kei­ne ande­re Anteil am Auf­bau einer star­ken pro­le­ta­ri­schen Frauenbewegung.
Das all­ge­mei­ne (Frauen-)Wahlrecht war für die »Erwe­cke­rin der Frau­en« kein Ziel an sich, son­dern nur ein Mit­tel im Stre­ben nach umfas­sen­dem Arbei­te­rin­nen­schutz, kür­ze­ren Arbeits­zeiten und letzt­lich einer Welt ohne ­Aus­beu­tung. Die­se Bio­gra­fie zeich­net ihr Leben und Wir­ken bis zu ihrem Ein­zug ins Par­la­ment nach und gibt dabei einen völ­lig neu­en Blick auf die Theo­rie und Pra­xis der frü­hen ArbeiterInnenbewegung.

Im Rah­men der Rosa Luxem­burg-Kon­fe­renz fin­det die ers­te Buch­prä­sen­ta­ti­on von „ ‚Ich fürch­te nie­man­den‘ – Adel­heid Popp und der Kampf für das Frau­en­wahl­recht statt.

Time is up – Die Gleichstellungsfilmreihe des abz*circle

Der ABZ*CIRCLE, das über­par­tei­li­che Netz­werk für Frau­en aus Wirt­schaft, Bil­dung und Ver­wal­tung, lädt ein zur Film­rei­he über Gleich­stel­lung, Frau­en und ihre indi­vi­du­el­len Lebensentwürfe.

Anläss­lich von 100 Jah­ren Frau­en­wahl­recht ver­an­stal­tet der ABZ*CIRCLE 2019 eine Film­rei­he zum The­ma Gleich­stel­lung. Gezeigt wer­den Fil­me von Frau­en, denen ein selbst­be­stimm­ter Weg nicht von vorn­her­ein gege­ben war, die aber durch die Art und Wei­se, wie sie ihr Leben gemeis­tert haben, heu­te noch inspirieren.

Den Auf­takt am 24. Febru­ar 2019 macht der Kino­film „Astrid“, die Ver­fil­mung der Lebens­ge­schich­te der Kin­der­buch­au­to­rin Astrid Lind­gren, bevor sie zu einer der berühm­tes­ten Schrift­stel­le­rin­nen der Welt wur­de. „Astrid Lind­gren hat Gene­ra­tio­nen von Mäd­chen geprägt und ihnen gezeigt, dass die Scha­blo­ne, in die sie glau­ben pas­sen zu müs­sen, gesprengt wer­den kann“, schreibt Han­na Herbst in ihrer Rezen­si­on auf derstandard.at.

Im Anschluss an den Film dis­ku­tie­ren Anna Stei­ger, Vize­rek­to­rin der TU Wien und Lena Jäger, Pro­jekt­lei­te­rin des Frau­en­volks­be­geh­rens zum The­ma „Die Welt braucht viel mehr Pip­pi Lang­strumpf“. Aus­klang bei Sekt und inter­es­san­ten Gesprächen!

Der Film wird in deut­scher Fas­sung gezeigt.

Johanna-Dohnal-Enquete

Am 23.3.2019 fin­det die dies­jäh­ri­ge Johan­na-Dohnal-Enquete statt. Auch die­ses Jahr wol­len wir die Enquete nut­zen, um uns bei Work­shops und Vor­trä­gen über femi­nis­ti­sche The­men auszutauschen.
Nähe­re Infos folgen!

Ausstellungseröffnung: „Sie meinen es politisch!“

Eröffnung der Ausstellung „Sie meinen es politisch!“
100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich

Aus­stel­lung zu sehen bis 25. August 2019

Das inter­dis­zi­pli­nä­re Pro­jekt frauenwahlrecht.at the­ma­ti­siert den gesell­schafts­po­li­ti­schen Mei­len­stein des Frau­en­wahl­rechts und wirft ein Licht auf die poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on von Frau­en von 1848 bis heute.

„Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht

„Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht: Ein Fest für die Wahlzelle!

Mi, 31. Okto­ber 2018, 18:00 Uhr im Klei­nen Fest­saal der Uni­ver­si­tät Wien.

Prä­sen­ta­ti­on der „wan­dern­den Wahlzelle“
Mit Bei­trä­gen u.a. von Gabri­el­la Hauch, Eli­sa­beth Holz­leit­h­ner und Julya Rabinowich
Musik von Fati­ma Spar & The Free­dom Fries

Die Ein­füh­rung des akti­ven und pas­si­ven Frau­en­wahl­rechts in Öster­reich im Herbst 1918 bil­de­te einen Mei­len­stein in der Aus­ein­an­der­set­zung um die Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en und  Män­nern. Die­se Ver­an­stal­tung fei­ert, dass Frau­en vor 100 Jah­ren das Recht der poli­ti­schen Mit­be­stim­mung erreicht haben, und erin­nert dar­an, dass von einer umfas­sen­den Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit bis heu­te nicht die Rede sein kann.

Down­load Flyer

Bewegte Frauengeschichten – Stimme der Frau

Ein Gesprächsabend mit Bärbel Danneberg

Seit Mit­te der 1970er Jah­re lei­te­te Bär­bel Dan­ne­berg zusam­men mit einem femi­nis­ti­schen Frau­en­kol­lek­tiv die Zeit­schrift „Stim­me der Frau“. In einem Gespräch mit Maria Lau­ti­scher und Susan­ne Kom­past wird sie das Wer­den und Wir­ken der Zeit­schrift vor­stel­len, die von 1945 bis 1993 vom Bund demo­kra­ti­scher Frau­en- BDF her­aus­ge­ge­ben wur­de. Frau­en­stim­men wie die von Hel­la Pro­stan­ecky, der ers­ten Frau in der Regie­rung der 2. Repu­blik, Mar­ga­re­te Schüt­te-Lihotz­ky, der ers­ten Archi­tek­tin Öster­reichs sowie der Wider­stands­kämp­fe­rin Irma Schwa­ger kamen in der Zeit­schrift zum Ausdruck.