Ausstellung: CARE MATTERS

Eine Aus­stel­lung der SAMMLUNG VERBUND ab 12. März 2026

kura­tiert von Gabrie­le Schor (Femi­nis­ti­sche Avant­gar­de, Samm­lung Verbund) 

Für­sor­ge und Pfle­ge sichern die Grund­la­ge mensch­li­chen Zusam­men­le­bens. Die Aus­stel­lung wid­met sich exis­ten­zi­el­len Berei­chen der Care-Arbeit. Künst­le­rin­nen ent­wer­fen mit Objek­ten eine aktu­el­le Zei­chen­spra­che der Küche. Sie machen Sor­ge­ar­beit – oft unsicht­bar und unter pre­kä­ren Arbeits­ver­hält­nis­sen ver­rich­tet – sicht­bar. Sie the­ma­ti­sie­ren Mut­ter­schaft im Kon­text des Kunst­be­triebs. Berüh­ren­de Foto­gra­fien zu Alten­pfle­ge zei­gen gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Zusammenhalt.

Die Schau ver­an­schau­licht den künst­le­ri­schen Wan­del von der Femi­nis­ti­schen Avant­gar­de der 1970er-Jah­re zu zeit­ge­nös­si­schen Posi­tio­nen. Die Aus­stel­lung der SAMMLUNG VERBUND, kura­tiert von Grün­dungs­di­rek­to­rin Gabrie­le Schor, will zur Wert­schät­zung der mehr­heit­lich von Frau­en ver­rich­te­ten Care-Arbeit beitragen.

Künst­le­rin­nen:
Aki­hi­to Yoshi­da, Anna Kute­ra, Anna Schölß, Anne­gret Sol­tau, Bir­git Jür­gens­sen, Chris­ti­ne Lede­rer, Eliza­beth Cat­lett, Fri­da Orup­abo, Han­nah Coo­ke, Han­sel Sato, Karin Mack, Kirs­ten Jus­te­sen, Lau­ra Ribe­ro, Lena Hen­ke, Letí­cia Paren­te, Lor­na Simpson, Mał­gorza­ta Mar­kie­wicz, Mar­ga­ret Ras­pé, Mar­got Pilz, Maria Pinińs­ka-Bereś, Mar­le­ne Haring, Mar­tha Ros­ler, Mary Siban­de, Mier­le Lader­man Uke­les, Nata­lia Igui­ñiz Bog­gio, Nico­le Wer­mers, Rena­te Bertl­mann, Rose­ma­rie Trockel, San­dra Ele­ta, See Red Women’s Work­shop, Sophie Gogl, VALIE EXPORT

Die Aus­stel­lung ist von 12. März bis 28. Juni 2026 zu sehen.

Freier Eintritt für Frauen* im Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum

Frei­tag, 6.3.2026, 14 bis 18 Uhr

Als Bei­trag zur Wie­ner Frau­en­wo­che 2026 bie­tet das Mar­ga­re­te Schüt­te-Lihotz­ky Zen­trum an die­sem Tag eine kos­ten­lo­se Öff­nungs­zeit für alle Frau­en* an.

Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich. Der Ver­an­stal­tungs­ort bie­tet Platz für maxi­mal 20 Per­so­nen. Es kann daher zu War­te­zei­ten kommen.

Wir freu­en uns auf Ihren Besuch! 

*gemeint sind alle Per­so­nen, die sich als Frau identifizieren

Irina Karamarković – Performative Lecture mit Musik

Frei­tag, 6.3.2026, 18:30 Uhr

Zum Anlass der Wie­ner Frau­en­wo­che 2026 ver­an­stal­tet das MSL Zen­trum zwei Tage vor dem femi­nis­ti­schen Kampf­tag ein Event mit Iri­na Kara­mar­ko­vić. Die Künst­le­rin, Femi­nis­tin, Vor­sit­zen­de des Gra­zer Migrant:innenbeirats und eine der zwei Obfrau­en des Women*s Action Forums lädt zu einer beson­de­ren per­for­ma­ti­ve lec­tu­re ein, in der Musik und gesell­schafts­po­li­ti­sche Refle­xi­on verschmelzen.

Ein­tritt frei! 
Anmel­dung zur Teil­nah­me bit­te per Mail an:
anmeldung@schuette-lihotzky.at

Da das MSL Zen­trum räum­lich begrenz­te Kapa­zi­tä­ten hat, gilt für die schrift­li­che Anmel­dung: first-come-first-serve.

Mit aus­ge­wähl­ten Lie­dern in meh­re­ren Spra­chen und aus unter­schied­li­chen popu­lä­ren und volks­tüm­li­chen Tra­di­tio­nen hin­ter­fragt sie patri­ar­cha­le Struk­tu­ren, Macht­ver­hält­nis­se und gesell­schaft­li­che Nor­men. Sie öff­net den Blick für alter­na­ti­ve For­men des Zusam­men­le­bens, die auf Gleich­stel­lung, Gewalt­frei­heit und Soli­da­ri­tät zwi­schen den Geschlech­tern setzen.

Durch die Ver­bin­dung von Musik, Vor­trag und per­for­ma­ti­ver Prä­senz schafft Kara­mar­ko­vić einen Raum, in dem das Publi­kum gesell­schaft­li­che Rea­li­tät hin­ter­fragt und neue Per­spek­ti­ven auf eine gerech­te­re Zukunft gewinnt.

Link zum Pro­jekt „house­wi­ves strike back“.

Architektur-Pionierinnen sichtbar machen

Info-Event im MSL Zentrum 

Don­ners­tag, 05.03.2026, 14 bis 16 Uhr

Kommt/kommen Sie vor­bei um die Archi­tek­tur-Pio­nie­rin­nen ken­nen zu lernen!

Um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr gibt es Prä­sen­ta­tio­nen durch das Forschungsteam. 

In der Geschich­te der Archi­tek­tur sind Frau­en kaum reprä­sen­tiert. Mit unse­rem For­schungs­pro­jekt Archi­tek­tur-Pio­nie­rin­nen konn­ten wir bereits im ers­ten Jahr über 200 Namen von Frau­en aus­fin­dig machen, die Anfang des 20. Jahr­hun­derts in Wien den Archi­tek­tur­be­ruf anstrebten.

Wie kommt es dazu, dass Frau­en in der For­schung kaum sicht­bar sind? Wer waren die ers­ten Frau­en in der Archi­tek­tur, wo kamen sie her, wel­che Her­aus­for­de­run­gen und Wider­stän­de gab es und wel­che Wege schlu­gen sie ein?

Ein­tritt frei! 

Wiener Frauen*Spaziergänge: „… dass ihr (dennoch) glücklich werdet!“

11. März 2026
15:00 – 17:30
kostenlos

„… dass ihr (den­noch) glück­lich werdet!“ 

Marie Jaho­da, Adel­heid Popp, und Edith Tudor-Hart

Drei völ­lig ver­schie­de­ne Frau­en, drei völ­lig ver­schie­de­ne Leben und doch haben sie eines gemeinsam:
Sie alle waren Alleinerzieherinnen!

Wel­che Hin­der­nis­sen haben sich den Frau­en* in den Weg gestellt?
Wie sind sie damit umgegangen?
Wel­che Rech­te hat­ten sie damals und wie sieht die Situa­ti­on von Allein­er­zie­hen­den heu­te aus?

Ein Stadt­spa­zier­gang auf den Spu­ren von Alleinerzieherinnen.

Start­punkt: Vogel­s­ang­gas­se 36, 1050 Wien

Der Spa­zier­gang ist Dank der MA 57 För­de­rung der Stadt Wien kostenfrei!

Für eine rei­bungs­lo­se Orga­ni­sa­ti­on ist eine Anmel­dung erforderlich.
Bit­te ver­wen­den Sie dazu das For­mu­lar hier: Link

oder unter

MA57 Frauen*Büro Stadt Wien
Tele­fon: +43 1 4000 83515
E‑Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ma57.wien.gv.at

Programm der VHS zum feministischen Kampftag 2026

Auch die Wie­ner Volks­hoch­schu­len bie­ten zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag 2026.

Die­ser Tag wird auch femi­nis­ti­scher Kampf­tag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Fei­ern oder klei­ne Ges­ten geht. Es geht auch um poli­ti­schen Pro­test, um Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft und um Ungleich­hei­ten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Men­schen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechts­iden­ti­tät benach­tei­ligt wer­den. Gegen die­se Ungleich­hei­ten müs­sen wir gemein­sam aktiv wer­den. Die VHS will mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten beitragen.

Eine Ter­min­über­sicht fin­det sich hier und hier.

Wiener Frauen*Spaziergänge: Expert*innen der Improvisation

Expert*innen der Impro­vi­sa­ti­on: Zur Geschich­te der Alleinerziehenden

Ledi­ge Dienst­mäd­chen, Wit­wen, geschie­de­ne oder nie ver­hei­ra­te­te Frauen*.
Frau­en*, die sich tren­nen, um ihre Kin­der zu schützen.

Frau­en* haben viel­fäl­ti­ge Grün­de, Allein­er­zie­he­rin­nen* zu sein und eben­so viel­fäl­ti­ge Lösun­gen für ihre Schwie­rig­kei­ten. Allein­er­zie­he­rin­nen* kämp­fen gegen Bevor­mun­dung durch staat­li­che Behörden.

Sie sind Exper­tin­nen der Impro­vi­sa­ti­on, Kämp­fe­rin­nen und lie­ben­de Mütter!
Ent­ge­gen allen Vorurteilen!

Die Frauen*Stadträtin lädt zu die­sem Spa­zier­gang auf den Spu­ren star­ker, allein­er­zie­hen­der Müt­ter und den sie beglei­ten­den Kämp­fen ein.

Der Spa­zier­gang ist Dank der För­de­rung der MA 57 kostenfrei!

Wann? 02.März 2026, 15.00 bis 17.30 Uhr

Wo? Spi­tal­gas­se 2 | Altes AKH | Hof 2 | Denk­mal Kai­ser Josef II

Anmel­dung unter:
MA57 Frauen*Büro Stadt Wien
Tele­fon: +43 1 4000 83515
E‑Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ma57.wien.gv.at

Frauenspaziergang durch Sievering: Lina Loos

Ein sze­ni­scher Spa­zier­gang durch Sie­ve­ring mit Elke Papp, der Stadtverführerin

Sie­ve­ring ist ein bis heu­te ein male­ri­scher Wie­ner Wein­ort, wo es schon immer viel zu lachen gab und hof­fent­lich noch immer gibt!

Davon und von noch vie­lem mehr han­deln die hei­te­ren, zutiefst huma­nis­ti­schen Geschich­ten von Lina Loos, einer Schrift­stel­le­rin, Kolum­nis­tin und Kaf­fee­haus­toch­ter, die die k.u.k. Zeit eben­so wie zwei Welt­krie­ge erleb­te, und die es weni­ge Jah­re nach 1900 aus Wien nach Sie­ve­ring zog.

In Sie­ve­ring führ­te sie sogar einen Salon, den auch die Wie­ner Künst­le­rIn­nen­schaft besuch­te. Im Zwei­ten Welt­krieg zeig­te sie nicht nur Hal­tung, son­dern Mut.

In den letz­ten Lebens­jah­ren ver­ein­sam­te die gesel­li­ge Autorin zuneh­mend. Sie starb 1950 und liegt begra­ben und ver­ges­sen auf dem Sie­ve­rin­ger Fried­hof. Zu Unrecht, denn sie war so viel mehr als nur die ers­te Ehe­frau von Adolf Loos.

Bei unse­rem sze­ni­schen Spa­zier­gang durch Sie­ve­ring zeigt sie ihre vie­len Facet­ten und ver­mit­telt den Charme des Dor­fes am Ran­de von Wien, in das sie sich unsterb­lich verliebte.

Die Ver­an­stal­tung fin­det auch bei Regen statt. Geeig­ne­tes Schuh­werk erhöht den Kulturgenuss.

Datum: Sonn­tag 8. März 2026
Uhr­zeit: 14:00 Uhr
Ort: Bus 39A, Hal­te­stel­le Sievering
Orga­ni­sa­ti­on: Die Grü­nen – 19. Bezirk, Döb­ling (Wien)

Anmel­dung hier: Link

Frauen*spaziergang durch die Brigittenau: Widerständige Frauen*

Sa., 7. März 2026, 10:00 Uhr – 12:30 Uhr

Frauen*spaziergang durch die Bri­git­ten­au – Wider­stän­di­ge Frauen*

Im 19. Jahr­hun­dert ist die Bri­git­ten­au Zufluchts­ort zahl­rei­cher meist jüdi­scher Flücht­lin­ge aus Ost­eu­ro­pa, aber auch ver­arm­te Klein­ge­wer­be­trei­ben­de und Arbeiter:innen ver­su­chen ihr Glück in Wien. Der Kampf ums Über­le­ben, die Kon­fron­ta­ti­on mit Klas­sen­kämp­fen und Anti­se­mi­tis­mus lässt vie­le Frau­en* wider­stän­dig und poli­tisch wer­den. Vie­le ris­kie­ren dabei ihr Leben, ande­re wer­den im Natio­nal­so­zia­lis­mus ver­folgt und ermor­det. Eine Geschich­te von Kampf, des Mut und Wider­stand der Frau­en* aus der Brigittenau!

Treff­punkt: Bri­git­ta­platz | Vor dem Kircheneingang
End­punkt: Kara­jan­gas­se 16
Dau­er: maxi­mal 2,5 Stunden.

Der Spa­zier­gang fin­det bei jedem Wet­ter statt.

Wenn du teil­neh­men möch­test, schick ein kur­zes Mail an brigittenau@gruene.at oder mel­de dich in der App an: https://aktiv.gruene.at/veranstaltungen/8961

Vortrag: Margarete Schütte-Lihotzky und ihre Arbeit in der Friedensbewegung

Vor­trag am Don­ners­tag, 19. März 2026, 18:00 Uhr

„… den Frie­den auf der Welt, wo er nicht herr­sche, end­lich auf­zu­bau­en.“ Mar­ga­re­te Schüt­te-Lihotz­ky und ihre Arbeit in der Friedensbewegung

Mit Chris­ti­ne Zwingl (Archi­tek­tin, MSL- Exper­tin, Grün­de­rin des MSL Zentrums)

Ab der Grün­dung war die Archi­tek­tin Mar­ga­re­te Schüt­te-Lihotz­ky Mit­glied des Öster­rei­chi­schen Frie­dens­ra­tes und betei­ligt am 1. öster­rei­chi­schen Frie­dens­kon­gress, der im Juni 1950 im Wie­ner Kon­zert­haus statt­fand. Ab 1975 war sie im Vor­stand des öster­rei­chi­schen Komi­tees für euro­päi­sche Sicher­heit und Zusam­men­ar­beit (KSZE). Bis in die 1990 Jah­re blieb sie betei­ligt und engagiert.

Fort­set­zung der Rei­he Frau­en ver­ste­hen viel vom Frie­den! Femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven und Gegen­stra­te­gien zu Mili­ta­ris­mus und Krieg.

Mode­ra­ti­on: Bir­ge Krondorfer

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

In Koope­ra­ti­on mit WILPF

Offen für Frauen.