Kundgebung am Internationalen Frauentag und Frauentags-Party

Kund­ge­bung ab 16:00 am Platz der Menschenrechte/Wien

Mit Reden zur Situa­ti­on von Frau­en in Afgha­ni­stan, im Iran, im Kon­go, in Roja­va, in der Ukrai­ne, in Österreich.
Mit der Sän­ge­rin Zorai­da und dem Chor „Frau­en sin­gen für Befreiung“.
Danach Demo zum Schottentor.

Frau­en­tags-Par­ty in der FZ-Bar ab 19:00

Pan­to­mi­men­thea­ter mit ALEXX, Chor „Frau­en sin­gen für Befreiung”,
Hom­ori­en­tal hos­ted by DJ Yassi,
DJa­ne-Line Jen­nie Love & Maluka DJa­ne Grazia.
Freie Spen­de & OPEN END.

Abend mit lateinamerikanischen Liedermacherinnen

7. März ab 19:00 in der FZ-Bar
mit dem Femi­nis­ti­schen Frau­en­duo PALOMITAY

Das femi­nis­ti­sche Frau­en­duo PALOMITAY, Stim­me und Gitar­re, mit den Künst­le­rin­nen Gabrie­la Dos­sow (Chi­le) und Sonia Hern­än­dez (Peru) leis­tet ihren Tri­but an latein­ame­ri­ka­ni­sche Lie­der­ma­che­rin­nen. Das musi­ka­li­sche Pro­gramm lie­fert eine Aus­wahl an Wer­ken kunst­schaf­fen­der Frau­en aus Latein­ame­ri­ka und erin­nert uns an die unzäh­li­gen Kämp­fe von Frau­en und an die Geschich­te ihrer Musik. Sie erin­nert auch dar­an, dass eine ande­re Welt mög­lich ist! Ein beson­de­rer Abend für alle Lieb­ha­be­rin­nen von Frau­en­stim­men und musik­schaf­fen­den Frauen.

Empa­na­das aus Ecua­dor wer­den neben Geträn­ken für soli­da­ri­sche Prei­se ange­bo­ten. Freie Spende!

Frauen*events 2026 der Volkshilfe

Von 2. bis 8. März 2026 ver­an­stal­tet die Volks­hil­fe Wien eine Rei­he von Events rund um den Inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag. Die­se Ver­an­stal­tun­gen bie­ten Frau­en* die Mög­lich­keit, sich zu infor­mie­ren, aus­zu­tau­schen und zu ver­net­zen. Das Pro­gramm umfasst Film­vor­füh­run­gen, Vor­trä­ge und Dis­kus­si­ons­run­den, die sich mit The­men wie Gesund­heit, Empower­ment, Woh­nen, Selbst­be­stim­mung und Frau­en­rech­ten beschäf­ti­gen. Außer­dem gibt es 10% Rabatt in den Volks­hil­fe-Vin­ta­ge-Shops. Alle Events sind bar­rie­re­frei und offen für alle Frauen*.

Zu den Ter­mi­nen geht es hier: Pro­gramm

Feminismus ohne Grenzen: Flucht, Solidarität und Selbstorganisierung

Mit La Grande Mbamba Kibadi, Salomé Grünberger & Emmanuel Mbolela

Mitt­woch, 11. März, 18:00
Alo­is Wag­ner Saal, C3 – Cen­trum für Inter­na­tio­na­le Ent­wick­lung (UG)

Eine gemein­sa­me Ver­an­stal­tung von Afri­que-Euro­pe-Inter­act Wien, Fon­da­ti­on La Gran­de und Frauen*solidarität
(Fran­zö­sisch mit deut­scher Übersetzung)

Zum Inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag rich­ten wir den Blick auf Frau­en* on the move. Wäh­rend femi­nis­ti­sche Kämp­fe welt­weit sicht­ba­rer wer­den, blei­ben die Rea­li­tä­ten flüch­ten­der und migrie­ren­der Frau­en* oft unsicht­bar – geprägt von Gewalt, Aus­beu­tung und Entrechtung.

La Gran­de Mbam­ba Kiba­di, Grün­de­rin der Fon­da­ti­on La Gran­de, spricht erst­mals öffent­lich über ihre Flucht aus dem Kon­go nach Öster­reich, über Trau­ma und Ankom­men – und dar­über, wie aus per­sön­li­cher Erfah­rung soli­da­ri­sches Enga­ge­ment mit Wit­wen und Wai­sen­kin­dern ent­stan­den ist.

Salo­mé Grün­ber­ger erwei­tert die­se Per­spek­ti­ve um jene der Zurück­ge­blie­be­nen: Am Bei­spiel des Kon­go­krie­ges beleuch­tet sie die Situa­ti­on von Frau­en, Kin­dern, älte­ren Frau­en und Wit­wen, denen durch ein gewalt­vol­les und patri­ar­cha­les Sys­tem oft selbst die Mög­lich­keit zur Flucht ver­wehrt bleibt.

Emma­nu­el Mbo­le­la, selbst aus dem Kon­go geflo­hen, berich­tet über migran­ti­sche Selbst­or­ga­ni­sie­rung in Marok­ko und stellt das Schutz­pro­jekt Mai­son Bao­bab der Asso­cia­ti­on des Réfugié•es et Com­mun­au­tés Migran­tes au Maroc (ARCOM) vor – einen Zufluchts­ort für Frau­en* und Kin­der auf der Flucht. Zudem liest er aus sei­nem Buch „Mein Weg vom Kon­go nach Euro­pa“ (Man­del­baum Verlag).

Gemein­sam dis­ku­tie­ren wir: Was heißt femi­nis­ti­sche Soli­da­ri­tät in Zei­ten ras­sis­ti­scher Abschot­tung – und wie kön­nen wir von Wien aus kon­kret handeln?

Ode an die Frau: Konzert des mumok Frauenchors am Weltfrauentag 2026

Der mumok Frau­en­chor fei­ert die Viel­sei­tig­keit weib­li­cher Stim­men: Ent­stan­den aus einem mehr­jäh­ri­gen Empower­ment EU-Pro­jekt und initi­iert von der Chor­lei­te­rin & Sän­ge­rin Dia­na Rasi­na und der Diver­si­täts­exper­tin Ümit Mares-Alti­nok, bringt der Chor regel­mä­ßig Frau­en im mumok zusam­men, die mit Lie­dern aus ihren Her­kunfts­län­dern und aus Öster­reich kul­tu­rel­le Brü­cken schla­gen. Durch das Kon­zert führt Sarah Hüb­ler, Co-Pro­jekt­lei­te­rin des mumok Frau­en­chors und Kunst­his­to­ri­ke­rin. Den Abschluss bil­det ein Aus­stel­lungs­rund­gang durch Clau­dia Pagès Rabal. Feu­dal Holes, bei dem Mul­ti­kul­tu­ra­li­tät im Fokus steht.

Kommt vor­bei und fei­ert mit uns die Stär­ke, Viel­falt und Ver­bun­den­heit von Frau­en weltweit!

Sonn­tag, 8. März 2026, 16 Uhr, mumok

mit fol­gen­den Liedern:
Ajde Jano (Trad. Serbien)
Ode an die Freu­de (Musik: Lud­wig van Beet­ho­ven, Text: Fried­rich Schiller/Ümit Mares-Altinok)
Ide were (Trad. Nigeria)
Oj hodyt son kolo vikon (Trad. Ukrai­ne, Arran­ge­ment: Dia­na Rasina)
Bel­la Ciao – Ver­si­on der Feld­ar­bei­te­rin­nen (Trad. Ita­li­en, Arran­ge­ment: Dia­na Rasina)

Ein Aus­stel­lungs­rund­gang durch Clau­dia Pagès Rabal, Feu­dal Holes fin­det direkt im Anschluss an das Kon­zert statt.

Die Teil­nah­me ist mit gül­ti­gem Ein­tritts­ti­cket oder Ihrer Jah­res­kar­te kos­ten­los. Kei­ne Anmel­dung erforderlich.

Im Rah­men des Inter­na­tio­na­len Welt­frau­en­tags fin­det am 8. März 2026 um 14 Uhr außer­dem die Füh­rung Que­er-femi­nis­tisch betrach­tet mit Mik­ki Muhr in der Aus­stel­lung Die Welt von mor­gen wird eine wei­te­re Gegen­wart gewe­sen sein statt. Hier gibt es mehr Informationen.

Führung im mumok: Queer-feministisch betrachtet

Die Welt von mor­gen wird eine wei­te­re Gegen­wart gewe­sen sein

Bei die­sem Rund­gang wer­fen wir mit fünf zeit­ge­nös­si­schen Künstler*innen unter­schied­li­che Bli­cke auf die Samm­lung der klas­si­schen Moder­ne des mumok. Niki­ta Kadan, Bar­ba­ra Kapus­ta, Fri­da Orup­abo, Lisl Pon­ger und Ani­ta Witek brin­gen ihre Arbei­ten in Ver­hält­nis­se zu Arbei­ten der Samm­lung der klas­si­schen Moder­ne. Aktu­el­le Aspek­te zu kolo­nia­len, post­ko­lo­nia­len und patri­ar­cha­len Zusam­men­hän­gen in der Samm­lung, zu ästhe­ti­schen und media­len Ent­wick­lun­gen wer­den inter­sek­tio­nal befragbar.

mit Mik­ki Muhr

Ter­min:
Sonn­tag, 8. März 2026, 14 Uhr
Die Teil­nah­me ist mit gül­ti­gem Ein­tritts­ti­cket oder Ihrer Jah­res­kar­te kostenlos.

Tickets gibt es unter die­sem Link.

Um 16 Uhr fin­det in der Aus­stel­lung Clau­dia Pagès Rabal. Feu­dal Holes ein Kon­zert des mumok Frau­en­chors mit anschlie­ßen­der Füh­rung statt. Hier gibt es alle Infor­ma­tio­nen dazu.

Kino-Matinée: Die letzte Botschafterin

Sonn­tag, 5. April 2026, 11:00 Uhr

Die letz­te Botschafterin
Österrrei­chi­scher Doku­men­tar­film, 2025, 90 Min.

Die afgha­ni­sche Bot­schaf­te­rin in Wien, Maniz­ha Bakh­ta­ri, befin­det sich seit der Macht­über­nah­me der Tali­ban in einer bizar­ren Situa­ti­on: Sie ver­tritt ein Land, des­sen alte Regie­rung geflo­hen ist und des­sen neue Tali­ban-Regie­rung inter­na­tio­nal nicht aner­kannt wird.

Trotz finan­zi­el­ler und logis­ti­scher Iso­la­ti­on trotzt Maniz­ha Bakh­ta­ri den Tali­ban und setzt ihren Kampf für die Rech­te afgha­ni­scher Frau­en und Mäd­chen als Bot­schaf­te­rin fort. Mit ihrem „Daugh­ters-Pro­gram“ ermög­licht sie afgha­ni­schen Schul­mäd­chen eine gehei­me Aus­bil­dung und als Bot­schaf­te­rin orga­ni­siert sie den poli­ti­schen Wider­stand gegen die Taliban.

Unter immer schwie­ri­ge­ren Bedin­gun­gen wird sie zu einer der wich­tigs­ten inter­na­tio­na­len Spre­che­rin­nen für die Frau­en Afgha­ni­stans, getreu ihrem Mot­to: ‘Peace is not the absence of war, but the pre­sence of justice’.

Um Anmel­dung direkt im Kino wird gebeten.

Bar­rie­re­frei­er Zugang: Ein­gang Wimbergergasse
Ein­lass: ab 10:30
Ein­tritt frei

Datum: Sonn­tag, 5. April 2026
Uhr­zeit: 11:00 Uhr
Ort: Admi­ral­ki­no, Burg­gas­se 119, 1070 Wien
Orga­ni­sa­ti­on: Die Grü­nen Gene­ra­ti­on plus – Wien

Internationaler Frauentag & Tag der Wiener Bezirksmuseen

Sonn­tag, 8. März
Bezirks­mu­se­um Maria­hilf, Mol­lard­gas­se 8

10.30 – 11.00 Uhr
Petra Unger, MA : „Wir wol­len Frie­de, Frei­heit, Recht!“
Nicht mehr und nicht weni­ger for­dern Frau­en* welt­weit. In Soli­da­ri­tät zuein­an­der und im Kampf gegen die Zumu­tun­gen des Patriarchats.
Damals wie heute.
Eine Lesung zu den Pio­nie­rin­nen* und für die heu­ti­gen Frau­en* aller Welten.
Von Petra Unger, Begrün­de­rin der Wie­ner Frauen*Spaziergänge und Exper­tin für femi­nis­ti­sche Forschung

11.30 – 12.30 Uhr
WIRWIENERWÄSCHEWEIBER
Die Volks­kund­le­rin Ulli Fuchs erzählt Wis­sens­wer­tes über die Kul­tur­ge­schich­te der Wie­ner Was­ser­ver­sor­gung. Anhand von aus­ge­wähl­ten Objek­ten des Bezirks­mu­se­ums wer­den die Arbeits­be­din­gun­gen und Lebens­um­stän­de der Wäsche­rin­nen am Wien­fluss beleuchtet.

Ausstellungsbesuch: Reichtum statt Kapital. Anupama Kundoo

Logo © Frauenhetz

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Aus­stel­lungs­be­such mit Dis­kus­si­on am Frei­tag, 20. Febru­ar 2026, 15:00 Uhr

Archi­tek­tur war lan­ge eine trei­ben­de Kraft für Inno­va­ti­on und Wachs­tum und ist dabei zur Mate­ria­li­sie­rung des glo­ba­len Kapi­tals gewor­den. Welt­weit wer­den natür­li­che Res­sour­cen und Arbeits­kräf­te aus­ge­beu­tet; gleich­zei­tig kön­nen sich vie­le Men­schen ihre Woh­nun­gen nicht mehr leis­ten. Das Werk der in Indi­en gebo­re­nen Archi­tek­tin Anu­pa­ma Kun­doo steht exem­pla­risch für eine ande­re Art von Archi­tek­tur. Mit loka­len Res­sour­cen ent­wirft Kun­doo Gebäu­de von außer­or­dent­li­cher Schön­heit, die Sor­ge tra­gen für die Bedürf­nis­se von Mensch und Pla­net. Im Anschluss gibt es Raum zur gemein­sa­men Dis­kus­si­on der Aus­stel­lung. Mehr Infor­ma­tio­nen hier.

Der Ein­tritt ab 10 Teil­neh­me­rin­nen (9€/P.) ist eigen­stän­dig zu über­neh­men, die Kos­ten für die Füh­rung über­nimmt die Frau­en­hetz. Max. 15 Teilnehmerinnen.

Anmel­dun­gen bis Don­ners­tag, 12. Febru­ar 2026, 15:00 Uhr an pr@frauenhetz.at

Ort: Archi­tek­tur­zen­trum Wien, Muse­ums­platz 1 im MQ, 1070 Wien

Die Füh­rung ist für Frauen.

Was hat Feminismus mit der Klimakrise zu tun?

Sujet © WIDE

Sujet © WIDE

„Was hat Femi­nis­mus mit der Kli­ma­kri­se zu tun?“

Lei­tung: Bir­git May­er­ho­fer und Julia Scharinger

27.1.2026, 17:00 – 20:00 Uhr, in der VHS Otta­kring, Ludo-Hart­mann-Platz 7, 1160 Wien
Anmel­dung wird erbe­ten unter https://www.vhs.at

Je nach Geschlecht, Her­kunft, Ein­kom­men oder Wohn­ort sind Men­schen unter­schied­lich von der Kli­ma­kri­se betrof­fen und haben unglei­che Handlungsmöglichkeiten.

In die­sem Work­shop beleuch­ten wir femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven auf die Kli­ma­kri­se: Wir ana­ly­sie­ren, wie Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit und Kli­ma­schutz zusam­men­hän­gen, ent­de­cken gro­ße und klei­ne Lösungs­an­sät­ze – und fra­gen uns: Was kön­nen wir kon­kret tun?

Zu den Referent*innen:

Bir­git May­er­ho­fer hat Päd­ago­gik stu­diert und eine umfas­sen­de Aus­bil­dung im Bereich Kon­flikt­be­wäl­ti­gung und Frie­dens­ar­beit; sie hat sich inten­siv mit den Zusam­men­hän­gen zwi­schen Kli­ma­kri­se und Kon­flik­ten beschäf­tigt. Sie hat über 10 Jah­re Erfah­rung in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit und huma­ni­tä­ren Hil­fe in ver­schie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen und Funktionen.

Julia Scha­rin­ger hat Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und Deve­lo­p­ment Stu­dies stu­diert. Sie ist eine Spe­zia­lis­tin für Gen­der und Kon­flikt­trans­for­ma­ti­on und hat über 10 Jah­re Erfah­rung in der Unter­stüt­zung von Menschenrechtsverteidiger*innen und femi­nis­ti­schen Bewe­gun­gen in Kon­flikt- und Krisenkontexten.

Gemein­sam sind Bir­git May­er­ho­fer und Julia Scha­rin­ger als Kon­su­len­tin­nen von trans­ver­se tätig.

Der Work­shop wird durch die öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für poli­ti­sche Bil­dung und Inter­na­tio­nal Part­ner­ship Aus­tria gefördert.