Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Karikatur Humor Witz Karikaturen amüsieren, irritieren, regen zum Nachdenken an – oder wir ärgern uns darüber. Sie waren und sind immer von der Pressefreiheit abhängig. Die Karikatur, so wie wir sie heute verstehen, entstand im 17. Jahrhundert. Die politische Ikonologie analysiert den soziopolitischen und sozioökonomischen Kontext der politischen Karikatur, deren künstlerische Kreativität eine kritische Aussage zur Chronik der Zeit erzeugt – etwa bei Georg Haderer oder Ironimus, der mit wenigen Strichen einen Kommentar zu aktuellen Ereignissen oder zu Persönlichkeiten der Politik, Kunst und Kultur schafft.
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics (Arbeitstitel und geplanter Inhalt) Menschliche Beziehungen wurden durch die Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Donna Haraways Idee der Gefährtinnenschaft zeigt eine Alternative, die nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruht. Die Hilda-Comics behandeln Körper, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen und bieten damit einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährtinnenschaft?
Vortrag von V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafterin, Multiplikatorin in der queeren Bildungsarbeit, Wien Respondenz: angefragt Moderation: Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot gefördert von Stadt Wien Kultur
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Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Kinder, Küchentisch und Klasse Wer kann sich Kinder, wer eine Abtreibung leisten? Was hat die soziale Herkunft mit reproduktiver Gerechtigkeit zu tun? Bis 1975, als die Fristenregelung in Österreich in Kraft trat, wurden Abtreibungen als Verbrechen noch rigoros verfolgt. Armutsbetroffene konnten sich dem kaum entziehen. Heute, 50 Jahre später, spielt Geld immer noch eine große Rolle – eine Abtreibung ist privat zu bezahlen und sehr teuer. Sylvia Köchl, Autorin von „Delikt Abtreibung“, und Brigitte Theißl, Co-Autorin von „Klassenreise“ und „Solidarisch gegen Klassismus“, werden einander über das Gestern und Heute interviewen.
Podium mit: Brigitte Theißl, Journalistin, Autorin und Vortragende, Wien, gemeinsam mit Betina Aumair: „Ungesunde Verhältnisse. Wie Klasse unser Leben bestimmt“ (Haymon, erscheint im Mai 2026) und Sylvia Köchl, Politikwissenschafterin und Journalistin, Wien, Autorin von „Delikt Abtreibung. Frauenarmut, ungewollte Schwangerschaften und illegale Abbrüche“ (Mandelbaum 2024)
Moderation: VfW
In Kooperation mit dem Depot gefördert von Stadt Wien Kultur
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Dienstag, 12. März 2026, 18 Uhr, feminismen diskutieren in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Teilzeit ist die neue Vollzeit? (Arbeitstitel und inhaltliche Vorschau) … nach der ILO (Internat. Labour Organizaiton) gilt alles ab 32 Wochenstunden als Vollzeitarbeit. Nationale Soziolog*innen plädieren für 30/35h als Vollzeit…
Vortrag von Gerlinde Mauerer, Sozialwissenschafterin, Geschlechter- und Familienforschung, feministische Theorien, Wien Moderation: VfW
In Kooperation mit der Frauenhetz In Kooperation mit dem Depot gefördert von Stadt Wien Kultur
Mittwoch, 28. Jänner 2026, 19 Uhr: feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube
Radikale Männlichkeit Wieso hat der Kult etwa um Andrew Tate bei einem vorwiegend jungen, männlichen Publikum so großen Erfolg? In seinen Postings auf der Plattform X sind Botschaften und Repräsentationsformen von Gender zu erkennen, die auf populären Antifeminismus und Maskulinismus zurückzuführen sind. Diese zunehmende Online-Misogynie herrscht auch bei Markus Streinz, Incel- und Looksmaxxing-Foren. Spezifische Online-Dynamiken sind zentral für die Verbreitung und Verstärkung antifeministischer und misogyner Inhalte. Studien weisen auf Konsequenzen hin – welche gesellschaftlichen Herausforderungen stehen bevor?
Podium mit: Beate Hausbichler, Journalistin, Der Standard, Wien Johanna Punz, Sozialwissenschafterin, Wien Thomas Winkelmüller, Journalist, DATUM, Wien, St. Pölten
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot gefördert von Stadt Wien Kultur
Hinweis: Das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet.
aus der Reihe feminismen diskutieren am Freitag, 16. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Viktoria Čaržavec (Politikwissenschafterin, München)
Ändert ein Adjektiv die Politik eines Ministeriums? Das deutsche Auswärtige Amt und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben beim Regierungsantritt 2021 eine feministische Ausrichtung ihrer Politik angekündigt. Im März 2023 haben sie dann ihre entsprechenden Leitlinien vorgestellt. Doch kann eine feministische Entwicklungspolitik des BMZ tatsächlich zu strukturellen Veränderungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit führen oder schreibt sie bestehende eurozentrische und neokoloniale Strukturen fort?
Moderation: tba (VfW)
Ort: Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien Die Veranstaltung ist für alle.
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Donnerstag, 15. Jänner 2026, 12:00 Uhr, an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW) und der Frauen*solidarität
Der Vortrag behandelt die nach wie vor gespaltene feministische Debatte zwischen Aktivist*innen für Rechte von Sexarbeiter*innen einerseits und gegen Prostitution/Sexarbeit andererseits. Im Vordergrund stehen die Implikationen, die diese beiden Positionen im Hinblick auf Geschlecht und Sexualität mit sich bringen. Dazu wird Sabine Grenz auf die der Debatte zugrunde liegenden sozialen und kulturellen Konstruktionen von Geld, Sexualität und Geschlecht sowie die Subjektivität von Sexarbeiter*innen und deren unterschiedlichen materiellen Arbeitsbedingungen eingehen. In der Forschung zu Sexarbeit/Prostitution herrscht weitgehend die einhellige Auffassung, dass die Verbesserung der Lebenssituation von Sexarbeiter*innen im Vordergrund stehen sollte. Allerdings ist die Sachlage hier komplex, da nicht nur Aspekte wie die sexuelle Selbstbestimmung, sondern u.a. auch Sperrbezirksverordnungen und Migrationsrechte eine Rolle spielen. Der Vortrag versucht, diese Komplexität zu verdeutlichen und zugleich die damit verbundenen Problematiken aufzuzeigen.
Sabine Grenz ist Ass.-Professorin für Gender Studies der beiden Fakultäten für Philosophie und Bildungswissenschaft sowie für Sozialwissenschaften. Sie ist außerdem Privatdozentin für Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin.
1 Jahr FEMINISM WTF und über 20.000 Besucher*innen!
Der fantastische Film von Katharina Mückstein ist ein Film zum immer wieder sehen, sich empowern und aktivieren lassen. Füllt mit uns ein letztes Mal den Raum im Gartenbaukino mit feminist power! Übrigens ist dieser Abend die beste Vorbereitung für den feministischen Kampftag am 8. März!
In Anwesenheit von Katharina Mückstein, Expert*innen und Protagonist*innen sowie des Team des Films! Im Anschluss feiern wir nochmal im Gartenbaukino Foyer!
Film & Party Montag 4. März 19:30 Tickets verfügbar unter gartenbaukino.at
Wird Sprache als „Haus des Seins“ verstanden, so ist ersichtlich, wie wesentlich sie für unsere Existenzweisen ist: Verstehen von Anderen und des eigenen Selbst; Welterschließung und ‑gestaltung zugleich. Deshalb ist es essenziell, darüber zu sprechen, wie geschlechtliche, nach wie vor hierarchisch strukturierte Unterschiede sprachlich repräsentiert werden. Es werden die diversen feministischen Perspektiven der letzten Jahrzehnte zu diesem umstrittenen Thema erarbeitet und diskutiert. Der Workshop ist lektürebasiert, teilnehmerinnenorientiert und selbstreflexiv. Vorkenntnisse nicht nötig.
Mit Birge Krondorfer, politische Philosophin und feministisch engagiert, Universitäre Lehrbeauftragte und in der Frauenbildung tätig.
Unkostenbeitrag: € 20,- (Textkopien, Getränke und Snacks) Zahlbar vor Ort.