Kundgebung an der Femizide-Gedenkwand

Kundgebung an der Femizide-Gedenkwand am Yppenplatz

Im ver­gan­ge­nen Jahr gab es in Öster­reich 31 Femi­zi­de. 31 Frau­en wur­den von ihren Part­nern & Ex-Part­nern ermor­det. Um die struk­tu­rel­le Natur die­ses Pro­blems sicht­bar zu machen, haben wir, die Ver­ei­ne Kol­lek­tiv Kimä­re und Viva La Vul­va, 2021 die Femi­zi­de-Gedenk­wand am Yppen­platz geschaf­fen. Die kon­ti­nu­ier­li­che Visua­li­sie­rung der Anzahl der Mord­op­fer hat wesent­lich zur The­ma­ti­sie­rung des Pro­blems in der Öffent­lich­keit bei­getra­gen. Am Todes­tag von Nadi­ne, jener Frau die von ihrem Ex-Part­ner auf bru­tals­te Wei­se in ihrer Tra­fik ange­zün­det wur­de – for­dern wir die Poli­tik ein­mal mehr zum Han­deln auf.

Unse­re Forderungen:
Eine per­ma­nen­te Gedenk­stät­te für Femi­zi­de im öffent­li­chen Raum
Die Femi­zi­de-Gedenk­wand am Yppen­platz hat das Bewusst­sein für Frau­en­mor­de on- & off­line geför­dert und den Begriff “Femi­zi­de” in die brei­te Öffent­lich­keit gebracht. Der Erfolg die­ser Akti­on basiert aller­dings auf dem finan­zi­el­len und emo­tio­na­len Ein­satz unse­rer Ver­ei­ne. Wir for­dern die Wie­ner Stadt­re­gie­rung und die Bun­des­re­gie­rung des­halb auf, eine per­ma­nen­te Gedenk­stät­te für die Opfer von Män­ner­ge­walt zu schaffen.

Eine offi­zi­el­le Zäh­lung der Femi­zi­de in Österreich
Zur Sicht­bar­ma­chung und Aner­ken­nung als struk­tu­rel­les Pro­blem braucht es drin­gend eine offi­zi­el­le Zäh­lung. Län­der wie Spa­ni­en haben es bereits vor­ge­macht. Öster­reich muss das Pro­blem end­lich ernst neh­men. Dazu gehö­ren auch offi­zi­el­le Zah­len und Statistiken.

228 Mil­lio­nen Euro jähr­lich für den Gewaltschutz
Es benö­tigt dar­über hin­aus ein­heit­li­che Rege­lun­gen für die Täter­be­ra­tung, ein Bud­get von 228 Mil­lio­nen Euro jähr­lich und min­des­tens 3.000 neue Arbeits­stel­len in Gewalt- und Opfer­schutz­ein­rich­tun­gen. Auch die Eta­blie­rung des Nach­bar­schaft­pro­jek­tes „StoP-Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“ in allen Bezir­ken und Städ­ten in Öster­reich muss poli­ti­sche Prio­ri­tät haben.

Man(n) tötet nicht aus Lie­be! Die Poli­tik muss JETZT handeln!
Datum: Sams­tag 05. März 2022, 11:00
Ort: Vor der Femi­zi­de-Gedenk­wand am Yppen­platz, 1160 Wien

Kon­takt und Rückfragen:
Ana Badhofer
Viva La Vulva
Stv. Obfrau und Gründerin
+43 664 165 1065
ana.badhofer@vivalavulva.at
www.vivalavulva.at

Kundgebung: Nehmt ihr uns eine*, antworten wir alle! Claim the Space!

Nehmt ihr uns eine*, antworten wir alle! Keine* einzige* weniger!

+++ Kund­ge­bung: Diens­tag, 15.02.2022, 18:00 Uhr, am ehem. Karlsplatz +++

Am 07.02. wur­de eine Frau* in Graz ersto­chen. Bereits am 6.2. waren wir auf­grund des 3. Femi­ni­zids, der in Öster­reich bekannt wur­de, auf der Stra­ße. Nun zäh­len wir bereits den 4.!

Wir wer­den kei­nen Femi­ni­zid mehr unbe­ant­wor­tet las­sen, bis wir kei­ne* ein­zi­ge* weni­ger sind – für ein Ende patri­ar­cha­ler Gewalt!

Ni una* menos!
Kei­ne* ein­zi­ge weniger!
Aler­ta Feminista!

Demo­auf­ruf in meh­re­ren Spra­chen hier.

Demo: Internationaler feministischer Kampftag 2022

Take Back The Streets Demo und Kund­ge­bung zum inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag am 8. März 2022

Die­ses Jahr legt Take Back The Streets den inhalt­li­chen Fokus auf das The­ma Soli­da­ri­tät. Die­ser Begriff wird häu­fig ver­kürzt ver­stan­den, als die indi­vi­du­el­le Ein­zel­ver­ant­wor­tung von uns allen zu mehr gesell­schaft­li­chem Zusammenhalt.
Take Back The Streets begreift Soli­da­ri­tät anders: Soli­da­ri­tät ist unse­re Waf­fe gegen Ver­ein­ze­lung. Es geht um das Ver­ständ­nis, dass alle von Kapi­ta­lis­mus, Pan­de­mie und Kri­sen unter­schied­lich betrof­fen sind. Soli­da­risch kämp­fen bedeu­tet, die­se viel­fäl­ti­gen, ungleich­zei­ti­gen Kämp­fe zu ver­knüp­fen und zusam­men zu führen.

Details sie­he hier.

Hygie­ne­kon­zept:
Aktu­el­ler PCR-Test, zwei Meter Abstand hal­ten, regel­mä­ßi­ge Hand­des­in­fek­ti­on und das Tra­gen einer FFP2-Maske

Rou­te:
ab Wien Mit­te bis Praterstern

Zeit­plan:
Rede­bei­trä­ge ab 17 Uhr, Details: tba

Es wird eine Kin­der­be­treu­ung vor Ort geben (tba).
Die Demo ist offen für alle Geschlechter.
Aktu­el­le Infos am Demo­tag sel­ber unter: https://twitter.com/takeback8m

Kundgebung: STOP FGM!

STOP FGM! Kund­ge­bung von Frau­en, Les­ben, Migran­tin­nen und Mädchen.

Am 6.Februar ist der Inter­na­tio­na­le Kampf­tag gegen Fema­le­Ge­ni­taleMu­ti­la­ti­on – weib­li­che Beschneidung.
Das Frau­en­les­ben­mäd­chen­zen­trum Wien hält die­sen Tag auch für Fadu­mo am Leben und füh­ren gemein­sam mit ihr den Kampf gegen FGM weiter.
FGM ist eine Fol­ter, unter der Frau­en ihr Leben lang lei­den. Fadu­mo war eine von ihnen.

Stop FGM – jetzt sofort! 

LUNAR RIDE

LUNAR RIDE

Datum und Uhr­zeit: 28.3.2021, ab 19 Uhr
Ort: mee­ting point @ donau­ka­nal ‚zona anti­fa pie­ce‘ at friedensbrücke

FLINTA*-only Bike­ri­de. recla­im the night! recla­im the streets!
mehr Infos hier

Demo zum internationalen Frauentag: Mehr Geld für Gesundheit, Bildung und Soziales

5 Tage vor dem 8.März wol­len wir auf die Stra­ße gehen und unse­re For­de­run­gen verbreiten:

Die Coro­na-Kri­se hat alle Pro­ble­me, die wir schon vor­her hat­ten ver­schärft: Sexis­mus, Gewalt an Frau­en, Über­las­tung, Arbeits­druck, sozia­le Not. Frau­en sind dabei beson­ders stark betrof­fen: Die meis­ten Coro­na-Arbeits­lo­sen sind weib­lich, wir sind die­je­ni­gen, die sich meis­tens um die Kin­der­be­treu­ung & Haus­halt wäh­rend der Iso­la­ti­on küm­mern müs­sen und außer­dem arbei­ten in den meis­ten „sys­tem­re­le­van­ten“ Bran­chen mehr­heit­lich Frau­en: Han­del, Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich, Bil­dungs­sek­tor usw. Der 8. März fin­det inmit­ten der Coro­na-Kri­se statt, die auf unse­rem Rücken aus­ge­tra­gen wer­den soll: Dage­gen müs­sen wir uns wehren!

Kämp­fe mit uns für:

- ech­ten Gewalt­schutz statt Sym­ptom­be­kämp­fung: Aus­rei­chend Schutz­ein­rich­tun­gen und Frau­en­häu­ser, aber auch leist­ba­ren Wohn­raum, höhe­re Löh­ne und eine Min­dest­si­che­rung, von der man/frau leben kann
– flä­chen­de­cken­de, kos­ten­lo­se Kin­der- und Jugend­be­treu­ung: Coro­na-sicher und mit bes­se­ren Arbeits­be­din­gun­gen für die Beschäftigten
– Schluss mit Leis­tungs­druck und Kon­kur­renz: Coro­na-siche­rer Unter­richt an Schu­len, klei­ne­re Klas­sen, mehr Lehr­kräf­te und Wahl­frei­heit beim Schul­ab­schluss ob Durch­schnitts­no­te oder Matu­ra­prü­fung – Matu­ra und Stu­di­en­be­rech­ti­gung für alle!

- Mehr Geld für Gesund­heit, Bil­dung und Sozia­les: Wir brau­chen eine bedarfs­ge­rech­te Aus­fi­nan­zie­rung die­ser Berei­che und ein Gesund­heits­sys­tem, das nicht nach Pro­fit aus­ge­rich­tet ist
– Schluss mit Ent­las­sun­gen und Stel­len­ab­bau: Wir müs­sen jeden Arbeits­platz ver­tei­di­gen und die Coro­na-Pro­fi­teu­re zur Kas­sa bitten
…und noch mehr!

Zeit und Ort: 3.3.2021, 17h30, Urban-Loritz-Platz

Demo: „Heraus zum 110. Internationalen Frauen.Kampf.Tag!“

Die Ver­an­stal­tung wird orga­ni­siert von Frau­en­streik + FZ.

Her­aus zum 8. März – Inter­na­tio­na­ler Frauenkampftag!

11:00–13:00: dezen­tra­le Frauenstreik-Aktionen

mit Kol­le­gin­nen, Nach­ba­rin­nen, Freun­din­nen gemein­sam auf die Stra­ße gehen, auf Kreu­zun­gen sicht­bar sein…und sin­gen, rufen, musi­zie­ren, mit Koch­töp­fen Lärm machen, Kaf­fee oder Tee trin­ken, Pla­ka­te und Trans­pa­ren­te zeigen
Betriebs­ver­samm­lun­gen (im Betrieb oder an öffent­li­chen Orten)
ver­län­ger­te Mittagspausen
Trans­pa­ren­te oder lila Tücher aus dem Fens­ter hängen

17:00: Frau­en­de­mo

Frau­en, Les­ben, Migran­tin­nen weh­ren sich und kämp­fen radi­kal: Gegen Patri­ar­chat und Kapital

17:00: Auf­takt­kund­ge­bung, Yppen­platz, 1160 (mit Berich­ten von Frau­en­streik-Aktio­nen, Betriebs­ver­samm­lun­gen, Rede­bei­trä­ge, Musik,…)
18:00: Frau­en­de­mo (über den Schub­hä­fen Her­nal­ser Gür­tel, AKH Spi­tal­gas­se zum FZ, Wäh­rin­ger Stra­ße 59, 1090)
ab ca 19:30: Abschluss­kund­ge­bung im FZ-Hof (zur aktu­el­len Situa­ti­on des FZ und mit Kulturprogramm)

Alles unter Berück­sich­ti­gung der COVID-Vor­schrif­ten (FFP2-Mas­ken und min. 2 Meter Abstand)
_______________________

17:00 bis 20:00: Kin­der­be­treu­ung im Innen­hof des FZ (Wäh­rin­ger Stra­ße 59);
bei Regen in den Räum­lich­kei­ten vor Ort – Kin­der­grup­pe „Gemein­sam spielen“.
ab 18:00: Streikküche
______________________

Es rufen auf:
ADKH-Avus­tu­rya ‑Euro­päi­sches Frau­en­so­li­da­ri­täts­ko­mi­tee-Öster­reich, Ale­vi­ti­sche Frau­en, AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser, Aves­ta-Kur­di­sche Frau­en in Öster­reich, Femi­nis­ti­sche Allein­er­zie­he­rin­nen, Frau­en­streik, FZ-Ver­ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum für Frau­en Les­ben Migran­tin­nen Mäd­chen, KOM­in­tern-Kom­mu­nis­ti­sche Gewerk­schafts­in­itia­ti­ve inter­na­tio­nal, KJÖ-Kom­mu­nis­ti­sche Jugend, Mor Kızıl/­Li­la-Rotes-Kol­lek­tiv, Platt­form 20000frauen, Rotes Frau­en­ko­mi­tee Wien, SKB, Ver­ein femi­nis­ti­scher Dis­kurs, WAS-Wie­ner Arbei­te­rIn­nen-Syn­di­kat, Yeni Kadin

Ver­an­stal­tung für Cis-Frauen.
Infor­ma­tio­nen zur gro­ßen Demo für alle fin­det ihr hier. (Anm. d. Red.)

Take Back The Streets: Demo zum internationalen feministischen Kampftag

Take Back The Streets: Demo und Kundgebung zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März 2021

Start: 17:00 Uhr, Ste­phans­platz / Ende: 19:30 Uhr, Sigmund-Freud-Park

Dies­jäh­ri­ges The­ma: Gemein­sam in der Isolation!

- Ver­ein­ze­lung im Kapitalismus
Die Iso­la­ti­on durch die Pan­de­mie führt bei uns allen dazu, dass
kapi­ta­lis­ti­sche Unter­drü­ckungs­me­cha­nis­men unse­re Unsi­cher­heit, etwa am
Arbeits­platz, noch ver­stär­ken. Die Tren­nung zwi­schen öffent­li­chem und pri­va­tem Raum (zwi­schen Lohn- und Care-Arbeit) wird durch die Regie­rungs­maß­nah­men wei­ter ver­stärkt. Es ver­fes­tigt sich eine kon­ser­va­ti­ve Defi­ni­ti­on von Arbeit. An uns wird die kapi­ta­lis­ti­sche For­de­rung gestellt, sich den gesund­heit­li­chen Gefah­ren bei der Lohn­ar­beit aus­zu­set­zen, bei gleich­zei­ti­gen Ein­schrän­kun­gen im pri­va­ten Bereich und auch zum Bei­spiel bei der Sexarbeit.

- Que­e­re Gesundheit
Gera­de für que­e­re Per­so­nen spielt die Com­mu­ni­ty eine gro­ße Rolle.
Aus­tausch ist für die men­ta­le Gesund­heit wich­tig. Schon immer waren
LGBTQI*A+ Per­so­nen (les­bi­an, gay, bi, trans, que­er, inter*,
asexual/aromantic) dar­auf ange­wie­sen, sich ihre eige­ne Fami­lie abseits
bio­lo­gi­scher Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis­se zu suchen. Auf Grund der
Aus­gangs­be­schrän­kun­gen kön­nen wir die­se Fami­li­en jetzt nicht treffen.

- Bezie­hun­gen
Rege­lun­gen in den Lock­downs ori­en­tie­ren sich ledig­lich am Ide­al der
hete­ro­se­xu­el­len bür­ger­li­chen Klein­fa­mi­lie. Ande­re Bezie­hungs­for­men, wie
etwa die gleich­ge­schlecht­li­cher Partner_innen, poly­amo­rö­ser Per­so­nen und
Ein-Eltern-Fami­li­en wer­den dadurch noch wei­ter mar­gi­na­li­siert und
diskriminiert.

- Allein­er­zie­hen­de
Alleinerzieher*innen waren und sind wäh­rend der Lock­downs iso­liert und
von ihren Netz­wer­ken getrennt. Sie wer­den allein­ge­las­sen, was ihre
psy­chi­sche Gesund­heit noch wei­ter belas­tet. Auch die Ver­ein­bar­keit von
Lohn‑, Care- und Repro­duk­ti­ons­ar­beit wird erschwert, da wir nicht auf
erwei­ter­te Netz­wer­ke zurück­grei­fen können.

- Netz­wer­ke
All­ge­mein hat die Coro­na Pan­de­mie dazu geführt, dass sozia­le und
poli­ti­sche Räu­me /Netzwerke/Gruppen nicht nur schwe­rer zugäng­lich sind
son­dern mit­un­ter völ­lig ver­schwin­den. Die­ses Feh­len von Netz­wer­ken führt
zu einer Iso­la­ti­on, die lebens­ge­fähr­lich sein kann, da zum Beispiel
Aus­we­ge aus Gewalt­dy­na­mi­ken feh­len. Zudem wer­den Frei­zeit­an­ge­bo­te und
ohne­hin schon spär­li­che Ein­rich­tun­gen zur psy­chi­schen Versorgung
ein­ge­schränkt, gera­de dann wenn wir es am drin­gends­ten brau­chen würden.

- Gewalt
Nach wie vor pas­siert die meis­te Gewalt gegen FLI*NT-Personen (Frau­en,
Les­ben, inter*, nicht-binär und trans) in den eige­nen vier Wän­den. Durch
eine Poli­tik die sowie­so kei­nen Wert auf unse­re Sicher­heit legt, und
ver­schärft durch die Coro­na-Pan­de­mie, gibt es für Betrof­fe­ne auch keine
oder viel zu wenig Schutzräume.

- Dis­kri­mi­nie­rung von asia­ti­schen Personen
Asia­tisch gele­se­ne Per­so­nen wer­den seit Beginn der Pan­de­mie vermehrt
ras­sis­tisch ange­grif­fen und unter Gene­ral­ver­dacht gestellt, was zu noch
mehr Iso­la­ti­on führt. Das zeigt sich bei­spiels­wei­se durch großräumiges
Aus­wei­chen, ver­ba­le Über­grif­fe oder auch tät­li­che Angrif­fe. Auch
ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sche Ideo­lo­gien tra­gen maß­geb­lich zur Ausgrenzung
bei.

# Hygie­ne­kon­zept #
Bit­te hal­tet alle 2 Meter Abstand zu ande­ren Per­so­nen und tragt
einen Mund-Nasen-Schutz (am bes­ten FFP2).

# Pro­gramm #
17:00 Kund­ge­bung mit Rede­bei­trä­gen am Stephansplatz
18:00 Start Demozug
19:30 Abschluss­kund­ge­bung mit Rede­bei­trä­gen im Sigmund-Freud-Park

- Die Demo ist offen für alle Geschlechter -

Kundgebung “Zur Superwoman zwangsverpflichtet“

Kundgebung “Zur Superwoman zwangsverpflichtet – es sind vor allem die Frauen, die diese Krise stemmen!”

Wo: Vor dem Frau­en­mi­nis­te­ri­um, 1010 Wien, Mino­ri­ten­platz 3
Wann: Don­ners­tag, 4. März 2021, 14 Uhr

Frau­en­or­ga­ni­sa­tio­nen kri­ti­sie­ren seit Mona­ten, dass in Sachen sozia­le Absi­che­rung, Arbeits­markt und Gewalt­schutz zu wenig getan wird und es einen Back­lash in der Frau­en- und Fami­li­en­po­li­tik gibt. Tra­di­tio­nel­le Rol­len „fei­ern“ wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie ein Revi­val. Aus­ge­la­ger­te Erzie­hungs- und Kin­der­be­treu­ungs­ar­beit über­neh­men haupt­säch­lich wie­der Frau­en – nicht Männer.

Es scheint, als ob die Gesell­schaft wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie in die 50er-Jah­re zurück kata­pul­tiert wird. Die gan­ze unbe­zahl­te Care- und Sor­ge­ar­beit bleibt an den Frau­en hängen!

Femi­nis­ti­sche Rede­bei­trä­ge sind herz­lich will­kom­men, Flint-Per­so­nen und soli­da­ri­sche Män­ner eben­so. Soli­da­ri­sche finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bei der Mie­te für den Demo­wa­gen ist eben­falls willkommen.

Um den Auf­ruf unter­stüt­zen, schi­cke eine E‑Mail mit dem Logo Dei­ner Orga­ni­sa­ti­on und einem kur­zen Text dazu an office@verein-fema.at. Bist Du eine Ein­zel­per­son, dann genügt ein kur­zer Text.
Um eine Rede zu hal­ten, bit­te eben­falls unter office@verein-fema.at bekanntgeben.
Spen­den für die Mie­te des Demo­wa­gens bit­te auf fol­gen­des Spen­den­kon­to: Ver­ein Femi­nis­ti­sche Allein­er­zie­he­rin­nen, IBAN: AT75 2011 1843 3120 1100

 

Coro­na-Sicher­heits­maß­nah­men:

Ver­pflich­ten­des Tra­gen von Mund-Nasen-Schutz (FFP-Mas­ken), Aus­nah­me bil­den nur Men­schen mit ärzt­li­chen Attes­ten, die vom Tra­gen aus gesund­heit­li­chen Grün­den aus­ge­nom­men sind, und Kin­der zwi­schen 0 und 6 Jah­ren. Für Kin­der von 1 bis 6 Jah­ren wird das Tra­gen emp­foh­len, wenn sie dar­an gewöhnt sind.

Emp­foh­le­ner Min­dest­ab­stand zwi­schen den Teil­neh­men­den ist 2 Meter.

Men­schen aus Risi­ko­grup­pen wird emp­foh­len, dich­te­re Men­schen­grup­pen zu ver­mei­den, wei­ter hin­ten zu ste­hen oder zuhau­se zu bleiben.

Orga­ni­sa­ti­on eines Ordner*innen-Teams in ent­spre­chen­der Zahl, um die Sicher­heits­maß­nah­men durch­set­zen zu kön­nen und nach­drück­li­che Hin­wei­se auf unser Coro­na-Sicher­heits­kon­zept im Vor­feld und bei der Kund­ge­bung selbst durch Ordner*innen und Moderationen.

Ver­an­stal­te­rin­nen:
Ver­ein Femi­nis­ti­sche Allein­er­zie­he­rin­nen – FEM.A
Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser – AÖF
Öster­rei­chi­scher Frau­en­ring – ÖFR, der Frauenstreik
Rotes Frauenkomitee

Each for Equal / Each for Earth

Each for Equal / Each for Earth – Damenwahl für die Erde

„The­re will be no Cli­ma­te Jus­ti­ce wit­hout Gen­der Jus­ti­ce!“ – „The­re will be no Gen­der Jus­ti­ce wit­hout Cli­ma­te Justice!“

Brin­gen wir die Kli­ma­be­we­gung und die Frau­en­be­we­gung näher zusam­men! Nut­zen wir dafür den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März!

Im Jahr 1911 wur­de in Öster­reich – neben Däne­mark, Deutsch­land und der Schweiz – zum ers­ten Mal zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag demons­triert: Rund 20.000 Men­schen fan­den sich auf der Wie­ner Ring­stra­ße ein und for­der­ten mehr Rech­te für die Frau­en. Damals domi­nier­te ein The­ma: die For­de­rung nach einem frei­en und glei­chen Wahl­recht für Frauen.

Mehr als 100 Jah­re spä­ter ist die Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau noch längst nicht umge­setzt – schon gar nicht glo­bal gese­hen. Im Gegen­teil: Frau­en sind von Kon­flik­ten, Natur­ka­ta­stro­phen und der Kli­ma­kri­se beson­ders betrof­fen, müh­sam erkämpf­te Rech­te sind wie­der in Gefahr.

Set­zen wir daher ein Zeichen!
In Wien laden wir am 8. März 2020 von 17:00 bis 18:00 zum Tanz am Ste­phans­platz mit OBRA – One Bil­li­on Rising Aus­tria unter dem Mot­to “Damen­wahl für die Erde”. Machen wir unse­re Anlie­gen auf der gan­zen Welt und für die gan­ze Welt sichtbar!

Link zum Fly­er hier.

Par­ents­for­Fu­ture ist ein glo­ba­les Netz­werk von Eltern und ande­ren Erwach­se­nen, die sich an der Sei­te der jugend­li­chen Kli­ma­strei­ken­den für Kli­ma­ge­rech­tig­keit für die kom­men­den Gene­ra­tio­nen ein­set­zen und sie bei ihren und mit eige­nen Aktio­nen unter­stüt­zen. In Öster­reich gibt es Par­ents­For­Fu­ture (PFF) seit nun­mehr einem Jahr.