Feminismus revisited – Buchpräsentation mit Erica Fischer

Oft wird behaup­tet, der Femi­nis­mus habe sich erüb­rigt. Das Gegen­teil ist der Fall. Im Zuge der glo­bal zuneh­men­den Kluft zwi­schen Arm und Reich und des wach­sen­den Ras­sis­mus hat sich ein neu­er, selbst­bewusster Femi­nis­mus ent­wi­ckelt.

Aus­ge­hend von ihren Erfah­run­gen als eine der Grün­de­rin­nen der Zwei­ten Frau­en­be­we­gung in Wien wid­met sich Eri­ca Fischer in ihrem neu­en Buch „Femi­nis­mus revi­si­ted“ dem erneu­ten femi­nis­ti­schen Auf­bruch jun­ger Frau­en heu­te. In einer Mischung aus auto­bio­gra­fi­schem Essay und Por­träts jun­ger Frau­en, für die der Femi­nis­mus mehr ist als Quo­ten und Frau­en in die Auf­sichts­rä­te, geht sie der Fra­ge nach Moti­va­tio­nen, Ide­en und Umset­zungs­for­men nach.

Eri­ca Fischer, geb. 1943 in der eng­li­schen Emi­gra­ti­on der Eltern, wuchs in Wien auf und stu­dier­te am Dol­met­sch­in­sti­tut der Uni­ver­si­tät Wien. 1972 war sie eine der Mit­be­grün­de­rin­nen der auto­no­men Frau­en­be­we­gung in Wien. Sie arbei­tet als freie Jour­na­lis­tin, Autorin und Über­set­ze­rin. Seit 1988 lebt sie in Deutsch­land, seit 1994 in Ber­lin. Ihr Buch „Aimée & Jagu­ar“ wur­de zum Welt­best­sel­ler. „Femi­nis­mus revi­si­ted“ erschien im März 2019 im Ber­lin Ver­lag.

Mode­ra­ti­on: Andrea Zar­em­ba
Unkos­ten­bei­trag: € 2,90
Nur für Frau­en, Trans­gen­der will­kom­men.

Die Ver­an­stal­tung wird geför­dert durch die Kul­tur­ab­tei­lung der Stadt Wien (MA 7).

Warum feiern – Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

Buch­prä­sen­ta­ti­on und per­for­ma­ti­ve Lesung
„War­um fei­ern“ – Bei­trä­ge zu 100 Jah­ren Frau­en­wahl­recht

Lite­ra­tur, Wis­sen­schaft und Akti­vis­mus. Lese­tour durch ver­schie­de­ne sprach­li­che Arti­ku­la­ti­ons­for­men von sozia­len und poli­ti­schen Frau­en­rea­li­tä­ten mit den Her­aus­ge­be­rin­nen Ele­na Mess­ner, Eva Schörk­hu­ber, Petra Sturm und Autorin­nen des Ban­des. Begrü­ßung Johan­na Zech­ner

Ein­tritt frei!

Mit: Bet­ti­na Balà­ka, Nata­lie Deewan, Li Ger­hal­ter, Mar­le­ne Gölz,
Mari­on Löff­ler, Bir­ge Kron­dor­fer, Eva Schörk­hu­ber, PJ Sturm
Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik (frauenhetz.jetzt, Frauen_Referat der ÖH Uni Wien, Das Frau­en­volks­be­geh­ren (frauenvolksbegehren.at), Die Frauenwahlrechtabschaffungszentrale/ Die Brut­pfle­ge­rin­nen (diebrutpflegerinnen.com), RADS (radsisters.blogsport.at)

Im Rah­men von
„SIE MEINEN ES POLITISCH!“
100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich
https://www.volkskundemuseum.at/frauenwahlrecht

Benefizlesung mit Julya Rabinowich

Die Buch­hand­lung Lepo­rel­lo ver­an­stal­tet zum Welt­frau­en­tag eine Bene­fiz­le­sung für #wir­tun, einem Fonds der Cari­tas. Es wer­den Spen­den für obdach­lo­se oder von Armut und Gewalt betrof­fe­ne Frau­en gesam­melt.

Julya Rabi­no­wich liest aus ihrem neu­en Buch: Hin­ter Glas.
„Ein­dring­lich und mit poe­ti­scher Kraft schil­dert Julya Rabi­no­wich Facet­ten der Gewalt und erzählt die Geschich­te einer beein­dru­cken­den Eman­zi­pa­ti­on.“

Ort: Sin­ger­stras­se 7 / Ecke Chur­haus­gas­se.

Bit­te unbe­dingt Zähl­kar­ten unter service@leporello.at
oder tele­fo­nisch unter +43 1 96 11 500 recht­zei­tig reser­vie­ren.

Erica Fischer: Feminismus Revisited

Erica Fischer: Feminismus Revisited

Buch­prä­sen­ta­ti­on im Rah­men des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags 2019

Oft wird behaup­tet, der Femi­nis­mus habe sich erüb­rigt. Das Gegen­teil ist der Fall. Im Zuge der glo­bal zuneh­men­den Kluft zwi­schen Arm und Reich und des wach­sen­dem Ras­sis­mus hat sich ein neu­er selbst­be­wuss­ter Femi­nis­mus ent­wi­ckelt. Aus­ge­hend von ihren Erfah­run­gen als einer der Grün­de­rin­nen der öster­rei­chi­schen Frau­en­be­we­gung wirft Eri­ca Fischer einen neu­gie­ri­gen Blick auf den erneu­ten Auf­bruch jun­ger Frau­en heu­te. Was treibt sie um, wel­che Fra­gen sind neu dazu­ge­kom­men?

In einer Mischung aus auto­bio­gra­phi­schem Essay und Por­träts jun­ger Frau­en, für die der Femi­nis­mus mehr ist als Quo­ten und Frau­en in die Auf­sichts­rä­te, zeigt sie, war­um sich beherz­tes Enga­ge­ment lohnt – und auch noch Spaß machen kann.

Begrü­ßung: Suzie Wong, Öffent­lich­keits­ar­beit Wien­bi­blio­thek

Zum Buch:
Eri­ca Fischer, Autorin
Gespräch
Eri­ca Fischer im Gespräch mit Mei­ke Laug­gas, His­to­ri­ke­rin, Redak­teu­rin Wei­ber­Di­wan und Gen­der Stu­dies-Leh­ren­de an der Uni­ver­si­tät Wien

Anschlie­ßend Brot & Wein
Die­se Ver­an­stal­tung ist eine Koope­ra­ti­on mit dem Ber­lin Ver­lag.

Ein­tritt frei! Anmel­dung unter oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at oder +43 1 4000–84926.

Wiener Frauentag im Rathaus

100 Jahre Frauenwahlrecht – Unsere Stimme zählt – Wiener Frauentag 2019

Am 8. März 2019 wird im Wie­ner Rat­haus der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag unter dem Mot­to „100 Jah­re Frau­en­wahl­recht – Unse­re Stim­me zählt“ gefei­ert.
Neben einem Bera­tungs­an­ge­bot sowie Füh­run­gen und Work­shops gibt es einen Auf­tritt von Eva Maria Marold.

Eröff­nung: 15 Uhr, Begrü­ßung durch Wohn­bau­stadt­rä­tin Kath­rin Gaál  um 15:15 Uhr.

Gesam­tes Pro­gramm auf wien.gv.at.

Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik

Podi­ums­dis­kus­si­on mit Alex­an­dra Weiss (Autorin), Eri­ka Thur­ner (Autorin), Hel­ga Kon­rad (Minis­te­rin a.D.) und Bir­ge Kron­dor­fer (Phi­lo­so­phin)
Mode­ra­ti­on: Han­nes Hof­bau­er (Pro­me­dia Ver­lag)

Johan­na Dohnal (1939–2010) wäre heu­er 80 Jah­re alt gewor­den. Aus die­sem Anlass erscheint ein Buch über die Pio­nie­rin der öster­rei­chi­schen Frau­en­po­li­tik, das neben einer aus­führ­li­chen Bio­gra­phie zur Per­son ihre Schrif­ten zeit­his­to­risch-poli­tik­wis­sen­schaft­lich kon­tex­tua­li­siert.

Johan­na Dohnals Visi­on des Femi­nis­mus war untrenn­bar mit einer Kri­tik gegen­über auto­ri­tä­ren, patri­ar­cha­len Struk­tu­ren ver­bun­den und stell­te eine Ver­bin­dung von Sozi­al- und Geschlech­ter­po­li­tik mit einem demo­kra­ti­schen Sozia­lis­mus dar. Was von ihrem Den­ken und Han­deln in Zei­ten poli­ti­scher Reak­ti­on geblie­ben ist und wie eine eman­zi­pa­to­ri­sche Frau­en­po­li­tik heu­te aus­se­hen muss, dar­über dis­ku­tie­ren die ange­ge­be­nen Teil­neh­me­rIn­nen.

Bücher­tisch von Pro­me­dia https://mediashop.at/

Autorinnengespräch mit Milena Michiko Flašar

Autorinnengespräch mit Milena Michiko Flašar
 zu „Herr Kato spielt Familie“

Lesung und Dis­kus­si­on zu Frau Kato und ihren Per­spek­ti­ven in der Erzäh­lung

Das Autorin­nen­ge­spräch ist dem jüngs­ten Buch von Mile­na Michi­ko Flašar gewid­met. Ver­bun­den mit einer Lesung wer­den die Per­spek­ti­ven der Figur Frau Kato beleuch­tet. Herr Kato, Pen­sio­nist und die titel­ge­ben­de Figur des Buches, hat plötz­lich weit mehr (Frei)Zeit als in sei­nem akti­ven Arbeits­le­ben. Sei­ne Frau lei­det an RHS (= das sog. Reti­red Hus­band Syn­dro­me). Wie sich für sie bei­de der Über­gang in den Ruhe­stand gestal­tet, wird im Autorin­nen­ge­spräch ins Zen­trum gerückt. Gesprä­che zum Salz in der Sup­pe der bei­den zei­gen auf berüh­ren­de Wei­se das All­tags­le­ben von Paa­ren im (frü­hen) Pen­si­ons­al­ter, sowie ihr Wer­den und Fami­li­en­le­ben im Rück­blick.

Zur Autorin: Mile­na Michi­ko Flašar hat in Wien und Ber­lin Ger­ma­nis­tik und Roma­nis­tik stu­diert. Sie lebt mit ihrer Fami­lie in Wien. Ihr Roman „Ich nann­te ihn Kra­wat­te“ wur­de über 100.000 Mal ver­kauft. „Herr Kato spielt Fami­lie“, ihr jüngs­tes Buch, ist 2018 erschie­nen.
Mode­ra­ti­on: Ger­lin­de Maue­rer

Ort: Frau­en­bil­dungs­stät­te Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien
Snacks und Geträn­ke wer­den gereicht, Ein­tritt frei, Spen­den will­kom­men

Ich fürchte niemanden – Adelheid Popp und der Kampf für das Frauenwahlrecht

Das all­ge­mei­ne, glei­che Wahl­recht »aller Staats­bür­ger ohne Unter­schied des Geschlechts« war eine der wich­tigs­ten ­Errun­gen­schaf­ten der Revo­lu­ti­on am Ende des Ers­ten Welt­kriegs. Am 4. März 1919 konn­ten end­lich die ers­ten ­weib­li­chen Abge­ord­ne­ten im öster­rei­chi­schen Par­la­ment ange­lobt ­wer­den. Unter ihnen befand sich Adel­heid Popp (1869–1939), die auf drei Jahr­zehn­te des Kamp­fes für das Frau­en­wahl­recht zurück­blicken konn­te. Als jun­ge Fabrik­ar­bei­te­rin war Popp der Sozial­demokratie bei­getre­ten und hat­te wie kei­ne ande­re Anteil am Auf­bau einer star­ken pro­le­ta­ri­schen Frauen­bewegung.
Das all­ge­mei­ne (Frauen-)Wahlrecht war für die »Erwe­cke­rin der Frau­en« kein Ziel an sich, son­dern nur ein Mit­tel im Stre­ben nach umfas­sen­dem Arbei­te­rin­nen­schutz, kür­ze­ren Arbeits­zeiten und letzt­lich einer Welt ohne ­Aus­beu­tung. Die­se Bio­gra­fie zeich­net ihr Leben und Wir­ken bis zu ihrem Ein­zug ins Par­la­ment nach und gibt dabei einen völ­lig neu­en Blick auf die Theo­rie und Pra­xis der frü­hen ArbeiterInnen­bewegung.

Im Rah­men der Rosa Luxem­burg-Kon­fe­renz fin­det die ers­te Buch­prä­sen­ta­ti­on von „ ‚Ich fürch­te nie­man­den‘ – Adel­heid Popp und der Kampf für das Frau­en­wahl­recht statt.

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019

Nach der erfolg­rei­chen Pre­mie­re 2018, wird bei der 2. Rosa Luxem­burg Kon­fe­renz wie­der zwei Tage lang die Mög­lich­keit gebo­ten, Ana­ly­sen, Erfah­run­gen und Stra­te­gi­en fort­schritt­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen in Öster­reich und inter­na­tio­nal zu dis­ku­tie­ren.

Pro­gramm sie­he https://www.rosaluxemburgkonferenz.at/programm/