5. März, 18 Uhr Mahnwache am Ni-Una-Menos-Platz, 1090 Wien
Der Angriff auf die Trafikantin Nadine W. jährt sich bereits zum fünften Mal. Am 5. März 2021 wurde sie von ihrem Ex-Partner in Brand gesetzt und verstarb wenige Wochen später an schwersten Verletzungen. Dieser brutale Angriff ist stark im kollektiven Gedächtnis des Bezirks verankert und war der Anlass für die Errichtung den Hybrid aus Erinnerungsort und Kunstraum FRAU* schafft Raum in der ehemaligen Trafik in der Nussdorfer Straße 4.
Installation: „51.000 – The List of No Return”
Ausstellung bei FRAU* schafft Raum, Nussdorfer Straße 4, 1090 Wien
Laut UN-Schätzungen wurden im Jahr 2023 weltweit rund 51.100 Frauen durch ihre Partner oder nahe Familienangehörige getötet – das entspricht durchschnittlich 140 Frauen pro Tag. Diese Zahl bildet den Ausgangspunkt von Kerstin Benniers Installation, die noch bis 14. April 2026 bei FRAU* schafft Raum zu sehen ist. Täglich von 8–20 Uhr. Eintritt frei!
Kerstin Bennier wird in der ersten Märzwoche 51.000 feine Striche auf die Schaufensterscheibe ihres Ateliers in der Neulerchenfelder Straße 56 zeichnen. Sie sollen auch im 16. Bezirk auf das weltweite Ausmaß von Femiziden aufmerksam machen. Ebenfalls zu sehen bis Mitte April.
Ausstellung bei FRAU* schafft Raum, Nussdorfer Straße 4, 1090 Wien
Laut UN-Schätzungen wurden im Jahr 2023 weltweit rund 51.100 Frauen durch ihre Partner oder nahe Familienangehörige getötet – das entspricht durchschnittlich 140 Frauen pro Tag. Diese Zahl bildet den Ausgangspunkt von Kerstin Benniers Installation, die noch bis 14. April 2026 bei FRAU* schafft Raum zu sehen ist. Täglich von 8–20 Uhr. Eintritt frei!
Kerstin Bennier wird in der ersten Märzwoche 51.000 feine Striche auf die Schaufensterscheibe ihres Ateliers in der Neulerchenfelder Straße 56 zeichnen. Sie sollen auch im 16. Bezirk auf das weltweite Ausmaß von Femiziden aufmerksam machen. Ebenfalls zu sehen bis Mitte April.
Ausstellungsbesuch mit Diskussion am Freitag, 20. Februar 2026, 15:00 Uhr
Architektur war lange eine treibende Kraft für Innovation und Wachstum und ist dabei zur Materialisierung des globalen Kapitals geworden. Weltweit werden natürliche Ressourcen und Arbeitskräfte ausgebeutet; gleichzeitig können sich viele Menschen ihre Wohnungen nicht mehr leisten. Das Werk der in Indien geborenen Architektin Anupama Kundoo steht exemplarisch für eine andere Art von Architektur. Mit lokalen Ressourcen entwirft Kundoo Gebäude von außerordentlicher Schönheit, die Sorge tragen für die Bedürfnisse von Mensch und Planet. Im Anschluss gibt es Raum zur gemeinsamen Diskussion der Ausstellung. Mehr Informationen hier.
Der Eintritt ab 10 Teilnehmerinnen (9€/P.) ist eigenständig zu übernehmen, die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz. Max. 15 Teilnehmerinnen.
Anmeldungen bis Donnerstag, 12. Februar 2026, 15:00 Uhr an pr@frauenhetz.at
Ort: Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1 im MQ, 1070 Wien
LIFEMATTERS LEBEN IST WERTVOLL UND JEDES LEBEN ZÄHLT
Objekte und Installationen
Eine Ausstellung, die sich mit dem Thema Femizide und Gewalt unter Menschen auseinandersetzt.
Linda Gaenszle – Yoly Maurer Künstlerinnen der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs laden in den Kunstsalon Schönbrunn, Schloss Schönbrunn Wien ein
Vernissage am Freitag, 6. März 2026 um 15 Uhr Es spricht Barbara Poenighaus-Matuella
Fest der Frauen, Internationaler Tag der Frauen, am Sonntag, 8. März 2026 um 15 Uhr Es spricht Univ.-Prof.in i.R. Birgit Sauer Lesung der Autorin Erika Wimmer Mazohl
Ort der Veranstaltung: Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs Kunstsalon Schönbrunn Schloss Schönbrunn, Ovalstiege 1130 Wien
Auch 2026 listet die Website 8maerz.at wieder diverse Veranstaltungstipps im Vorfeld und rund um den 8. März in Wien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die ersten Termine 2026 sind nun online und die Liste wird laufend ergänzt.
Schickt uns gerne wieder eure Veranstaltungshinweise entweder via Google Forms unter diesem Link
oderper E‑Mail an termine@8maerz.at – inkl. Titel, Datum, Uhrzeit, Ort mit Adresse, Art der Veranstaltung (Vortrag, Workshop, Kundgebung, etc.), Veranstalter*in, Beschreibung/Programm und weiterführendem Link.
Bitte dabei alle Informationen als Text in der E‑Mail oder als Word-Dokument (nicht nur als Bilddatei oder PDF). Gerne dafür mit ergänzenden Sujets und Bildern zusätzlich zur Veranstaltungsbeschreibung – inkl. Foto-Credit-Angabe (ohne diese Info können wir das Foto nicht verwenden).
Die Albertina Modern zeigt in Kooperation mit Bank Austria Kunstforum Wien die erste große Retrospektive von Marina Abramović in Österreich. Die Ausstellung ist von Bank Austria Kunstforum Wien und der Royal Academy of Arts, London, in Kooperation mit der Albertina Wien organisiert.
Laufzeit und Ort: 10. Oktober 2025 bis 1. März 2026 in der ALBERTINA MODERN
Marina Abramović (1946 in Belgrad geboren) ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen. Sie gilt als Begründerin der modernen Performance und hat mit ihren legendären Auftritten Kunstgeschichte geschrieben. Beginnend im Belgrad der frühen 1970er-Jahre hat sie die Performance im Verlauf ihrer mehr als 50 Jahre umspannenden Karriere als Spielart der bildenden Kunst etabliert. Die Ausstellung bietet mehrere Stationen, an denen die BesucherInnen ausdrücklich eingeladen sind, in die Rolle von PerformerInnen zu schlüpfen. Die Ausstellung, in Kooperation mit dem Kunstforum Wien entstanden, wird einen umfangreichen Überblick über das Werk der Künstlerin bieten. Weitere Informationen
Der Gruppeneintritt ab 10 Teilnehmerinnen (€ 15,90 p.P.) ist eigenständig zu übernehmen, die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz.
Ort: Albertina modern, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Anmeldungen bis Dienstag, 20. Jänner 2026, 16:00 Uhr an pr@frauenhetz.at Max. 15 Teilnehmerinnen – first come, first serve.
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 thematisiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 thematisiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
In einer exklusiven Führung wird anlässlich des internationalen Frauentags medizinische Literatur von Autorinnen aus vier Jahrhunderten (1600−2000) aus dem wertvollen Bestand der josephinischen Bibliothek präsentiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Eintritt: 20 Euro (das Entgelt ermöglicht ebenso die Besichtigung des Museums)