Online-Ausstellung: Die Blattmacherinnen

Als Frau­en in Redak­tio­nen das Wort ergriffen

Die Medi­en­me­tro­po­le Wien um 1900. Die Redak­tio­nen waren fast durch­wegs von Män­nern besetzt, beson­ders die Chef­ses­sel. Doch auch schon vor mehr als hun­dert Jah­ren gab es Frau­en in jour­na­lis­ti­schen Lei­tungs­po­si­tio­nen – „Blatt­ma­che­rin­nen“ eben. Nicht nur in Mode­ma­ga­zi­nen, deren Beleg­schaft bereits früh stark weib­lich geprägt war. Auch in den Zeit­schrif­ten der Frau­en­rechts­be­we­gung, die beherz­te Akti­vis­tin­nen als Sprach­roh­re für ihre Anlie­gen grün­de­ten. Gera­de die­se Blät­ter – von Frau­en für Frau­en gemacht – öff­ne­ten Türen in den Jour­na­lis­mus und boten Raum, die­ses Hand­werk zu erlernen.

Anhand von Zei­tungs­aus­schnit­ten, Titel­blät­tern, Doku­men­ten und Foto­gra­fien por­trä­tiert die­se Online-Aus­stel­lung vier „Blatt­ma­che­rin­nen“, die um die Jahr­hun­dert­wen­de Geschichte(n) schrie­ben: Die bür­ger­li­che Frau­en­rechts­ak­ti­vis­tin Marie Lang, die Sozi­al­de­mo­kra­tin Adel­heid Popp, die katho­li­sche Publi­zis­tin Han­ny Bren­ta­no und die Mode­schrift­stel­le­rin Fan­ny Bur­ck­hard. Auch in die Gegen­wart wird eine Brü­cke geschla­gen: In Video-Inter­views berich­ten fünf öster­rei­chi­sche Jour­na­lis­tin­nen über ihre Erfah­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen an der Spit­ze von Redaktionen.

Hier geht es zur Ausstellung.

Führungen am Internationalen Frauentag in der Österreichischen Nationalbibliothek

08. März 2026
10.00 – 18.00 Uhr
kostenlos

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März 2026 stellt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek Frau­en von der Anti­ke bis in die Gegen­wart in den Vor­der­grund. Aus die­sem Anlass lädt die Öster­rei­chi­sche Natio­nal­bi­blio­thek am Sonn­tag, den 8. März 2026 bei frei­em Ein­tritt und kos­ten­lo­sen Son­der­füh­run­gen in ihre Muse­en (Lite­ra­tur­mu­se­um, Papy­rus­mu­se­um, Glo­ben­mu­se­um und Esperantomuseum).

Lite­ra­tur­mu­se­um: „Ent­de­cke­rin­nen und Aufdeckerinnen“
Unter dem Titel „Ent­de­cke­rin­nen und Auf­de­cke­rin­nen“ wird ein Streif­zug durch die lite­ra­ri­sche Geschich­te von Weg­be­rei­te­rin­nen im Rah­men der Dau­er­aus­stel­lung unter­nom­men: von Ida Pfeif­fer bis Frie­de­ri­ke May­rö­cker und Elfrie­de Jeli­nek, die in ihren Wer­ken neue Schreib­wei­sen ent­deckt und gesell­schaft­li­che Miss­stän­de auf­ge­deckt haben.

„Ent­de­cke­rin­nen und Aufdeckerinnen“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Lite­ra­tur­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 10.00 Uhr und 11.00 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Johan­nes­gas­se 6
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Papy­rus­mu­se­um: „Papy­ri: Auf den Spu­ren von Frau­en in anti­ken Quellen“
Anti­ke Frau­en waren selbst­be­stimm­ter, als ihnen heu­te oft zuge­schrie­ben wird. Die Füh­rung rich­tet den Blick auf die „weib­li­che Sei­te“ und beleuch­tet den All­tag von Groß­grund­be­sit­ze­rin­nen, den Umgang mit untreu­en Män­nern und erläu­tert, wie Frau­en Rechts­ge­schäf­te abwickelten.

„Papy­ri: Auf den Spu­ren von Frau­en in anti­ken Quellen“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Papy­rus­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk in der Neu­en Burg, Ein­gang Mit­tel­tor, Heldenplatz
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Glo­ben­mu­se­um: „Die Ver­mes­sung der Erde – eine kur­ze Geschich­te der Frau in der Kartographie“
Die Ver­mes­sung der Erde galt als Domä­ne der Män­ner, tat­säch­lich haben aber auch Frau­en einen bedeu­ten­den Bei­trag zur Kar­to­gra­phie geleis­tet. Sie bereis­ten die Welt, erstell­ten Kar­ten, kon­zi­pier­ten Glo­ben und tru­gen dazu bei, dass wir die Welt heu­te bes­ser verstehen.

„Die Ver­mes­sung der Erde – eine kur­ze Geschich­te der Frau in der Kartographie“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Glo­ben­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 10.30 Uhr und 11.30 Uhr
Dau­er: 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Her­ren­gas­se 9
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Espe­ran­to­mu­se­um: „Die bedeu­tends­te Schrift­stel­le­rin der Espe­ran­to-Lite­ra­tur: Mar­jo­rie Boulton“
Die fas­zi­nie­ren­den Lebens­ge­schich­ten außer­ge­wöhn­li­cher Frau­en, die mit der Plan­spra­che Espe­ran­to ver­bun­den sind, ste­hen im Zen­trum die­ser Füh­rung. Dazu zählt auch die Schrift­stel­le­rin Mar­jo­rie Boul­ton, die es neu zu ent­de­cken gilt.

„Die bedeu­tends­te Schrift­stel­le­rin der Espe­ran­to-Lite­ra­tur: Majo­rie Boulton“
Son­der­füh­run­gen für Erwach­se­ne im Espe­ran­to­mu­se­um der Öster­rei­chi­schen Nationalbibliothek
um 15.30 Uhr und 16.30 Uhr
Dau­er 45 Minuten
Treff­punkt: Ser­vice­de­sk Her­ren­gas­se 9
Eine Anmel­dung zur kos­ten­lo­sen Füh­rung ist nicht erforderlich.

Haus der Geschich­te Öster­reich: „Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe“
Aus­ge­hend von der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts vor etwas mehr als 100 Jah­ren wirft die­se Füh­rung einen Blick auf wich­ti­ge Errun­gen­schaf­ten des Kamp­fes von Frau­en um poli­ti­sche Teil­ha­be und Gleich­be­rech­ti­gung. Wel­che For­de­run­gen nach Gleich­stel­lung wur­den erreicht und wel­che exis­tie­ren bis heute?

„Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe“
Kos­ten­lo­se Füh­run­gen im Haus der Geschich­te Österreichs
um 11:00, 13:00 und 14:00 Uhr
Dau­er: ca. 25 Minuten
Anmel­dung unter: Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Alles Arbeit

Ausstellung: Objekt im Fokus: 50 Jahre Fristenregelung und Familienrechtsreform

ab 6. März 2025

Pünkt­lich zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag beleuch­tet das hdgö zwei The­men, die trotz ihres his­to­ri­schen Jubi­lä­ums unge­bro­chen aktu­ell ist: Vor 50 Jah­ren wur­de die Ehe gesetz­lich als gleich­be­rech­tig­te Part­ner­schaft fest­ge­schrie­ben und die „Fris­ten­re­ge­lung“, die Abtrei­bung bis zum drit­ten Schwan­ger­schafts­mo­nat straf­frei stell­te, trat in Kraft.

Die­se Mei­len­stei­ne der Geschlech­ter­po­li­tik nimmt das hdgö zum Anlass, neue Samm­lungs­ob­jek­te zu prä­sen­tie­ren: In der hdgö-Foy­er-Vitri­ne sind Maga­zi­ne der „AUF-Eine Frau­en­zeit­schrift“ zu sehen sowie die Schreib­ma­schi­ne einer AUF-Redak­teu­rin. Die AUF war ab 1974 ein wich­ti­ges Medi­um für femi­nis­ti­sche Aktivist*innen, die schon lan­ge laut­stark Ver­än­de­run­gen ein­ge­for­dert hat­ten. Die­se Jubi­lä­en sind auch Anlass um zu Fra­gen: Alles erreicht?

Ausstellung: Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit

Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966

29. Jän­ner 2026-10. Jän­ner 2027
Alma Rosé-Plateau

Ein Job mit Gehalt? Ver­pflich­tun­gen im Haus­halt? Eine Auf­ga­be, die gemacht wer­den muss?

Zu tun gibt’s immer etwas. Man­che Tätig­kei­ten brin­gen Aner­ken­nung und Lohn. Ande­re fal­len ein­fach an – unbe­zahlt, unsicht­bar und meist von Frau­en erle­digt. Aber: Ist das nicht alles Arbeit? Sor­ge­ar­beit gilt immer noch als „weib­li­che Res­sour­ce“, auf die sich unse­re Gesell­schaft ganz selbst­ver­ständ­lich ver­lässt. Begrif­fe wie Pfle­ge­not­stand, Gen­der Pay Gap und Teil­zeit­fal­le benen­nen heu­te ein his­to­risch gewach­se­nes Ungleich­ge­wicht bei Arbeit und Bezahlung.

Die Aus­stel­lung Alles Arbeit. Frau­en zwi­schen Erwerbs- und Sor­ge­tä­tig­keit, Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966, geht die­sen The­men nach. Sie ist ab dem 29. Jän­ner 2026 im Haus der Geschich­te Öster­reich auf dem Alma Rosé-Pla­teau zu sehen. Aus­gangs­punkt ist das Archiv einer Gra­zer Pres­se­fo­to­agen­tur, das die Aus­stel­lung mit gegen­wär­ti­gen Fra­gen neu interpretiert.

Im Zen­trum steht das Ver­hält­nis von bezahl­ter, unbe­zahl­ter und pre­kä­rer Arbeit im Leben von Frau­en in der Stei­er­mark der Nach­kriegs­zeit. Die Aus­stel­lung fragt, wel­che Tätig­kei­ten medi­al sicht­bar wer­den – und wel­che im Ver­bor­ge­nen blei­ben. Dar­über hin­aus regt sie dazu an, über Arbeits­be­grif­fe, Geschlech­ter­ver­hält­nis­se und die Rol­le von Bil­dern bei der Kon­struk­ti­on gesell­schaft­li­cher Nor­men nach­zu­den­ken – und die­se neu zu verhandeln.

Alles Arbeit. Frau­en zwi­schen Erwerbs- und Sor­ge­tä­tig­keit, Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966 ist eine Aus­stel­lung des Muse­ums für Geschich­te, Graz (Uni­ver­sal­mu­se­um Joan­ne­um), prä­sen­tiert in Zusam­men­ar­beit mit dem Haus der Geschich­te Österreich.

Die Publi­ka­ti­on zur Aus­stel­lung ist an der Kas­sa des hdgö oder online erhält­lich.

Internationaler Frauentag im hdgö mit Kurzführungen

Sonn­tag, 8. März 2026 um 10.00 Uhr

Inter­na­tio­na­ler Frau­en­tag im Haus der Geschich­te Österreich

Frei­er Ein­tritt in das Haus der Geschich­te Öster­reich von 10 bis 18 Uhr anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frauentags

Von 11 bis 16 Uhr fin­den stünd­lich Kurz­füh­run­gen statt:

11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr: 

Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Femi­nis­ti­sche Kämpfe 

Kurz­füh­rung durch die hdgö-Haupt­aus­stel­lung 

‚Zeit­ge­schich­te kom­pakt‘ lädt zu einer kurz­wei­li­gen Tour durch die öster­rei­chi­sche Zeit­ge­schich­te – immer mit wech­seln­den The­men und neu­en Perspektiven.
Aus­ge­hend von der Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts vor etwas mehr als 100 Jah­ren wirft die­se Füh­rung einen Blick auf wich­ti­ge Errun­gen­schaf­ten des Kamp­fes von Frau­en um poli­ti­sche Teil­ha­be und Gleich­be­rech­ti­gung. Wel­che For­de­run­gen nach Gleich­stel­lung wur­den erreicht und wel­che exis­tie­ren bis heute?

Dau­er: jeweils ca. 30 Minuten

 

12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr: 

Zeit­ge­schich­te kom­pakt: Alles Arbeit

Kurz­füh­rung durch die aktu­el­le Sonderausstellung 

‚Zeit­ge­schich­te kom­pakt‘ lädt zu einer kurz­wei­li­gen Tour durch die öster­rei­chi­sche Zeit­ge­schich­te – immer mit wech­seln­den The­men und neu­en Perspektiven.

Was gilt alles als „Arbeit” – und was nicht? Für wel­che Tätig­kei­ten wer­den Men­schen bezahlt – und für wel­che nicht oder nur schlecht? Wel­che Geschlech­ter­rol­len ste­hen damit in Verbindung?

In die­ser Tour ste­hen zen­tra­le Fra­gen der aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung des hdgö im Fokus: Alles Arbeit. Frau­en zwi­schen Erwerbs- und Sor­ge­tä­tig­keit, Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966.

Dau­er: jeweils ca. 30 Minuten

Ode an die Frau: Konzert des mumok Frauenchors am Weltfrauentag 2026

Der mumok Frau­en­chor fei­ert die Viel­sei­tig­keit weib­li­cher Stim­men: Ent­stan­den aus einem mehr­jäh­ri­gen Empower­ment EU-Pro­jekt und initi­iert von der Chor­lei­te­rin & Sän­ge­rin Dia­na Rasi­na und der Diver­si­täts­exper­tin Ümit Mares-Alti­nok, bringt der Chor regel­mä­ßig Frau­en im mumok zusam­men, die mit Lie­dern aus ihren Her­kunfts­län­dern und aus Öster­reich kul­tu­rel­le Brü­cken schla­gen. Durch das Kon­zert führt Sarah Hüb­ler, Co-Pro­jekt­lei­te­rin des mumok Frau­en­chors und Kunst­his­to­ri­ke­rin. Den Abschluss bil­det ein Aus­stel­lungs­rund­gang durch Clau­dia Pagès Rabal. Feu­dal Holes, bei dem Mul­ti­kul­tu­ra­li­tät im Fokus steht.

Kommt vor­bei und fei­ert mit uns die Stär­ke, Viel­falt und Ver­bun­den­heit von Frau­en weltweit!

Sonn­tag, 8. März 2026, 16 Uhr, mumok

mit fol­gen­den Liedern:
Ajde Jano (Trad. Serbien)
Ode an die Freu­de (Musik: Lud­wig van Beet­ho­ven, Text: Fried­rich Schiller/Ümit Mares-Altinok)
Ide were (Trad. Nigeria)
Oj hodyt son kolo vikon (Trad. Ukrai­ne, Arran­ge­ment: Dia­na Rasina)
Bel­la Ciao – Ver­si­on der Feld­ar­bei­te­rin­nen (Trad. Ita­li­en, Arran­ge­ment: Dia­na Rasina)

Ein Aus­stel­lungs­rund­gang durch Clau­dia Pagès Rabal, Feu­dal Holes fin­det direkt im Anschluss an das Kon­zert statt.

Die Teil­nah­me ist mit gül­ti­gem Ein­tritts­ti­cket oder Ihrer Jah­res­kar­te kos­ten­los. Kei­ne Anmel­dung erforderlich.

Im Rah­men des Inter­na­tio­na­len Welt­frau­en­tags fin­det am 8. März 2026 um 14 Uhr außer­dem die Füh­rung Que­er-femi­nis­tisch betrach­tet mit Mik­ki Muhr in der Aus­stel­lung Die Welt von mor­gen wird eine wei­te­re Gegen­wart gewe­sen sein statt. Hier gibt es mehr Informationen.

Führung im mumok: Queer-feministisch betrachtet

Die Welt von mor­gen wird eine wei­te­re Gegen­wart gewe­sen sein

Bei die­sem Rund­gang wer­fen wir mit fünf zeit­ge­nös­si­schen Künstler*innen unter­schied­li­che Bli­cke auf die Samm­lung der klas­si­schen Moder­ne des mumok. Niki­ta Kadan, Bar­ba­ra Kapus­ta, Fri­da Orup­abo, Lisl Pon­ger und Ani­ta Witek brin­gen ihre Arbei­ten in Ver­hält­nis­se zu Arbei­ten der Samm­lung der klas­si­schen Moder­ne. Aktu­el­le Aspek­te zu kolo­nia­len, post­ko­lo­nia­len und patri­ar­cha­len Zusam­men­hän­gen in der Samm­lung, zu ästhe­ti­schen und media­len Ent­wick­lun­gen wer­den inter­sek­tio­nal befragbar.

mit Mik­ki Muhr

Ter­min:
Sonn­tag, 8. März 2026, 14 Uhr
Die Teil­nah­me ist mit gül­ti­gem Ein­tritts­ti­cket oder Ihrer Jah­res­kar­te kostenlos.

Tickets gibt es unter die­sem Link.

Um 16 Uhr fin­det in der Aus­stel­lung Clau­dia Pagès Rabal. Feu­dal Holes ein Kon­zert des mumok Frau­en­chors mit anschlie­ßen­der Füh­rung statt. Hier gibt es alle Infor­ma­tio­nen dazu.

Ausstellung: CARE MATTERS

Eine Aus­stel­lung der SAMMLUNG VERBUND ab 12. März 2026

kura­tiert von Gabrie­le Schor (Femi­nis­ti­sche Avant­gar­de, Samm­lung Verbund) 

Für­sor­ge und Pfle­ge sichern die Grund­la­ge mensch­li­chen Zusam­men­le­bens. Die Aus­stel­lung wid­met sich exis­ten­zi­el­len Berei­chen der Care-Arbeit. Künst­le­rin­nen ent­wer­fen mit Objek­ten eine aktu­el­le Zei­chen­spra­che der Küche. Sie machen Sor­ge­ar­beit – oft unsicht­bar und unter pre­kä­ren Arbeits­ver­hält­nis­sen ver­rich­tet – sicht­bar. Sie the­ma­ti­sie­ren Mut­ter­schaft im Kon­text des Kunst­be­triebs. Berüh­ren­de Foto­gra­fien zu Alten­pfle­ge zei­gen gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Zusammenhalt.

Die Schau ver­an­schau­licht den künst­le­ri­schen Wan­del von der Femi­nis­ti­schen Avant­gar­de der 1970er-Jah­re zu zeit­ge­nös­si­schen Posi­tio­nen. Die Aus­stel­lung der SAMMLUNG VERBUND, kura­tiert von Grün­dungs­di­rek­to­rin Gabrie­le Schor, will zur Wert­schät­zung der mehr­heit­lich von Frau­en ver­rich­te­ten Care-Arbeit beitragen.

Künst­le­rin­nen:
Aki­hi­to Yoshi­da, Anna Kute­ra, Anna Schölß, Anne­gret Sol­tau, Bir­git Jür­gens­sen, Chris­ti­ne Lede­rer, Eliza­beth Cat­lett, Fri­da Orup­abo, Han­nah Coo­ke, Han­sel Sato, Karin Mack, Kirs­ten Jus­te­sen, Lau­ra Ribe­ro, Lena Hen­ke, Letí­cia Paren­te, Lor­na Simpson, Mał­gorza­ta Mar­kie­wicz, Mar­ga­ret Ras­pé, Mar­got Pilz, Maria Pinińs­ka-Bereś, Mar­le­ne Haring, Mar­tha Ros­ler, Mary Siban­de, Mier­le Lader­man Uke­les, Nata­lia Igui­ñiz Bog­gio, Nico­le Wer­mers, Rena­te Bertl­mann, Rose­ma­rie Trockel, San­dra Ele­ta, See Red Women’s Work­shop, Sophie Gogl, VALIE EXPORT

Die Aus­stel­lung ist von 12. März bis 28. Juni 2026 zu sehen.

Ausstellung: THE QUIET BRAVE von Jule Companie

Sujet © Jule Companie, ega: frauen im zentrum

Sujet © Jule Com­pa­nie, ega: frau­en im zentrum

Ver­nis­sa­ge am Sams­tag, 28. Febru­ar 2026, 19:00 Uhr
ega: frau­en im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien

Im Rah­men des ega-Frau­en­tags­fests fin­det jedes Jahr eine Ver­nis­sa­ge statt.
Die wun­der­ba­re Künst­le­rin Jule Com­pa­nie erzählt mit ihren Bil­dern Geschich­ten über Iden­ti­tät, Hoff­nung und eine Welt jen­seits von Grenzen.

Ihre Por­träts, oft beglei­tet von Tie­ren oder Sym­bo­len als Zei­chen von Schutz, Trans­for­ma­ti­on und Kraft, spie­geln Wün­sche, Kämp­fe und die Visi­on einer Gene­ra­ti­on wider, die Frei­heit und Wert­schät­zung neu denkt.

Die Band Duo Sono­ma wird mit ihrer Musik die Aus­stel­lung stim­mungs­voll einrahmen.

Wir freu­en uns sehr auf euch!

Aus­stel­lungs­dau­er bis 15. April, Mo-Do, 10:00 bis 16:00 Uhr

Anmel­dung: office@ega.wien

ega-Frauentagsfest 2026

Sujet © ega: frauen im Zzntrum, Wiener SPÖ-Frauen

Sujet © ega: frau­en im zen­trum, Wie­ner SPÖ-Frauen

ega-Frau­en­tags­fest, Sams­tag 28. Febru­ar 2026, Eröff­nung 17:30 Uhr, Ein­lass ab 16:30 Uhr
ega: frau­en im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag fei­ern wir Frau­en in all ihrer Stär­ke, Viel­falt und Krea­ti­vi­tät. Gleich­zei­tig erin­nern wir dar­an, dass Gleich­be­rech­ti­gung kein Pri­vi­leg, son­dern ein Recht ist. Frau­en set­zen sich tag­täg­lich für glei­che Chan­cen, Sicht­bar­keit und Aner­ken­nung ein, in Fami­lie, Beruf, Kul­tur und Gesell­schaft. Die­ser Tag steht für Soli­da­ri­tät, Selbst­be­stim­mung und den gemein­sa­men Ein­satz für eine gerech­te Zukunft.

Zu die­sem Anlass laden das ega: frau­en im zen­trum und die Wie­ner SPÖ Frau­en herz­lich zu unse­rem Frau­en­tags­fest ein.

Kommt vor­bei und fei­ert mit uns: Live- Musik, Kunst, DJa­ne, Foto­box, lecke­res Essen und erfri­schen­de Geträn­ke, in einer Atmo­sphä­re vol­ler Ener­gie, Aus­tausch und Zusammenhalt.

Pro­gramm:
16:30 Uhr Einlass

17:30 Uhr Eröff­nung durch Mari­na Han­ke, BA (Lan­des­frau­en­vor­sit­zenede der SPÖ Wien) und Kath­rin Gaal (Vize­bür­ger­meis­te­rin, Stadträtin)
Mode­ra­to­rin: Mel Merio

18:00 Uhr: Maren Rah­mann, Gesang, Akkordeon

19:00 Uhr: Ver­nis­sa­ge von Jule Com­pa­nie, Live­mu­sik: Duo Sonoma
Eröff­nung durch Ver­eins­vor­sit­zen­de Mag.a Nico­le Berger-Krotsch

20:00 Uhr: Die Band Major Shrimp

21:00 Uhr: DJa­ne Mel Merio

Kos­ten­lo­se Kin­der­be­treu­ung, frei­er Ein­tritt für alle!