Einladung: Schickt uns Termine rund um den 8. März 2026 in Wien

Auch 2026  lis­tet die Web­site 8maerz.at wie­der diver­se Ver­an­stal­tungs­tipps im Vor­feld und rund um den 8. März in Wien (ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit). Die ers­ten Ter­mi­ne 2026 sind nun online und die Lis­te wird lau­fend ergänzt.

Schickt uns ger­ne wie­der eure Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se ent­we­der via Goog­le Forms unter die­sem Link

oder per E‑Mail an termine@8maerz.at – inkl. Titel, Datum, Uhr­zeit, Ort mit Adres­se, Art der Ver­an­stal­tung (Vor­trag, Work­shop, Kund­ge­bung, etc.), Veranstalter*in, Beschreibung/Programm und wei­ter­füh­ren­dem Link.

Bit­te dabei alle Infor­ma­tio­nen als Text in der E‑Mail oder als Word-Doku­ment (nicht nur als Bild­da­tei oder PDF). Ger­ne dafür mit ergän­zen­den Sujets und Bil­dern zusätz­lich zur Ver­an­stal­tungs­be­schrei­bung – inkl. Foto-Cre­dit-Anga­be (ohne die­se Info kön­nen wir das Foto nicht verwenden).

Vie­len Dank!

Zum Kalen­der: https://8maerz.at/veranstaltungen/

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Retrospektive: Marina Abramović

Die Alber­ti­na Modern zeigt in Koope­ra­ti­on mit Bank Aus­tria Kunst­fo­rum Wien die ers­te gro­ße Retro­spek­ti­ve von Mari­na Abra­mo­vić in Öster­reich. Die Aus­stel­lung ist von Bank Aus­tria Kunst­fo­rum Wien und der Roy­al Aca­de­my of Arts, Lon­don, in Koope­ra­ti­on mit der Alber­ti­na Wien organisiert.

Lauf­zeit und Ort: 10. Okto­ber 2025 bis 1. März 2026 in der ALBERTINA MODERN

Öff­nungs­zei­ten:
Täg­lich | 10 bis 18 Uhr
Letz­ter Ein­lass | 17 Uhr

Ein­tritt:
17,90 EUR | Eintritt
Ein­tritt ab 16 Jahren

Info zu Tickets und Rah­men­pro­gramm sie­he www.albertina.at

Ausstellungsbesuch: Marina Abramović

Frauenhetz-Logo

Logo © Frauenhetz

am Frei­tag, 23. Jän­ner 2026, 15:00 Uhr

Mari­na Abra­mo­vić (1946 in Bel­grad gebo­ren) ist eine der wich­tigs­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­le­rin­nen. Sie gilt als Begrün­de­rin der moder­nen Per­for­mance und hat mit ihren legen­dä­ren Auf­trit­ten Kunst­ge­schich­te geschrie­ben. Begin­nend im Bel­grad der frü­hen 1970er-Jah­re hat sie die Per­for­mance im Ver­lauf ihrer mehr als 50 Jah­re umspan­nen­den Kar­rie­re als Spiel­art der bil­den­den Kunst eta­bliert. Die Aus­stel­lung bie­tet meh­re­re Sta­tio­nen, an denen die Besu­che­rIn­nen aus­drück­lich ein­ge­la­den sind, in die Rol­le von Per­for­me­rIn­nen zu schlüp­fen. Die Aus­stel­lung, in Koope­ra­ti­on mit dem Kunst­fo­rum Wien ent­stan­den, wird einen umfang­rei­chen Über­blick über das Werk der Künst­le­rin bie­ten. Wei­te­re Informationen

Der Grup­pen­ein­tritt ab 10 Teil­neh­me­rin­nen (€ 15,90 p.P.) ist eigen­stän­dig zu über­neh­men, die Kos­ten für die Füh­rung über­nimmt die Frauenhetz.

Ort: Alber­ti­na modern, Karls­platz 5, 1010 Wien

Anmel­dun­gen bis Diens­tag, 20. Jän­ner 2026, 16:00 Uhr an pr@frauenhetz.at
Max. 15 Teil­neh­me­rin­nen – first come, first serve.

Die Füh­rung ist für Frauen.

Themenführung: Frauen in der Medizin (2)

Datum: 08. März, 16.00 Uhr

Im Jahr 1900 – und damit 535 Jah­re nach der Grün­dung der Uni­ver­si­tät Wien – wur­den Frau­en erst­mals als Stu­den­tin­nen an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät zuge­las­sen. Wel­chen gesell­schaft­li­chen Wider­stän­den sie begeg­ne­ten, wel­che per­sön­li­chen Opfer sie brin­gen muss­ten, und wel­che (oft ver­ges­se­nen) Bei­trä­ge sie für die Medi­zin leis­te­ten, wird in einer The­men­füh­rung durch die Dau­er­aus­stel­lung des Jose­phin­ums anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags am 8. März 2025 thematisiert.

Dau­er: ca. 60 Minuten

Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird  um Anmel­dun­gen unter info@josephinum.ac.at gebeten.

Das Füh­rungs­ent­gelt setzt sich aus dem Ein­tritts­preis sowie einem Füh­rungs­ent­gelt von 5 Euro zusammen.

Themenführung: Frauen in der Medizin

Datum: 08. März, 11.00 Uhr

Im Jahr 1900 – und damit 535 Jah­re nach der Grün­dung der Uni­ver­si­tät Wien – wur­den Frau­en erst­mals als Stu­den­tin­nen an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät zuge­las­sen. Wel­chen gesell­schaft­li­chen Wider­stän­den sie begeg­ne­ten, wel­che per­sön­li­chen Opfer sie brin­gen muss­ten, und wel­che (oft ver­ges­se­nen) Bei­trä­ge sie für die Medi­zin leis­te­ten, wird in einer The­men­füh­rung durch die Dau­er­aus­stel­lung des Jose­phin­ums anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags am 8. März 2025 thematisiert.

Dau­er: ca. 60 Minuten

Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird  um Anmel­dun­gen unter info@josephinum.ac.at gebeten.

Das Füh­rungs­ent­gelt setzt sich aus dem Ein­tritts­preis sowie einem Füh­rungs­ent­gelt von 5 Euro zusammen.

Spezialführung: „Blatt für Blatt“

Datum: 06. März, 18.00 Uhr

In einer exklu­si­ven Füh­rung wird anläss­lich des inter­na­tio­na­len Frau­en­tags medi­zi­ni­sche Lite­ra­tur von Autorin­nen aus vier Jahr­hun­der­ten (1600−2000) aus dem wert­vol­len Bestand der jose­phi­ni­schen Biblio­thek präsentiert.

Dau­er: ca. 60 Minuten

Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird  um Anmel­dun­gen unter info@josephinum.ac.at gebeten.

Ein­tritt: 20 Euro (das Ent­gelt ermög­licht eben­so die Besich­ti­gung des Museums)

Matinee mit Künstlerinnenfrühstück: FEMALE UTOPIAS

Mati­nee mit Künst­le­rin­nen­früh­stück, Rund­gang durch die Aus­stel­lung und Gespräch mit der Künst­le­rin Elke­Punkt­Fleisch (www.elkepunktfleisch.at)

Wann: 9.3.2025, 10 Uhr
Wo: Vik­to­ria Wien, Vik­to­ria­gas­se 5, 1150

Die phi­lo­so­phi­sche Tra­di­ti­on des Nach­den­kens über Uto­pien ver­bin­det den Begriff der Uto­pie mit der Vor­stel­lung einer radi­ka­len Alter­na­ti­ve zu einer unge­rech­ten Gesell­schafts­ord­nung. Am inter­na­tio­na­len Frau­en­tag erkun­det das Kol­lek­tiv Fema­le Posi­ti­ons das revo­lu­tio­nä­re Poten­ti­al von Uto­pien und geht der Fra­ge nach: Wie viel Uto­pie braucht es für eine nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung der gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se und wel­che Rol­le spie­len Frau­en* dabei, Stich­wort Solidarität?

Die Lin­zer Kera­mik­künst­le­rin Elke­Punkt­Fleisch zeigt Arbei­ten, in deren Mit­tel­punkt die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen von Frau­en* ste­hen, u.a. aus den Seri­en „flo­rie­rend“, „Umstel­lung“ und „All­zweck­rei­ni­ge­rin­nen“.

Ein­tritt frei, kei­ne Anmel­dung erforderlich.

FEMALE UTOPIAS

Aus­stel­lung, Lesung und Diskussion

Wann: 8.3.2025, 19 Uhr
Wo: Vik­to­ria Wien, Vik­to­ria­gas­se 5, 1150

Die phi­lo­so­phi­sche Tra­di­ti­on des Nach­den­kens über Uto­pien ver­bin­det den Begriff der Uto­pie mit der Vor­stel­lung einer radi­ka­len Alter­na­ti­ve zu einer unge­rech­ten Gesell­schafts­ord­nung. Am inter­na­tio­na­len Frau­en­tag erkun­det das Kol­lek­tiv Fema­le Posi­ti­ons das revo­lu­tio­nä­re Poten­ti­al von Uto­pien und geht der Fra­ge nach: Wie viel Uto­pie braucht es für eine nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung der gesell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se und wel­che Rol­le spie­len Frau­en* dabei, Stich­wort Solidarität?

Lesung und Dis­kus­si­on mit Ste­fa­nie Jaksch (Mode­ra­to­rin, Kura­to­rin und Autorin), Eve­lyn Ber­na­dette Mayr (Autorin und Pro­fes­so­rin), Ley­li Nou­ri (Journalist*in, Philosoph*in, Mitgründer*in des Ver­eins Java­neh) und Olga Shpa­ra­ga (Phi­lo­so­phin, poli­ti­sche Akti­vis­tin, Vor­den­ke­rin der Mas­sen­pro­tes­te in Bela­rus im Spät­som­mer 2020).

Die Lin­zer Kera­mik­künst­le­rin Elke­Punkt­Fleisch zeigt Arbei­ten, in deren Mit­tel­punkt die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen von Frau­en* ste­hen, u.a. aus den Seri­en „flo­rie­rend“, „Umstel­lung“ und „All­zweck­rei­ni­ge­rin­nen“.

Ein­tritt frei, Anmel­dung nicht erforderlich.

Frauentagsfest im ega

Sams­tag, 01.03.2025, Ein­lass 16:00 Uhr, Eröff­nung 17:00 Uhr
ega:frauen im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien

Frau­en haben sich alle Rech­te, die sie heu­te besit­zen, hart erkämpft. Dafür steht der 8. März. Auch die­ses Jahr laden das ega: frau­en im zen­trum und die Wie­ner SPÖ Frau­en zum gro­ßen Frau­en­tags­fest ein.

Die Fei­er wird von der Lan­des­frau­en­vor­sit­zen­den der SPÖ-Wien, LAbg. GRin Mari­na Han­ke, BA, sowie Frau­en­stadt­rä­tin, Vize­bür­ger­meis­te­rin Kath­rin Gaál und der ÖGB-Bun­des­frau­en­vor­sit­zen­den und Mit­glied des Bun­des­ra­tes, FSG-Wien-Frau­en­vor­sit­zen­den Korin­na Schu­mann, eröffnet.

Musi­ka­li­sche Beglei­tung kommt von der Band AYMZ, ergänzt durch DJa­ne Mel Merio. Zusätz­lich sorgt ein Kaba­ret­t­auf­tritt von Olga Min­ski, die in die­ser ‚Son­der­sen­dung‘ die aktu­ells­ten The­men (trala­lat und klim­pe­ret) bespricht, für bes­te Unterhaltung.

Außer­dem lädt die femi­nis­ti­sche Wider­stands­künst­le­rin Danie­la Luschin mit ihrer Aus­stel­lung „anstän­dig wider­stän­dig“ dazu ein, gesell­schaft­li­che Nor­men und patri­ar­cha­le, ver­krus­te­te Geschlech­ter­rol­len zu hin­ter­fra­gen. Julia Reiß­ner beglei­tet bei der Ver­nis­sa­ge mit ihrem Album „JOLLY von Das Schot­ti­sche Prin­zip“ auf eine bedrän­gen­de und zugleich bezau­bern­de Wei­se und zeigt uns, dass sie die Welt ganz anders sieht.

Die Ver­nis­sa­ge wird von der Ver­eins­vor­sit­zen­den, Mag.a Nico­le Ber­ger-Krotsch, eröffnet.
Durch den Abend führt als Mode­ra­to­rin Mag.a Son­ja Kato, gemein­sam mit SJ Wien-Vor­sit­zen­der Rihab Toumi.

Kos­ten­lo­se Kin­der­be­treu­ung wird ange­bo­ten. Frei­er Eintritt.

17:00: Eröff­nung
18:00: Olga Minski
19:00: Ver­nis­sa­ge Danie­la Luschin und Musik von Julia Reißner
20:00: Band AYMZ
21.00: DJa­ne Mel Merio

Austellung: Käthe Leichter. Und die Vermessung der Frauen

Son­der­aus­stel­lung: 5.9.2024 – 1.3.2026
Kura­to­rIn­nen: Lil­li Bau­er und Wer­ner T. Bauer

2025 fei­ert das Frau­en­re­fe­rat der Arbei­ter­kam­mer sein 100-jäh­ri­ges Bestehen, der Geburts­tag sei­ner ers­ten Lei­te­rin, Käthe Leich­ter, jährt sich zum 130. Mal.

Käthe Leich­ter ist eine der ein­fluss­reichs­ten Per­sön­lich­kei­ten der Arbeiter­bewegung der Ers­ten Repu­blik, „die intel­lek­tu­el­le Kraft der sozia­lis­ti­schen Frau­en­be­we­gung“. Als Lei­te­rin des Frau­en­re­fe­rats führt sie detail­lier­te Stu­di­en zu den Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen berufs­tä­ti­ger Frau­en durch und avan­ciert zu einer Pio­nie­rin der Sozi­al­for­schung. Käthe Leich­ters damals erho­be­ne For­de­rung hat bis heu­te nichts an Aktua­li­tät verloren:

„Glei­cher Lohn für glei­che Leistung!“
Käthe weiß, dass sie mit ihren Erhe­bun­gen für die Arbei­ter­kam­mer die Funk­tio­nä­rin­nen im Par­la­ment und in den Gewerk­schaf­ten mit vali­dem Zah­len­ma­te­ri­al für ihren Kampf um eine Bes­ser­stel­lung der Frau­en auf­mu­ni­tio­nie­ren muss. Gilt es doch, „Ver­schlech­te­run­gen abzu­weh­ren und dabei doch da und dort klei­ne Ver­bes­se­run­gen durchzusetzen“.

Käthes „Welt von ges­tern“ und das Schick­sal ihrer „drei Buben“
Wis­sens­hun­ger und Selbst­ermächtigung, Freund­schaft und Lie­be, Loya­li­tät und Ver­rat, Mord und Ver­trei­bung, Mythi­sie­rung und Ver­söh­nung – all die­se Ele­men­te einer anti­ken Tra­gö­die fin­den sich im Leben Käthe Leich­ters und ihrer Familie.

Mehr Infos und Füh­run­gen hier: Link