Frauen(em)Power – Was wir für mehr Frauen in der Wirtschaft brauchen

Sujet © Die Grünen

Abg. z. NR Eli­sa­beth Göt­ze lädt herz­lich zum Frauen(em)Power-Event im Par­la­ment ein!

Immer mehr Frau­en grün­den ein Unter­neh­men oder sind Teil eines Start­up-Grün­dungs­teams, aber die Rei­se ist oft nicht ein­fach. Lass uns die Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, denen Frau­en in der Unter­neh­me­rin­nen-Welt begeg­nen, gemein­sam diskutieren.

Wir freu­en uns, den Abend mit einem Impuls­vor­trag von MMag.a Eva Heckl (KMU For­schung Aus­tria) zu star­ten. Danach begrü­ßen wir Spea­ke­rin­nen am Podi­um: Lisa-Marie Fassl (Mana­ging Part­ner Fund F, Co-Foun­der Fema­le Foun­ders), MMag.a Eva Heckl, Rita Huber (CEO, Rita bringt’s), Han­nah Wund­sam (Co-Mana­ging Direc­tor, Aus­tri­an Start­ups) und Eli­sa­beth Göt­ze. Mathi­as Haas wird uns durch den Abend füh­ren und abschlie­ßend haben wir Zeit, uns bei Snacks und Geträn­ke auszutauschen.

Komm vor­bei und lass dich von Exper­tin­nen und erfolg­rei­chen Grün­de­rin­nen inspi­rie­ren, wie sie Her­aus­for­de­run­gen gemeis­tert haben. Ein berei­chern­der Aus­tausch war­tet auf dich!

Siche­re dir jetzt dei­nen fixen Platz! Anmel­dung erfolgt über agnes.fellner@gruene.at. Teil­nah­me kostenlos.

Sujet © Die Grünen

Offenes Rathaus zum Internationalen Frauentag

Bera­tungs­an­ge­bo­te, Kon­zer­te und Füh­run­gen für Frauen

Ter­min: 8. März 2024 von 16 bis 20.15 Uhr; Ein­lass ab 15.30 Uhr
Ort: 1., Rat­haus, Ein­gang Lich­ten­fels­gas­se 2
Die gesam­te Ver­an­stal­tung kann bei frei­em Ein­tritt besucht werden.

Jedes Jahr fin­det im Rat­haus rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März ein umfang­rei­ches Pro­gramm statt. Auch 2024 kön­nen sich Frau­en und Mäd­chen Infor­ma­tio­nen und Bera­tung zu Wei­ter­bil­dung, Frau­en­po­li­tik, Gewalt­schutz und vie­len ande­ren The­men holen.

Ange­bo­ten wer­den Füh­run­gen durch das Rat­haus mit spe­zi­fi­schem Frau­en­fo­kus sowie zum bar­rie­re­frei­en Aus­stel­lungs­mo­dul. Für Müt­ter gibt es spe­zi­el­le Ser­vice­an­ge­bo­te wie Abstell­plät­ze für Kin­der­wä­gen und Kin­der­be­treu­ung. Zum Abschluss fin­den Kon­zer­te in der Volks­hal­le des Rat­hau­ses statt.

Pro­gramm:

Fest­saal:
Mes­se mit Info­stän­den: Frau­en und Mäd­chen kön­nen sich Infor­ma­tio­nen und Bera­tung zu Wei­ter­bil­dung, Frau­en­po­li­tik, Gewalt­schutz und vie­len ande­ren The­men holen

Nord­buf­fet:
Kinderbetreuung
Kin­der­freun­de Wien – Offe­ne Mitmach-Station
Lounge mit Sitz­mög­lich­kei­ten und Kinderwagenabstellplatz

Stein­saal II:
Fotobox
„Die Brut­pfle­ge­rin­nen“ und Geral­di­ne Mas­sing – Instal­la­ti­on Gleichstellungsmonitor

Wap­pen­saal:
Mes­se mit Info­stän­den: Frau­en und Mäd­chen kön­nen sich Infor­ma­tio­nen und Bera­tung zu Wei­ter­bil­dung, Frau­en­po­li­tik, Gewalt­schutz und vie­len ande­ren The­men holen

Raum 317:
Mes­se mit Infoständen

Raum 319:
Verkaufsbuffet

Volks­hal­le:
Bar­rie­re­frei­es Ausstellungsmodul
Stem­pel­pass-Rät­sel­ral­lye inklu­si­ve Verlosung

Kon­zer­te:
18.30 Uhr: Load Fai­led & Stranded
19.30 Uhr: Mira Lu Kovacs

Arka­den­hof:
Pio­nie­rin­nen­ga­le­rie „Wien. Stadt der gro­ßen Töch­ter“ mit 2 neu­en Pionierinnen
15 bis 19 Uhr: Impf­bus des Gesund­heits­diensts (MA 15)
Frau­en­po­li­ti­sche Rathausführungen

Füh­rung Wege der Frau­en durchs Rathaus
Wann: 17 bis 18.30 Uhr
Treff­punkt: Stadt­in­fo (Begrü­ßung durch Gemeinderätinnen)

Füh­rung Bar­rie­re­frei­es Ausstellungsmodul
Wann: 17.30 bis 18.15 Uhr
Treff­punkt in der Volkshalle

Erste Wiener Frauenwoche

Die ers­te Wie­ner Frau­en­wo­che fin­det von 4. bis 8. März statt. Unter dem Mot­to „Wien, wie sie will“, gibt es mehr als 100 kos­ten­lo­se Ange­bo­te und Events.

Ab sofort kön­nen sich alle Wie­ne­rin­nen auf wienerfrauenwoche.at zu mehr als 100 Ver­an­stal­tun­gen der ers­ten Wie­ner Frau­en­wo­che, die in der Woche von 4. bis 8. März statt­fin­det, infor­mie­ren und anmelden.

Am Welt­frau­en­tag am 8. März endet die Akti­ons­wo­che mit dem Höhe­punkt – dem „Offe­nen Rat­haus“. Das viel­fäl­ti­ge Pro­gramm von 16 bis 19 Uhr bie­tet bei frei­em Ein­tritt ein brei­tes Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot, eine Rät­sel­ral­lye und vie­les mehr.
Höhe­punkt ist das Kon­zert von Mira Lu Kovacs am 8.3. um 19.30 Uhr in der Volks­hal­le beim „Offe­nen Rat­haus“. Als Vor­bands spie­len ab 18.30 die Bands Load Fai­led und Stran­ded, die sich im Rah­men des Pink Noi­se Girl Rock Camp 2023 gefun­den haben.

Alle Events der ers­ten Wie­der Frau­en­wo­che sie­he wienerfrauenwoche.at

Zu den Ver­an­stal­tun­gen wäh­rend der Wie­ner Frau­en­wo­che zäh­len unter­schied­lichs­te For­ma­te aus vie­len ver­schie­de­nen Berei­chen – von Work­shops über Stadt­spa­zier­gän­ge bis hin zu Tanz­kur­sen, Film­vor­füh­run­gen, Dis­kus­sio­nen und Vor­trä­gen, wie z.B.:

Der Work­shop Mäd­chen fei­ern Tech­nik von der Stadt Wien – Prüf‑, Inspek­ti­ons- und Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le (MA 39) bie­tet Mäd­chen die Mög­lich­keit, in den Labo­ren der Prüf‑, Inspek­ti­ons- und Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le Zeit zu ver­brin­gen und dabei vie­le tech­ni­sche Arbeits­ge­bie­te ken­nen­zu­ler­nen – von Bau­tech­nik und Bau­phy­sik bis hin zu Hygieneprüfungen.

Unter dem Titel Sind wir nicht schon gleich­be­rech­tigt? fin­den Work­shops für Schul­klas­sen von den Büche­rei­en der Stadt Wien in Koope­ra­ti­on mit EfEu (Ver­ein zur Erar­bei­tung femi­nis­ti­scher Erzie­hungs- und Unter­richts­mo­del­le) statt, in denen sich die Jugend­li­chen der Geschich­te der Gleich­be­rech­ti­gung annähern.

Im Rah­men des Girl­Power Work­shops zum The­ma Medi­en des Frau­en­ser­vice Wien (MA 57) wer­den Mäd­chen und jun­ge Frau­en dar­in bestärkt, sich von unrea­lis­ti­schen Schön­heits- und Life­styl­e­stan­dards zu distan­zie­ren, Medi­en­in­hal­te nach eige­nen Maß­stä­ben zu gestal­ten und sich selbst­be­wusst zu positionieren.

Das „FEM Med“ Frau­en­ge­sund­heits­zen­trum beschäf­tigt sich im Vor­trag „ICH bin ICH“ mit dem The­ma Selbst­be­wusst­sein – was ist über­haupt ein gutes Selbst­be­wusst­sein? Ist Selbst­be­wusst­sein ange­bo­ren? Oder kann man das lernen?

Mit dem The­ma Body-Shaming und Hass im Netz setzt sich die Wie­ner Gesund­heits­för­de­rung WiG mit #Riot­Dont­Diet – Wider­stän­di­ge Gesund­heits­för­de­rung gegen Schön­heits­druck und Body Shaming auseinander.

Das Wien Muse­um macht einen Talk zu Per­spek­ti­ven­wech­sel: Die Aus­stel­lung ent­stand gemein­sam mit einer bunt zusam­men­ge­wür­fel­ten Grup­pe von 11 Frau­en. Sie waren Teil­neh­me­rin­nen einer Work­shop-Rei­he für krea­ti­ves und auto­bio­gra­fi­sches Schrei­ben und erzäh­len mehr dar­über, wie sich per­sön­li­che Erfah­run­gen mit der offi­zi­el­len Erzäh­lung der Stadt überschneiden.

(Infor­ma­ti­on der Stadt Wien auf https://presse.wien.gv.at/ )

Fat Acceptance: Brigitte Theißl im Gespräch mit Ina Holub

Sujet © Hannah Fasching, ourbodies.at

Am 15.2. ist Our Bodies im Tanz­quar­tier Wien: Bri­git­te Theißl im Gespräch mit Ina Holub zu Fat Acceptance

Dicke_fette Men­schen erfah­ren in sämt­li­chen Lebens­be­rei­chen Dis­kri­mi­nie­rung, etwa in der Arbeits­welt und im Gesund­heits­sys­tem. Seit Jahr­zehn­ten kämpft die Fat-Accep­tance-Bewe­gung gegen Hass, Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Nor­men, die Kör­per auf­grund des Gewichts bewer­ten. Auch wenn Fat-Accep­tance in Kunst und Pop­kul­tur längst The­ma ist, wer­den dicke_fette Per­so­nen immer noch als „ande­re“ mar­kiert und erfah­ren Ablehnung.

Im Our-Bodies-Talk spricht Bri­git­te Theißl mit Künst­le­rin und Akti­vis­tin Ina Holub über Schön­heits­nor­men, mehr­fach mar­gi­na­li­sier­te Per­so­nen in der Kul­tur und que­er­fe­mi­nis­ti­sche Kämpfe.

Ina Holub ist eine que­e­re Fat-Accep­tance- und Body-Posi­ti­vi­ty-Akti­vis­tin und Teil von Karin Chengs Kiki House of Dive. Sie gibt Voguing-Kur­se für mehr­ge­wich­ti­ge und que­e­re Per­so­nen und setzt sich in Vor­trä­gen, Arti­keln und auf Insta­gram für mehr­fach mar­gi­na­li­sier­te Men­schen ein.

Bri­git­te Theißl ist Mit­ar­bei­te­rin bei Our Bodies, lei­ten­de Redak­teu­rin beim femi­nis­ti­schen Maga­zin an.schläge und freie Journalistin.

Wann: Do., 15. Febru­ar, 18 Uhr
Wo: Tanz­quar­tier Wien Studios
Ein­tritt frei

Foto © Han­na Fasching

Lesung: Lass das, das schickt sich nicht, oder jetzt erst recht!

Eli­sa­beth Oster­ber­ger und Edith Souk­up haben aus den Büchern von Her­tha Krat­zer „Alles was ich woll­te war Frei­heit“ und der His­to­ri­ke­rin Vero­ni­ka Hel­fert „Frau­en wacht auf“ eine emo­tio­na­le Zeit­rei­se gestal­tet. Zeit­his­to­risch begin­nend um die vori­ge Jahr­hun­dert­wen­de bis zur Grün­dung der ers­ten öster­rei­chi­schen Repu­blik füh­ren star­ke, kämp­fe­ri­sche, gebil­de­te und unkon­ven­tio­nel­le Frau­en die Gesell­schaft an.

Ohne Sie wären wir heu­te nicht dort wo wir sind.

Die­se Hel­din­nen des Pro­le­ta­ri­ats, die mit Ihrem Mut um Brot und Frie­den kämpf­ten, wie auch Frau­en aus dem Bür­ger­tum oder des Adels, stan­den für Ihre Unab­hän­gig­keit und gegen das vor­herr­schen­de Patriarchat.

In den von Vero­ni­ka Hel­fert beschrie­be­nen geschicht­li­chen Ver­lauf der Frau­en und Geschlech­ter­ge­schich­te von 1916 bis 1924 , Zer­fall der Habs­bur­ger­mon­ar­chie, Revo­lu­ti­on und Räte­be­we­gung in Öster­reich, wur­den die Bio­gra­fien vier außer­ge­wöhn­li­cher Frau­en aus den Recher­chen Her­tha Krat­zers eingefügt.

Die Lebens­ge­schich­ten der „Löwen­bän­di­ge­rin aus Wien“, Hen­ri­et­te Wil­lardt, der ade­li­gen Rot Kreuz Schwes­ter Nor­ber­ti­ne Grä­fin Kin­sky, der her­aus­ra­gen­den Phi­lo­so­phin Hele­ne von Drus­ko­witz und der unbe­irr­ba­ren Pio­nie­rin Gabrie­le Possanner.

Die Schau­spie­le­rin­nen Eli­sa­beth Oster­ber­ger und Edith Souk­up stell­ten sich ange­sichts der aktu­el­len krie­ge­ri­schen Hand­lun­gen die Fra­ge: Was kön­nen wir aus der Geschich­te lernen?

Kundgebung und Betriebsversammlungen im öffentlichen Raum zum Internationalen Frauenkampftag

Sujet © Wir sind sozial aber nicht blöd.

8. März, 15:00 – 17:00
Maria­hil­fer Stra­ße 84–86, 1070 Wien / Ecke Zieglergasse

8. März: Inter­na­tio­na­ler Frau­en­kampf­tag im Gesundheits‑, Bildungs‑, Pfle­ge- und Sozi­al­be­reich und dar­über hinaus!
Ein chro­nisch unter­fi­nan­zier­tes Care­sys­tem trifft vor allem Frauen.

Des­halb am Frei­tag, den 08. März 2024 auf zur Kund­ge­bung, zur Betriebs­ver­samm­lung im öffent­li­chen Raum, auf zum Frau­en­streik für alle Arbei­ten­den in den Berei­chen Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les sowie soli­da­ri­sche Men­schen! Wir Frau­en und Migran­tin­nen stel­len mehr als 70 % der Mitarbeiter*innen im Bildungs‑, Gesundheits‑, Pfle­ge- und Sozi­al­sys­tem. Wir sind mit hoher Arbeits­dich­te, dem Druck zu immer mehr Fle­xi­bi­li­tät und mit viel zu gerin­gem Lohn konfrontiert.
Ver­sagt die­ses Sys­tem, so sind es wie­der wir Frau­en und Migran­tin­nen, die unbe­zahlt bzw. schlecht bezahlt die gesell­schaft­lich not­wen­di­ge Arbeit pri­vat, und daher unsicht­bar leisten.

Viel zu nied­ri­ge Löh­ne, mit Almo­sen ver­gleich­bar, ste­hen der wirt­schaft­li­chen Unab­hän­gig­keit von Frau­en* immer noch im Weg. Der Stun­den­lohn ist zu gering bemes­sen, die Teil­zeit­ar­beit ver­schärft die Situa­ti­on. Betrie­be bau­en auf Teil­zeit. Da steigt die Arbeits­dich­te, die Lohn­kos­ten ver­güns­ti­gen sich, es gibt schein­bar viel Per­so­nal und Frau­en sind fle­xi­bel ein­setz­bar. Frau­en „wäh­len“ Teil­zeit. So kön­nen sie die Betreu­ung von Kin­dern und pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen sicher­stel­len und die Tätig­kei­ten im Haus­halt erle­di­gen, die bei Paa­ren schon längst auf­ge­teilt gehört.

Wirt­schaft­lich unab­hän­gig sein, bedeu­tet Lebens­zeit für sich gestal­ten und am kul­tu­rel­len und poli­ti­schen Leben teil­ha­ben zu kön­nen. Wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit erleich­tert auch den Weg aus unge­sun­den oder gewalt­tä­ti­gen Beziehungen.
Ein gut dotier­tes und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Bildungs‑, Gesund­heits- und Sozi­al­sys­tem trägt dazu bei, dass sowohl Klient*innen als auch Mitarbeiter*innen ein Leben in Wür­de repräsentieren.

Bis­her auf­ru­fen­de Betriebs­rats­kör­per­schaf­ten (wird lau­fend erweitert):

* Assis­tenz­ge­nos­sen­schaft WAG
* Dia­ko­nie Flüchtlingsdienst
* Bil­dung im Mit­tel­punkt BiM
* Wohn­ser­vice Wien
* Arbeiter-Samariter-Bund
* GIN – Gemein­we­sen­in­te­gra­ti­on und Normalisierung
* LOK – Leben ohne Krankenhaus
* FSW Obdach
* Peregrina
* Sucht- und Dro­gen Koor­di­na­ti­on Wien SDW

Bis­her unter­stüt­zen­de Orga­ni­sa­tio­nen: Initia­ti­ve Frau­en­streik, fair sor­gen, Sozi­al aber nicht blöd, ROSA, DIE – Deutsch­leh­ren­de in der Erwach­se­nen­bil­dung, IG 24, sys­tem chan­ge not cli­ma­te chan­ge, KOMintern
Vor unse­rer Ver­samm­lung fin­det um 14h in der Mariahilferstr/Ecke Neu­bau­gas­se die Frau­en­kund­ge­bung statt, die sich nach einer kur­zen Frau­en­de­mo unser anschließt.

Wir Arbei­ten­de in den Berei­chen Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les kämp­fen für:

• Für die Ver­ein­bar­keit von Leben und Arbeit für alle! Die Betrie­be müs­sen sich an die Lebens­si­tua­ti­on ihrer Mitarbeiter*Innen anpas­sen und nicht umgekehrt!
• Die Arbeits­zeit­ver­kür­zung auf 30h/Woche bei vol­lem Lohn- und Per­so­nal­aus­gleich für alle!
• Erhö­hung der Grund­löh­ne von Frau­en um 25%! Schluss mit dem Gen­der – Lohn- und Pen­si­ons – Gap!
• Qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Aus­bil­dun­gen und bezahl­te Prak­ti­ka im Ange­stell­ten­ver­hält­nis, Deutsch­kur­se in der Arbeitszeit.
• Auf Ras­sis­mus, der sich in der Arbeit gegen die Mitarbeiter*Innen rich­tet, muss von den Betrie­ben adäquat reagiert wer­den. Durch Super­vi­si­on und Wei­ter­bil­dung aber auch durch eine Betriebs­kul­tur, die sich der Gewalt an ihren Mitarbeiter*Innen gemein­sam mit ihnen stellt.
• Schluss mit der Alters­ar­mut! Für frü­he­ren Pen­si­ons­an­tritt für alle mit höhe­ren Pen­si­ons­zah­lun­gen durch einen Berech­nungs­mo­dus mit den bes­ten Erwerbsarbeitsjahren!
• Ein Ende der Bestra­fung oder Kri­mi­na­li­sie­rung von Men­schen mit meh­re­ren Lebens­mit­tel­punk­ten: Ver­si­che­rungs- uns Sozi­al­leis­tun­gen, wie Pen­si­on, Aus­gleichs­zu­la­ge, Arbeits­lo­sen­geld und Fami­li­en­bei­hil­fe müs­sen unab­hän­gig vom Auf­ent­halts­ort voll aus­be­zahlt werden!
• Gleich­stel­lung von Pen­si­on und Ausgleichszulagenzahlung!
• Schluss mit Schein­selb­stän­dig­keit und pre­kär unver­si­cher­ter Arbeit!
• Schluss mit Ver­si­che­rungs­be­trug an Ver­si­cher­ten. Anmel­dung bei der Sozi­al­ver­si­che­rung auch durch Beschäftige!
• Schluss mit geschlechts­spe­zi­fi­scher Arbeits­tei­lung im Betrieb! Men­tal Load ist nicht aus­schließ­lich Frauenangelegenheit!
• Schluss mit sexu­el­ler Beläs­ti­gung oder psy­chi­scher Abwer­tung im Betrieb!
• 50 Jah­re Fris­ten­lö­sung: Kos­ten­lo­ser Zugang zu Ver­hü­tungs­mit­teln! Vas­ek­to­mie auf Kran­ken­schein! Prä­na­tal­ver­sor­gung auf Kran­ken­schein! Abtrei­bun­gen end­lich raus aus dem Straf­ge­setz­buch! Für eine gesetz­li­che Ver­an­ke­rung der Abtrei­bung auf Kran­ken­schein und für genü­gend Kran­ken­häu­ser, die dem Recht eines Schwan­ger­schafts­ab­bru­ches öster­reich­weit nachkommen!

Kolleg*innen aus vie­len Betrie­ben und Aus­bil­dungs­stät­ten der Berei­che Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les ver­sam­meln sich am 8. März. Statt dem Druck in der Arbeit stand­zu­hal­ten, wol­len wir poli­ti­schen Druck auf der Stra­ße, im Betrieb, am Aus­bil­dungs­platz, am AMS usw. machen. Mit Streiks und ande­ren Aktio­nen, wol­len wir unse­re femi­nis­ti­schen For­de­run­gen umset­zen. Wir sind soli­da­risch mit allen Kolleg*innen, die für Ver­bes­se­run­gen kämp­fen, wie aktu­ell z.B. in der Freizeit‑, Hort- und Ele­men­tar­päd­ago­gik, in der Erwach­se­nen­bil­dung, im Behin­der­ten­be­reich und in der Wohnungslosenhilfe.

Wir ver­si­chern den Kolleg*innen des Han­dels, im Trans­port, in der IT und in allen ande­ren Bran­chen unse­re Soli­da­ri­tät im Kampf um bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen. Wir schlie­ßen in unse­re arbeits­po­li­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung Berufs­grup­pen mit ein, die aus unse­ren Betrie­ben „out­ges­our­ced“ wur­den oder deren Tätig­keit viel zu gering ent­lohnt wird. Kolleg*innen aus den Rei­ni­gungs­fir­men, den Groß­kü­chen und den Fahr­ten­diens­ten – wir hof­fen, Euch am 8. März bei der Kund­ge­bung begrü­ßen zu dürfen!

Es fehlt nicht an Geld, son­dern am poli­ti­schen Wil­len! Wir for­dern Mil­li­ar­den für Bil­dung, Gesund­heit, Pfle­ge und Sozia­les statt für Auf­rüs­tung, damit wir die für die Gesell­schaft so wich­ti­ge Arbeit mit hoher Qua­li­tät aus­üben können!
Her­aus zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­kampf­tag am 8. März für bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen im Bil­dungs- Gesund­heits- und Sozialsystem!
Lasst uns alle – Frau­en, Män­ner, LGBTQIA+ – zusam­men­hal­ten und am 8. März 2024 gemein­sam für glei­che Rech­te und Chan­cen für alle Men­schen kämpfen!
Men­tal Load: Unsicht­ba­re Auf­ga­ben, an die gedacht, die gelöst wer­den wol­len, wenn der All­tag gelin­gen soll. Zum Bei­spiel: Heu­te haben wir Team. Da brauchts Kaf­fee­tas­sen. Die sind aber alle schon schmut­zig. Soll­te eine*r abwa­schen, in die Spül­ma­schi­ne tun, so dass es sich noch bis zum Team ausgeht.

LGBTQIA+ ist ein Buch­sta­ben­kür­zel, das ver­sucht, sexu­el­le Ori­en­tie­rung, Gen­der und Geschlechts­iden­ti­tät, also que­e­re, trans­se­xu­el­le, inter­se­xu­el­le und ase­xu­el­le Men­schen in einen Begriff zu ver­sam­meln. Nicht alle Grup­pen sehen sich dadurch reprä­sen­tiert. So möch­ten eini­ge les­bi­sche und schwu­le Grup­pen für sich selbst ste­hen oder mit ande­ren poli­ti­schen Bewe­gun­gen auftreten.

Sujet und Auf­ruf­text © Wir sind sozi­al aber nicht blöd.

Forumtheater zum Equal Care Day

kfb, KAB, Ani­ma und Welt­haus laden am Equal Care Day zur Auf­füh­rung und anschlie­ßen­dem thea­tra­len Dia­log über die Bedin­gun­gen von Care-Arbeit in Spi­tä­lern ein und wie wir die­se gemein­sam ver­bes­sern kön­nen. Es spielt das „Thea­ter der Unter­drück­ten Wien“.

Schon wie­der spon­tan einen Dienst über­neh­men, mit der Arbeit gar nicht hin­ter­her­kom­men und dann auch noch Kon­flik­te mit der Ober­ärz­tin? Schmer­zen im Bein und das Gefühl zu haben, als Pati­en­tin gar nicht beach­tet zu wer­den? Und wie­der ist es die Schwie­ger­toch­ter, die zu Besuch kommt, wäh­rend der Sohn sei­ner Kar­rie­re nachgeht?

In die­sem For­um­thea­ter­stück wer­den ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen rund um den All­tag im Spi­tal beleuch­tet. Denn die aktu­el­le pre­kä­re Situa­ti­on in den Spi­tä­lern betrifft uns alle und gleich­zei­tig alle unter­schied­lich. Wir laden ein zur Auf­füh­rung und anschlie­ßen­dem thea­tra­len Dia­log über die Bedin­gun­gen von Care-Arbeit in Spi­tä­lern und wie wir die­se gemein­sam ver­bes­sern können.

Ein­tritt: freie Spende

Anmel­dung bis 27.2. im kfb-Büro:
kfb.wien@edw.or.at

01 51552 3345

5. Fachtagung für Frauen*Netzwerke

Sujet © NPO Frauennetzwerk

Datum:  1. März 2024 | 09:00 – 16:00 Uhr
The­ma: „Ver­net­zen. Inspi­rie­ren. Sichtbarkeit.“

Online-Vor­trä­ge & Workshops:
Work­shop 1 | Inspi­ra­ti­on zur Team- und Mitgliederförderung
Mit Moni­ka Herbstrith-Lappe
Prak­ti­sche Tipps für Team­stär­kung und Mitgliederwachstum

Work­shop 2 | Erfolg­rei­che Good-Prac­ti­ce-Bei­spie­le aus ehren­amt­li­chen Frauen*Netzwerken
Mit Bei­trä­gen von FRAU iDA und FELIN_female lea­ders initiatives
Erfah­rungs­aus­tausch und Wei­ter­ent­wick­lung von Netzwerken

Work­shop 3 | Good-Prac­ti­ce-Bei­spie­le aus Firmen-Frauen*Netzwerken
Mit Bei­trä­gen von Wie­ner Lini­en und FACC AG
Dis­kus­si­ons­raum für Fra­gen und Antworten

Work­shop 4 | Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und ChatGPT im Vereinsleben
Mit Bar­ba­ra Oberrauter-Zabransky
Inno­va­ti­ve Ein­satz­mög­lich­kei­ten von KI in Frauen*Netzwerken

Anmel­dung hier: https://fachtagung-frauennetzwerke.at/

Offen für Gestal­te­rin­nen, Mana­ge­rin­nen, New­co­me­rin­nen, Grün­de­rin­nen von Frauen*Vereinen/Organisationen und deren Stakeholderinnen.

Das NPO Frau­en­netz­werk ist Mit­ver­an­stal­te­rin der Fachtagung.

Kli­ma­schutz­mi­nis­te­ri­um | Mrs.Sporty | NPO Frau­en­netz­werk | Frau im Fokus | Wimen

Sujet © NPO Frauennetzwerk

Online-Vortrag: Gefühlsarbeit

Online-Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Gefühl­s­ar­beit (Emo­tio­nal Load) bedeu­tet, sich dafür ver­ant­wort­lich zu füh­len, dass es allen Per­so­nen im Umfeld gut geht, ihre Bedürf­nis­se wahr­zu­neh­men und auch zu erfüllen.

Gefühl­s­ar­beit ist die Grund­la­ge, damit eine Gesell­schaft funk­tio­nie­ren kann. Meist wird sie von Frau­en* über­nom­men, sowohl im pri­va­ten als auch im beruf­li­chen Kontext.

Es gibt Jobs, in denen beson­ders viel Gefühl­s­ar­beit geleis­tet wer­den muss, wie z.B.: in sozia­len Beru­fen, aber auch im Dienst­leis­tungs­sek­tor. Hier wird von den aus­füh­ren­den Per­so­nen ver­langt, ihre eige­nen Bedürf­nis­se und Gefüh­le zurück­zu­ste­cken, zuguns­ten der Bedürf­nis­se ande­rer. Es bedarf eine andau­ern­de Mani­pu­la­ti­on der eige­nen Gefüh­le, um den beruf­li­chen Rol­len­an­for­de­run­gen zu entsprechen.

Im Vor­trag geht es unter ande­rem darum:

Was ist Gefühl­s­ar­beit? Was ist Emo­tio­nal Load?
War­um ist sie nach wie vor in ers­ter Linie Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat dies phy­sisch und psychisch?
Gefühl­s­ar­beit im Job und im Privatleben
Wie kön­nen wir einen guten, gesun­den Umgang mit Gefühl­s­ar­beit und Emo­tio­nal Load finden?
Wo ist Gefühl­s­ar­beit ange­bracht, wo hin­der­lich? Und was kön­nen wir zu einer gerech­te­ren Ver­tei­lung zwi­schen den Geschlech­tern beitragen?

Wann: Mi. 6. März 2024, 09:00 – 11:00 Uhr
Wo: via Teams
Anmel­dung unter: schrammel@frauenberatenfrauen.at (Teil­nah­me kostenlos)

Vor­tra­gen­de:
DSPin Bar­ba­ra Schram­mel MSc, Sozi­al­päd­ago­gin, Psy­cho­the­ra­peu­tin (Psy­cho­dra­ma) und Beraterin
Julia Schaff­ner MA, stu­dier­te Sozio­lo­gin und Poli­to­lo­gin, Geschäfts­füh­re­rin bei Frau­en* bera­ten Frauen*

Mental Load – Wenn die ungleiche Verteilung des Familienmanagements Frauen in die völlige Erschöpfung zwingt

Flyer Mental Load © Frauen* beraten Frauen*

Online- Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Men­tal Load meint die unsicht­ba­ren Auf­ga­ben im Unter­neh­men „Fami­lie“, wel­che meist auf den Schul­tern der Frau* allein las­ten. Möch­tet ihr mehr über Men­tal Load erfah­ren? Wir haben alle rele­van­ten Infos kom­pakt für euch in einen Vor­trag gepackt. Im Vor­trag geht’s unter ande­rem darum:

Was ist Men­tal Load?
War­um ist Men­tal Load oft Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat Men­tal Load?
Was bedeu­tet das für die Paarbeziehung?
Sicht­bar machen und Auf­tei­len des Men­tal Load
Was kön­nen bei­de Partner*innen beitragen?
Wel­che gesell­schafts­po­li­ti­schen Ver­än­de­run­gen sind notwendig?

Wann: 1. Feb. 2024 (Do.), 09:00 – 11:30 Uhr
Wo: online via Zoom

Vor­tra­gen­de:
DSPin Bar­ba­ra Schram­mel MSc, Sozi­al­päd­ago­gin, Psy­cho­the­ra­peu­tin (Psy­cho­dra­ma) und Beraterin
Mag.a Mari­sa Eli­sa Rosa­nel­li, B.A. Psy­cho­so­zia­le Bera­te­rin und Juristin

Anmel­dung unter: schrammel@frauenberatenfrauen.at (Teil­nah­me kostenlos)

Wir freu­en uns auf alle Müt­ter, Väter, Betreu­ungs­per­so­nen, mit oder ohne Partner*in und alle, die sich sonst noch für das The­ma interessieren.

Flyer/Sujet © Frau­en* bera­ten Frauen*