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SUMMARY:Demo – Internationaler feministischer Kampftag 2020
DESCRIPTION:Demo – Internationaler feministischer Kampftag 2020\nAuch die­ses Jahr orga­ni­sie­ren Take Back The Streets\, eine Grup­pe auto­no­mer Aktivist_innen\, wie­der eine Demons­tra­ti­on zum inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag am 8. März. Lasst uns 2020 erneut ein femi­nis­ti­sches Zei­chen gegen Sexis­mus\, Ras­sis­mus und Kapi­ta­lis­mus set­zen. Unser Schwer­punkt ist die­ses Jahr das The­ma Arbeit. \nWir ver­ste­hen unter Arbeit all jene Tätig­kei­ten\, die zum (Über-)Leben in der heu­ti­gen Gesell­schaft unver­zicht­bar sind. Dar­un­ter fal­len auch vie­le unbe­zahl­te Arbei­ten\, wie Haus­ar­beit\, Kin­der­er­zie­hung und Pfle­ge oder auch emo­tio­na­le Sor­ge­ar­beit. Die­se repro­duk­ti­ven Arbei­ten wer­den zum Groß­teil von FLI*NT-Personen ver­rich­tet und zwar unab­hän­gig davon\, ob die­se erwerbs­tä­tig sind oder nicht. Die nega­ti­ven Kon­se­quen­zen davon sind viel­fäl­tig: FLI*NT-Personen sind häu­fig mehr­fach­be­las­tet und befin­den sich ver­mehrt in finan­zi­el­len und sozia­len Abhän­gig­kei­ten oder sind von Armut betroffen. \nNeben repro­duk­ti­ver\, meist unbe­zahl­ter Arbeit\, ist auch eine femi­nis­ti­sche Kri­tik der pro­duk­ti­ven Arbeit – also der “Lohn­ar­beit” – essen­ti­ell. Um im Kapi­ta­lis­mus über­le­ben zu kön­nen\, sind die Meis­ten auf Lohn­ar­beit ange­wie­sen. Die unter­schied­li­che (Be-)Wertung von Arbeit ist auch hier zu fin­den. Denn Bran­chen\, in denen über­wie­gend FLI*NT-Personen – ins­be­son­de­re BIPOC und Migrant_innen – tätig sind\, sind schlecht ent­lohnt. Dies zeigt sich auch in bezahl­ter Repro­duk­ti­ons­ar­beit\, die meist weib­lich mar­kiert ist\, wie bei­spiels­wei­se in der Bezah­lung von Erzieher_innen oder (pri­va­ten) Pfle­ge­per­so­nals. Die Ver­schrän­kung von Kapi­ta­lis­mus\, Sexis­mus und Ras­sis­mus führt so pre­kä­ren Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen und hin­dert Betrof­fe­ne an der Teil­ha­be in der Gesellschaft. \nDas Patri­ar­chat\, Kapi­ta­li­mus und Ras­sis­mus gehen Hand in Hand. Es kann nicht das Ziel sein\, patri­ar­cha­le und ras­sis­ti­sche Zustän­de in einer kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft zum “bes­se­ren” zu refor­mie­ren. Auch der Zwang zur Lohn­ar­beit zum Über­le­ben in unse­rer Gesell­schaft muss kri­ti­siert wer­den. Wir glau­ben an die Mög­lich­keit eines guten Lebens für alle\, unab­hän­gig von Geschlecht\, Haut­far­be oder Klasse. \nGegen die kapi­ta­lis­ti­sche Aus­beu­tung! Egal ob im Büro\, am Bau\, im Haus­halt oder auf der Straße. \nDes­we­gen soli­da­ri­sie­ren wir uns mit bestehen­den Arbeits­kämp­fen und mit vom Patri­ar­chat und von Ras­sis­mus Betroffenen. \nAuf zum inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampftag! \n– Zeit­plan folgt demnächst – \nDemo offen für alle Geschlechter:\nFLI*NT – Frau­en\, Les­ben\, Inter*\, Non-Bina­ry\, Trans\nBIPOC – Black\, Indi­ge­nous\, Peo­p­le of Colour
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