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SUMMARY:Ausstellung: JETZT IM RECHT! Wege zur Gleichbehandlung
DESCRIPTION:Fr\, 10.12.2021 – So\, 01.05.2022 im Volkskundemuseum \nFür Jetzt im Recht! wer­den Akten und Doku­men­te unter­schied­li­cher Fäl­le gezeigt\, Inter­views mit Anwält*innen\, Aktivist*innen und Betrof­fe­nen geführt und aus unter­schied­lichs­ten Per­spek­ti­ven auf jene Momen­te zu bli­cken ver­sucht\, in denen Dis­kri­mi­nie­rung pas­siert und Gleich­be­hand­lung erkämpft wird. \nZiel der Aus­stel­lung ist dabei nicht so sehr eine Doku­men­ta­ti­on des bis­her Erreich­ten\, son­dern viel­mehr die Ver­mitt­lung eines kom­ple­xen\, emo­tio­na­len The­mas und das Ver­ständ­nis für die Lebens­welt derer\, die auf­grund ihrer Haut­far­be\, ihres Geschlechts\, ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung\, ihres Alters\, ihrer Reli­gi­on oder ihrer kul­tu­rel­len Zuge­hö­rig­keit Her­ab­wür­di­gung erfahren. \nDie Gleich­be­hand­lungs­an­walt­schaft hat neben der Unter­stüt­zung von betrof­fe­nen Ein­zel­per­so­nen auch den Anspruch\, ein Umden­ken der Gesell­schaft ins­ge­samt zu errei­chen\, also einen gesell­schaft­li­chen Fort­schritt\, der unbe­dach­te Dis­kri­mi­nie­run­gen nach Mög­lich­keit beendet. \nKura­tie­rung: Johan­na Zech­ner\, Vanes­sa Span­bau­er\, Niko Wahl \nMehr Infor­ma­tio­nen auf https://www.volkskundemuseum.at/gleichbehandlung
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SUMMARY:Weiberrat - Eine Machtergreifung
DESCRIPTION:WEIBERRAT\nEine Machtergreifung – ein Projekt von Nina Gühlstorff/AKA:NYX\nWERK X\, Do 07. April 2022\, 19.30 Uhr (Urauf­füh­rung) \nFemi­nis­mus\, in bestimm­ten Krei­sen Schimpf­wort\, in ande­ren Mode\, im bes­ten Fall geleb­te Praxis. \nDas Thea­ter­pro­jekt „Wei­ber­rat“ zeich­net die frau­en­po­li­ti­schen Erfol­ge und Rück­schlä­ge aus­ge­hend von der Frau­en­be­we­gung der 70er Jah­re\, der soge­nann­ten 2. Frau­en­be­we­gung\, nach. \nWir schau­en auf die Erfol­ge\, die die Gene­ra­ti­on vor uns erkämpft hat und loten aus\, was davon übrig­ge­blie­ben ist. Was waren ihre For­de­run­gen\, haben die­se sich erfüllt\, wel­che Stra­te­gien waren erfolg­reich und vor allem: Was kön­nen wir heu­te ler­nen? Wir üben uns mit Ihnen in Wut. Wir schau­en auf uns und die Zukunft unse­rer Kinder.\nUnd wir kom­men mit unse­ren Fra­gen\, die manch­mal die­sel­ben sind\, die manch­mal neu sind\, manch­mal noch nicht zu Ende gedacht: War­um wer­den so vie­le kul­tu­rel­le Kämp­fe auf den Frau­en­kör­pern aus­ge­tra­gen? Unser Blick rich­tet sich aus dem Kampf gegen den Abtrei­bungs­pa­ra­gra­phen der 70er auf das Polen von heu­te und das femi­nis­ti­sche Poten­ti­al moder­ner Reproduktionsmedizin. \nWir fra­gen: Könn­te es sein\, dass die Nutznießer*innen der poli­ti­schen Kämp­fe der 70er meis­tens in den bes­ser gestell­ten Krei­sen zu fin­den sind? Oder anders: War­um gibt es immer noch so viel schlecht oder nicht bezahl­te Arbeit im Care-Bereich? Wo bleibt die Wut über die Unge­rech­tig­keit unse­rer Schwes­tern im Niedriglohnsektor?\nWir fra­gen nach kon­kre­ter Frau­en­po­li­tik von heu­te. Wir arbei­ten lie­ber an der Abschaf­fung des Patri­ar­chats als nach jedem Femi­zid in ritua­li­sier­tes Wun­dern aus­zu­bre­chen. Wir schla­gen neue Held*innen vor\, hal­ten Wei­ber­rat und stür­zen das Patri­ar­chat – und sei es nur für einen Tag. Aus Inter­views mit den Gran­des Dames der AUF\, Arbeiter*innen im Nied­rig­lohn­sek­tor\, jun­gen Femi­nis­tin­nen und Frauenaktivist*innen ent­steht ein viel­stim­mi­ger Thea­ter­abend am WERK X.
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SUMMARY:Didaktik gegen „Stammtischparolen“ und für eine differenzbewusste Bildung
DESCRIPTION:Ein Multiplikator*innen-Workshop der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung (ÖGPB) in Koope­ra­ti­on mit der Fach­hoch­schu­le des BFI Wien im Rah­men des Pro­jekts „Diver­si­tät und Sozia­le Kohä­si­on in der Euro­päi­schen Union“ \nViel­falt\, Diver­si­ty\, Ver­schie­den­heit\, Dif­fe­renz\, inter­kul­tu­rell\, trans­kul­tu­rell – die letz­ten Jahr­zehn­te brach­ten Begrif­fe mit sich\, die alle­samt auf den aktu­el­len Zustand der natio­nal­staat­lich ver­fass­ten Gesell­schaf­ten ver­wei­sen\, dass die­se näm­lich ent­ge­gen der seit Jahr­hun­der­ten wäh­ren­den Annah­me kei­nes­wegs kul­tu­rell homo­ge­ne\, sozi­al ein­heit­li­che Gebil­de dar­stel­len. Im Gegen­teil scheint Diver­si­tät deren gegen­wär­ti­ges Wesens­merk­mal zu sein. Die­ser Befund geht in die Fra­ge über: Wie sol­len wir mit der Diver­si­tät umge­hen\, damit einer­seits Grund­wer­te wie Gleich­heit und Gerech­tig­keit nicht ver­letzt wer­den\, ande­rer­seits aber das sozia­le Gefü­ge nicht auseinanderbricht? \nBevor sich die Öffent­lich­keit die­ser Fra­ge annimmt und in par­ti­zi­pa­ti­ven Debat­ten nach Ant­wor­ten sucht\, muss frei­lich der ers­te Schritt erfolgt sein – das Aner­ken­nen und Bewusst­wer­den des Befun­des selbst\, dass näm­lich unse­re Gesell­schaf­ten durch Diver­si­tät gekenn­zeich­net sind. Davon sind wir aller­dings noch weit ent­fernt. Ver­schie­den­heit wird heu­te im öffent­li­chen Kon­text eher als Pro­blem begrif­fen und dar­ge­stellt. In den meis­ten Medi­en kom­men „frem­de Kul­tu­ren“ und „abwei­chen­de Lebens­sti­le“ als Gefahr oder Skan­dal vor. Vor allem (aber nicht nur) rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei­en und Politiker*innen rufen zur Abwehr gegen die „Über­frem­dung“ auf und ver­mit­teln ein reak­tio­nä­res Bild von „Dif­fe­ren­zen“\, etwa in Gen­der-Ver­hält­nis­sen. Der Stamm­tisch sei­ner­seits dient zugleich als Schmie­de und Vor­trags­büh­ne für men­schen­feind­li­che Parolen… \nBil­dung\, zumal poli­ti­sche Bil­dung\, kann dazu bei­tra­gen\, die­sem Pro­zess der „grup­pen­be­zo­ge­nen Men­schen­feind­lich­keit“ Ein­halt zu gebie­ten. Ideo­lo­gien\, die nicht nur Inhal­te trans­por­tie­ren\, son­dern auch Affek­te und Emo­tio­nen her­vor­ru­fen\, kann jedoch ein auf­klä­re­ri­scher Gegen­dis­kurs in der Bil­dung nicht allein auf­hal­ten. Es bedarf beson­de­rer didak­ti­scher Anstren­gun­gen\, Diver­si­tät als Wesens­merk­mal unse­rer Gegen­wart bewusst zu machen\, gerech­te und fried­li­che For­men des Umgangs mit Ver­schie­den­heit her­aus­zu­ar­bei­ten und mit erprob­ten Stra­te­gien den „Stamm­tisch­pa­ro­len“ Paro­li zu bie­ten. Der Work­shop stellt dafür einen Raum bereit. \nEnt­lang fol­gen­der Arbeits­schrit­te wird der Work­shop durchgeführt:\n– Ken­nen­ler­nen anhand einer Übung\n– Akti­vi­tä­ten zur Kon­fron­ta­ti­on mit den Fra­gen: kol­lek­ti­ve Iden­ti­tä­ten / Chan­cen­gleich­heit / struk­tu­rel­le Hin­der­nis­se & Diskriminierungen\n– Input: Dif­fe­renz / Iden­ti­tät / Gleich­heit / Diskriminierung\n– Gemein­sa­me Defi­ni­ti­on von „Stamm­tisch­pa­ro­len“ (STP) & Sam­meln von diesen\n– Simu­la­tio­nen anhand gemein­sam aus­ge­wähl­ter STP\n– Stra­te­gien und Argu­men­te gegen STP\n– Input: Vor­ur­tei­le\, grup­pen­be­zo­ge­ne Men­schen­feind­lich­keit\, kogni­ti­ve Dissonanz\n– Auf­lis­tung der Umgangs­for­men mit Diver­si­tät und Differenz\n– Leit­bild für eine dif­fe­renz­be­wuss­te (poli­ti­sche) Bil­dung und deren Metho­den zur Umset­zung und Vermittlung. \nWork­shop­lei­tung:\nSon­ja Luk­sik\, MA\, Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung\, Politikwissenschafterin\nDr. Hakan Gür­ses\, Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung\, Philosoph\nProf.in (FH) Dr.in Ste­fa­nie Wöhl\, Jean Mon­net Chair „Diver­si­ty and Social Cohe­si­on in the Euro­pean Uni­on” an der FH des BFI Wien \nZiel­grup­pe:\nStu­die­ren­de und Leh­ren­de der FH; Lehrer*innen und Erwachsenenbildner*innen und NGO-Mitarbeiter*innen \nDie Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kostenlos. \nMit freund­li­cher Unter­stüt­zung des EU ERASMUS+ Jean-Monnet-Professur-Programms.\nDie­se Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Akti­ons­ta­ge Poli­ti­sche Bil­dung 2022 statt.
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