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SUMMARY:Ausstellung: Heimat großer Töchter
DESCRIPTION:Heimat großer Töchter. Zeit für neue Denkmäler\nAus­stel­lung von 22. Okto­ber 2021 bis 12. Juni 2022 \nWie haben sich Geschlech­ter­ver­hält­nis­se in der Zeit­ge­schich­te ver­än­dert? Seit März wid­met sich das Haus der Geschich­te Öster­reich die­ser Fra­ge. Oft­mals unbe­merkt haben Men­schen in der Geschich­te der Zwei­ten Repu­blik ent­schei­den­de Fort­schrit­te erreicht\, indem sie nicht mit dem Erwart­ba­ren zufrie­den waren\, und Aus­gren­zung bekämpf­ten. Die Aus­stel­lung „Hei­mat gro­ßer Töch­ter“ im Foy­er des hdgö setzt die­sem Enga­ge­ment Denk­mä­ler. Zehn kaum bekann­te Bei­spie­le zei­gen\, wie es mög­lich ist\, Hand­lungs­spiel­räu­me zu erwei­tern und Vor­stel­lun­gen von Geschlecht zu hinterfragen. \nDie Geschich­ten erzäh­len von Stra­te­gien\, die Ver­än­de­rung bewirkt haben: Ein Anruf beim Bun­de­kanz­ler ebne­te in den 70er Jah­ren den Weg dafür\, dass ver­hei­ra­te­te Frau­en* selbst über Erwerbs­ar­beit ent­schei­den kön­nen. Fünf­zig Jah­re spä­ter kämp­fen 24-h-Betreuer*innen dar­um\, dass ihre Arbeit in pri­va­ten Räu­men auch öffent­lich sicht­bar wird. 1981 über­kleb­ten Aktivist*innen die sexis­ti­sche Wer­be­kam­pa­gne einer Unter­wä­sche­fir­ma. Der Kon­flikt erzeug­te gro­ße media­le Auf­merk­sam­keit und wur­de als „Wie­ner Wäsche­krieg“ berühmt. \nHeu­te die­nen Stra­ßen­krei­den dazu\, ähn­li­che Anlie­gen zu arti­ku­lie­ren: In meh­re­ren öster­rei­chi­schen Städ­ten nutzt sie die Initia­ti­ve „Cat­call­sof“\, um sexua­li­sier­te Über­grif­fe für die Öffent­lich­keit greif­bar zu machen und sie als gesell­schaft­li­ches Pro­blem auf­zu­zei­gen. Damit sie Sicht­bar­keit für ihren Kampf gegen Dis­kri­mi­nie­rung errei­chen\, muss­ten inter­ge­schlecht­li­che Men­schen bis vor den Ver­fas­sungs­ge­richts­hof gehen: Seit 2018 zei­gen alle behörd­li­chen For­mu­la­re\, dass Zwei­ge­schlecht­lich­keit nicht genügt\, um Iden­ti­tät und Kör­per zu beschreiben. \nDie Aus­stel­lung ist ab 22. Okto­ber 2021 im Foy­er des Hau­ses der Geschich­te Öster­reich zu sehen. \nÖff­nungs­zei­ten:\nDienstag–Sonntag: 10.00–18.00 Uhr\nDon­ners­tag: 10.00–21.00 Uhr \nIm Muse­um gilt FFP2-Maskenpflicht.
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SUMMARY:Ausstellung: JETZT IM RECHT! Wege zur Gleichbehandlung
DESCRIPTION:Fr\, 10.12.2021 – So\, 01.05.2022 im Volkskundemuseum \nFür Jetzt im Recht! wer­den Akten und Doku­men­te unter­schied­li­cher Fäl­le gezeigt\, Inter­views mit Anwält*innen\, Aktivist*innen und Betrof­fe­nen geführt und aus unter­schied­lichs­ten Per­spek­ti­ven auf jene Momen­te zu bli­cken ver­sucht\, in denen Dis­kri­mi­nie­rung pas­siert und Gleich­be­hand­lung erkämpft wird. \nZiel der Aus­stel­lung ist dabei nicht so sehr eine Doku­men­ta­ti­on des bis­her Erreich­ten\, son­dern viel­mehr die Ver­mitt­lung eines kom­ple­xen\, emo­tio­na­len The­mas und das Ver­ständ­nis für die Lebens­welt derer\, die auf­grund ihrer Haut­far­be\, ihres Geschlechts\, ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung\, ihres Alters\, ihrer Reli­gi­on oder ihrer kul­tu­rel­len Zuge­hö­rig­keit Her­ab­wür­di­gung erfahren. \nDie Gleich­be­hand­lungs­an­walt­schaft hat neben der Unter­stüt­zung von betrof­fe­nen Ein­zel­per­so­nen auch den Anspruch\, ein Umden­ken der Gesell­schaft ins­ge­samt zu errei­chen\, also einen gesell­schaft­li­chen Fort­schritt\, der unbe­dach­te Dis­kri­mi­nie­run­gen nach Mög­lich­keit beendet. \nKura­tie­rung: Johan­na Zech­ner\, Vanes­sa Span­bau­er\, Niko Wahl \nMehr Infor­ma­tio­nen auf https://www.volkskundemuseum.at/gleichbehandlung
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SUMMARY:(K)Ein Spaziergang - 125 Jahre Frauen an der Universität Wien
DESCRIPTION:2022 ist das 125-jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Zulas­sung der ers­ten Stu­den­tin­nen an der Uni­ver­si­tät Wien. Ab 8. März 2022 lädt die Abtei­lung Gleich­stel­lung und Diver­si­tät der Uni­ver­si­tät Wien zu einem Spa­zier­gang im Hof 1 des Cam­pus ein\, der zeigt\, dass die Frau­en­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät alles ande­re als ein Spa­zier­gang ist. Ent­lang wich­ti­ger Mei­len­stei­ne gehen wir zu Zukunfts­vi­sio­nen. Auch wenn wir noch ein Stück­chen des Weges vor uns haben\, sind Frau­en und Gleich­stel­lung schon weit gekommen. \nAm 7. März 2022 ab 16.00 fin­det die offi­zi­el­le Ver­nis­sa­ge in der Aula am Cam­pus statt. Nach einer Begrü­ßung durch Vize-Rek­tor Jean-Robert Tyran und Syl­wia Bukows­ka\, die Lei­te­rin der Abtei­lung Gleich­stel­lung und Diver­si­tät\, füh­ren wir durch den Spa­zier­gang. Den Abschluss macht Pro­fes­so­rin Gabri­el­la Hauch mit einer Key Note mit dem Titel „Geschich­ten aus der Geschich­te: 125 Jah­re Frau­en­stu­di­um an der Uni­ver­si­tät Wien“. Je nach mög­li­chen Coro­na-Auf­la­gen gibt es danach noch die Mög­lich­keit\, den Abend bei Geträn­ken aus­klin­gen zu lassen. \nUm Anmel­dung wird gebe­ten\, damit eine siche­re Ver­an­stal­tung orga­ni­siert wer­den kann\, die allen Coro­na-Auf­la­gen entspricht.
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SUMMARY:The Female Landscape x Sorority II
DESCRIPTION:In der Aus­stel­lung „The Fema­le Land­scape: Rethin­king the Body through the Pho­to­gra­phic Image and Bey­ond“ wird der weib­li­che Kör­per als Land­schaft inter­me­di­al auf­ge­grif­fen\, ver­schie­de­ne Facet­ten von Frau-Sein wer­den hier erzählt und aus femi­nis­ti­scher Per­spek­ti­ve unter­sucht. Das Pro­jekt stellt gesell­schafts­re­le­van­te Aspek­te wie Gleich­stel­lung\, Gen­der\, die Rol­le der Frau*\, Sexis­mus\, Post­ko­lo­nia­lis­mus und gesell­schaft­li­che Kon­ven­tio­nen zu Dis­kus­si­on. Die Kunst­his­to­ri­ke­rin und Kul­tur­ma­na­ge­rin Pau­la Mar­scha­lek nimmt uns mit auf eine Rei­se durch Kör­per­land­schaf­ten und gibt Ein­bli­cke zum Projekt. \n// Was? “The Fema­le Land­scape” x Sorority\n// Wann? 01.04.2022\, 18.30 (inklu­si­ve Brunch mit frei­wil­li­ger Spende) \nEin wei­te­rer Ter­min fin­det am 26.03. um 10.00 statt.\nAn bei­den Ter­mi­nen gibt es eine kos­ten­pflich­ti­ge Bar vor Ort. \n// Wo? VBKÖ – Ver­ei­ni­gung bil­den­der Künst­le­rin­nen Öster­reichs\, May­se­der­gas­se 2\, 1010 Wien\n// Wie? Bit­te unbe­dingt anmel­den (begrenz­te Teilnehmer:innenzahl – first come\, first ser­ve). Zur Anmel­dung geht es hier.
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SUMMARY:Weiberrat - Eine Machtergreifung
DESCRIPTION:WEIBERRAT\nEine Machtergreifung – ein Projekt von Nina Gühlstorff/AKA:NYX\nWERK X\, Do 07. April 2022\, 19.30 Uhr (Urauf­füh­rung) \nFemi­nis­mus\, in bestimm­ten Krei­sen Schimpf­wort\, in ande­ren Mode\, im bes­ten Fall geleb­te Praxis. \nDas Thea­ter­pro­jekt „Wei­ber­rat“ zeich­net die frau­en­po­li­ti­schen Erfol­ge und Rück­schlä­ge aus­ge­hend von der Frau­en­be­we­gung der 70er Jah­re\, der soge­nann­ten 2. Frau­en­be­we­gung\, nach. \nWir schau­en auf die Erfol­ge\, die die Gene­ra­ti­on vor uns erkämpft hat und loten aus\, was davon übrig­ge­blie­ben ist. Was waren ihre For­de­run­gen\, haben die­se sich erfüllt\, wel­che Stra­te­gien waren erfolg­reich und vor allem: Was kön­nen wir heu­te ler­nen? Wir üben uns mit Ihnen in Wut. Wir schau­en auf uns und die Zukunft unse­rer Kinder.\nUnd wir kom­men mit unse­ren Fra­gen\, die manch­mal die­sel­ben sind\, die manch­mal neu sind\, manch­mal noch nicht zu Ende gedacht: War­um wer­den so vie­le kul­tu­rel­le Kämp­fe auf den Frau­en­kör­pern aus­ge­tra­gen? Unser Blick rich­tet sich aus dem Kampf gegen den Abtrei­bungs­pa­ra­gra­phen der 70er auf das Polen von heu­te und das femi­nis­ti­sche Poten­ti­al moder­ner Reproduktionsmedizin. \nWir fra­gen: Könn­te es sein\, dass die Nutznießer*innen der poli­ti­schen Kämp­fe der 70er meis­tens in den bes­ser gestell­ten Krei­sen zu fin­den sind? Oder anders: War­um gibt es immer noch so viel schlecht oder nicht bezahl­te Arbeit im Care-Bereich? Wo bleibt die Wut über die Unge­rech­tig­keit unse­rer Schwes­tern im Niedriglohnsektor?\nWir fra­gen nach kon­kre­ter Frau­en­po­li­tik von heu­te. Wir arbei­ten lie­ber an der Abschaf­fung des Patri­ar­chats als nach jedem Femi­zid in ritua­li­sier­tes Wun­dern aus­zu­bre­chen. Wir schla­gen neue Held*innen vor\, hal­ten Wei­ber­rat und stür­zen das Patri­ar­chat – und sei es nur für einen Tag. Aus Inter­views mit den Gran­des Dames der AUF\, Arbeiter*innen im Nied­rig­lohn­sek­tor\, jun­gen Femi­nis­tin­nen und Frauenaktivist*innen ent­steht ein viel­stim­mi­ger Thea­ter­abend am WERK X.
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SUMMARY:Vernissage: Tribunal gegen das Patriarchat
DESCRIPTION:VORLADUNG \nDer Hohe Gerichts­hof des Femi­nis­mus lädt zum Tri­bu­nal gegen das Patri­ar­chat! Ange­klagt sind: die Täter\, die Jus­tiz\, die Poli­zei\, die Medi­en\, die Gesell­schaft und die Poli­tik. Sie wer­den ange­klagt für die Untä­tig­keit\, wenn es um Femi­zid und Gewalt gegen Frau­en* geht: das Ver­harm­lo­sen und Baga­tel­li­sie­ren\, Stich­wort „Bezie­hungs­tat“\, Aus­re­den suchen\, war­um nicht gehol­fen wur­de\, das Vic­tim Bla­ming\, aber auch das all­täg­li­che Abwer­ten und Her­un­ter­ma­chen von Frau­en* und Mädchen*. \nDenn: \nMann tötet nicht aus Liebe.\nNie­der mit dem Patriarchat! \nAus­stel­lungs­er­öff­nung am 8. April 2022 um 19.00 Uhr\nOrt: Mz* Baltazar’s Labo­ra­to­ry\, Jäger­stra­ße 52–54\, 1200 Wien
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SUMMARY:An Afternoon with Laurie Penny
DESCRIPTION:Lesung + Talk + Screening \nBuch- und Drehbuchautor:in und Journalist:in Lau­rie Pen­ny kommt im Rah­men einer Lese­rei­se LIVE nach Wien ins Gar­ten­bau­ki­no. Der Nach­mit­tag wird gerahmt mit einer Podi­ums­dis­kus­si­on und einem Film­scree­ning der über­ra­gen­den Doku REBEL DYKES.\nBook and screen­play aut­hor and jour­na­list Lau­rie Pen­ny comes to Vien­na as part of a rea­ding tour – LIVE at Gar­ten­bau­ki­no. The after­noon will be framed with a panel dis­cus­sion and the scree­ning of gre­at docu­men­ta­ry REBEL DYKES. \nAblauf:\n16:00 Lesung mit Lau­rie Penny\nim Anschluss: Talk (Mode­ra­ti­on: Denice Bour­bon) mit Lau­rie Pen­ny und wei­te­ren Gäs­ten (tbd) \ndanach Film­scree­ning:\nREBEL DYKES\nEin Film von Har­ri Shana­han and Siân A. Williams\nUK 2021\, 92 min\, OV \nSche­du­le:\n16:00 rea­ding with Lau­rie Penny\nafter­wards: talk (mode­ra­ted by Denice Bour­bon) with Lau­rie Pen­ny and other guests (tbd) \nafter­wards film screening:\nREBEL DYKES\nA film by Har­ri Shana­han and Siân A. Williams\nUK 2021\, 92 min\, OV
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DESCRIPTION:Rechts­fol­gen einer Schei­dung: Unter­halt\, Ali­men­te und ver­mö­gens­recht­li­che Aufteilung \n• Recht­li­che Situa­ti­on in einer Lebens­ge­mein­schaft und bei Auf­lö­sung derselben\n• Fra­gen zur Obsor­ge und zum Kontaktrecht\n• Psy­cho­so­zia­le Aspek­te von Tren­nung und Scheidung\n• Ist Media­ti­on für mich sinnvoll? \nLei­tung: Dr.in Bar­ba­ra Stekl\, Juristin \nAnmel­dung: stekl@frauenberatenfrauen.at\nSie erhal­ten recht­zei­tig vor Beginn einen Link zur Teilnahme.
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SUMMARY:Online-Buchpräsentation: "Ist das schon Gewalt?"
DESCRIPTION:Frau­en* bera­ten Frau­en* lädt herz­lich ein zur Prä­sen­ta­ti­on des neu­en Handbuchs \n„IST DAS SCHON GEWALT? GEWALT ERKENNEN UND VERÄNDERN“ \nBit­te um Anmel­dung unter: office@frauenberatenfrauen.at oder 01 587 67 50\nSie erhal­ten den Link zur Ver­an­stal­tung zugesendet. \nGewalt gegen Frau­en* ist nicht das Pro­blem ein­zel­ner\, son­dern ein gesell­schaft­li­ches Pro­blem\, das uns alle betrifft.\nGewalt gegen Frau­en* ist kei­ne „Pri­vat­sa­che“\, son­dern eine all­täg­li­che Menschenrechtsverletzung. \nIm Fokus der öffent­li­chen Auf­merk­sam­keit steht meist nur die offen- sicht­li­che kör­per­li­che Gewalt und deren extrems­te Kon­se­quenz\, der Frau­en­mord. Wir wol­len mit die­sem Hand­buch die vie­len For­men von Gewalt sicht­bar machen – psy­chi­sche\, phy­si­sche\, sexua­li­sier­te\, öko­no­mi­sche\, sym­bo­li­sche\, struk­tu­rel­le und insti­tu­tio­nel­le Gewalt sowie Gewalt im digi­ta­len Raum – und Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und Stra­te­gien gegen Gewalt diskutieren. \nWie kön­nen wir Gewalt früh­zei­tig erken­nen und benennen?\nWie kön­nen Betrof­fe­ne sich weh­ren und schützen?\nWie kön­nen wir Frau­en*\, die Gewalt erle­ben\, sinn­voll unterstützen?\nWie stärkt femi­nis­ti­sche Bera­tung Frau­en* in ihrer Handlungsfähigkeit?\nWas braucht es auf gesell­schaft­li­cher Ebe­ne\, um geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt ein­deu­tig zu ver­ur­tei­len und prä­ven­tiv dage­gen zu wirken? \nDas Hand­buch ist hier down­load­bar: https://www.frauenberatenfrauen.at/download/FBF-Handbuch-final-Screen.pdf
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SUMMARY:Didaktik gegen „Stammtischparolen“ und für eine differenzbewusste Bildung
DESCRIPTION:Ein Multiplikator*innen-Workshop der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung (ÖGPB) in Koope­ra­ti­on mit der Fach­hoch­schu­le des BFI Wien im Rah­men des Pro­jekts „Diver­si­tät und Sozia­le Kohä­si­on in der Euro­päi­schen Union“ \nViel­falt\, Diver­si­ty\, Ver­schie­den­heit\, Dif­fe­renz\, inter­kul­tu­rell\, trans­kul­tu­rell – die letz­ten Jahr­zehn­te brach­ten Begrif­fe mit sich\, die alle­samt auf den aktu­el­len Zustand der natio­nal­staat­lich ver­fass­ten Gesell­schaf­ten ver­wei­sen\, dass die­se näm­lich ent­ge­gen der seit Jahr­hun­der­ten wäh­ren­den Annah­me kei­nes­wegs kul­tu­rell homo­ge­ne\, sozi­al ein­heit­li­che Gebil­de dar­stel­len. Im Gegen­teil scheint Diver­si­tät deren gegen­wär­ti­ges Wesens­merk­mal zu sein. Die­ser Befund geht in die Fra­ge über: Wie sol­len wir mit der Diver­si­tät umge­hen\, damit einer­seits Grund­wer­te wie Gleich­heit und Gerech­tig­keit nicht ver­letzt wer­den\, ande­rer­seits aber das sozia­le Gefü­ge nicht auseinanderbricht? \nBevor sich die Öffent­lich­keit die­ser Fra­ge annimmt und in par­ti­zi­pa­ti­ven Debat­ten nach Ant­wor­ten sucht\, muss frei­lich der ers­te Schritt erfolgt sein – das Aner­ken­nen und Bewusst­wer­den des Befun­des selbst\, dass näm­lich unse­re Gesell­schaf­ten durch Diver­si­tät gekenn­zeich­net sind. Davon sind wir aller­dings noch weit ent­fernt. Ver­schie­den­heit wird heu­te im öffent­li­chen Kon­text eher als Pro­blem begrif­fen und dar­ge­stellt. In den meis­ten Medi­en kom­men „frem­de Kul­tu­ren“ und „abwei­chen­de Lebens­sti­le“ als Gefahr oder Skan­dal vor. Vor allem (aber nicht nur) rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei­en und Politiker*innen rufen zur Abwehr gegen die „Über­frem­dung“ auf und ver­mit­teln ein reak­tio­nä­res Bild von „Dif­fe­ren­zen“\, etwa in Gen­der-Ver­hält­nis­sen. Der Stamm­tisch sei­ner­seits dient zugleich als Schmie­de und Vor­trags­büh­ne für men­schen­feind­li­che Parolen… \nBil­dung\, zumal poli­ti­sche Bil­dung\, kann dazu bei­tra­gen\, die­sem Pro­zess der „grup­pen­be­zo­ge­nen Men­schen­feind­lich­keit“ Ein­halt zu gebie­ten. Ideo­lo­gien\, die nicht nur Inhal­te trans­por­tie­ren\, son­dern auch Affek­te und Emo­tio­nen her­vor­ru­fen\, kann jedoch ein auf­klä­re­ri­scher Gegen­dis­kurs in der Bil­dung nicht allein auf­hal­ten. Es bedarf beson­de­rer didak­ti­scher Anstren­gun­gen\, Diver­si­tät als Wesens­merk­mal unse­rer Gegen­wart bewusst zu machen\, gerech­te und fried­li­che For­men des Umgangs mit Ver­schie­den­heit her­aus­zu­ar­bei­ten und mit erprob­ten Stra­te­gien den „Stamm­tisch­pa­ro­len“ Paro­li zu bie­ten. Der Work­shop stellt dafür einen Raum bereit. \nEnt­lang fol­gen­der Arbeits­schrit­te wird der Work­shop durchgeführt:\n– Ken­nen­ler­nen anhand einer Übung\n– Akti­vi­tä­ten zur Kon­fron­ta­ti­on mit den Fra­gen: kol­lek­ti­ve Iden­ti­tä­ten / Chan­cen­gleich­heit / struk­tu­rel­le Hin­der­nis­se & Diskriminierungen\n– Input: Dif­fe­renz / Iden­ti­tät / Gleich­heit / Diskriminierung\n– Gemein­sa­me Defi­ni­ti­on von „Stamm­tisch­pa­ro­len“ (STP) & Sam­meln von diesen\n– Simu­la­tio­nen anhand gemein­sam aus­ge­wähl­ter STP\n– Stra­te­gien und Argu­men­te gegen STP\n– Input: Vor­ur­tei­le\, grup­pen­be­zo­ge­ne Men­schen­feind­lich­keit\, kogni­ti­ve Dissonanz\n– Auf­lis­tung der Umgangs­for­men mit Diver­si­tät und Differenz\n– Leit­bild für eine dif­fe­renz­be­wuss­te (poli­ti­sche) Bil­dung und deren Metho­den zur Umset­zung und Vermittlung. \nWork­shop­lei­tung:\nSon­ja Luk­sik\, MA\, Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung\, Politikwissenschafterin\nDr. Hakan Gür­ses\, Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Poli­ti­sche Bil­dung\, Philosoph\nProf.in (FH) Dr.in Ste­fa­nie Wöhl\, Jean Mon­net Chair „Diver­si­ty and Social Cohe­si­on in the Euro­pean Uni­on” an der FH des BFI Wien \nZiel­grup­pe:\nStu­die­ren­de und Leh­ren­de der FH; Lehrer*innen und Erwachsenenbildner*innen und NGO-Mitarbeiter*innen \nDie Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kostenlos. \nMit freund­li­cher Unter­stüt­zung des EU ERASMUS+ Jean-Monnet-Professur-Programms.\nDie­se Ver­an­stal­tung fin­det im Rah­men der Akti­ons­ta­ge Poli­ti­sche Bil­dung 2022 statt.
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SUMMARY:Interdisziplinäre Ringvorlesungstagung: EMPOWERMENT
DESCRIPTION:Inter­dis­zi­pli­nä­re Ring­vor­le­sungs­ta­gung an der mdw – Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­len­de Kunst Wien: \nEMPOWERMENT\nWis­sen und Geschlecht in Musik • Thea­ter • Film\nDo\, 28. & Fr\, 29. April 2022\nonline & Gro­ßer Semi­nar­raum (E0101)\nAnton-von-Webern-Platz 1\, 1030 Wien \nInter­dis­zi­pli­nä­re Ring­vor­le­sungs­ta­gung mit Bei­trä­gen von Eve­lyn Annuß · Sabeth Buch­mann · Fai­ka El-Naga­shi · Dag­mar Fink · Mar­ko Kölbl · Pia Pal­me · Luki Schmitz · Eka­te­ri­na Sha­pi­ro-Ober­mair · Alla Shen­dero­va · Ber­na­dette Weigel · Kat­ja Wiederspahn \nWas ist ein Men­schen­le­ben wert? Die Gel­tung der Men­schen­rech­te zeigt zuneh­mend Ris­se. Wie sieht Empower­ment vor die­sem Hin­ter­grund aus? Was heißt es bei­spiels­wei­se\, wenn Men­schen\, denen das Recht Rech­te zu haben\, abge­spro­chen wird\, den­noch ihre Hand­lungs­fä­hig­keit demons­trie­ren? Inwie­fern han­delt es sich dabei um poli­ti­sche\, um kol­lek­ti­ve Akte? Wel­che Dis­kur­se und Posi­tio­nen der Gen­der Stu­dies fokus­sie­ren\, wider­spre­chen\, inspi­rie­ren die hier skiz­zier­ten Fra­gen? Und wie ver­hal­ten sich die Küns­te bezie­hungs­wei­se Künstler_innen\, dazu? \nEin­tritt frei – für Stu­die­ren­de anre­chen­bar\, Inter­es­sier­te willkommen. \nAnmel­dung: ikm@mdw.ac.at\, +43 1 711 55–3401\nInfo: Andrea Ell­mei­er\, ellmeier‑a@mdw.ac.at\, +43 1 711 55–6070\nPro­gramm | mdw.ac.at/ikm/gender-ringvorlesung2022
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